Schweiz
Bundesrat

Simonetta Sommaruga wird Bundespräsidentin

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Bundespräsidenten der letzten 25 Jahre [1.2.19/jaw]
Ueli Maurer, Amtierender Bundespräsident.
quelle: epa/epa / florian wieser
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Mit Rekordergebnis gewählt

Simonetta Sommaruga wird Bundespräsidentin

03.12.2014, 11:2403.12.2014, 13:46

Die sozialdemokratische Justizministerin Simonetta Sommaruga wurde am Mittwochmorgen turnusgemäss als Bundespräsidentin für das Jahr 2015 gewählt. Die Vereinigte Bundesversammlung wählte die ehemalige Konsumentenschützerin mit 181 von 210 gültigen Stimmen. Als Vizepräsident wurde der Freisinnige Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann gewählt. Er erhielt 173 von 195 gültigen Stimmen.

Die unausgesprochene Regel 
Es gilt die ungeschriebene Regel, dass derjenige Bundesrat Bundespräsident wird, der dieses Amt schon am längsten nicht mehr (oder noch nicht) bekleidet hat. So kommt jeder Bundesrat in sieben Amtsjahren mindestens einmal zum Zuge. Für Spannung bei der Wahl sorgt einzig noch die Frage, wie viele Stimmen in der Bundesversammlung der zu Wählende erzielt, was als Popularitätstest gewertet wird.

Bei der heutigen Wahl änderte der Bund zudem den Ablauf der Bundespräsidentenwahl. Während bisher die neu Gewählten im Nationalratssaal nicht präsent waren, werden sie künftig, nach der Bekanntgabe der Wahlresultate, im Saal empfangen. Nach der Entgegennahme von Gratulationen, erhält die neu gewählte Bundespräsidentin oder der neu gewählte Bundespräsident das Wort für eine kurze persönliche Wortmeldung. (pma)

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Martin Pfister zum Kosovo-Einsatz: «Wir sammeln wertvolle Erfahrungen»
Der Verteidigungsminister verteidigt den Einsatz von Schweizer Truppen auf dem Balkan. Und er sagt, wie die Armee davon profitiert.
Die Schweizer Armee beteiligt sich schon seit 27 Jahren an der Friedensmission im Kosovo. Nun soll der Nationalrat im Juni drei weitere Jahre bewilligen. Ist ein Ende absehbar?
Leider noch nicht. Gerade im Norden des Kosovos zeigen Ereignisse wie jene an Pfingsten 2023, dass die Situation in diesem Teil des Landes fragil und zeitweise angespannt ist. Solange Spannungen bestehen und internationale Stabilität erforderlich ist, bleibt ein Engagement sinnvoll – auch weil Frieden und Stabilität auf dem Balkan ein Interesse der Schweiz ist.
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