Schweiz
Blaulicht

Zürich: Velofahrer lässt sich von Tram ziehen und verunfallt

Zürcher Velofahrer lässt sich von Tram ziehen und wird vom Entgegenkommenden erfasst

08.05.2016, 12:0811.11.2020, 11:36

Kurz nach Mitternacht hat sich in Zürich am Sonntag ein Velofahrer linksseitig an ein Tram der Linie 11 angehängt. Dabei ist er verunglückt und hat sich mittelschwer verletzt.

Der 25-Jährige wollte sich die Kreuzbühlstrasse hochziehen lassen, bestätigt die Stadtpolizei Zürich eine Meldung von Radio Energy vom Sonntag. Kurz vor dem Kreuzplatz erfasste ihn in einer Rechtskurve ein entgegenkommendes Tram der Linie 11. Er geriet zwischen die beiden Trams.

Obwohl der Chauffeur des abwärtsfahrenden Trams sofort einen Not-Stopp eingeleitet hat, konnte das Tram nicht mehr rechtzeitig bremsen.

In der vergangenen Woche sorgten bereits Go-Kart-Fahrer auf Zürcher Strassen für Schlagzeilen. Sie verbreiteten über Soziale Medien selbstgedrehte Videos, auf denen zu sehen ist, wie sie sich mit Seilen am Tram den Zürichberg hochziehen lassen. Bei der Abfahrt waren sie so schnell unterwegs, dass sie sogar von einer Radaranlage geblitzt wurden. (rar/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Die Herkunft der Ceska-Pistole 
Beim NSU-Prozess sollen Zeugen aus der Schweiz befragt werden
Zur Mordwaffe der Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) will das Oberlandesgericht München zwei wichtige Zeugen in der Schweiz vernehmen. Sie sollen per Video Auskunft über die Tatwaffe geben.
Zur Mordwaffe der Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) will das Oberlandesgericht München zwei wichtige Zeugen in der Schweiz vernehmen. Dabei geht es um eine Ceska-Pistole, mit der zwischen 2000 und 2006 neun Einwanderer erschossen worden sein sollen. Einer der beiden Männer soll die Pistole 1996 in der Schweiz gekauft und sie dem anderen übergeben haben. Ende 1999 oder Anfang 2000 sei die Waffe schliesslich über Mittelsmänner zu den NSU-Mitgliedern Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe gelangt, berichtet das Nachrichtenmagazin «Fokus». 
Zur Story