Schweiz
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Geiselnahme in Zürcher Kreis 3 endet tödlich – 3 Menschen kommen ums Leben

Am Freitagmorgen nahm ein bewaffneter 60-jähriger Mann in einer Wohnung im Kreis 3 zwei Frauen als Geiseln. Rund drei Stunden später fielen in der Wohnung Schüsse.



Was ist passiert?

Polizeisprecher Marco Cortesi erläutert den Ablauf des Polizeieinsatzes und die bis dato bekannten Fakten. Video: kaltura.com

Um 05:22 Uhr meldete Schutz & Rettung Zürich der Notrufzentrale der Stadtpolizei, dass sich eine Frau telefonisch bei ihnen gemeldet habe, die Hilfe benötige. Praktisch parallel dazu meldete sich eine Anruferin bei der Stadtpolizei und erklärte, dass sie jemanden im Nachbarhaus um Hilfe schreien höre.

In der Folge nahm ein Mann mit den Polizisten Kontakt auf, indem er aus dem Fenster zu ihnen sprach. Er gab an, zwei Frauen in seiner Gewalt zu haben und drohte damit, die beiden zu erschiessen, wenn sich die Polizei nicht sofort zurückziehe.

Inzwischen trafen weitere Polizeikräfte, darunter auch die Interventionseinheit Skorpion und Spezialisten der Verhandlungsgruppe ein, die sich im Hintergrund hielten und Kontakte in die Wohnung aufnahmen. Parallel dazu wurde die Örtlichkeit grossräumig von uniformierten Polizisten abgesperrt.

Beim letzten Kontakt um 08.30 Uhr erklärte der Geiselnehmer, dass er in 10 Minuten aufgebe und sich der Polizei stellen werde. Wenig später fielen mehrere Schüsse in der Wohnung, was dazu führte, dass die Interventionseinheit Skorpion die Wohnung stürmte. Die Polizisten trafen auf drei schwerst verletzte Personen, zwei Frauen und einen Mann.

Wieso griff die Polizei nicht vorher ein?

Die Polizei habe die Wohnung nicht früher gestürmt, weil der Mann habe aufgeben wollen, erklärte Cortesi. Man habe nicht davon ausgehen müssen, dass er eine solche Tat vollbringt. «Wenn wir die Wohnung früher gestürmt hätten und es wäre zu einem Drama gekommen, so wäre das nicht verhältnismässig gewesen», sagte der Polizeisprecher.

Wer sind die Toten?

Beim verstorbenen Mann handelt es sich um einen 60-jährigen Schweizer. Ob es sich bei ihm um den Geiselnehmer handelt, ist noch unklar, wie Judith Hödl, Mediensprecherin der Stadtpolizei, auf Anfrage von watson erklärte. Die Polizei kann noch nicht sagen, ob er einen kriminellen Hintergrund hatte.

Die beiden Frauen, deren Nationalitäten noch nicht einwandfrei feststehen, sind 34 und 38 Jahre alt. Trotz sofortigen Reanimationsversuchen verstarben alle noch vor Ort.

Was sagen die Anwohner?

Matthias Lienhard wohnt direkt beim Tatort und wurde am frühen Morgen durch einen mutmasslichen Schuss und Geschrei aus dem Schlaf gerissen. Video: kaltura.com

Was wissen wir noch nicht?

Ein Reporter fragte, ob es sich bei den Dreien um eine Familie handelte. Polizeisprecher Cortesi antwortete, dass man das noch nicht wisse. Ebenfalls unklar ist, wieso der Mann in der Wohnung war, es war nicht sein Wohnsitz.

