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Finanzausgleich 2017: Zürich zahlt 510 Millionen, Bern erhält 1.2 Milliarden



Der Bundesrat hat am Mittwoch die definitiven Ausgleichszahlungen im Finanzausgleich 2017 festgelegt. Im Ressourcenausgleich erhalten die Nehmerkantone vom Bund und von den leistungsfähigen Kantonen insgesamt 3.949 Milliarden Franken.

Grösster Nehmerkanton bliebt der Kanton Bern. Er erhält 1.211 Milliarden Franken aus dem Ressourcenausgleich, der Kanton Wallis 588 Millionen und der Kanton St.Gallen 424 Millionen. Der Ressourcenindex, der die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit angibt, hat sich für diese Kantone nur geringfügig verändert. Die Zahlungen an die grössten Nehmerkantone verändern sich daher kaum.

Geberkantone zahlen mehr

Die Geberkantone hingegen zahlen mehr. Die Rechnung für Zürich, den grössten Geberkanton, steigt von 497 Millionen Franken auf 510 Millionen Franken. Auch Genf mit 350 Millionen Franken und Zug mit 340 Millionen zahlen mehr. Der Kanton Waadt zahlt als einziger Geberkanton weniger für den Ressourcenausgleich, nämlich nur noch 18 Millionen Franken statt 48 Millionen Franken.

Der Ressourcenausgleich hat zum Ziel, ressourcenschwache Kantone mit genügend Mitteln auszustatten. Der Beitrag der Geberkantone liegt nächstes Jahr bei 1.599 Milliarden, 1.7 Prozent mehr als 2016. Der Beitrag des Bundes beläuft sich auf 2.350 Milliarden Franken, was ein Plus von 2.1 Prozent ausmacht. (whr/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • bärnergiu 02.11.2016 18:47
    Highlight Highlight Ja ja ich weiss, mein Kanton kostet die anderen etwas. Was aber interessant ist, wenn man die Zahlungen pro Kopf ausrechnet. Ja, der Zuger steht immer noch schlecht da, aber auf der Nehmerseite sieht's dann doch etwas anders aus. Und ich finde Bern darf man sich leisten :)
    • Moti_03 02.11.2016 20:53
      Highlight Highlight Wie rechnest du? Wenn schon richtig gerechnet, bekommt dann Bern pro Kopf gerechnet Viel mehr als zürich pro Kopf bezahlt.
    • bärnergiu 03.11.2016 15:12
      Highlight Highlight http://www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/44537.pdf
      Da sind die pro Kopf zahlen zu finden. Mir ging es nicht um den von dir angestellten Vergleich. Viel mehr ist die viel gehörte Aussage "Berner sind am teuersten" unter diesem Gesichtspunkt falsch.
  • Safag83 02.11.2016 18:41
    Highlight Highlight @christian mueller
    Auch wenn ich Zürcher bin, vergesse ich keineswegs die Basler, welche genauso zur Kasse gebeten werden.
    Nun, vielleicht ist es an der Zeit, diese Zahlungen auch an gewisse Forderungen zu binden. Spontan kommt mir in den Sinn, dass z.B. der Kanton Zürich die Reithalle in Bern schliesst. Finanzieren tun wir Sie ja schon, oder nicht?
    • Fabio74 02.11.2016 20:07
      Highlight Highlight Falsch. Der Stadt Bern gehts gut. Das PRoblem ist die grösse des Kantons bzw dessen Infrastruktur in den Tälern
  • forest hill 02.11.2016 18:29
    Highlight Highlight Wow, geht mir diese ganze Ausgleicherei auf den Geist, wenn die Nehmer wenigstens bestimmte Ziele erreichen müssten und sich irgenwann wieder mal selbst ernähren könnten.

    Als sozial denkender Mensch ist es ok, einen Teil meiner Steuern für Bedürftige auszugeben, Berner und Walliser gehören aber definitv nicht dazu.
  • Christian Mueller (1) 02.11.2016 16:00
    Highlight Highlight die 156mio die basel bezahlen muss? interessiert in der redaktion in zh keine sau. der fast gleiche text wie hier steht übrigens im handelsblatt. hier der link zur ganzen liste: www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/44537.pdf unter dem strich muss zh übrigens 'nur' 444mio zahlen und bs 108. was immer noch zu viel ist. leider kommen die milliarden, die 'der bund' zusätzlich über sein budget bestreitet auch von den zentren. die landkantone pochen immer auf die solidarität, aber in welcher abstimmung waren denn diese kantone solidarisch mit den städten? bei der MEI?
  • Karl33 02.11.2016 15:38
    Highlight Highlight Irgendwer muss diesen SVP-Sozialismus in den Berner Bauerndörfern halt bezahlen.
  • Arutha 02.11.2016 15:09
    Highlight Highlight Wow. 1 Kanton erhält 75% des Finanzausgleichs.
    • Fumo 02.11.2016 15:45
      Highlight Highlight Kannst du mir bitte deinen Rechenweg erläutern? Ich komme schätzend nicht mal auf 40%.

      Was nicht heisst dass die Relation zu den anderen Kantonen Sinn ergibt.
    • Arutha 02.11.2016 16:55
      Highlight Highlight "Grösster Nehmerkanton bliebt der Kanton Bern. Er erhält 1.211 Milliarden Franken aus dem Ressourcenausgleich..."

      "Der Beitrag der Geberkantone liegt nächstes Jahr bei 1.599 Milliarden..."

    • Arutha 02.11.2016 16:57
      Highlight Highlight Ok, du hast recht. Ich habe offensichtlich etwas überlesen. Die 3.9 Milliarden die insgesamt ausgeschüttet werden, habe ich überlesen. Ich dachte das was die Geberkantone zahlen ist das was die Nehmerkantone erhalten.
  • ojama 02.11.2016 14:08
    Highlight Highlight Bitte gerngscheh! (us Züri :)
    • Randy Orton 02.11.2016 16:01
      Highlight Highlight Bitte gärn gscheh für aui subventionierte Buurehöf und angeri Betriib wo di ganz Nation profitiert usem gröschte Kanton (us Bärn).
  • Wehrli 02.11.2016 13:47
    Highlight Highlight In Züri geht halt alles dreimal schneller, da müssen wir dem ländlichen Dorf mit Entwicklungshilfe unter die Arme greifen. Dafür reden Sie ja dann auch den geilen dunkelgrauen Knorz unserer Banken wieder schön fürs Ausland.

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