Schweiz
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«Ungeschminkte Fremdenfeindlichkeit» – deswegen brodelt's bei der Basler Fasnacht

Das Sujet der Alten Garde der Alte Stainlemer sorgt für Entsetzen im Netz – Obmann Felix Stierli sagt, man habe die Ist-Situation im Kleinbasel «sauber» dargestellt.

Rahel Koerfgen / ch media



Narrenfreiheit an der Basler Fasnacht? Unbedingt. Sie ist ihr Motor, ohne macht das alles keinen Sinn. Die Fasnacht, sie darf sich reiben an Gesellschaftsthemen, auch mal bitterböse sein, die Grenzen der Persiflage ausloten.

Gerade die Alte Stainlemer sind für ihre Provokationen bekannt, noch mehr aber ihre Alte Garde. Jene, die über 40 Jahre alt sind und es ein wenig gemütlicher nehmen wollen als beim Stamm. In diesem Jahr allerdings fallen die «Alten» mit ihrem Sujet «Vereinigte Klein-Basler» inmitten der aktuellen Rassismusdiskussion besonders auf – und sorgen für entsetzte Reaktionen im Netz. Diese reichen von «Ich bin schockiert» bis zu einem einfachen «Wow, übelst».

«Dr Hansli schysst do fascht in d Hoose,
wenn är das Volgg gseht uff de Strosse.»

Der Tambourmajor: Ein Ueli im Burka-Tenu; er führt die Drummler an, die als Afrikaner, als Türken, Tamilen und Albaner auftreten. Auf der Ladäärne eine Gruppe finster dreinblickender Ausländer, die sich vor einem verängstigten Kind aufgestellt haben: «Dr Hansli schysst do fascht in d Hoose, wenn är das Volgg gseht uff de Strosse.» Die Alte Garde stellt fest: «Was hütt alles im Glaibasel woont, isch laider nümme so wie gwoont. Wotsch über dr Claraplatz als goo, muesch fuffzää Sprooche hütt verstoo.» Und dann, direkter: «Was schyyns sich Mänggi wünsche wurde, nit z vyyl Dirgge, Serbe, Kurde.»

Auf Facebook gaben solche Statements Anlass für viele hitzige Diskussionen; wenn man unter dem Deckmantel der Fasnacht Minderheitengruppen angreife und diskriminiere, habe das nichts mehr mit Narrenfreiheit zu tun. Der Basler Musiker Marcel Colomb machte heute Morgen seinem Ärger entsprechend Luft: «Kein ironischer Twist, keine kluge Kritik, nur ungeschminkte Fremdenfeindlichkeit.»

Ist dieses Sujet zu viel? Die Laterne der Alten Garde der Alten Stainlemer polarisiert. Video: © bz/Simone Morger

Seit Jahren cliqueninterne Diskussionen

Felix Stierli, Obmann der Alten Garde der Alten Stainlemer, verteidigt die Wahl des Sujets gegenüber der bz. Er sagt: «Wir stehen dazu. Es stellt die Ist-Situation im Kleinbasel sauber dar, und diese Situation bewegt die Leute.» Er selber wohne zwar nicht im Kleinbasel, jedoch habe man in den vergangenen Monaten festgestellt, dass der hohe Anteil an Ausländern die Leute bewege. «Beim Ausspielen des Sujets haben wir darauf geachtet, dass keine bestimmte Bevölkerungsschicht oder Glaubensgemeinschaft angeprangert wird.»

Bei der Stammgesellschaft der Alten Stainlemer scheint man dies anders zu sehen. Vielmehr hat das aktuelle Sujet der Alten Garde nun das Fass zum überlaufen gebracht: Es brodelt intern. So outet sich ein Kommentator auf Facebook als Mitglied des Stamms und schreibt: «Unsere Alte Garde ist (…) an Alters-Senilität nicht zu überbieten. Dafür kriegen sie von uns auch schon seit Jahren einiges zu hören (inkl. öffentlicher Distanzierungsschreiben auch im Bezug auf diese braune Ausgeburt).»

«Freipass für Fremdenfeindlichkeit»?

Die Alte Garde habe leider eine eigene Vorstellung eines guten Sujets; das sorge «seit Jahren» cliquenintern für Diskussionen, Kopfschütteln und Interventionen seitens des Stammvereins. «Vor zwei Jahren haben wir uns erlaubt, die Zeedel der Alten Garde vor Veröffentlichung einzukassieren. Mit der Laterne ist das ein bisschen schwieriger.»

Aber an der Vernissage habe man sie «ordentlich zur Sau gemacht». Glücklicherweise, so betont das Mitglied, wehe im Stammverein ein anderer Wind, mit Aktiven aus allen Herren Ländern und dem Sujetkünstler syrischer Abstammung. Bei diesem handelt es sich um keinen Geringeren als den diesjährigen Plakettenkünstler Tarek Moussalli.

Stierli sagt zur internen Kritik und auch zu jener in den sozialen Medien: «Es gibt immer zwei Meinungen, und diese akzeptieren wir auch. Wir werden das im Nachhinein cliquenintern sicher noch näher besprechen.» (bzbasel.ch)

Darf das Fasnacht? Die Kommentarspalte ist eröffnet:

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194Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Eh Doch 14.03.2019 11:25
    Highlight Highlight Fasnacht als UNESCO Weltkulturerbe
    Das versteht keiner
  • Schneider Alex 14.03.2019 06:07
    Highlight Highlight Die Interpretation der Rassismus-Norm nimmt absurde Züge an.
  • Schneider Alex 13.03.2019 06:13
    Highlight Highlight Die Durchsetzung der Rassismus-Norm nimmt absurde Züge an.
  • Sofie Ellen 13.03.2019 06:05
    Highlight Highlight Widerlich. Als Baslerin finde ich es absolut entsetzlich zuzusehen, wie diese Gruppen die Fasnacht als Freipass für Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit nutzen. Es scheint fast so als würde das ganze Jahr sehnlichst drauf gewartet, allen Fremdenhass aufs Mal im Schutzmantel der Anonymität loszuwerden. Ganz nach dem Motto hier darf man ja.
    Und wer jetzt sagt, dies sei satirisch und nicht rassistisch, frag mal jemanden mit srilankischen oder türkischen Wurzeln und Schweizerpass...

    Bin froh bin ich diesmal in die Ferien gefahren. Mit dieser Fasnacht will ich nichts mehr zu tun haben.

  • Burkis 12.03.2019 21:34
    Highlight Highlight Habe gerade im Tagi ein paar Auszüge aus den Schnitzelbänken gelesen und frage mich wann die Empörungswelle der Bolizey und den Zirchern losgetreten wird... ach ja und der E-Gitarre spielende Y-Bee Fän dä I-diot...
  • Angelo C. 12.03.2019 21:29
    Highlight Highlight Die Clique hat die immer mehr zunehmende Überfremdung des Kleinbasels durch die unterschiedlichsten Landsleute aufs Korn genommen, also etwas, was jedem Basler aus eigener Sicht bekannt ist und der Wahrheit entspricht.

    Was, bitte sehr, soll an diesem ins humorvoll-kritische gezogene Fasnachts-Sujet rassistisch sein 🙄 ?

