Schweiz
Basel

Randale in Basel: Polizei beschiesst Menschenmenge vor besetztem Haus mit Gummischrot

Randale in Basel: Polizei beschiesst Menschenmenge vor besetztem Haus mit Gummischrot

Am Rande einer Party auf einer besetzten Liegenschaft in Basel ist es in der Nacht auf Sonntag zu Zusammenstössen mit der Polizei gekommen. Verletzt wurde dabei nach ersten Erkenntnissen niemand.
03.01.2016, 05:2103.01.2016, 09:00

Weil kurz nach Mitternacht einige der rund 150 Anwesenden in der St.Johanns-Vorstadt ein Feuer vor der besetzten Liegenschaft entfachten, rückte die Berufsfeuerwehr begleitet von der Kantonspolizei Basel-Stadt aus. Als die Einsatzkräfte eintrafen, seien sie mit Steinen und anderen Gegenständen beworfen worden, teilte das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt mit.

Basel

Die Kantonspolizei habe daraufhin Gummischrot eingesetzt. Verletzt worden sei dabei nach ersten Erkenntnissen niemand. Die gegen 150 Personen zogen danach zum Voltaplatz, wo sich sich der Umzug auflöste.

Gemäss ersten Feststellungen gibt es Schäden in der vermutlich bereits Freitagnacht besetzten Liegenschaft. Zudem seien an drei Nachbargebäuden Sprayereien angebracht worden. (dwi/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2
Bundesgericht will Anklage gegen Inside Paradeplatz
Die Zürcher Staatsanwaltschaft muss Anklage gegen den Journalisten Lukas Hässig von Inside Paradeplatz erheben. Dies hat das Bundesgericht entschieden. Es ist auf eine Beschwerde von Hässig nicht eingetreten.
Hässig argumentierte, dass die Beweislage gegen ihn sehr unvollständig sei und mit einem komplizierten und aufwendigen Verfahren gerechnet werden müsse. Beim Bundesgericht hatte er damit jedoch keinen Erfolg, wie aus dem Urteil vom Freitag hervorgeht.
Zur Story