Schweiz
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Analyse zeigt: Grosse Mehrheit der jungen Städter blieb der Urne fern



Ausgewechselt: Das sind die bekanntesten Neu- und Ex-Nationalräte

Ein nationaler Jugendwahltag und andere Aktionen sollten im Vorfeld der eidgenössischen Wahlen junge Erwachsene vermehrt zum Wählen motivieren. Mit wenig Erfolg, wie eine Analyse der Stimmrechtsausweise aus vier Schweizer Städten zeigt.

Übers Ganze gesehen lag die Wahlbeteiligung am 18. Oktober bei 48,4 Prozent. In den Städten Zürich, Genf und St.Gallen ging jedoch nur rund ein Drittel der jungen Erwachsenen wählen. Allerdings ist ein direkter Vergleich schwierig, da die Altersgrenze von Stadt zu Stadt unterschiedlich gehandhabt wird.

Die Zahlen zeigen dennoch, dass die verschiedenen Kampagnen, die zum Ziel hatten, die Wahlbeteiligung der Jungen zu erhöhen, nicht fruchteten. Am Wahlsonntag schritten wahrscheinlich praktisch gleich viele Junge zur Urne wie schon bei den nationalen Wahlen vor vier Jahren.

Luzern tickt anders

Anders sieht es in der Stadt Luzern aus: Die Wahlbeteiligung der allerjüngsten Wahlberechtigten von 18 und 19 Jahren ist zwar verglichen mit den anderen Altersgruppen tief. Luzerner Jüngstwähler gingen mit 46,5 Prozent aber doch deutlich öfter an die Urne als in etwa Gleichaltrige in Zürich, St.Gallen oder Genf.

Und auch zwischen diesen drei Städten gibt es grosse Unterschiede: In Zürich etwa gingen 36,5 Prozent der Frauen zwischen 18 und 28 Jahren und 34 Prozent der gleichaltrigen Männer an die Urne.

In St.Gallen machte ein Drittel der 18- und 19-Jährigen vom Wahlrecht Gebrauch. Anders sieht sie Situation in der Calvinstadt Genf aus. Dort lag die Wahlbeteiligung der 18- und 19-Jährigen nur bei 27,5 Prozent.

Mehr Männer als Frauen an der Urne

Über alle Altersgruppen hinweg haben die vier Städte gemeinsam, dass Männer insgesamt häufiger wählen gingen als Frauen. Beispielsweise in der Stadt Zürich betrug die Wahlbeteiligung der Männer 52,7 Prozent, jene der Frauen 47,8 Prozent.

Grundsätzlich zeigt sich, dass mit steigendem Lebensalter auch die Wahlbeteiligung zunimmt. Dies ist meist bis zum Rentenalter der Fall, danach nimmt die Wahlbeteiligung wieder ab.

Alle Ergebnisse bestätigen damit im Grossen und Ganzen den Trend vergangener Wahlen. (sda)

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Madison Pierce 07.11.2015 18:14
    Highlight Highlight Ich freue mich! Die jungen Städter sind mit dem Status Quo so zufrieden, dass sie keinen Grund sehen, den geringen Aufwand des Wählens auf sich zu nehmen, um etwas zu ändern. Wir können wirklich froh sein, so gut leben zu dürfen. In anderen Ländern riskiert die Jugend ihr Leben für bessere Lebensbedigungen, hier macht sie nicht mal das Wahlcouvert auf, weil sie es nicht nötig hat.

    Man sollte es positiv sehen: je zufriedener das Volk, desto geringer die Wahlbeteiligung.
  • Sagitarius 07.11.2015 12:23
    Highlight Highlight Wir Eltern sind gefordert!
    Wenn ich als Elternteil nicht Einfluss (Vorbild, politische Diskusionen zu Hause) nehme, gehen meine Kinder nicht abstimmen!
    Das ist unabhängig davon welche Technologien zum Einsatz kommen!
  • Maon 07.11.2015 09:22
    Highlight Highlight Schade, ist für mich unverständlich! Ich kann es gar nicht mehr abwarten endlich abstimmen und wählen zu dürfen 😏
  • oskar 07.11.2015 00:44
    Highlight Highlight nicht wählen heisst, seine verantwortung als bürgerIn nicht wahrzunehmen. unverzeilich!
  • guby 06.11.2015 18:54
    Highlight Highlight Nicht abstimmen bedeutet für mich automatische Zustimmung mit dem Ausgang der Wahl. Danach einfach bitte nicht "motzen".
  • maxi 06.11.2015 18:08
    Highlight Highlight sich zu enthalten idt genau so eine demokratische meinung wie abzustimmen/zu wählen!
    • Maon 07.11.2015 09:24
      Highlight Highlight Sich bewusst zu enthalten ja, aber einfach aus Faulheit nichts zu machen ist was anderes finde ich...
  • Cheesus 06.11.2015 18:01
    Highlight Highlight Pfui.

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