    Es ist mehr als bedenklich (der Ku-Klux-Klan-Bullshit natürlich davon ausgenommen!), dass man nun quasi jedes Fasnachtssujet gegen die Phalanx der Empörungsbewirtschafter rechtfertigend verteidigen und begutachten lassen muss 🥴

    Diese Bambimentalität beschädigt die Fasnacht.
  • Ökonometriker 12.03.2019 21:12
    Highlight Highlight Wer die Basler Fasnacht kennt, dem kommt auch schnell der Gedanke, dass diese Sujets aufgegriffen wurden, weil in den Medien zahlreiche nicht-rassistisch gemeinte Sujets als rassistisch bezeichnet wurden. Man denke an die fast 100-Jährige Negro-Rhygass.
    Möglicherweise wollten diese Cliquen hier bewusst provozieren und einen Gegenpol zum Zeitgeist schaffen, da ihnen ihre Traditionen wichtig sind? Wer die Auflösung einer Ur-Clique wie der Negro-Rhygass fordert, trifft manch einen Fasnächtler tief im Herzen.
    Die Fasnacht adressiert ja traditionell Probleme, die man ohne Maske nicht anspricht.
    • UncleHuwi 13.03.2019 12:37
      Highlight Highlight Danke, gut gesagt👍
  • LifeIsAPitch 12.03.2019 21:05
    Highlight Highlight Ich liebe das lebendige Glaibasel, mag die bunte Vielfalt und das kulturelle Angebot. Aber je nach Quartier wäre eine bessere Durchmischung tatsächlich von Nöten. Denn die andere Seite der Medaille sind mitunter Schulklassen, wo ein einziges Kind deutscher Muttersprache ist - was denn auch Grund für einen ausländischen (!) Bekannten war, ins Grossbasel zu ziehen. Kurzum: Es hat nicht zu viele Ausländer im Glaibasel, nur zu wenig Schweizer.
  • Binnennomade 12.03.2019 21:01
    Highlight Highlight Wie geil, die ganze Kommentarspalte voller Leute aus Oberwil-Lieli, die finden, Kleinbasel sei ja wirklich voll übel heute, und dann Kleinbasler so "Hä? Es ist imfall voll easy hier.."

    Grosses Kino!
    • Sharkdiver 12.03.2019 21:35
      Highlight Highlight Läbsch du denn in Kleibasel imne Quartier wie kleihünige? Älwä nid
    • Binnennomade 13.03.2019 07:16
      Highlight Highlight Ich lebe ganz woanders. Dieses "Ich wohne ja selber nicht in Kleinbasel, aber ich erkläre euch jetzt mal was da alles falsch läuft!"-Phänomen gibt es überall, weshalb ich mich eher auf Aussagen von Menschen, die tatsächlich dort wohnen, verlasse. Und die klingen hier in der Kommentarspalte überwiegend sehr positiv.
    • Sharkdiver 13.03.2019 09:18
      Highlight Highlight Naja ich wohne nicht in Kleibasel bin manchmal dort u d kenne Menschen die dort leben oder aufgewachsen sind. Das Kleibasel ist so gross dass es nicht einheitlich ist. Es gibt sehr komfortable Quartiere aber auch diejenigen wo Schweizer die klare Minderheit ist. Leider ist es so, das Menschen in diesen Quartiere meist schlecht ausgebildet sind und oft keine oder schlechtbezahlte Berufe haben. Quartiere wo sich nicht jeder wohl fühlt
    Weitere Antworten anzeigen
  • Serbe 12.03.2019 20:46
    Highlight Highlight Liebe mitschweizer, ich, ursprünglich in serbien geborener, hart arbeitender, inzwischen schweizer, mit schweizerin verheirateter, mit ihr sohn habender, freunde, befreit euch von hass, seid froh über die vielfältigkeit der kulturen, die durchmischung hilft „euch“ nicht einzugehen genetisch. Seid froh drum.
  • dmark 12.03.2019 20:39
    Highlight Highlight Zur Frage: "Darf das Fasnacht?" - ein klares "JA".
    Warum? Weil eben Fastnacht.
    Das Netz ist immer empört. Damit findet man sich bereits ab. Und gerade für die Dauer-Empörten muss dies sogar so sein.
  • arriving somewhere but not here 12.03.2019 20:09
    Highlight Highlight Ui nei! Das „Netz ist empört“! 😱
    Ich kanns langsam nicht mehr lesen: Empörung hier, Entsetzen dort. Und alle meinen sie, hätten sie die Weisheit mit Löffeln gefressen.
    Es gibt nur eins in dieser Welt: Gelassenheit. 😎
    • Lichtblau550 13.03.2019 22:34
      Highlight Highlight Stimmt. Entsetzen, Empörung: geht‘s auch eine Nummer kleiner? Falls die betroffene Clique noch ein Sujet für die nächste Fasnacht sucht: Wie wär‘s mit „Hyperventilatoren“?
  • murrayB 12.03.2019 19:12
    Highlight Highlight "Ungeschminkte Wahrheit" passt wohl eher - Wieso sollte das fremdenfeinfeindlich sein, wenn die Tatsachen gesagt werden?
  • Palpatine 12.03.2019 19:08
    Highlight Highlight Meiner Einer (gross geschrieben?!?) ist der Ansicht, dass es da überhaupt nicht um Rassismus geht. Sondern und Provozieren - so wie es für eine gute Fasnachtssatire halt eben sein sollte. Da wurde im Vorfeld soviel Sinnloses über einzelne Gruppen fabuliert, das schreit halt einfach nach einer fasnächtlichen "Antwort".
  • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 12.03.2019 19:00
    Highlight Highlight Da gibt es die Gruppe A, die Fasnacht sowieso nicht mögen, und sich über alles politisch Unkorrekte empören. Dann gibt es die Gruppe B, da Fasnächtler, die erst recht (Zum Teil grenzwertige Sujets) nehmen, um eben diese Gruppe A zu provozieren. Ein Kleinkrieg der Kleingeister. Was darf Satire (Wenn man bei der Fasnacht überhaupt von Satire sprechen kann), was darf Zensur?
  • Basubonus 12.03.2019 18:58
    Highlight Highlight Und genau DAS ist die Aufgabe der Fasnacht. Themen ans Licht bringen, die brennen. Diskussion erzwingen, Fronten aufbrechen. Das Problem ist nicht zunehmender Fasnachtsrassismus oder sonstige Kackscheisse, das Problem ist, dass sich immer mehr Weltverbesserer eimischen und profilieren wollen oder glauben zu müssen, die nicht die geringste Ahnung von der Basler Fasnacht haben. Und so zerreisst man sich dann halt das Maul und geilt sich auf an den Clicks und Likes. Wer die hier thematisierte Clique und deren Sujets über die Jahre kennt und verfolgt, weiss übrigens, dass der Vorwurf ein Witz ist.
    • djupp 13.03.2019 21:51
      Highlight Highlight Obwohl die Stammgruppe der hier thematisierten Clique den Vorwürfen zustimmt und sich vom Sujet klar distanziert?

      Vielleicht ist das Problem ja, dass jeder, der sich bei fremdenfeindlichen Sprüchen denkt: "Genau, das wollte ich schon immer sagen" ob der geharnischten Reaktion der Öffentlichkeit erschreckt und ihr dann die Legitimität absprechen will.

      Gleiches übrigens im Falle Negro-Rhygass, welche ja sehr souverän auf die Problematik mit dem Logo reagiert haben, während Guggen aus dem hintersten Baselland glaubten, sie müssten ihren faschistischen Dreck in der Stadt abladen.
  • Seebär 12.03.2019 18:52
    Highlight Highlight Ich habe lange im Glaibasel gewohnt und es war und ist immer noch alles stabil. Es hat gutes miteinander und die meisten der Alten Garde wohnen eh nicht dort.
    Wenn ihr Basler Fasnacht ehrlich und pur erleben wollt geht ins Glaibasel.
    Aber die Gentrifizierung ist massiv, neue Überbauungen, teure Miete etc. S`Glaibasel verliert mehr und mehr seine Geschichte und Gesicht, so wie überall. Verdammt!