Die genauen Hintergründe und der Tathergang sind Gegenstand der laufenden Abklärungen, die durch die Staatsanwaltschaft I für schwere Gewaltkriminalität und die Kantonspolizei Zürich geführt werden. (cma/jaw/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • tom232 01.06.2019 19:19
    Highlight Highlight Die Polizei observiert und beschäftigt sich lieber mit unbescholtenen Bürgern, statt jene zu überwachen und dort einzugreifen, wo es wirklich notwendig ist.
  • Mutbürgerin 01.06.2019 08:20
    Highlight Highlight Wozu haben wir all diese Datenbanken des Staates, die mit der ganzen Welt vernetzt sind und dann dauert es Tage, bis diese ausgewertet sind, um Informationen über den Täter zu geben.
  • Fiu 01.06.2019 06:45
    Highlight Highlight Ruhet in Frieden und viel kraft den Angehörigen sowie die, die im Einsatz waren.
  • Rubby 01.06.2019 01:46
    Highlight Highlight Die polizei hat genau richtig gehandelt...ich bin inmer wieder entsetzt über die unerhörten Äusserungen die die Menschen über unsere Polizei von sich geben.diese damen und herren stehen jeden tag an der front und für wer..???...für uns das volk...!!!...und diese ewigen Lästerer und Nörgler können froh sein, dass sie bis jetzt von einer so schlimmen situation verschont geblieben sind...denn sollten diese dummschwätzer jemals in eine ausweglose situation geraten sind das die ersten die nach unserer polizei schreien..!!!...diese selbstgerechten unhöflichen menschen finde ich zutiefst widerlich .
  • Walter Hechtler 31.05.2019 23:11
    Highlight Highlight Voll Ghetto jetzt auch in Zueri!
  • ingmarbergman 31.05.2019 23:04
    Highlight Highlight Dieser Artikel ist wieder mal ein Beispiel dafür, dass man nicht überall die Kommentarfunktion freischalten sollte.
    Wäre mal eine Überlegung wert, liebe Redaktion. Aber Klicks und Werbung sind wohl wichtiger als Ethik.
    • Christoph Bernet 01.06.2019 06:14
      Highlight Highlight Lieber @ingmarbergman. Wir sind bei watson sehr stolz darauf, dass wir im Gegensatz zu anderen Newsportalen eine funktionierende, zivilisierte und so anständige User-Community haben, dass es keine Themen gibt, bei denen wir die Kommentarfunktion von Anfang an und automatisch deaktivieren müssen. Wir geben uns Mühe, dass das so bleibt. Es kann natürlich sein, dass Ton und Inhalt der Kommentare bei einzelnen Artikeln Sie stören, aber wir geben uns Mühe beim Freischalten. Das Offenhalten der Kommentarspalten auch bei kontroversen Themen ist tatsächlich eine publizistisch und keine kommerziel begründete Entscheidung.
    • derEchteElch 01.06.2019 07:21
      Highlight Highlight So? Es gab aber auch schon diverse Themen, bei denen die Kommentarfunktion von Beginn an deaktiviert war/ist.

      @Bernet:
      „..dass es keine Themen gibt, bei denen wir die Kommentarfunktion von Anfang an und automatisch deaktivieren müssen..“

      Willst du diesen Satz noch einmal überdenken und richtig stellen?
    • Der Soziale 01.06.2019 09:44
      Highlight Highlight Sehr gut geschrieben.
      Vielen Dank das Watson bei allen Artikeln die Kommentarspalte öffnet. 👍🏼
      Damit können die Bürger sachlich über jedes Thema diskutieren.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Things will be different when I take over the worl 31.05.2019 20:56
    Highlight Highlight In Mollis erschiesst ein Mann gestern eine 25 Jährige Frau aus Eifersucht.
    Und heute erschiesst ein 60 Jähriger zwei Frauen aus Eifersucht.

