DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild: KEYSTONE
Chaos im Gefängnis Affoltern

Gefängnisaufseher dealten mit Insassen, klauten Geld und müssen jetzt vors Gericht

15.10.2014, 13:4115.10.2014, 14:25

Seit Anfang Juli 2014 führt die Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis eine Strafuntersuchung gegen drei Mitarbeiter des Gefängnisses Affoltern wegen Handel mit Betäubungsmitteln, Amtsmissbrauch, Bestechung und Veruntreuung durch. 

Einer 29-jährigen Aufseherin wird vorgeworfen, auf Bestellung der Gefängnisinsassen zwischen ca. September 2013 und ihrer Verhaftung anfangs Juli 2014 regelmässig Marihuana und Kokain sowie eine geringe Menge Anabolika und auch Fastfood für die Insassen ins Gefängnis geschmuggelt zu haben. Die Beschuldigte ist geständig. Gegen sie wird beim Bezirksgericht Affoltern Anklage wegen Amtsmissbrauches und Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz erhoben.

Mehr zum Thema

Einem 47-jährigen leitenden Aufseher wird vorgeworfen, seit ca. 2012 regelmässig Bargeld in der Höhe von insgesamt ca. 47'000 Franken aus der Kasse des Gefängnisses Affoltern entwendet und das Geld zur Begleichung von privaten Aufwendungen verwendet zu haben. Die Vorwürfe gegen einen Kadermitarbeiter, wonach er den Insassen unerlaubterweise Urlaubstage gewährt haben soll, haben sich nicht erhärtet. (pma)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unisex-Toiletten in Luzerner Schulen gefordert – für mehr Akzeptanz von Transmenschen

Der Luzerner Stadtrat will mehr Unisex-Toiletten an Schulen und in Sportanlagen. Der Einbau von kombinierten Einzeltoiletten und Garderoben soll ins Raumprogramm für die Schulbauten aufgenommen werden.

Zur Story