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«Diebstahl wäre der schlimmste Grund» – Kaserne Aarau vermisst mehrere Kilo Sprengmittel

«Diebstahl wäre der schlimmste Grund» – Kaserne Aarau vermisst mehrere Kilo Sprengmittel

Letzte Woche wurde der mutmassliche Verlust bei einer Kontrolle von Munitionskisten festgestellt. 
12.09.2016, 14:3312.09.2016, 17:35
In der Infanterie Durchdiener Rekrutenschule in Aarau werden mehrere Kilogramm Sprengmittel vermisst. 
In der Infanterie Durchdiener Rekrutenschule in Aarau werden mehrere Kilogramm Sprengmittel vermisst. Bild: AZ

Das ist keine beruhigende Meldung, die das VBS am Montagmorgen an die Medien versandte: Aus der Kaserne Aarau sind offenbar mehrere Kilogramm Sprengmittel verschwunden. Dies habe eine Kontrolle von Munitionskisten in der Durchdiener RS 14 ergeben. Der mutmassliche Verlust wurde gemäss Armeeangaben in der vergangenen Woche festgestellt.

Eine Untersuchung der Militärjustiz ist im Gange. Es könne sich um einen Diebstahl oder um eine fehlerhafte Beladung der Munitionskisten handeln, sagt Armeesprecher Daniel Reist auf Anfrage von watson. «Diebstahl wäre der schlimmste Grund für das Verschwinden, es könnte sich aber auch um einen buchhalterischen Fehler oder falsche Abfüllung handeln», sagt Reist. 

Die Lagerhalle sei gesichert und nur einem kleinen Personenkreis zugänglich. Welche Sprengmittel genau verschwunden sind, sei noch nicht bekannt. «Es könnte sich um Sprengstoff, Zündschnüre oder Sprengkapseln handeln», sagt Reist. 

Handgranaten gestohlen

Aufsehen hatte vor knapp vier Jahr der Diebstahl von zwölf Explosiv-Übungshandgranaten in der Infanterie-Rekrutenschule 11 bei Gossau SG erregt.

Im März 2014 wurde ein Obergefreiter vom Militärgericht 7 in Chur zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 15 Monaten und zu einer bedingten Geldstrafe von 10 Tagessätzen zu 30 Franken verurteilt. Zudem wurde der Mann aus der Armee ausgeschlossen.

Der Mann war Ende November 2012 auf dem Schiessplatz für das Munitionsdepot verantwortlich gewesen. Dazu gehörten 17 plombierte Handgranaten-Kisten. Für das Militärgericht stand fest, dass der Obergefreite die zwölf Handgranaten gestohlen und Steine in die Munitionskiste gelegt hatte.

(rar/aeg/sda)

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Basel
Novartis streicht 500 Stellen
Der Basler Pharmakonzern Novartis will dieses Jahr am Hauptsitz in Basel rund 500 Stellen streichen. Dabei kann es auch zu Entlassungen kommen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Gleichzeitig will der Konzern mehrere hundert neue Arbeitsplätze schaffen. Unter dem Strich solle die Zahl der Beschäftigten in der Schweiz in diesem Jahr bei rund 15'000 stabil bleiben, heisst es im Communiqué. Vom Abbau am Hauptsitz betroffen sind namentlich unterstützende Bereiche sowie operative Rollen in der pharmazeutischen Entwicklung. Basel solle einer der wichtigsten Innovationsstandorte bleiben, hielt der Konzern weiter fest. Von der Verlagerung von Ressourcen profitieren kann etwa der Standort Nyon. Für die Herstellung von rezeptfreien Rezepten ist dort eine dritte Schicht vorgesehen.
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