    Was für dumme Köter! Wie wäre es, wenn man eine Trennung einfach akzeptiert. Was ist das für ein widerliches Besitzdenken von diesen Herren. Wieso müssen immer Frauen sterben, nur weil Idioten nicht checken, dass Menschen keine Waren sind?
    • Neruda 31.05.2019 22:22
      Highlight Highlight Das ist das Rollenverständnis, welches auch in der Schweiz noch sehr stark präsent ist. Genau darum ist das aufbrechen dieses veralteten Rollenbild auch für Männer ganz wichtig. Damit sie mit Eifersucht/Trennung etc lernen umzugehen.
    • TheOnlyZeus 01.06.2019 00:14
      Highlight Highlight Schön, dass ihr schon sehr genau wisst was nun genau die Beweggründe etc. waren. Und dann auch noch, dass das Rollenverständnis in der Schweiz das Problem sein muss. Pietätlos.
    • Paradise 01.06.2019 03:28
      Highlight Highlight Es ist doch noch gar nicht klar weshalb es geschah???
      OMG
    Weitere Antworten anzeigen
  • stevemosi 31.05.2019 19:45
    Highlight Highlight Die opfer sind 34- und 38 jährig aber die nationalität konnte nicht festgestellt werden? Hä?
    • stevemosi 31.05.2019 20:12
      Highlight Highlight Für die Blitzler: es geht nicht um Ausländer oder Schweizer. Sondern ich wundere mich dass das Alter genau bestummen werden konnte, die Herkunft aber nicht. ergo muss ja ein Ausweis oder ein sonstiges Beweisstück das Alter angeben. Ich meine die werden wohl nicht einen Forensischen Anthropologen am Start haben der Mittels DNA Analyse und Radiocarbondatierung das exakte Alter bestimmt🤷‍♂️ sonst hätte ich das schon längst bei CSI miami gesehen☝️😂
    • fandustic 31.05.2019 20:37
      Highlight Highlight Die Polizei weiss mit Sicherheit, wer die Opfer sind, nur müssen diese auch zuerst formell identifiziert werden. Ein Ausweis gilt in einem solchen Fall nicht als sichere Identifikation. Diese muss durch Familie oder nahestehen Personen durchgeführt werden. Ergo benötigt es Zeit und somit wird sich die Polizei auch noch nicht weiter auf die Äste rauslassen. Ist ein Standartverfahren.
    • stevemosi 31.05.2019 21:04
      Highlight Highlight Super, danke
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scratch 31.05.2019 17:37
    Highlight Highlight Die Polizei kann es machen wie sie es will. Es wird immer in Frage gestellt ob richtig oder falsch gehandelt wurde. Wenn die Polizei früher gestürmt hätte und der Geiselnehmer hätte die Frauen erschossen, wie hätte da wohl die Frage gelautet?? Genau: warum hat die Polizei nicht zugewartet. War das nicht vorhersehbar? Eine Entscheidung in einer solche Situation gehört wohl zum Schwierigsten was es gibt. Einen Geiselnehmer einzuschätzen und wie er reagiert kann niemand....da bleibt immer ein Restrisiko. Respekt für die im Einsatz gestandenen Polizei- und Rettungskräfte.
    • Garp 31.05.2019 20:07
      Highlight Highlight Fragen stellen ist ja ok. Hier bei Watson gibt es doch wenig Stimmen, die das Vorgehen in Frage stellen. Kommentiere besser da, wo man das tut.
    • Hugo Hugentobler 31.05.2019 20:50
      Highlight Highlight Man stelle sich folgende Situation vor: Die Polizei stürmt die Wohnung obwohl der Geiselnehmer gesagt hat, er werde in 10 Minuten aufgeben. Bei der Erstürmung tötet der Geiselnehmer die Geiseln und die Polizei tötet den Geiselnehmer. Wie gross wäre wohl der Aufschrei, da die Polizei gestürmt hat obwohl der Geiselnehmer ja aufgeben wollte...

      Im Nachhinein ist man immer schlauer. Von daher gebe ich dir absolut recht.
  • Gawayn 31.05.2019 17:33
    Highlight Highlight Wer immer den Einsatz kritisiert, soll sich schämen!
    Erstens
    Liegen uns viel zu wenige Infos vor, um die Lage richtig ein zu schätzen.

    Zweitens
    Wer sind die sich sowas zu erlauben,
    Anführer eines SWAT Teams?
    Eher wohl Grossmäuler.

    Die Info glaube ich.
    Der Geiselnehmer sagte
    "Ich ergebe mich"
    Da würde garantiert kein Einsatzleiter der Welt, den Befehl zum Zugriff geben.

