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Erneut zwei Badeunfälle: Eritreer tot aus Rhein geborgen – ein anderer Rheinschwimmer wird vermisst



Ein Asylsuchender aus Eritrea ist bei einem Badeunfall im Rhein bei Basel ums Leben gekommen. Der Leichnam des seit Montag vermissten Mannes wurde am Donnerstag in Frankreich aufgefunden. Am Donnerstagabend verschwand erneut ein Mann im Rhein. Die Suche nach ihm verlief erfolglos.

Bei dem am Donnerstag kurz vor 15 Uhr im Rechen des elsässischen Kraftwerks Kembs unterhalb von Basel entdeckten Toten handelt es sich um jenen 20 Jahre alten Asylbewerber, der seit Montag vermisst wird. Dies habe die Identifizierung durch Fachleute ergeben, teilte das Justiz- und Sicherheitsdepartement Basel-Stadt am Freitag mit.

Der junge Eritreer hatte am Montagmorgen mit einer Gruppe von Landsleuten im Rhein Abkühlung gesucht und wurde unter die Oberfläche gezogen. Baulichtorganisationen aus Basel sowie Deutschland und Frankreich suchten über ein Stunde lang erfolglos nach dem Vermissten.

Die Basler Berufsfeuerwehr musste am späten Donnerstagabend erneut nach einem Rheinschwimmer suchen, der laut Zeugen unter der Wasseroberfläche verschwunden ist. Nach einer knappen Stunde musste sie die Suche jedoch ohne Erfolg abbrechen, wie die Polizei mitteilte.

Eine Passantin hatte kurz nach 20 Uhr der Polizei gemeldet, oberhalb der Florastrasse befinde sich ein Rheinschwimmer in Schwierigkeiten. Laut Augenzeugen wurde der Mann unter die Wasseroberfläche gezogen. An der erfolglosen Suche waren auch die Basler Polizei und die Schweizer Grenzwache beteiligt. (sda)

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