DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Die erste Million ist da: 300 Freiwillige und Promis sammeln heute mit der Glückskette für Flüchtlinge



Die Glückskette hat zusammen mit der SRG und den Privatradios am Dienstagmorgen einen nationalen Tag der Solidarität für Flüchtlinge gestartet. Mehr als 300 Freiwillige sitzen bis Mitternacht am Spendentelefon in den SRG-Studios in Zürich, Chur, Genf und Lugano. Bis kurz vor Mittag betrugen die Spendenversprechen 1'015'436 Franken, wie der Glückskette-Homepage zu entnehmen war.

«Die Schweiz, das sind wir alle, dank unserem privaten Engagement. Dieser Tag ist genau diesem privaten Engagement gewidmet», wird Bundesrat Didier Burkhalter in der Glückskette-Mitteilung zitiert. Er lade die Schweizer damit ein, für die Glückskette und damit die Flüchtlinge zu spenden.

Neben den Freiwilligen werden auch einige Prominente die Spendentelefone bedienen – so etwa Alt-Bundesrätin Ruth Dreifuss, die Autoren Pedro Lenz und Franz Hohler sowie die Komikerin Birgit Steinegger.

«Die Schweiz, das sind wir alle, dank unserem privaten Engagement. Dieser Tag ist genau diesem privaten Engagement gewidmet»

Bundesrat Didier Burkhalter

Die Glückskette hatte bereits Ende August zu Spenden für Flüchtlinge aufgerufen. Bisher seien 6 Millionen Franken gespendet worden, so die Glückskette im aktuellen Communiqué. Die meisten Spenden seien von privaten Gönnern gekommen.

500 Franken für jedes Tor

Dazu gebe es zahlreiche private Spendeninitiativen. So hatte die Schweizer Fussballliga 500 Franken überwiesen für jedes Tor, dass letztes Wochenende in der Super und der Challenge League erzielt worden war. Insgesamt seien so 13'000 Franken zusammengekommen.

Das Telekommunikationsunternehmen Swisscom versprach, fünf Franken pro Bild zu spenden, welches Schweizerinnen und Schweizer über die sozialen Medien mit dem Hashtag #ShowSolidarity4Refugees an die Glückskette senden.

Die Spenden kommen Schweizer Hilfswerken zugute, welche Nothilfe leisten für Flüchtlinge, die auf dem Weg nach Europa sind. Die Hilfswerke verteilen etwa Lebensmittel, Medikamente und Kleider oder unterstützen Aufnahmezentren. Ebenfalls unterstützt werden bestehende Projekte für syrische Flüchtlinge in Libanon, in Jordanien und im Irak. (whr/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Warum die Schweiz trotz fehlenden Abkommens immer mehr Marokkaner ausschafft

Abgewiesene Asylsuchende aus Marokko können oftmals nicht ausgeschafft werden, weil die Behörden in der Heimat nicht kooperieren. Jetzt scheint Bewegung in die Sache zu kommen. Neue Halbjahreszahlen zeigen: Mehr Marokkaner werden zwangsweise zurückgeführt.

Am diesjährigen Sechseläuten wollte Badr Benhmidane gegen die Asylpolitik von Mario Fehr demonstrieren. Doch die Aktion scheiterte und der marokkanische Sans-Papier wurde verhaftet. Er kam in Durchsetzungshaft ins Flughafengefängnis in Kloten. Diese bezweckt, dass der Gefangene zur freiwilligen Ausreise bewogen wird. Denn die Behörden können ihn wegen fehlender Dokumente nicht ausschaffen. 

Doch dann ging alles ganz schnell. Benhmidane wurde in Ausschaffungshaft verlegt und vergangene Woche, …

Artikel lesen
Link zum Artikel