DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Die beste Armee sucht den besten Flieger der Welt – heute im Test: Eurofighter

12.04.2019, 09:58
Der Eurofighter ist heute im Test.
Der Eurofighter ist heute im Test.
Bild: KEYSTONE

Heute beginnt auf dem Militärflugplatz Payerne VD die Flug- und Bodenerprobung der fünf Kampfjet-Kandidaten. Den Auftakt macht der Eurofighter von Airbus.

Bis Ende nächster Woche werden mit dem Kampfjet insgesamt acht Missionen geflogen. Am Montag ist ein Nachteinsatz geplant. Da der Eurofighter auch als Zweisitzer gebaut wird, sind bei diesem Kandidaten auch Schweizer Piloten und Ingenieure an Bord.

Bei den Missionen geht es darum, jene Informationen über die Flugzeuge zu sammeln, die nicht im Simulator getestet werden können. Nach Angaben von Vertretern des Projektteams geht es zum Beispiel um die Leistungsfähigkeit des Radars in den Bergen. Weiter werden die technische Reife der Jets überprüft und die Angaben der Hersteller validiert.

Diese fünf Kampfjets sind in der engeren Auswahl

1 / 6
Diese vier Kampfjets sind in der engeren Auswahl
quelle: epa/epa / clemens bilan
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Die Kosten der Erprobung tragen die Hersteller. Gemäss Medienberichten wenden diese zweistellige Millionensummen dafür auf. Die Armee hat 10 Millionen Franken für die Evaluation budgetiert. Das Geld wird unter anderem für Flugkerosin ausgegeben.

Highlight für Spotter

In den Wochen nach Ostern werden die weiteren vier Kandidaten getestet. Es handelt sich um den F/A-18 Super Hornet von Boeing (USA), Rafale von Dassault (Frankreich), das Tarnkappenkampfflugzeug F-35A von Lockheed-Martin (USA) und den Gripen E von Saab (Schweden).

Für jeden Kandidaten ist eine Besichtigung durch die Medien und ein Besuchstag für die Öffentlichkeit vorgesehen. Flugshows gibt es aber nicht. Die Flug- und Bodenerprobung dauert bis Ende Juni.

Welcher Kampfjet soll's denn sein?

Die Ergebnisse der Simulatortests, Audits und der Flug- und Bodenerprobung fliessen zusammen mit den Angaben aus den ersten Offerten in die Fachberichte zu jedem Kampfjet ein. Es folgt eine zweite Offertrunde, dann wird der Evaluationsbericht erstellt. Auf dieser Basis will der Bundesrat Ende 2020 oder Anfang 2021 den Typenentscheid fällen. Die neuen Kampfjets sollen zwischen 2025 und 2030 ausgeliefert werden. (aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

F-22 absolviert ersten Kampfeinsatz

1 / 11
F-22 absolviert ersten Kampfeinsatz
quelle: epa / tsgt ben bloker, usaf/ho
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Die Schweizer Armee präsentiert erste F/A-18-Pilotin

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

So erlebt die Schweizer Helikopter-Löschequipe die Feuerhölle in Griechenland

Drei Super-Puma-Helikopter der Luftwaffe fliegen seit Sonntag Löscheinsätze im Katastrophengebiet in Griechenland. Ein Spezialist vor Ort erzählt, wie die Schweizer Helikopter Menschen und ganze Dörfer vor den Flammen retten können. Und wo die Grenzen sind.

Die Waldbrände toben in Griechenland weiter. Mittendrin im Flammeninferno sind auch die Einsatzkräfte der Schweizer Luftwaffe. Dies unter der Leitung eines Soforteinsatz-Teams der humanitären Hilfe. Seit Sonntag fliegen drei Super-Puma-Helikopter fast pausenlos Löscheinsätze im Katastrophengebiet.

«Bereits am ersten Tag konnten wir auf der schwer von der Brandkatastrophe getroffenen Insel Euböa Feuer bekämpfen», sagt Mark Hauser, Mediensprecher der Einsatzequipe vor Ort, zu watson.

Die Feuerwand …

Artikel lesen
Link zum Artikel