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Bern hat etwas vor mit den Aare-Böötlern



epa08592077 People take their inflatable boats out of the Aare River during the sunny and warm weather, in Bern, Switzerland, 08 August 2020.  EPA/ANTHONY ANEX

Die Aare-Böötler sind los. Bild: keystone

An Sommertagen kommt es auf der Aare beim Bootsausstieg in der Stadt Bern immer wieder zu gefährlichen Situationen. Der Gemeinderat hat ein Massnahmenpaket für mehr Sicherheit beschlossen, wie er Donnerstag mitteilte.

An Spitzentagen sollen künftig Security-Mitarbeitende die Bootsfahrenden beim Ausstieg Dalmazibrücke einweisen. Damit soll laufend Platz für Neuankömmlinge geschaffen werden. Auch stellt die Stadt gratis eine Luft-Absaugpumpe zur Verfügung, damit das Verpacken der Boote beschleunigt wird.

Während der Badesaison sollen zudem die Autoparkplätze bei der Ausstiegsstelle aufgehoben werden. Dagegen ist jedoch eine Beschwerde beim Regierungsstatthalteramt hängig, wie der Gemeinderat schreibt.

Als Sofortmassnahme wird die Anlegestelle des Sanitätspolizei-Bootes zum Steg der Pontonierbrücke auf der Rückseite des «Bueber» verlegt werden. Geprüft wird, ob zwischen Eichholz und Schwellenmätteli ein zusätzlicher Ausstieg für die «Aareböötler» gebaut werden kann.

Bessere Signalisation

Weiter verbessern die Behörden die Signalisation: Ab dem Schönausteg werden die jeweils verbleibenden Distanzen bis zum Ausstieg angegeben – sowohl für die Schwimmer wie für die Böötler.

Die Kosten für die Sofortmassnahmen belaufen sich auf 118'000 Franken. Dazu kommen pro Saison 35'000 Franken für das Security-Personal. Was ein allfälliger Bau eines zusätzlichen Bootsausstieg kostet, wird erst nach Vorliegen der Machbarkeitsstudie klar. (aeg/sda)

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