  • Biotop 12.03.2019 18:47
    Highlight Highlight Die Anti-Rassismus Thematik ist so etwas von ermüdend. Ich mach jetzt mal es Niggerli...chrrrrr....
    • Abu Nid As Saasi 13.03.2019 16:29
      Highlight Highlight No Mt die dafür Geld?
  • Andreas Riedmann 12.03.2019 18:43
    Highlight Highlight Wenn der Spiegel der Realität als fremdenfeindlich empfunden wird...
    • Sofie Ellen 13.03.2019 09:47
      Highlight Highlight Das fremdenfeindliche daran ist, dass man klar zwischen Schweizer und nicht Schweizer unterscheidet und das aufgrund von Hautfarbe oder Glaubeszugehörigkeit. Und die “Ausländer“ dann mit bösen Fratzen hinmalt. Der Spiegel der Realität ist, ja multikulturell und ja, das ist nie ganz Problemfrei. Aber separation und ihr- wir denken schafft die grössten Probleme. Ausgrenzung statt Interesse, Ablehnung statt Freundlichkeit. So will man selbst nicht behandelt werden. Also, versucht es mal mit einem Lächeln und lernt euch kennen, liebe Mitmenschen. Man kann nur überrascht werden.
  • Christian Mueller (1) 12.03.2019 18:29
    Highlight Highlight er wohnt ja nicht mal im KB, ich schon. keine ahnung hat der.
  • zeitgeist 12.03.2019 18:21
    Highlight Highlight Ich bin auch übelst schockiert. Und zwar über die Dünnhäutigkeit und das ständige und unverbesserliche pseudo-gerechte Gehabe mancher Zeitgenossen.

    Manchen scheint es einfach zu gut zu gehen. Ansonsten hätten sie keine Zeit und Energie, sich ab allem und jedem zu empören, was ihnen nicht in den Kram passt. Get a life!
    • geissenpetrov 12.03.2019 18:44
      Highlight Highlight Ähm. Du wirkst in Deinem Kommentar sehr empört. Könnte es sein, dass es sich hier um eine Selbstoffenbarung handelt?
      Frage für einen Freund.
  • Rockii 12.03.2019 18:13
    Highlight Highlight Hmm... im sogenanten „Netz“ findet man immer gleichgesinnte stimmen!ob auf der Rechten oder der Linken Seite!😉 in diesem fall würden wir wahrscheinlich sogar mehr finden die NICHT empört sind!😄 suche noch immer den Rassismus in dieser sache🧐🤔🙄
  • AmongThieves 12.03.2019 17:52
    Highlight Highlight Bevor alle hier jammern... das kleinbasel wurde auf ausländern gegründet! der clique empfehle ich mal einen stadtführer zu buchen mistory.ch zum Beispiel...
  • Ehringer 12.03.2019 17:51
    Highlight Highlight Etwas finde ich an den Kommentaren hier schade: Viele gehen in die Richtung "das darf man doch wohl thematisieren, ist doch nicht rassistisch!". Liebe Leute: Ja, das darf man thematisieren. Das Thematisieren dieses Themas ist nicht rassistisch. Es geht einzig um die Art, wie etwas thematisiert wird. Und da finde ich es ziemlich offensichtlich, dass aussländerfeindliches Gedankengut dahintersteckt.
  • Bert der Geologe 12.03.2019 17:45
    Highlight Highlight Ich finde, die Diskussion gerät völlig aus dem Ruder. Hier diejenigen, welche sich für alles in jedes fremdschämen wollen, und dort diejenigen, welch unbedingt die Grenzen zwischen Geschmack und Gestank ausloten wollen. Beide Seiten sind doof. Fasnacht soll zusammenschweissen als gemeinsames fröhliche Fest und nicht spalten.
  • Muselbert Qrate 12.03.2019 17:37
    Highlight Highlight Linke müssen sich täglich neu empören sonst funktioniert ihre „Politik“ nicht.. Wie anstrengend das wohl sein muss.?!
  • Heinz Schmid 12.03.2019 17:28
    Highlight Highlight Rechts versucht konstant die Grenzen des Sagbaren auszuweiten. Die Empörung über die Empörung hat System.
    Vergesst dabei einfach nicht, dass es nicht normal ist, solche Sachen über seine Mitmenschen zu äussern. Dies in Person zu tun, würden Sie sich kaum trauen.
  • Unkel Wullewu 12.03.2019 17:24
    Highlight Highlight Falsch: Basler Fasnacht: Für manche wohl noch immer ein Freipass für Fremdenfeindlichkeit.
    Richtig: Basler Fasnacht: Für manche wohl
    noch immer ein Freipass für alles.

    Falsch: Sich über die Fasnacht aufregen
    Richtig: Nächste Fasnacht selber einen Wagen bauen und als Sujet die Rassisten so richtig in die Pfanne hauen.
  • Fabio Haller 12.03.2019 17:16
    Highlight Highlight Die Basler Fasnacht ist doch auch ein Weltkulturerbe?

    Satire dieser Art und Form gehört zur Fasnacht! Bei der Basler Fasnacht macht man sich sowieso über alles lustig.
    • JoeyOnewood 12.03.2019 17:40
      Highlight Highlight Du hast nicht verstanden, was Satire bedeutet. Satire ist Kritik an den Mächtigen. Immer gegen Oben, nicht gegen Unten.

      Das ist doch relativ einfach zu verstehen, oder nicht?
    • AmongThieves 12.03.2019 17:47
      Highlight Highlight verstehe nicht ganz wo genau du hier satire erkennen kannst? da ist kein witz für mich erkennbar... vielleicht kannst du mich aufklären...
    • Juliet Bravo 12.03.2019 18:44
      Highlight Highlight Ich weiss nicht, ob rassistische Sujets und Schnitzelbänke im Sinne der UNESCO sind. Wage es zu bezweifeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bort? 12.03.2019 17:14
    Highlight Highlight Ich kenne die Situation vor Ort nicht...was mich aber stoert ist die Tatsache dass schon beinahe die Meinungsfreiheit eingeschraenkt wird.

    Muessten sie politisch korrekt sagen: "wir sind der Meinung es hat zu wenig Schweizer in Kleinbasel" ??

    Vielleicht ist es wirklich so, dass dort eine zu starke "Internationalisierung" herrscht mit nicht nur angenehmen Folgen?...aber WEHE jemand spricht oder deutet es an.
  • Firefly 12.03.2019 17:08
    Highlight Highlight Ja, der globale, virtuelle Dorfplatz Internet. Ihm fehlt sowas wie die Fasnacht, die findet nur auf dem realen Dorfplatz statt... würde dem Internet auch gut tun, so eine Fasnacht.
    • Firefly 12.03.2019 17:38
      Highlight Highlight Vielleicht wurde ja die Fasnacht unter anderem auch gerade deswegen erfunden, dass die Leute auf dem Dorfe sich weniger an die Gurgel gehen :)
    • najaundso 13.03.2019 00:03
      Highlight Highlight Wenns um provozieren geht ist Internet 24/7 Fasnacht.
    • Firefly 13.03.2019 08:36
      Highlight Highlight @najaundso jein: In der Fasnacht gehts nicht ums provozieren sondern darum den Dingen ein wenig ihren heiligen Ernst zu nehmen. Im Internet versteht sich hingegen jeder als ernst zu nehmenderExperte mit gewichtiger Meinung.
  • circumspectat animo 12.03.2019 17:06
    Highlight Highlight Jein

