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Durchgangsverkehr in Schattdorf geht unter dem Strich zurück

Blick auf das Dorf und die Gemeinde von Schattdorf im Kanton Uri, am Mittwoch, 9. Juni 2021. (KEYSTONE/Urs Flueeler)
Schattdorf im Kanton Uri.Bild: KEYSTONE

Durchgangsverkehr in Schattdorf geht unter dem Strich zurück

17.04.2026, 12:3517.04.2026, 12:35

Der Verkehr auf der Gotthardstrasse in Schattdorf nimmt deutlich ab, während mehr Fahrten über die Dorfstrasse verzeichnet werden. Derweil nutzen rund 6500 bis 7000 Fahrzeuge die Ende August eingeweihte Umfahrungsstrasse WOV.

Damit werde das Siedlungsgebiet durch die neue West-Ost-Verbindungsstrasse (WOV) und den im November fertiggestellten Knoten Schächen spürbar entlastet, wie die Urner Baudirektion am Freitag mitteilte.

Im Bereich Grüner Wald verkehrten täglich etwa 3600 Fahrzeuge weniger auf der Gotthardstrasse als in Vergleichsjahren. Im südlichen Teil, beim Arbeits- und Industriegebiet, ging das Verkehrsaufkommen um rund 2000 Fahrten zurück, hiess es weiter. Das zeigten Messungen, welche der Kanton seit Jahren systematisch vornimmt.

Nummernschilderhebung geplant

Eine Zunahme des Verkehrs wurde einzig auf der Dorfstrasse verzeichnet. Dort wurden rund 1100 tägliche Fahrten mehr verzeichnet als in den Vergleichsjahren. Auf der ebenfalls im Schattdorfer Dorfkern gelegenen Adlergartenstrasse blieb das Verkehrsaufkommen unverändert. Gemäss Mitteilung deute dies auf eine Abnehme des Transitverkehrs und eine Verlagerung der Verkehrsströme innerhalb des Dorfes hin.

Darum soll nun eine Nummernschilderhebung durchgeführt werden. Diese soll zeigen, woher die Fahrzeuge kommen und wohin sie fahren.

Der geplante A2-Halbanschluss Altdorf Süd soll dereinst die Siedlungsgebiete weiter vom Verkehr entlasten. Noch ist jedoch unklar, wann der Halbanschluss gebaut werden kann. Nach einer erfolgreichen Beschwerde der Gemeinde Attinghausen musste das Ausführungsprojekt überarbeitet werden. Eine erneute öffentliche Auflage ist 2027 möglich, wie das Bundesamt für Strassen Astra im vergangenen August mitteilte. Ursprünglich war der Baubeginn für 2021 geplant. (sda)

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