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Schweiz sieht sich bei Menschenrechten in besonderer Rolle



Als Gastgeber des Menschenrechtsrates in Genf komme der Schweiz eine besondere Verantwortung zu, sich für ein effizientes Gremium einzusetzen. Dies sagte der stellvertretende Botschafter der Schweiz an der UNO in New York, Olivier Zehnder.

Die Menschenrechte gehörten zu den höchsten Werten der Gesellschaft und hätten für die Schweiz Priorität, sagte Zehnder an der Sitzung der Generalversammlung zum Jahresbericht des Menschenrechtsrates weiter. Das Land wurde vor zwei Wochen zum dritten Mal seit der Schaffung des Rates 2005 ins Gremium gewählt.

Von 2016 bis 2018 will sich die Schweiz für effektivere und effizientere Arbeitsmethoden innerhalb des Rates einsetzen. In den letzten Jahren habe der Rat sein Tätigkeitsfeld erweitert, sowohl thematisch als auch im Bezug auf die Länderuntersuchungen, die der Rat periodisch vornimmt. Diese breitere Tätigkeit sei ein klarer Beweis für den Erfolg des Rates, sagte Zehnder.

Gleichzeitig sei das Gremium aber auch ein bisschen Opfer des eigenen Erfolgs: Durch die Ausweitung seiner Aktivitäten habe der Rat die Grenze seiner Kapazität erreicht.

Zehnder lobte die Bemühungen des Gremiums, die Verbindung zwischen Genf und der Generalversammlung sowie dem Sicherheitsrat in New York zu stärken. «Dieser engere Kontakt zwischen Genf und New York hilft, die Menschenrechte im gesamten System der UNO aufzuwerten», sagte er. (sda)

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