    Ich danke den Einsatzkräften, das es sie gibt.
    Den Angehörigen, wünsche ich viel Kraft und Mut, für die schwere Zeit der Trauer
  • Bosshoss 31.05.2019 17:30
    Highlight Highlight In der Heutigen Zeit gibt es genug Mittel um solche Situationen zu lösen.Aber einen Bewaffneten Geiselnehmer einfach so glauben,wenn er sagt ich gebe bald auf zeugt für mich nicht für grosse Professionalität.
    • Garp 31.05.2019 20:20
      Highlight Highlight 🙈 Zuviel Serien gekuckt und für ernst genommen?
    • Chrigi-B 31.05.2019 22:41
      Highlight Highlight Bosshoss, der erfahrene und langjährige Anführer einer polizeilichen Eingreifftruppe👍🏻
    • Bosshoss 31.05.2019 23:13
      Highlight Highlight Alles Besserwisser und Profis hier.
    Weitere Antworten anzeigen
  • WID 31.05.2019 15:58
    Highlight Highlight Hintergründe zum Täter und den Opfern?
    • Murky 31.05.2019 16:43
      Highlight Highlight Die Polizei muss man auch erst mal arbeiten lassen bevor gesicherte Informationen kommuniziert werden können... tss...
    • Froggr 31.05.2019 17:13
      Highlight Highlight Man weis bis jetzt von Spanischen Schreien.
    • milkdefeater 31.05.2019 17:38
      Highlight Highlight Schreib doch gleich Hautfarbe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hugo Hugentobler 31.05.2019 15:55
    Highlight Highlight Andere Onlinemedien und diverse Kommentarschreiber üben bereits Kritik an der Polizei und fordern ein früheres Eingreifen. Im Fall Malters griff die Polizei ein. Konsequenz daraus? Die beteiligten Offiziere stehen noch Jahre später vor Gericht. Heute griff die Polizei nicht ein. Konsequenz daraus? Die Beteiligten werden vermutlich noch Jahre vor Gericht stehen. Wie man es auch dreht und wendet, die Polizei kann es nicht richtig machen.

    Vielen Dank an die beteiligten Einsatzkräfte. Auf Grund der Lageeinschätzung habt ihr richtig gehandelt.
    • Garp 31.05.2019 16:33
      Highlight Highlight Die Fälle sind überhaupt nicht vergleichbar. In Malters hat man falsch gehandelt, die Frau war psychisch angeschlagen, es gab keine Geiseln und es wurden keine Vertrauten beigezogen, die hätten vermitteln können. Psychologisch gesehen falsch gehandelt.

      Hier wollte sich der Täter ergeben, also wartet man zu, um die Geiseln nicht zu gefährden. Bei Geiselnahmen versucht man immer in Kontakt mit dem Täter zu kommen und nicht gleich zu stürmen. Es wird wohl kaum zu langen Prozessen kommen, weil das Vorgehen richtig war.
    • Ein Volk voller Experten... 31.05.2019 20:46
      Highlight Highlight @ Garp
      Also kann man nach deiner Schlussfolgerung sagen, dass jemand der zwei Frauen und im Anschluss warscheinlich sich selbst tötet, nicht psychisch angeschlagen ist? Das du weisst das im Fall Malters falsch gehandelt wurde erstaunt mich doch sehr. Warst du dabei? #einfachmaldiefr****halten
    • Hugo Hugentobler 31.05.2019 20:59
      Highlight Highlight Erstinstanzlich wurden die Polizeioffiziere im Fall Malters freigesprochen zu deiner Info. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch das Gericht bewerteten das Vorgehen der Polizei als richtig. Einzig der Privatkläger zieht den Fall weiter.

      Weiter geht es im Falle Malters um eine Grundsatzfrage. Der Tod der Geschädigten/Täterin wurde erst durch den Polizeieinsatz ausgelöst/provoziert. Falls die Intervention im heutigen Falle die Erstürmung versucht hätte und der Täter daraufhin die Geiseln getötet hätte, wäre die Extremsituation auch durch die Polizei ausgelöst worden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ricardo Tubbs 31.05.2019 15:31
    Highlight Highlight hätte man verhindern können, indem die polizei früher gestürmt hätte.

    denke mal man wird trotzdem von "einem erfolgreichen einsatz" reden...
    • Imfall 31.05.2019 16:06
      Highlight Highlight 🤦🏽‍♂️🤦🏼‍♀️🤦🏽‍♀️🤦‍♂️
    • Judge Dredd 31.05.2019 16:14
      Highlight Highlight @Ricardo Tubbs

      Sie können im Nachhinein sagen wie man es hätte besser machen können?