    Ich finde verbieten darf man ein solches Sujet nicht, denn das wäre Zensur. Die Fasnacht ist dazu da mit dem Finger auf Probleme zu zeigen oder was man selber als Problem wahrnimmt.
    Das Sujet ist jedoch daneben und es ist absolut richtig das die Clique dafür eins auf den Kessel kriegt.
    Schlussendlich ist es aber besser wenn solche Themen gerade an der Fasnacht angesprochen und offen gezeigt werden. So ein Sujet ist ein Statement und darüber kann man dan wiederum diskutieren. Wenn man das Sujet verbietet ist die Meinung damit noch nicht aus den Köpfen. So wird darüber gesprochen.
  • Schreimschrum 12.03.2019 17:02
    Highlight Highlight Kann jemand bitte mal diese Basler Texte auf Deutsch übersetzen? Verstehe kein Wort.
  • Tartaruga 12.03.2019 16:58
    Highlight Highlight Erinnert mich an den hier:
    Play Icon
  • JasCar 12.03.2019 16:56
    Highlight Highlight Empörung hier, Provokation da...
    Überall nur noch immer dieselben Themen.
    Mir tut's um die gute alte Fasnacht leid.
    Satire, Musik und Alhohohol, bei allem wurden die Grenzen ausgelotet.
    Ich habe sie früher geliebt, die 5. Jahreszeit. Aber Heute werden die "Spässe" sogar tiefer als das Fasnachtsniveau, das ist doch traurig!
  • StephanH 12.03.2019 16:56
    Highlight Highlight Teile des Kleinbasel weisen einen Ausländeranteil von knapp 56% (Rosentalquartier) auf. Der Anteil an Sozialhilfeempfänger liegt im oberen Bereich und die Arbeitslosenquote ist am höchsten (Statistisches Amt BS / Basler Quartier- und Gemeindeportraits 2018). Die Angst vor einer urbanen Ghettoisierung sollte nicht nur mit dem Stigma Fremdenfeindlichkeit abgetan werden.
  • Randalf 12.03.2019 16:47
    Highlight Highlight Ich habe jetzt über 70 Kommentare durchgeschaut. Einige von ihnen stammen von Bewohner*innen von Kleinbasel und ihnen gefällt es da. Kann ich verstehen, hi ho Kleinbasel rockt.
    Ich bin der Auffassung dass wir alle uns immer wieder arrangieren und das ist gut so. Und verhüllter Rassismus hat keinen Platz bei uns, Fasnacht hin oder her!
    • Burkis 12.03.2019 21:41
      Highlight Highlight Verhüllter Rassismus ist es dann, wenn irgendwelche anonyme Idioten aus rechten Kreisen im Kkk- Gewand herum wandeln. Übelst, da darf man sich auch empören. Eine offizielle unpolitische Fasnachtsclique die in überspitzter Manier einen hohen Ausländeranteil eines Stadtquartiers thematisiert ist doch kein verhüllter Rassismus. Oder was sollen all die Zürcher denken die Jahr für Jahr bei den Schnitzelbänken dran kommen?
  • Andre Bachmann 12.03.2019 16:37
    Highlight Highlight fasnacht darf, ja muss böse sein... war immer böse, ist böse, soll böse bleiben... aber muss es rassistisch sein?
  • ponyhof 12.03.2019 16:36
    Highlight Highlight Fasnacht war schon immer zelebrierte Meinungsäusserungsfreiheit, schon als man die Ungläubigen auf dem Scheiterhaufen verbrannte.

    Theoretisch bräuchte es dazu keine Fasnacht mehr, weil nach langem Kampf für Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie die Verfassung die Redefreiheit garantiert. Aber wie es scheint, gibt es totalitäre Elemente, denen die Redefreiheit ein Dorn im Auge ist. Das ist viel schlimmer und viel verachtenswerter als die migrationskritischen Schnitzelbänke "ultra-light" in Basel.

    Kurz: Wer diese Schnitzelbänke verurteilt, steht den Nazis viel näher als die Schnitzelbänkler.
  • DerElch 12.03.2019 16:28
    Highlight Highlight An dem Tag, an dem an der Fasnacht politische Korrektheit Pflicht wird, stirbt die Fasnacht.
    • loquito 12.03.2019 16:52
      Highlight Highlight Also, am Tag an dem Rassismus akzeptiert wird, sterben Menschen. Da lass ich lieber die Fassnacht sterben.
    • Linus Luchs 12.03.2019 22:29
      Highlight Highlight Die Fasnacht stirbt, wenn sie nicht mehr die Starken aufs Korn nimmt, sondern auf die Schwachen losgeht. Wenn sie nicht nach oben schiesst, sondern nach unten tritt. Und genau das passiert, wenn an der Fasnacht Sexismus und Rassismus Einzug halten.
  • schuldig 12.03.2019 16:27
    Highlight Highlight "Darf das die Fasnacht?"
    Watson, was für ein Unsinn.
    Nochmal, es geht um das Sujet einzelner Vertreter an der Fasnacht.
  • Butschina 12.03.2019 16:26
    Highlight Highlight Statt dem Negativen hätte man die Zeit fürs Positive nutzen können. Man hätte doch Ausländer anfragen können ob sie mitmachen. Dann wäre man aufeinander zugegangen und hätte dies öffentlich gezeigt. Die Stimmung wäre danach deutlich besser gewesen als nach diesen Sujets. Wan realisieren die Menschen nur endlich dass beide Seiten mithelfen müssen um miteinander klar zu kommen. die CHler müssen Ängste abbauen und auf Ausländer zugehen, dann wäre es für die Ausländer einfacher unsere Brauche, usw zu verstehen.
    Dass ein Türke keine Gastfreundschaft kennt ist sowas von absolut falsch.
  • manolo 12.03.2019 16:21
    Highlight Highlight Ja man darf!
    • loquito 12.03.2019 16:52
      Highlight Highlight Nein. Nicht deiner Meinung.
  • Magnum44 12.03.2019 16:07
    Highlight Highlight Lustig, wie das jetzt etwas GANZ anderes sein soll als die KKK Kostüme in Schwyz. Merkt ihr etwas?
    • Saraina 12.03.2019 17:13
      Highlight Highlight Natürlich ist es etwas ganz anderes. Die Ausländer auf dem Sujet werden klar und erkennbar kritisch gesehen. Zudem tragen die verkleideten Fasnächtler Fantasiekostüme, und das ganze wird von Text begleitet. Bei dem sehr realen KKK Aufmarsch war das nicht so.

      Die Alte Garde protestiert gegen die Multikulti Situation in Kleinbasel. Das mag geschmacklos sein und politisch inkorrekt, aber es ist klar Satire. Davon war in Schwyz nichts zu sehen oder zu hören.
    • Nausicaä 12.03.2019 17:46
      Highlight Highlight Es ist schon etwas anderes. Hier beschweren sich einige Leute über die Multikulti-Gesellschaft in Kleinbasel. Ich finde es grenzwertig, weil alle die Ausländer auf dem Bild extrem grimmig dreinschauen und dies auf Fremdenfeindlichkeit verweist...
      Aber sich als KKK verkleiden...Der KKK hat dunkelhäutige Menschen gejagt, gefoltert und getötet. Dass sind die schlimmsten Rassisten ever.

      Das eine ist das Darstellen von Fremdenfeindlichkeit, das andere das Vertreten dezidiert rassistischer Ideen.
    • Sharkdiver 12.03.2019 21:39
      Highlight Highlight Ähm ja ich merke was: 1. Eine Ideologie representieren 2. Ein aktuelles Thema auf eine Art darzustellen die Rassistisch wahrgenommen wird
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hallosager 12.03.2019 16:04
    Highlight Highlight Liebes Watson-Team

    Ich habe einen Instagram und Facebook Account. Schaffe ich es auch in die Zeitung, wenn ich dort mein empören äussere und 15 Likes damit hole? :)
  • Mad Heidi 12.03.2019 16:03
    Highlight Highlight Ok, jetzt wird also die Fasnacht gebasht. Irgendetwas haben die SJWs falsch verstanden.

