Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Weniger Pauschalbesteuerte bezahlen mehr Steuern



Die Zahl der pauschalbesteuerten Personen hat letztes Jahr erstmals abgenommen. Dafür bezahlten sie deutlich mehr Steuern als in den Vorjahren. Ende 2014 wurden in der Schweiz 5382 Personen nach Aufwand besteuert, wie eine am Dienstag publizierte Umfrage der Finanzdirektorenkonferenz (FDK) zeigt. Das sind 252 Personen oder 4,5 Prozent weniger als bei der letzten Erhebung zwei Jahre zuvor.

Die Einnahmen stiegen im gleichen Zeitraum um 45 Millionen Franken oder 6,5 Prozent auf 740 Millionen Franken an. Im Durchschnitt bezahlte jede pauschal besteuerte Person 137'495 Franken Steuern. Im Jahr 2006 lag dieser Wert noch bei 94'549 Franken. Die tiefste Pauschalsteuer bezahlte eine Person im letzten Jahr mit 10'000 Franken, die höchste Steuer lag bei 7,7 Millionen Franken. 

Am 1. Januar 2016 tritt das Gesetz zur Revision zur Aufwandbesteuerung in Kraft, welches die Mindestanforderungen an die Aufwandbesteuerung verschärft. Auf Bundes- und Kantonsebene gilt neu das Siebenfache des Mietzinses oder des Eigenmietwerts als Mindestanforderung zur Berechnung der Einkommenssteuer auf Basis des Aufwands. Auf Bundesebene gilt zusätzlich ein Mindestaufwand von 400‘000 Franken. Die Kantone müssen ebenfalls einen Mindestaufwand bestimmen, sind bei der Festlegung der Höhe jedoch frei.(whr/sda)

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Nach zwei Monaten können die letzten gestrandeten Kurden den Flughafen Zürich verlassen

Seit Anfang Oktober sassen die türkischen Kurden Mustafa Mamay und Dogan Yildirim im Transitbereich fest und fürchteten die Ausschaffung. Jetzt dürfen die letzten dort verbliebenen Mitglieder der einst 20-köpfigen Gruppe in die Schweiz einreisen: Das Bundesverwaltungsgericht gab ihren Beschwerden recht.

Die watson-Reportage aus dem Transitbereich des Flughafens Zürich löste ein grosses Medienecho aus. Das Schicksal der rund 20 dort gestrandeten Kurden, welche teilweise schon seit Wochen im Flughafen lebten, bewegte die Schweiz. Am Mittwoch können die letzten beiden dort verbliebenen Kurden den Transitbereich verlassen.

Einer davon ist der 27-jährige Dogan Yildirim, ein Informatiker mit Universitätsabschluss. Er stammt aus Sirnak, einer mehrheitlich von Kurden besiedelten Provinz in der …

Artikel lesen
Link to Article