Schweiz
Blaulicht

«Ein schlimmerer Fall von Schändung ist kaum vorstellbar»

13 Jahre GefÄNGNIS

«Ein schlimmerer Fall von Schändung ist kaum vorstellbar»

22.01.2014, 12:2122.01.2014, 20:51
Mehr «Schweiz»

13 Jahre Freiheitsentzug und Anordnung einer stationären Massnahme: So lautet das Urteil des Bezirksgerichts Zürich für den ehemaligen Kleinkindererzieher, der schwere sexuelle Übergriffe auf kleine Mädchen verübt haben soll. Das Gericht hat die Taten des ehemaligen Kleinkinderziehers am Mittwoch bei der Urteilseröffnung als «abscheulich» bezeichnet. Die Intensität der Vorfälle sei kaum zu überbieten.

Der 32-Jährige gab zu, als Angestellter einer Kinderkrippe im Zürcher Oberland sowie als privater Babysitter sieben Mädchen im Alter zwischen 6 Monaten bis 6 Jahren sexuell missbraucht zu haben. Teils fotografierte und filmte er die Taten und tauschte sie via Internet.

«Die Intensität der Vorfälle ist kaum zu überbieten», 
sagte der Richter.

Verurteilt wurde er wegen Schändung, sexuellen Handlungen mit Kindern und Pornografie. Das Bezirksgericht entschied, dass die Freiheitsstrafe zu Gunsten einer stationären Massnahme aufgeschoben wird. Das Gericht folgte damit vollumfänglich dem Antrag des Staatsanwaltes, der eine Freiheitsstrafe von 13 Jahren beantragt hatte. Der Verteidiger forderte eine solche von 8 Jahren. Beide sprachen sich für die Anordnung einer stationären Massnahme aus. (whr/egg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Forchbahn-Wagen gerät in Zürich in Brand

Ein Wagen der Forchbahn ist am Freitagabend in Zürich in Brand geraten. Verletzt wurde dabei niemand.

Zur Story