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Posträuber Silano muss die Schweiz verlassen

Domenico Silano, einer der Taeter im Zuercher Jahrhundert-Postraub, wird am Mittwoch, 7.Juni 2000 ins Zuercher Obergericht gefuehrt. Sieben Maenner, die am Fraumuenster Postraub beteiligt waren, muess ...
Silano ist einer von fünf Räubern, die 1997 die Fraumünsterpost in Zürich überfielen.Bild: KEYSTONE

Posträuber Silano muss die Schweiz verlassen

02.12.2016, 19:1303.12.2016, 14:11

Domenico Silano muss die Schweiz verlassen. Der Mittäter am Jahrhundert-Überfall auf die Fraumünsterpost in Zürich erhielt einen Ausreisebefehl. Nach Informationen der Zürcher Behörden kam er ihm bereits nach.

Die Wegweisung erfolgte auf den 30. November, wie Urs Grob, Sprecher der Zürcher Sicherheitsdirektion, am Freitagabend eine Information des Internetportals Tagesanzeiger.ch/Newsnetz bestätigte. Gemäss der Rückreisekontrolle sei der Italiener nicht mehr in der Schweiz.

Silano ist einer von fünf Räubern, die 1997 die Fraumünsterpost in Zürich überfielen. Sie hatten Spielzeugpistolen dabei. Der Fall ging als Jahrhundertraub in die Annalen ein, weil die Räuber mit 53 Millionen Franken Beute flüchteten. Nur die Hälfte des Geldes tauchte später wieder auf.

Silano wurde 2000 zum fünfeinhalb Jahren Freiheitsentzug verurteilt. Die Zürcher Kantonsregierung entzog ihm zudem die Aufenthaltsbewilligung. Dagegen wehrte er sich nach der Haftentlassung bis vor Bundesgericht, das ihm 2005 recht gab. Er habe sich seit der Strafverbüssung nichts mehr zuschulden kommen lassen.

Das änderte sich aber 2010. Silano plante mit Komplizen, einen UBS-Kurier zu überfallen. Dafür kassierte er vom Bezirksgericht Zürich 2014 eine Freiheitsstrafe von 28 Monaten. Das ist lange genug, um eine Ausweisung zu rechtfertigen. Auf den 30. November verfügte nun das Zürcher Migrationsamt diesen Schritt. Der Italiener wohnte in Wetzikon ZH. (sda)

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