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Knapp drei Tonnen Gummiboote nach dem «Aareböötle» weggeworfen

Knapp drei Tonnen Gummiboote nach dem «Aareböötle» weggeworfen

18.09.2023, 14:5618.09.2023, 17:37
People enjoy the sun on the Aare River, at Uttigen, between Thun and Bern, Switzerland, during the sunny and warm weather, Sunday, June 30, 2019. The forecast predicts hot weather in Switzerland with  ...
Gummiboot-Abenteuer auf der Aare.Bild: KEYSTONE

Die Stadt Bern hat aus ihrem sommerlichen Abfalltrennsystem im Marzili ein positives Fazit gezogen. Von Mai bis Mitte September stellte sie Mulden und Container für Glas, Alu, Blech, PET und Gummiboote auf. Insgesamt kamen über sieben Tonnen Abfall zusammen.

Im Sommer seien an Rekordtagen nach Schätzungen der Stadt Bern über 1500 Gummiboote zwischen Thun und Bern unterwegs, teilte die Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün am Montag mit. Die Bootfahrerinnen und -fahrer würden dabei grosse Menge Abfall verursachen.

Mit dem Abfalltrennsystem konnte die Stadt Bern 2,9 Tonnen Glas, 690 Kilogramm Aludosen, 640 Kilogramm PET-Flaschen und 2,9 Tonnen Gummiboote sammeln und recyclen, wie es weiter hiess. Bern habe damit auf die Abfallproblematik bei der Auswasserungsstelle Marzili reagiert.

Die Situation vor Ort habe sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert, liess sich Gemeinderätin Marieke Kruit (SP) zitieren. Die Massnahme sei mit einer Plakatkampagne in der Stadt Bern und zwölf Aare-Gemeinden zum Thema Littering begleitet worden.

Die Stadt werde den Betrieb der Abfalltrennung und den damit verbundenen Aufwand prüfen. Dann werde sie über das weitere Vorgehen entscheiden. (sda)

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