    Die Fasnacht war schon immer ein Ventil der Bevölkerung, um Dinge anzusprechen, die sie beschäftigten, ohne gleich ein Date mit dem Henker zu riskieren. Und die Obrigkeit hat das stillschweigend geduldet, im Wissen, dass diese paar Tage Narrenfreiheit dafür sorgten, dass der Rest des Jahres Ruhe herrschte.

    Denkt ihr, wenn man den Menschen den Mund verbietet, verschwinden deren negativen Gefühle? Dann ist mir lieber, sie machen sich einmal im Jahr Luft und arrangieren sich sonst mit der Situation ...
    • Spektor 12.03.2019 17:23
      Highlight Highlight Du hast den Ursprünglichen Sinn der Narrenfreiheit wunderbar zusammengefasst. Genau so siehts aus. Würden aber die Fasnächtler in diesem Sinn handeln, hätten sie die Regierung für fehlende oder misslungene Integrationspolitik angeprangert, nicht die Minderheiten, auf die sie anspielen.
      Satire ist der humorvolle und intelligente Tritt nach oben, nicht nach unten.
      Und so lange Aussagen nicht strafrechtlich relevant sind, wird niemandem der Mund verboten. Aber eine Diskussion über kontroverse Inhalte und Themen hat noch niemadem geschadet.
    • Mad Heidi 12.03.2019 17:48
      Highlight Highlight @Spektor: Das mit dem an der Fasnacht nach oben treten, und nicht nach unten, ist ein gerne verbreitetes Argument der Moralisten. Und stimmt hinten und vorne nicht.

      Als Beispiel: Schau dir doch mal ein paar uralte, traditionelle Fasnachtsfiguren an. Etwa das Bärner Wyb oder das Wöschwyb aus Kriens. Beim Chrienser Deckel, oder beim Schwyzer Zigeuner wurden sogar schon damals die Ängste der Leute vor dem Fremden thematisiert. Heute gelten beide Figuren als urschweizerisch.

      In Kleinbasel wird sich das ebenso entwickeln. Gib den Leuten nur Zeit und lass sie auf ihre eigene Weise klarkommen.
    • Magnum 12.03.2019 19:04
      Highlight Highlight Narrenfreiheit hiesse, die Mächtigen in subversiver Art zu kritisieren - und dagegen ist auch gar nichts einzuwenden. Worüber wir hier diskutieren, ist krude Xenophobie und ein Treten nach unten. Und das hat leider sehr viel mit dem Verhalten feiger Untertanen zu tun und sehr wenig mit der Narrenfreiheit.

      PS, @Mad Heidi
      Mit der Verwendung der Abkürzung SJW für Andersdenkende verrätst Du mehr über Dich, als Dir bewusst ist oder lieb sein sollte. Aber das wirklich nur am Rande.
    Weitere Antworten anzeigen
  • KeineSchlafmützeBeimFahren 12.03.2019 16:02
    Highlight Highlight Den Türken, Albanern, Kurden, Tamilen und anderen Ausländern ist diese komische «Tradition» der vom Aussterben bedrohten Altbasler sowas von scheissegal. 😅 Trotzdem frage ich mich, wann sich «die Ausländer» einmal so sehr über «die Schweizer» lustig machen dürfen? 🧐 Würden sie das an der Fasnacht abziehen, wäre es wohl Schluss mit der sogenannten Narrenfreiheit.
    • El Vals del Obrero 12.03.2019 16:46
      Highlight Highlight Ich kenne einen Kurden, der nach wenigen Jahren in Basel schon begeisterter Fasnächtler wurde. So sehr dass er, trotz Protest seiner Frau, einmal mit 40° C Fieber teilnahm.

      (Im Gegensatz zur mir, der in Basel geboren wurde).
    • Yamamoto 12.03.2019 16:50
      Highlight Highlight Das kann ich absolut empfehlen. Gerade rechte, konservative Personen, welche Sprüche über Minderheiten reissen, sind oft Mimosen, sobald es sie selbst betrifft. Sie mit ihren eigenen Waffen zu schlagen, wirkt wahre Wunder und meistens besser als jedes Verbot.
    • Saraina 12.03.2019 17:15
      Highlight Highlight Und scheint‘s ist der Laternenmaler der Clique ein Syrer. Alles wird gut. Aber nur im richtigen Leben, nicht in den Kommentarspalten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • royal 12.03.2019 15:55
    Highlight Highlight Finde es immer wieder faszienerend, dass tweets mit ~30 likes representativ sein sollen.
    • c_meier 12.03.2019 18:36
      Highlight Highlight erinnert mich an die Wochenshow mit Herrn Görgens: "komm ich jetzt im Fernsehn?" 😊
  • Andi Amo 12.03.2019 15:44
    Highlight Highlight Irgendwann kippt es in einem Viertel, wenn sich nur noch Döner-Bude an Döner-Bude reiht und dazwischen noch Shisha-Bars und Barbiers, dann hat das irgendwann nichts schweizerisches mehr und dementsprechend müssen sich Leute schon gar keine Mühe mehr geben, sich in dem Land zu integrieren, da ja in ihrem Viertel eh praktisch keine Schweizer mehr sind. Man sollte endlich Studien machen, bis zu welchem Prozentsatz es noch gelingt mit Integration und dann so Höchstgrenzen setzen. Wäre für alle das Beste meiner Meinung nach.
    • pontian 12.03.2019 16:02
      Highlight Highlight Kennst du das Kleinbasel? Klar, da hat es viel Ausländer. Aber das seit 40 Jahren. Schon vor 20 Jahren hiess es scherzhaft "Klein-Istanbul". Das war aber nie ein Problem. Ich glaube, was viele gerade jetzt stört, ist wie schnell es sich jetzt verändert. Viele Ausländer sind Expats. Mittlerweile hört man mehr Englisch als Türkisch an gewissen Ecken. Es wird gebaut - und zwar in die Höhe. Die Roche baut einen Wolkenkratzer nach dem anderen und für den Bau des 100m-Claraturms wurden typisch schweizerische Spunten abgerissen. Das verunsichert viele, die dort wohnen - nicht die Ausländer an sich.
    • Froggr 12.03.2019 16:04
      Highlight Highlight Denke diesen Wert hätten wir sowieso schon längstens überschritten.
    • Weiterdenker 12.03.2019 16:13
      Highlight Highlight Solche Studien gibt es schon lange. Darüber gesprochen wird allerdings relativ selten, was mehrere Gründe hat. Einerseits will sich niemand Fehler eingestehen, andererseits wollen viele nicht, dass man in gewisser Weise als Menschenfeind dasteht, wenn eine solche Studie erwähnt wird. Ausserdem werden Höchstgrenzen ja sowieso in relativ breiter Masse in der Politik abgelehnt, also brächte es sowieso nichts.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nik G. 12.03.2019 15:43
    Highlight Highlight Ich bin 2 gespalten. Zum einen ist es schlecht wenn man unter dem Rassimus vorwand bestimmte Themen nicht mehr anspricht. Ich bin nicht von Basel und vermute nur, dass es in Kleinbasel sehr viele Ausländer gibt (sonst gäbe es die Sujets nicht). Aber wenn es in bestimmten Gebieten keine gute Durchmischung gibt kann es zu Ghettoisierung führen, siehe Frankreich, Belgien Deutschland usw. Die Art wie diese Sujets dargestellt werden ist eher nicht vorteilhaft. Ignorieren ist genau so schlecht wie verletzend zu Provozieren.
    • JoeyOnewood 12.03.2019 17:43
      Highlight Highlight Kleinbasel ist weit davon entfernt, ghettoisiert zu sein. Es ist ein lebendiger, pulsierender Stadtteil.
  • BullyMcTravish 12.03.2019 15:39
    Highlight Highlight Was mich einfach an diesen "Empörten" extrem stört ist folgendes. Die Basler Fasnacht thematisiert etwas, was zumindest ein gewisser Teil der Bevölkerung mit Sicherheit beschäftigt und diese Gedanken und wohl auch Ängste fördert. Jetzt wo es so dargestellt wird, sind alle empört, aber wenn man genau die gleichen Leute auf die Problematik/Thematik anspricht, ist es ihnen egal. Empört sein über ein Thema, sich aber nicht damit auseinandersetzen und Lösungsvorschläge zu bringen oder gar weg zu schauen aber mit dem Finger drauf zeigen wenns politisch Grenzwertig ist, stimmts für mich nicht.
  • *klippklapp* 12.03.2019 15:36
    Highlight Highlight Ich glaube, wer jetzt hier aufschreit und "Rassismus" schreit, spielt den "besorgten Bürgern", die lieber "nit z vyyl Dirgge, Serbe, Kurde" haben wollen, in die Hände.

