Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bundesrat Johann Schneider-Ammann aeussert sich zur Mindestlohn-Initiative, am Dienstag, 25. Februar 2014, in Bern. Die Volksinitiative

Johann Schneider-Ammann hat eine Arbeitsgruppe eingesetzt Bild: Keystone

Lohndumping

Bundesrat will flankierende Massnahmen verstärken

Die flankierenden Massnahmen im Arbeitsmarkt sind nach der Annahme der Zuwanderungsinitiative in der Schwebe. Trotz dieser Ungewissheit hat der Bundesrat heute beschlossen, den Schutz vor missbräuchlichen Arbeitsbedingungen zu verstärken. 

26.03.14, 15:39

Gestützt auf einen Bericht einer Arbeitsgruppe schlägt die Regierung verschiedene Massnahmen vor.

Kompromiss des Bundesrats

Im Bericht wurden dazu zwei Varianten vorgeschlagen. 

Handlungsbedarf sieht der Bundesrat zudem bei der Verlängerung von Normalarbeitsverträgen, die infolge wiederholter missbräuchlicher Lohn- und Arbeitsbedingungen erlassen werden können.

Der Bundesrat ist überzeugt, dass dies die Bekämpfung missbräuchlicher Lohn- und Arbeitsbedingungen stärken werde. Eine Vernehmlassungsvorlage für eine entsprechende Gesetzesänderung soll bis Ende September vorliegen. 

Keine Einigung vor Abstimmung

Ein Banner mit dem Schriftzug

Schriftzug vor einer Baustelle Bild: Keystone

Die Arbeitsgruppe für die flankierenden Massnahmen wurde im Juli 2013 eingesetzt. Darin waren unter der Leitung des SECO verschiedene Bundesämter, Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbände, sowie die Kantone, insbesondere das Tessin.

Der Auftrag lautete, möglichen Handlungsbedarf bei den flankierenden Massnahmen im Arbeitsmarkt zu prüfen. Darauf drängten vor allem die Gewerkschaften: Sie machten ihr Ja zur Ausweitung der Personenfreizügigkeit auf Kroatien von einem verstärkten Schutz vor Lohndumping abhängig.

Eine Einigung liess auf sich warten, weshalb der Bundesrat vor der Zuwanderungs-Initiative der SVP keine Gegenmassnahmen im Bereich Arbeitsmarkt vorweisen konnte. (tvr/sda)



Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Tausende demonstrieren in Genf für wirksamere Schritte gegen Klimaerwärmung

Mehrere Tausend Menschen haben am Samstagnachmittag am Klimamarsch von Genf teilgenommen. Sie forderten die Politiker auf, unverzüglich wirksame Massnahmen im Kampf gegen die Klimaerwärmung zu ergreifen.

Rund 20 Organisationen mit Unterstützung der Klima-Allianz Schweiz hatten zu der Manifestation im Zentrum der Rhonestadt aufgerufen. Sie gaben die Teilnehmerzahl mit über 7000 an, die Polizei allerdings geht von 3000 bis 3500 aus. Greenpeace-Sprecher Mathias Schlegel zeigte sich jedenfalls sehr …

Artikel lesen