Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

450 Reisende steckten mit IC bei Bern im Tunnel fest



Im Grauholztunnel in der Nähe von Bern ist am Dienstagmorgen ein Intercity-Zug liegengeblieben, in dem sich rund 450 Reisende befanden. Grund war eine Fahrleitungsstörung im Tunnel. Eine gute Stunde nach der Panne konnte der Zug nach Bern geschleppt werden.

Es handle sich um den IC-Zug Brig-Basel, sagte SBB-Sprecherin Franziska Frey der Nachrichtenagentur SDA. Der Zug sei kurz nach der Abfahrt von Bern steckengeblieben. Eine knappe Stunde lang mussten die Reisenden in den Waggons ohne Licht und Heizung ausharren. Nur die Tunnelbeleuchtung funktionierte, wie Frey sagte.

Kurz vor 10.30 Uhr konnte der Zug schliesslich mit einem Lösch- und Rettungszug nach Bern zurückgeschleppt werden. Die betroffenen Reisenden hätten um 10.30 Uhr auf Anschlusszüge umsteigen können. «Die Passagiere haben einen Sorry-Check bekommen», sagte Frey. Zu Reaktionen von Fahrgästen konnte sie noch keine Angaben machen.

ZUM NEAT NORDPORTAL STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - The west tunnel on the height of Amsteg, facing south, at the north portal of the NRLA Gotthard Base Tunnel in Erstfeld, in the Canton of Uri, Switzerland, pictured on August 20, 2014. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Tunnelblick – hier beim Gotthard.
Bild: KEYSTONE

Im Grauholztunnel bei Bern sassen zunächst drei Züge fest. Zwei davon konnten den Tunnel in verlangsamtem Tempo verlassen. Der Lösch- und Rettungszug sei zwar rasch vor Ort gewesen, sagte Frey. Er habe aber zunächst nicht in den Tunnel einfahren können, weil sich noch andere Züge darin befunden hätten.

Die Ursache der Fahrleitungsstörung ist laut Frey noch nicht bekannt. Offen ist auch, wie lange die SBB-Neubaustrecke zwischen Bern und Olten komplett gesperrt bleiben wird. Möglicherweise werde die Reparatur Zeit brauchen, sagte Frey.

Die Fernverkehrszüge werden deshalb vorläufig über die Stammlinie über Burgdorf BE umgeleitet und brauchen damit gegenüber dem Fahrplan rund eine Viertelstunde länger für die Fahrt. Im Regionalverkehr kommt es zu Einschränkungen. Die Züge der S-Bahn-Linie 31 fallen zwischen Bern und Münchenbuchsee aus und jene der Linie 44 zwischen Bern und Burgdorf, wie die Bahnverkehrsinformation meldet.

(sda)

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Europa-Knorz: Übernehmen jetzt die Päckli-Schnürerin und der Dealmaker?

Neo-Bundesrätin Keller-Sutter und Neo-Gewerkschaftsboss Maillard sind Schlüsselfiguren im EU-Streit. Auf eine schnelle Lösung darf man nicht hoffen – aber auf einen mehrheitsfähigen Kompromiss.

Neue Köpfe, neues Glück, heisst es gern. Aber gilt diese Devise auch für die Schweizer Europapolitik? Zumindest gibt es Anzeichen dafür: In den vergangenen Tagen gingen gleich zwei Personalrochaden über die Bühne, die manche hoffen lässt, dass es in dem so verzwickten Streit um das Rahmenabkommen mit der Europäischen Union zu einem Neustart kommt.

Mit der St. Galler FDP-Politikerin Karin Keller-Sutter kommt eine Frau in den Bundesrat, die es versteht, Kompromisse für komplexe Dossiers zu …

Artikel lesen
Link to Article