    Sie werden viel eher bestraft damit, dass man sie nicht ernst nimmt und als total unlustig deklariert.

    Gegen unten treten und nach oben buckeln - das ist sicherlich nicht der Grundgedanke der Fasnacht.
    Die Narrenfreiheit wurde ja vor allem ausgerufen, damit man an diesen Tagen die Obrigkeit verspotten kann. Davon sehe ich bei dieser Art von Humor leider gar nichts.
  • Joe-B 12.03.2019 15:34
    Highlight Highlight A carnevale, ogni scherzo vale
  • Max Dick 12.03.2019 15:31
    Highlight Highlight Gestern kurz so ein Schnitzelbank-Duo geschaut. Fast nur Jokes, bei denen klar war, dass die Vortrager aus dem rechten Lager kommen. Danach Extra 3 geschaut. Ganze Sendung eine reinste Propagandasendung (sorry kanns nicht anders sagen) für Rotgrün.

    Verbieten kann man beides nicht. Aber liebe Satiriker: Nehmt euch diesbezüglich ein Vorbild an Giaccobo/Müller. Die haben ihre Pfeile konsequent in alle Richtungen geschossen und niemanden geschont. Man musste schon die Biografie der beiden kennen, um zu wissen, welchem politischen Lager die beiden zuzurechnen sind.
    • jimknopf 12.03.2019 16:33
      Highlight Highlight Das schöne ist ja, dass Sendungen wie Extra 3 oder die Heute-Show alle Parteien und Richtungen auf die Schippe nimmt. Nur weil es die "Rechten" den Satiriker so einfach machen, ist es noch lange keine Propaganda..
    • Max Dick 12.03.2019 17:15
      Highlight Highlight Nein gerade die heute show und eben gestern extra 3 ist einfach viiiel zu einseitig und man erkennt eindeutig die politische Gesinnung der Produzenten. G&M und glaubs auch früher die Wochenshow haben alle plus minus gleich dran genommen.
    • mmmmm 12.03.2019 17:34
      Highlight Highlight (Herz) - Als Satiriker würde ich noch hinzufügen, doch, man soll vornehmlich in eine Richtung schiessen, nämlich in die Richtung der Mächtigen. Diese gibt es natürlich in allen politischen Lagern.

      Das hier werte ich jetzt eher als "lasst uns zusammenstehen gegen die Schwachen, die uns unangenehm sind", das ist dann eher Hetze als Satire...
  • Magnum 12.03.2019 15:30
    Highlight Highlight Ganz herzlichen *Dank* an die Alte Garde der Alten Stainlemer: Sie haben ein Alltagsproblem der Schweiz treffend so gezeigt, wie es leider ist. Nein, ich spreche nicht von den Ausländern. Ich spreche vom Ausländerhass, von perfider Ausgrenzung und brandstiftenden Biedermeiern, die umso gruuusiger werden, je anonymer sie sich äussern können. Das ist nicht nur feige, sondern vergiftet das Zusammenleben in der Willensnation. Pfui deibel.
    • jimknopf 12.03.2019 16:34
      Highlight Highlight Sehr schön geschrieben, danke!
    • loquito 12.03.2019 16:58
      Highlight Highlight Aus versehen geblitz... Sry
  • Töfflifahrer 12.03.2019 15:28
    Highlight Highlight Die sagen nur was die Basler dort bewegt. Darf man denn die Wahrheit nicht mehr sagen?
    Ich denke schon und was das Netz dazu sagt, na ja schei... drauf.
    • satyros 12.03.2019 15:48
      Highlight Highlight Es verbietet ihnen ja niemand, irgendwas zu sagen. Genauso wie es Du offenbar unpassend findest, was "das Netz" oder dieser Artikel sagt, finden es andere Leute unpassend was diese Fasnächtler da mit sich herumtragen.

