Schweiz
Armee

Schweizer Armee suspendiert 300-Millionen-Projekt für Luftraumüberwachung

Armee suspendiert 300-Millionen-Projekt für Luftraumüberwachung

10.10.2024, 15:1010.10.2024, 15:10

Die Armee hat das Projekt für zwei Systeme zur Luftraumüberwachung und Kampfjet-Leitung seit Monaten suspendiert. Das Parlament bewilligte für «Skyview» knapp 320 Millionen Franken. Grund für die Suspendierung sind Probleme bei der Integration des Systems.

Das Projekt zur Integration des «Skyview»-Systems des französischen Rüstungskonzerns Thales in die geplante digitale Plattform der Armee liegt seit Februar auf Eis, wie Armeesprecher Stefan Hofer am Donnerstag einen Bericht von Radio SRF bestätigte. Öffentlich bekannt war das bisher nicht.

Im Laufe des Sommers suchte eine Arbeitsgruppe nach risikoärmeren Varianten. Im September räumte der Projektausschuss ein: «Die erneute Risikobeurteilung wies vor allem in der Abhängigkeit zwischen dem Produkt 'Skyview' (...) und der neuen digitalen Plattform höhere Risiken auf», wie sich die Armee vom Radio zitieren liess.

Damit verzögert sich der 2023 kommunizierte Zeitpunkt der Inbetriebnahme Ende 2027. Aktuell ist von 2030 auszugehen. «Skyview» soll zwei angejahrte Florako-Teilsysteme ablösen. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Diese chinesische Drohne sieht aus wie ein Vogel
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Insgesamt 41 Mitarbeitende betroffen: Tamedia plant Abbau von 34 Vollzeitstellen
Das Verlagshaus Tamedia hat am Montag eine weitere Abbaurunde angekündigt: 34 Vollzeitstellen werden gestrichen. Betroffen sind 41 Mitarbeitende in den News-Redaktionen in Zürich, Bern, Basel, Lausanne und Genf.
Von den 41 Mitarbeitenden, die gehen müssen, entfallen 28 auf die Redaktionen in der Deutschschweiz und neun auf jene der Westschweiz. Vier weitere gehören dem Print-Desk an, wie Tamedia mitteilte.
Zur Story