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Auf einer Länge von neun Kilometern stauten sich die Fahrzeuge morgens um neun Uhr – Tendenz: zunehmend.
Auf einer Länge von neun Kilometern stauten sich die Fahrzeuge morgens um neun Uhr – Tendenz: zunehmend.Bild: KEYSTONE

Schon 9 Kilometer Stau am Gotthard, Lastwagen bleibt im Tunnel stecken – Erbarmet euch, Feriengötter!

04.07.2015, 09:0604.07.2015, 15:09

Eine Lastwagenpanne im Gotthardtunnel sowie eine Stellwerkstörung beim Bahnhof Palézieux VD haben am Samstagmorgen den Verkehrsfluss auf Strasse und Schiene zeitweise behindert. Reisende in Richtung Tessin mussten sich über eine Stunde gedulden.

Die zum Ferienbeginn in der Schweiz und Teilen Europas erwarteten Staus vor dem Gotthard sind Tatsache geworden. Kurz vor 10 Uhr standen die Fahrzeuge in Richtung Süden auf einer Länge von neun Kilometern. Grund dafür war auch ein Lastwagen, der im Tunnel stecken geblieben war.

Dies wirkte sich sofort auf die Staulänge vor beiden Tunnelportalen aus. Im Kanton Uri mussten sich die Autofahrer vor dem Nadelöhr über eine Stunde gedulden. Im Tessin hatte die Blechkolonne eine Länge von zwei Kilometern, was einer Wartezeit von zwanzig Minuten entspricht.

Sommerferienbeginn in 20 Kantonen

Vor dem Nordportal staut es bereits seit kurz nach 3 Uhr. Laut der Verkehrsmanagement-Zentrale des Bundesamts für Strassen (ASTRA) ist die Stautendenz weiterhin zunehmend. Den Reisenden stehen durch die Schweizer Alpenpässe diverse Umfahrungsmöglichkeiten zur Verfügung. Die gängigste Alternative bietet die A13 über den San Bernardino.

Am Wochenende begannen die Sommerferien in 20 der 26 Kantone. In den Kantonen Genf, Wallis und Glarus haben die Schüler schon seit einer Woche schulfrei, im Tessin schon seit zwei Wochen. An diesem und am nächsten Wochenende beginnen die Schulferien auch im Kanton Aargau. Im Kanton Zürich schliessen die Schulen ihre Pforten am kommenden Wochenende.

«Schools Out» hiess es an diesem Wochenende auch in Belgien und in den Niederlanden. In Deutschland sind die Schulen seit einer Woche im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen zu. Die übrigen Bundesländer folgen am kommenden Wochenende oder noch später. (tat/sda)

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