      Was ich nicht ganz verstehe: Sollten solche Sujets und Zettel nicht eigentlich lustig sein? Ich kapier wohl die Pointe nicht.
    • pontian 12.03.2019 16:10
      Highlight Highlight "Sagen was die Basler dort bewegt". Naja, ich glaube, viele, die das sagen, wohnen eben gerade nicht (mehr) dort. Einige Orte von Kleinbasel verändern sich gerade ziemlich schnell. Es gibt sowas wie neue Trend- und In-Quartiere. Ich kenne recht viele jüngere Leute, darunter Anwälte und Architekten, die dorthin ziehen oder gezogen sind, weil es eben gerade Multikulti ist und weil sehr viel läuft (sowas wie Langstrasse light).
    • Phoria 12.03.2019 16:17
      Highlight Highlight Die Basler im Kleinbasel bewegt der Ausländeranteil im Fall meiner Erfahrung nach nicht. Das beschäftigt immer nur solche, die nicht dort wohnen und wahrscheinlich kaum dort sind. Das Zusammenleben klappt dort nämlich, trotz vielen Nationalitäten, ganz gut. Die Leute können übrigens auch Deutsch, sie haben schliesslich ihre Geschäfte da und sind zum Teil da aufgewachsen.
  • Yohey 12.03.2019 15:26
    Highlight Highlight Lustig, wie sich in der Schweiz (und anderen weiss-priveligierten Ländern) mit ‘Narrenfreiheit’ und ‘Tradition’ sämtliches moralisch fragwürdiges Verhalten legitimieren lässt... typischer Fall eines Bestätigungsfehlers.
    • lipangalala 12.03.2019 16:28
      Highlight Highlight "weiss-priveligiert" ist einfach ein Begriff der auf einer ganz anderen Geschichte basiert, als wir sie hier in Mitteleuropa haben. Die Verwendung ist letztlich unpassend und unglaubwürdig, da es hier im Kontext von Diskriminierung, Integration, usw. in den meisten Fällen überhaupt nicht um "weiss gegen nicht-weiss geht".
    • Yohey 12.03.2019 18:25
      Highlight Highlight @govolbeat: Ihre Antwort ist leider etwas an meinem Kritikpunkt vorbei. Zum Rest würde ich sagen: Punkt 1: Wo genau tritt irgendein Andersstämmiger in der Schweiz unsere Kultur mit Füssen?
      Punkt 2: Wenn sich die Schweiz industrialisierter und gebilder Staat nennen will, kann man ja auf ein ‘wie du mir so ich dir’-Gehabe verzichten. Lernen wir doch schon unseren Kindern, oder nicht? ;)
    • Yohey 12.03.2019 18:29
      Highlight Highlight @lipangalala: weiss-privilegiert basiert auf der Geschichte von Rasissmus, was doch zumindest Teil der Debatte hier ist (Siehe Abbildung andersfarbiger und diverses Make-Up). Der Sprung zur Diskriminierung anderer Kulturen im eigenen Land ist so betrachtet eben auch nicht mehr so weit ;) dem unterliegt das gleiche ‘Werte’system
  • sgrandis 12.03.2019 15:20
    Highlight Highlight Irgendwie ist selbst das Wort "Fremdenfeindlichkeit" etwas unangebracht: wenn man seit mehreren Jahrzehnten in einem Ort lebt, oder gar dort geboren wurde und aufgewachsen ist, dann ist man nicht mehr ein Fremder.
    • lipangalala 12.03.2019 15:29
      Highlight Highlight Das stimmt leider nicht immer. Es gibt Menschen, die bleiben immer fremd, weil sie sich nicht integrieren können oder wollen. Das ist so bei gewissen Einwanderern im Kleinbasel, ebenso wie bei Gruppen von Deutschen in Mallorca. Da darf man differenzieren und auch kritisch sein, auch wenn man Menschen von anderswo grundsätzlich als Bereicherung ansieht.
    • winglet55 12.03.2019 16:41
      Highlight Highlight @ lipangalala, was ist den mit den Schweizer Expats, die in Spanien in abgeschlossenen Quartieren leben? Sie machen genau dasselbe wie die migrierten Arbeitskräfte hier in der Schweiz, sie leben so, das sie sich in Ihrer Muttersprache unterhalten können, ihre vertrauten Speisen bekommen, sich heimisch fühlen. Welche Nation hat dieses Verhalten nicht? Also ein ganz normales soziales Verhalten. Wer wirft den ersten Stein?
    • Nausicaä 12.03.2019 17:52
      Highlight Highlight lipangalala: Es stimmt was du sagst. Aber ich finde, dass nicht wenige von uns SchweizerInnen sich auch mehr Mühe geben könnten, auf die Einwanderer und deren Kinder offener und freundlicher zuzugehen. Integration funktioniert nur beidseitig!
    Weitere Antworten anzeigen
  • lipangalala 12.03.2019 15:14
    Highlight Highlight Mag ja viele nicht-Schweizer haben im Kleinbasel. Das führt auch objektiv gesehen für etwas mehr Probleme als auf dem Bruderholz. Und das stört vielleicht den einen oder anderen. Das ist OK. Darf man sagen. Aber ein gutes Sujet setzt sich damit eben mit Witz und einer Portion beissender Ironie auseinander, nicht mit xenophoben Sprüchen. Dafür sind politische Kampagnen rechter Parteien zuständig und nicht die Fasnacht.
    • jimknopf 12.03.2019 16:36
      Highlight Highlight Sehr schön geschrieben. Zudem reden im Gundeli alle "Hipster" Englisch miteinander. Da viele Studierende und Arbeitende aus dem Ausland. Aber diese sind wohl die "guten" Ausländer und werden toleriert.
    • Nausicaä 12.03.2019 17:56
      Highlight Highlight Das 'Hansli' - Plakat sieht wahrlich aus wie von der SVP gemacht, einfach ein bisschen farbenfroher. Schäfli 2.0...
  • Blitzmagnet 12.03.2019 15:09
    Highlight Highlight Fastnacht und Sarkasmus / schwarzen Humor verbindet eines:
    Alles ist erlaubt.
    Das heisst nicht, dass man nicht darüber diskutieren kann, aber es zu verbieten ist falsch.
  • sheimers 12.03.2019 15:08
    Highlight Highlight Dr Hansli isch e Hoseschysser!
  • DerSeher 12.03.2019 15:07
    Highlight Highlight Zürcher Medienhäuser sollten sich weder über die Luzerner, die Basler, die Schwyzer oder sonst eine Fasnacht empören, ihr werdet die Bedeutung von "Narrenfreiheit" nie verstehen!
    • Julian Wermuth 12.03.2019 15:11
      Highlight Highlight Rahel Koerfgen schreibt für die BZ ... stammt also aus einem Basler Medienhaus. Nur so am Rande
    • Ralph Moses 12.03.2019 15:27
      Highlight Highlight @DerSeher: Narrenfreiheit und Fremdenfeindlichkeit sind ja auch nicht das gleiche! Und Fremdenhass hat in keiner Fastnacht was verloren; nicht in Basel, Luzern, Köln oder Rio de Janeiro!
    • DerSeher 12.03.2019 15:38
      Highlight Highlight Ich glaube nicht das es die Aufgabe des geneigten Lesers ist, sich schlau zu machen welcher Journi noch wo überall schreibt bzw. von wo er kommt. Da ich davon ausgehe, dass hier nicht jeder Artikel eingekauft wird oder dieser Umstand ansonsten deklariert würde. Man kann nun argumentieren, die "CH Media" (wie sie neben dem Autor erwähnt wird) habe Sitz in Aarau was ebenfalls nicht Zürich ist, klar mein Fehler, aber Fasnachtstechnisch ist der Aargau und Zürich, Hans was Heiri oder Spreitenbach was Dietikon (um in der Region zu bleiben) ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • ostpol76 12.03.2019 15:04
    Highlight Highlight Wird wohl ein bisschen (viel) Wahrheit dahinter stecken!
    • Phoria 12.03.2019 15:28
      Highlight Highlight Ja, der Ausländeranteil in Kleinbasel ist hoch. Wer sich daran stört, wohnt höchstwahrscheinlich nicht dort. Ich als blonde Schweizerin, die seit 5 Jahren im Kleinbasel lebt, habe keinerlei negative Erfahrungen gemacht. Ich fühle mich sicher wenn ich nachts nach Hause gehe, ich habe ausländische Freunde gefunden, und ich wertschätze die tollen Läden und Take-away-Shops von Türken, Tamilen etc. Ausserdem sind der Rhein und das Nachtleben gleich vor der Türe und die Mieten sind tiefer.
    • pamayer 12.03.2019 15:51
      Highlight Highlight So isses.
    • ostpol76 12.03.2019 16:55
      Highlight Highlight @Phoria
      Das ist doch schön. Dann widerspiegelt das Bild ja die Realität und hat nichts mit Fremdenfeindlichkeit zu tun.
      Und das an der Fasnacht etwas übertrieben wird sollte doch jedem klar sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 12.03.2019 15:01
    Highlight Highlight Ist es Pflicht sich zu empören ?

    Ich mache beim nächsten Shitstörmli wieder mit. Ich hab gerade keine Zeit.

    • satyros 12.03.2019 15:51
      Highlight Highlight Für diesen Kommentar hast Du offenbar Zeit gefunden. Lies doch einfach solche Texte nicht, wenn's Dich nicht interessiert.
    • I bims 12.03.2019 17:42
      Highlight Highlight #Metoo wann und worüber emphören wir uns?
    • swisskiss 13.03.2019 20:38
      Highlight Highlight N. Y. P. So gehts ja nun auch nicht! Keine Zeit!

      Für solche Fälle gibts ja die "Social Media Dispens."

      Für nur 10 Franken ist das untentschuldigte Fernbleiben von 3 Shitstorms zu erwerben. 5 mal Fremdschämen und Stellvertretungsempörung inbegriffen.

