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Hier ein Überblick zu den wichtigsten Meldungen der Sonntagspresse. watson

Amherd als VBS-Chefin und weniger Kriminalität trotz Schengen in den Sonntagszeitungen



Amherd als VBS-Chefin

Das schwierige und wenig einflussreiche Verteidigungsdepartement soll laut der «SonntagsZeitung», «Le Matin Dimanche» und dem «SonntagsBlick» an die neue CVP-Bundesrätin Viola Amherd fallen. Gemäss den Zeitungen will der aktuelle VBS-Chef Guy Parmelin diesen Posten loswerden. Weiter heisst es, dass Parmelin bei dem Vorhaben von seinem Parteikollegen Ueli Maurer und dem FDP-Bundesrat Ignazio Cassis unterstützt würde.

Die neugewaehlten Bunderaetinnen Karin Keller-Sutter, links, und Viola Amherd posieren nach der Ersatzwahl in den Bundesrat durch die Vereinigte Bundesversammlung, am Mittwoch, 5. Dezember 2018 im Nationalratssaal in Bern. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Die neugewählten Bunderätinnen Karin Keller-Sutter (links) und Viola Amherd. Bild: KEYSTONE

Das Zünglein an der Waage sei dabei aber die neue FDP-Bundesrätin Karin Keller-Sutter. Falls Keller-Sutter mitmache, so schreiben die «SonntagsZeitung» und «Le Matin Dimanche», würde der SVP-FDP-Block im Bundesrat noch einmal gestärkt werden, denn Schlüsseldepartemente wie Wirtschaft, Aussenpolitik, Finanzen sowie das UVEK wären dann in deren Händen und die zwei Parteien würden die gesamte Europa- und Wirtschaftspolitik kontrollieren.

Sinkender Schokoladenkonsum

Schweizer essen laut der «SonntagsZeitung» und «Le Matin Dimanche» immer weniger Schokolade und besonders Schweizer Schokolade werde weniger nachgefragt. Im Jahr 2008 habe der generelle Pro-Kopf-Verbrauch noch bei 12,4 Kilogramm gelegen – im vergangenen Jahr seien es rund 15 Prozent weniger gewesen.

Ausgelaufene Schokolade blockiert polnische Autobahn:

Video: srf

Dabei habe sich der Anteil an Importschokolade in der Schweiz in den vergangenen zwei Jahrzehnten etwa verdoppelt, hiess es diesbezüglich vom Verband Chocosuisse. 2017 kamen rund 42 Prozent der verkauften Schokolade aus dem Ausland.

Ineffiziente Grossbanken

Die zwei Schweizer Grossbanken UBS und Credit Suisse wirtschaften laut der «NZZ am Sonntag» weniger gut als etwa kleinere Finanzinstitute. So sei der Börsenwert der beiden Grossbanken seit Anfang Jahr um rund 40 Milliarden Franken geschrumpft. Die Berner Kantonalbank oder die Privatbank Vontobel hätten dagegen einen doppelt so hohen Börsenwert pro Mitarbeiter wie die UBS oder Credit Suisse. Dies zeige, dass die Kleinen mehr Vertrauen bei den Investoren geniessen würden.

UBS CEO Oswald Gruebel trifft am Mittwoch, 10. August 2011, zur Eroeffnung des Lucerne Festival 2011 im KKL in Luzern ein.  (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Oswald Grübel. Bild: KEYSTONE

UBS und Credit Suisse befänden sich derzeit in einem «perfekten Sturm», sagte Oswald Grübel, der beide Firmen als Konzernchef geleitet hat, zur «NZZ am Sonntag». Sie müssten gleichzeitig die Auswirkungen der Finanzkrise, das Ende des Bankgeheimnis und die Digitalisierung bewältigen. Zudem berichtet die «SonntagsZeitung», dass die Credit Suisse auf einem Investorentag am kommenden Mittwoch ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm verkünden wolle.

Kriminalität geht zurück

Seit der Einführung des Schengen-Dublin-Abkommens in der Schweiz vor zehn Jahren ist die Kriminalität laut der «NZZ am Sonntag» nicht wie befürchtet gestiegen, sondern die Zahl der Straftaten sank in dieser Zeit um mehr als 20 Prozent. Die Zeitung beruft sich dabei auf Angaben des Bundesamtes für Statistik. Allerdings sei die Zahl der mutmasslichen Täter in der Schweiz, die hierzulande keine Aufenthaltsbewilligung besässen, seit 2009 um fast fünfzehn Prozent gestiegen.

Der letzte Vorstoss von Doris Leuthard

Die scheidende Verkehrsministerin Doris Leuthard will laut der «SonntagsZeitung» vom Gesamtbundesrat noch kurz vor ihrem Rücktritt eine umstrittene Senkung des Mindestalters beim Führerschein per Verordnungsänderung bewilligen lassen. Ab kommenden Jahr dürften dann bereits 17-Jährige als Lernfahrer mit einer Begleitperson auf dem Beifahrersitz ans Steuer.

Doris Leuthard – ihre Karriere im Rückblick

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Doris Leuthard – ihre Karriere im Rückblick
quelle: keystone / anthony anex
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Gegner kritisierten, dass Leuthard das Geschäft Tage vor ihrem Rücktritt durchdrücken wolle, weil ihr Nachfolger anders entscheiden könnte. Im September wollten noch 30 von 48 Ständeräten die Senkung des Mindestalters für Lernfahrer mit einer Motion auf Gesetzesebene verhindern. Doch Leuthard habe sie nun mit einem Deal zum Schweigen gebracht, schreibt die Zeitung.

