DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

SNB-Chef Thomas Jordan sieht Rückkehr zur Null-Inflation im Jahr 2017

11.10.2015, 04:1711.10.2015, 11:38

Obwohl die Teuerungsrate derzeit unter Null liegt, gibt es in der Schweiz nach Einschätzung von Nationalbank-Chef Thomas Jordan nur ein geringes Risiko für eine negative Preis- und Lohnspirale. Das sagte Jordan an der IWF-Jahrestagung am Samstag in Lima.

Wenn nötig intervenieren: SNB-Chef Jordan.<br data-editable="remove">
Wenn nötig intervenieren: SNB-Chef Jordan.
Bild: RUBEN SPRICH/REUTERS

Sollte der Wechselkurs nicht weiter aufwerten und die Ölpreise nicht weiter sinken, könne die Schweiz Anfang 2017 zu einer Null-Inflation zurückkehren, sagte Jordan weiter. Per Ende September sind die Konsumentenpreise in der Schweiz auf Jahresbasis um 1,4 Prozent gefallen.

Unter der Preis-Lohn-Spirale wird die Tendenz verstanden, dass sinkende oder steigende Preise zu sinkenden respektive steigenden Löhnen führen und sich diese Entwicklung unter Umständen gegenseitig antreibt. Daraus kann eine spiralenartige Entwicklung entstehen, aus der ein Ausbruch nur schwer möglich ist.

Franken «deutlich überbewertet»

Jordan bekräftigte, dass die Nationalbank, wenn nötig, auch nach der Aufhebung der Euro-Kursuntergrenze am Devisenmarkt interveniert. Dies sollte zusammen mit dem negativen Leitzins zu einer weiteren Abwertung der Landeswährung beitragen.

Der Schweizer Franken ist laut Jordan derzeit weiterhin «deutlich überbewertet», was zu einer «schwierigen Situation» für die Schweizer Wirtschaft führe. (kad/sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Täter von Altstetten war den Behörden bekannt

Der Mann, der am Mittwochabend in Zürich-Altstetten mutmasslich seine Ehefrau getötet hat, ist für die Behörden kein Unbekannter: Die Staatsanwaltschaft führt seit Juni ein Verfahren gegen den 46-jährigen Türken.

Das hängige Verfahren wurde eröffnet, weil der Mann seiner Frau gegenüber Drohungen ausgesprochen haben soll, wie die Staatsanwaltschaft am Freitag verschiedene Medienberichte bestätigte.

Zudem hatte die Stadtpolizei Zürich nach einem Streit vom vergangenen Samstag dem 46-Jährigen am …

Artikel lesen
Link zum Artikel