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      Vermerk: Bin nicht da (Zahlungen in EURO werden selbstverständlich auch akzeptiert)
    Weitere Antworten anzeigen
  • violetta la douce 12.03.2019 15:00
    Highlight Highlight Eine politisch korrekte Fasnacht ?
    • äti 12.03.2019 15:28
      Highlight Highlight C'est le ton qui fait la musique.
    • Alpegusti 12.03.2019 15:35
      Highlight Highlight Ist keine Fasnacht mehr!!!
  • Flint 12.03.2019 14:59
    Highlight Highlight Die Anti-Rassismus Strafnorm ist auch an der Fasnacht gültig. Was nicht strafrechtlich belangt wird ist im Umkehrschluss erlaubt. An einer Fasnacht ist vieles politisch nicht korrekt. Und das ist auch gut so.
  • William F. Buckley Jr. 12.03.2019 14:58
    Highlight Highlight "Entsetzen im Netz"...
    Wenn ich das schon nur lese!
    Hört endlich auf, Reaktionen aus dem Netz, mögen sie auch noch so zahlreich sein, so zu gewichten, als ob sie irgendwie die Volksmeinung (falls es so etwas übrhaupt gibt) repräsentieren würden.
    • Hayek1902 12.03.2019 15:28
      Highlight Highlight "entsetzen im netz": ein tweet mit 22 likes! extrem zahlreich
    • El Vals del Obrero 12.03.2019 15:49
      Highlight Highlight Da stimme ich sogar zu. Die Wahrnehmung der Welt wird durch dieses Zusammenspiel von Social und herkömmlicher Medien (in alle politischen Richtungen) total verzerrt. Alles, was "krass" ist bekommt Schlagzeilen und wird dadurch überhöht und überhaupt erst bekannt und viele meinen dann, diese Krassheiten seien der Durchschnitt.

      Wie wenn die ganze Welt ein riesiger Stammtisch ist. Oder eine Klickokratie.

      Irgendwann lernen die Leute hoffentlich damit umzugehen und das Hintergrundrauschen Hintergrundrauschen sein zu lassen.
    • sheimers 12.03.2019 16:12
      Highlight Highlight Stimmt, das hat man ja auch bei SBI und NoBillag gesehen. Die Kommentarspalten waren voll von rechten Kommentaren, und am Ende sind beide vom Volk grandios versenkt worden. Ich nehm das aufgeregte Gegackere der Rechten schon lang nicht mehr ernst.
  • walsi 12.03.2019 14:52
    Highlight Highlight Was zu erwarten war, der Internetmob der SJW stürzt sich auf die Basler Fasnacht.
    • Bruno S.1988 12.03.2019 15:02
      Highlight Highlight Dein Kommentar war auch zu erwarten!
      Solche Fremdenhass Auftritte sind doch die eigentlich Snowflakes! "öh hilfe, die sehen alle anders aus. Ich kriege angst!"
  • Dan Meier 12.03.2019 14:52
    Highlight Highlight Scheint so als all diese empfindlichen heutzutage einfach nicht mehr mit der Wahrheit umgehen können. Dieses Bild zeigt nichts anderes als die Wahrheit wenn man durch Basel oder Zürich lauft. Ist nun mal so.
    • Menel 12.03.2019 15:12
      Highlight Highlight Nur die Wahrnehmung und Beurteilung von Diversität ist nicht dieselbe; ich zB. sehe es als Bereicherung.
    • Füdlifingerfritz 12.03.2019 15:22
      Highlight Highlight @Menel
      Immer? In jedem Fall? Ich teilweise absolut auch aber eben definitiv nicht per se. Denke so offen und kritisch sollte man sein.
    • Menel 12.03.2019 15:30
      Highlight Highlight @FFF, ich finde das "Anderssein" ist eine Bereicherung und lässt ein auch über die eigene Wahrnehmung reflektieren. Arschlöcher und Idioten gibts, aus meiner Perspektive, in jeder Volksgruppe; egal ob bei den Serben, Schweizer, Türken, Franzosen....
      Aber zum Glück steluen sie in jeder Gruppe eine Minderheit ☺
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 12.03.2019 14:48
    Highlight Highlight Wahrheit tut manchmal weh.
  • Schabernack 12.03.2019 14:47
    Highlight Highlight Piinligg, piinligg, die aalti Gaarde! 😤
  • El Vals del Obrero 12.03.2019 14:47
    Highlight Highlight "Er selber wohne zwar nicht im Kleinbasel"

    Ein Fremder erklärt also, dass es zu viele andere Fremde gäbe ...
    • Dan Meier 12.03.2019 15:01
      Highlight Highlight dann geh doch mal nach Kleinbasel. dort sieht es aus wie in einem Kalifat.
    • lipangalala 12.03.2019 15:10
      Highlight Highlight @Dan: echt jetzt? Sieht's so also in einem Kalifat aus? Bin oft in Kleinbasel. Finde also Kalifate ganz i.O.
    • El Vals del Obrero 12.03.2019 15:13
      Highlight Highlight Nicht nötig, ich wohne schon dort.

      Schätze mal, du nicht.

      Aber bei solchen Sachen geht es ja auch gar nicht um die Realität oder um die Menschen, die dort wohnen (und sich wohlfühlen), sondern darum, welche Vorstellungen andere haben.
      Wie bei der Trumpschen Mauer.

      Aber immerhin kann das die Gentrifizierung etwas abbremsen.

      Den seit 30 Jahren ansässigen tamilischen Ladenbesitzer empfinde ich als weniger fremd als ein Fasnachtstourist, der drei Tage im Jahr dort ist, sich aber einbildet, trotzdem der "wahrere Basler" und weniger fremd zu sein.
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  • Pafeld 12.03.2019 14:47
    Highlight Highlight Ich hätte ja unter dem Sujet "Kleinbasel" den Tambi als alte Frau mit Wasserschlauch und den Rest als durchnässte Nutten verkleidet.

    Aber hey, xenophobe Vollidioten sollen ja auch was zu lachen haben.
  • inmi 12.03.2019 14:45
    Highlight Highlight Omg, dann lasst die Leute im Netz doch "empört" sein. So what.

    Diese dauernden Aufschreie und und dieses dauernde Entsetzen ab politisch nicht 100% korrekten Sujets und was auch immer ist unfassbar ermüdend. Hoffentlich lassen sich die Fasnächtler von diesen Internet Trollen nicht einschränken. Und hoffentlich hören die Medien auf, jeder einzelnen "entsetzten" Person eine Bühne zu bieten...
    • Willy Tanner 12.03.2019 15:07
      Highlight Highlight Danke für den tollen Kommentar. Das triffts zu 100%!!
    • poltergeist 12.03.2019 15:38
      Highlight Highlight Meistens werden Tweets geteilt welche eine Handvoll likes haben, wenn überhaupt. Relevanz gleich null.
    • baba1906 12.03.2019 16:16
      Highlight Highlight Aber... diese Bilder sind doch empörend. Was da drauf steht ist doch unter aller sau. Aber ja machen wir Rassismus wieder alltagstauglich. Das endete beim Nationalsozialismus ja friedlich und gut. Menschen lernen nichts. Ich meine man darf sich ja über vielen Lustig machen aber diese Texte sind ja ausschliesslich wertend. Über Türken zu lästern aber dann einen Döner essen gehen. Traurig.
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Bund will jüdische und muslimische Gemeinschaften besser schützen

Der Bund will jüdische und muslimische Gemeinschaften besser schützen. Er beteiligt sich künftig mit bis zu 500'000 Franken pro Jahr an den Sicherheitskosten für Minderheiten, die besonders gefährdet sind, ein Ziel von Anschlägen zu werden.

Möglich sind Unterstützungen für bauliche, technische und organisatorische Sicherheitsmassnahmen. Nicht möglich ist hingegen eine Beteiligung des Bundes an den Kosten von Sicherheitspersonal.

Der Bundesrat hat am Mittwoch die entsprechende Verordnung …

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