      Oha, momol, starke Leistung.

      Ich kann ihnen am Sonntag auch sagen werd die Championsleague gewonnen hat, ist auch super, oder?
    • SemperFi 31.05.2019 18:34
      Highlight Highlight Ja klar, bei Miami Vice war der Fsll jeweils nach 45 Minuten gelöst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dreiländereck 31.05.2019 15:06
    Highlight Highlight Die Frage „Warum Griff die Polizei nicht vorher ein?“ ist ziemlich blöd.
    Zum einen fehlen noch diverse Informationen zum anderen:
    Vor wenigen Wochen wurde ein Einsatzleiter vom Gericht verurteilt weil er nach Ansicht des Gerichts zu früh den Zugriff anordnete.
    Im Nachhinein ist man immer schlauer und jeder kann locker behaupten er hätte es besser gemacht.
    Viel Kraft allen Beteiligten und Angehörigen.
    • Pümpernüssler 31.05.2019 16:02
      Highlight Highlight wenn man menschenleben gerettet hat, nimmt man b eine solche verurteilung doch in kauf.
    • Kappa 31.05.2019 18:48
      Highlight Highlight @Pümpernüssler, Wie gesagt, im Nachhinein weiss man es immer besser.

      Das sind Profis, die wussten zur Tatzeit bzw kurz davor wohl am besten von allen was (nicht) zu tun ist.

      Sie (und alle anderen, die es anscheinend besser wussten), dürfen sich ja gerne freiwillig bei der StaPo bewerben und zeigen wie man es besser macht.
    • Pümpernüssler 31.05.2019 20:14
      Highlight Highlight ich beziehe mich nicht auf den vorfall im artikel, sondern auf den im kommentar von dreiländereck. wieso hier alle blitzen verstehe ich jetzt nicht 🤷‍♀️
  • DerewigeSchweizer 31.05.2019 14:42
    Highlight Highlight Das schöne an der Arbeit der Einsatzkräfte ist, dass sie immer positiv bewertet wird; nie negativ, keine Kritik.
    Das ist beschlossener Konsens.
    Zwei Geiseln tot? Job gut gemacht; was denn sonst?
    • SemperFi 31.05.2019 18:36
      Highlight Highlight Das werden Ihnen die Luzerner Polizeioffiziere gerne so bestätigen.
    • Ueli der Knecht 31.05.2019 18:45
      Highlight Highlight Polizisten oder die Polizei zu kritisieren ist in Zürich (und erst recht in Bern) praktisch eine Straftat.
    • äti 31.05.2019 19:38
      Highlight Highlight @derewigeschweizer: richtig, man hätte unbedingt dich vorher anrufen müssen. Du hättest dann glasklare Vorgehensweise befehlen können.
      Hoffe, du stehts auch bei anderen Fällen voll zur Verfügung. Als Schweizer übernimmst du logo auch die Verantwortung. Eine Lappalie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • AngelitosHE 31.05.2019 13:09
    Highlight Highlight Einfach nur traurig. Ich hoffe die Einsatzkräfte machen sich keine Vorwürfe.
  • Raembe 31.05.2019 12:38
    Highlight Highlight Heftig, bin grad ein wenig geschockt. Arbeite nicht allzu weit weg vom K3. Danke an die Polizei und die Rettungskräfte.
  • Gipfeligeist 31.05.2019 12:31
    Highlight Highlight Grossen Respekt an die Nachbarin, die ihre Zivilcourage aufbringen konnten und die Polizei benachrichtigt hat. Grossen Dank an die Polizei und Retter, die mit solchen Bildern im Kopf weiterleben müssen.
    • LeChef 31.05.2019 13:07
      Highlight Highlight Ist doch selbstverständlich, dass man die Polizei ruft wenn mam Hilfe Schreie hört.
    • What’s Up, Doc? 31.05.2019 13:49
      Highlight Highlight Muss dir leider aus eigener Erfahrung sagen dass es nicht mehr selbstverständlich ist. Traurig aber war.
    • paulinapalinska 31.05.2019 13:53
      Highlight Highlight @lechef leider eben nicht...
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