Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Tötungsdelikt in St.Gallen: Mutmasslicher Täter verhaftet

13.06.16, 10:25 13.06.16, 12:03


Im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt vom 12. Mai in St.Gallen hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Der 59-jährige Kosovare steht im Verdacht, einen 42-jährigen Landsmann getötet zu haben.

ACHTUNG REDAKTIONEN: BILD WURDE DIGITAL BEARBEITET, UM SCHILD UNKENNTLICH ZU MACHEN HANDOUT --- Am Donnerstagmorgen, 12. Mai 2016, um 5 Uhr, ist in St. Gallen in der Webergasse ein Mann auf offener Strasse erschossen worden. Gemaess jetzigen Erkenntnissen lief das Opfer auf der Webergasse in Richtung Multergasse. Auf der Hoehe der Webergasse 12 muss es auf den Täter getroffen sein. Dieser gab mindestens einen Schuss auf das Opfer ab. Danach fluechtete der Taeter in Richtung Gallusplatz. Trotz sofortiger medizinischer Erstversorgung durch den Notarzt verschied das Opfer am Tatort. (Kantonspolizei St. Gallen) *** NO SALES, DARF NUR MIT VOLLSTAENDIGER QUELLENANGABE VERWENDET WERDEN ***

Der Tatort am 12. Mai.
Bild: KANTONSPOLIZEI ST. GALLEN

Bereits am vergangenen Donnerstag, kurz nach Mittag, nahmen St.Galler und Thurgauer Kantonspolizisten den 59-jährigen Kosovaren im thurgauischen Sirnach fest, wie die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen am Montag mitteilte. Das zuständige Zwangsmassnahmengericht hat eine Untersuchungshaft für die Dauer von drei Monaten bewilligt.

Das Opfer war am 12. Mai nachts um 5 Uhr in der St.Galler Altstadt unterwegs. In der Webergasse muss der 42-Jährige auf den Täter getroffen sein. Dieser gab mindestens einen Schuss ab.

Das Opfer bewohnte laut Polizei ein Zimmer unmittelbar beim Tatort. Der Mann hielt sich illegal in der Schweiz auf. Gegen ihn bestand seit Mitte 2013 eine Einreisesperre. Er war im Jahr 2000 als Asylbewerber in die Schweiz gekommen. 2013 wurde er in den Kosovo ausgeschafft, weil er in Gossau SG illegal gearbeitet hatte.

Der 42-jährige Kosovare dürfte zuletzt erneut illegal in der Schweiz gearbeitet haben. Er trug zum Tatzeitpunkt Bauarbeiterkleidung und war möglicherweise auf dem Weg zur Arbeit.

(sda)

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

2
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen

Frau übergibt 50'000 Franken: Falsche Polizisten treiben wieder ihr Unwesen

Nach einem vorübergehenden Rückgang kam es zu weiteren Fällen von falschen Polizisten. Gestern Freitag meldeten sich rund ein Dutzend Personen beim Notruf der Kantonspolizei Basel-Stadt, weil sie von «Kriminalpolizisten» bzw. «Polizeibeamten» aufgefordert wurden, ihnen aus Gründen der Sicherheit Geld und Wertsachen auszuhändigen.

In mindestens einem Fall waren die Täter erfolgreich. Eine 59-jährige Frau wurde am Abend des 12. Oktober 2018 von einem Hochdeutsch, mit ostdeutschem Dialekt, sprechenden Mann telefonisch kontaktiert, welcher sich als Kriminalpolizist ausgab. Er teilte der Frau mit, dass eine bewaffnete Einbrecherbande im Quartier unterwegs sei und es auch auf sie abgesehen habe.

In einem längeren Telefongespräch insistierte der Mann, dass sie unbedingt und sofort ihre Wertsachen in Sicherheit bringen …

Artikel lesen