Schweiz
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49 Menschen starben letztes Jahr in Schweizer Gewässern



Im Jahr 2019 sind in der Schweiz 49 Menschen ertrunken. Dies gaben die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG und die Beratungsstelle für Unfallverhütung BFU am Montag bekannt.

Two teenage girls enjoy the sunset in the water of the Lac de Neuchatel to cool off during the sunny and warm weather, in Gletterens, Switzerland, Friday, June 28, 2019. The forecast predicts hot weather in Switzerland with maximum temperature at 38 degrees Celsius.  (KEYSTONE/Anthony Anex)

Schön, aber unter Umständen nicht ungefährlich: Baden in Schweizer Seen. Bild: KEYSTONE

Der Grossteil der Todesfälle, nämlich 48, ereigneten sich an offenen Gewässern: 25 Todesfälle wurden demnach in Seen respektive stehenden Gewässern registriert. 23 Fälle betrafen Fliessgewässer.

Die Mehrheit aller Todesfälle (39) habe zudem Männer betroffen. 25 Fälle gingen auf Menschen mit ausländischer Staatsbürgerschaft zurück, hiess es weiter.

Die Zahl der Todesfälle in Schweizer Gewässern lag im vergangenen Jahr mit 49 gemäss dem Communiqué über dem langjährigen Mittel. Im Zehnjahresschnitt zählt die SLRG 45 Ertrinkungstote pro Jahr.

Für die bevorstehende Sommersaison ist gemäss SLRG und BFU mit einem erhöhten Ertrinkungsrisiko zu rechnen. Diese Einschätzung beruhe auf der allgemein zunehmenden Beliebtheit des Schwimmens in Seen und Flüssen sowie der betrieblichen Einschränkungen der Freibäder aufgrund der Coronavirus-Krise. Die SLRG lanciere daher besondere Präventionsmassnahmen, hiess es weiter in der Mitteilung. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ritiker K. 15.06.2020 11:54
    Highlight Highlight Ich fände es gut, wenn der Bericht mit einem Hinweis zum 'lautlosen Ertrinken' ergänzt wird. Zu viele Personen haben die Film-Version des Ertrinkens vor Augen bei der eine Person im Wasser fuchtelt und schreit - das ist jedoch die Ausnahme. Es gab im Bielersee vor zwei Jahren einen tragischen Fall eines Teenagers, der nicht weit vom Ufer weg vor den Augen seiner Freunde ertrank und keiner hat es realisiert.

    https://www.nordsee24.de/nordsee-urlaub/familienurlaub/ratgeber/anzeichen-des-ertrinkens
  • suppenhuhn 15.06.2020 10:19
    Highlight Highlight Hmm, bedauerlicherweise mehr als ein Viertel aller Verkehrstoten 2019! Muss man sich auf eine Lago Secura einstellen?
    • El Vals del Obrero 15.06.2020 15:01
      Highlight Highlight Zwei Unterschiede:
      - Das Risiko in einem Gewässer zu schwimmen geht man freiwillig ein.
      - Man gefährdet in der Regel nur sich selber.
  • Der Bademeister 15.06.2020 08:23
    Highlight Highlight Nach den Demos fragt sich schon, ob die Einschränkungen in den Badis noch sachgerecht ist. Pro Gast 10m2 schränkt den Betrieb erheblich ein. Es macht einfach keinen Sinn, wenn eine grosse Badi am Schluss fast gleich viele Leute reinlassen darf wie ein Restaurant... In unserer Gemeinde wurde der Einlass gar auf 300 beschränkt um ja auf der "sicheren" Seite zu sein. An Spitzentagen haben wir 1200 Leute. Wohin gehen die, wenn wirklich alle hierbleiben?

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