Schweiz beteiligt sich am Kampf gegen Mafia

Die Polizei hat vor wenigen Tagen europaweit zu einem Schlag gegen die kalabrische Mafia `Ndrangheta ausgeholt und die Schweiz hat laut dem «SonntagsBlick» einen Beitrag dazu geleistet. In Deutschland, Holland, Belgien und Italien waren rund 90 Personen verhaftet und rund 490 Kilogramm Kokain beschlagnahmt worden. Der Vizedirektor des deutschen Bundeskriminalamts BKA, Christian Hoppe, bedankte sich nach der Polizei-Aktion «Pollina» in der Zeitung für die Arbeit der Schweizer Ermittler.

Laut den Angaben stellten Sicherheitskräfte in der Schweiz ein Kurierfahrzeug der Gruppe sicher. Der Drogentransporter war in der Türkei mit speziellen doppelten Böden ausgerüstet worden, um Kokain über Grenzen hinweg quer durch Europa zu fahren. Die Bundesanwaltschaft in Bern bestätigte zudem dem «SonntagsBlick», dass die Schweiz im Rahmen der internationalen Rechtshilfe auch «Informationen übermittelt» habe.

Bischof Gmür über ein Leben ohne Sexualität

Der Bischof Felix Gmür vom Bistum Basel ist laut einem Interview mit der «SonntagsZeitung» überzeugt, dass das Eheverbot kein Grund für sexuelle Übergriffe in der katholischen Kirche ist. «Ich glaube nicht, dass Menschen, die zölibatär leben, ein grösseres Risiko haben, übergriffig zu werden. Wenn wir die Missbrauchsstatistik der Schweiz anschauen, finden wir über Tausend Fälle pro Jahr. Diese Täter lebten praktisch alle nicht im Zölibat», sagte der Bischof.

Der Basler Bischof Felix Gmuer waehrend dem Oekumenischen Gottesdienst in der vollbesetzten Kirche St. Michel anlaesslich der Feierlichkeiten am Samstag, 1. April 2017, in Zug. Die Reformierte und Katholische Kirche feiern gemeinsam 500 Jahre Reformation und 600 Jahre Niklaus von Fluee unter dem Titel Nationaler Oekumenischer Gedenk- und Feiertag. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Felix Gmür. Bild: KEYSTONE

Ein Leben ohne Sexualität sei problemlos möglich. Bischof Gmür sprach auch über seine ablehnende Haltung gegenüber der Suizidhilfe. «Sich selber das Leben zu nehmen, soll und kann nicht die Lösung für ein Problem sein», betonte er. Ihn störe zudem, dass die Suizidhilfe zu einem Geschäft gemacht werde.

Neuen Masche von Diebstahl

Nach dem Tod von sechs Personen in Italien auf einem Konzert hat der «SonntagsBlick» in einer Meldung vor einer neuen Masche von Diebstahl gewarnt. Demnach werden Pfeffersprays oder Reizgas eingesetzt, um bei Besuchern von Grossveranstaltungen gewisse Verwirrung zu stiften und dann Schmuck oder andere Wertgegenstände zu entreissen.

Die Zürcher Stadtpolizei bestätigte der Zeitung zudem, dass eine solche Vorgehensweise auch von der Streetparade bekannt sei. Frauen seien in der Menge mit Pfeffersprays attackiert worden, um ihnen Schmuck zu entreissen. Im Jahr 2017 seien bereits 50 Täter mit solchen Delikten verhaftet worden.

Protest bei Google

Rund 700 Google-Angestellte haben laut dem «SonntagsBlick» einen neuen offenen Brief unterschrieben, mit dem sie gegen das «Projekt Dragonfly» des Konzerns protestieren. Dragonfly sei ein Google-internes Programm für eine auf chinesische Bedürfnisse angepasste Suchmaschine. Initiiert worden sei der Brief von der Menschenrechtsorganisation Amnesty International.

Man sei gegen Technologien, die Mächtige unterstützten und die Schwachen unterdrückten, hiess es in dem Brief. Gegenüber der Zeitung teilte der Konzern mit, dass Dragonfly ein erforschendes Projekt sei. Zudem sei noch nicht entschieden worden, ob es Google lanciere. «Die Privatsphäre ist für Google nicht verhandelbar», führte ein Konzernsprecher gegenüber dem «SonntagsBlick» weiter aus.

Oligarch interveniert beim US-Finanzministerium

Der russische Oligarch und Grossaktionär von Sulzer und OC Oerlikon mit Wohnsitz in Zug, Viktor Vekselberg, hat laut der «SonntagsZeitung» beim US-Finanzministerium wegen ihn betreffenden Sanktionen interveniert. «Wir haben das Gesuch um Überprüfung der Sanktionen eingereicht», bestätigte ein Vekselberg-Sprecher in Moskau gegenüber der Zeitung.

FILE - In this May 25, 2018, file photo, Renova CEO businessman Viktor Vekselberg attends the St. Petersburg International Economic Forum in St. Petersburg, Russia. in St. Petersburg, Russia. Long before Vekselberg was tied to a scandal over the president and a porn star, the Russian oligarch had been positioning himself to extend his influence in the United States.  (Alexander Ryumin/TASS News Agency Pool Photo via AP, file)

Viktor Vekselberg. Bild: AP/POOL TASS Host Photo Agency

Die im April verhängten Sanktionen bedrohten die Existenz für seine Firmengruppe Renova. Nach wie vor sei Vermögen in Millionenhöhe von den US-Behörden blockiert. (sda)

Schweizer Schokoladenpioniere:

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Schweizer Schokoladenpioniere
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