Schweiz
Bundesrat

Nationalrat will andere Schwerpunkte als Bundesrat setzen

Nationalraete debattieren waehrend einer Sondersession des Nationalrats, am Montag, 15. April 2024, im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Nationalratssaal.Bild: keystone

Nationalrat will bei Legislaturplanung andere Schwerpunkte als Bundesrat setzen

16.04.2024, 09:3416.04.2024, 09:34

Der Nationalrat unterstützt im Grundsatz die Ziele, die sich der Bundesrat in der laufenden Legislatur vorgenommen hat. Er will den Planungsbeschluss aber in Dutzenden Punkten anpassen und wird nun über die Anträge der Kommission und von Minderheiten befinden.

Die Legislaturplanung legt die Schwerpunkte für die kommenden vier Jahre fest. Im Rahmen des jährlichen Geschäftsberichts des Bundesrats werden die erledigten, unerledigten und die ungeplanten Massnahmen ausgewiesen.

Nationalratspräsident Eric Nussbaumer (SP/BL) sprach zu Beginn der Debatte von einem wiederkehrenden, aber dennoch einmaligen Projekt. Das Parlament habe mit dem Planungsinstrument die Möglichkeit, die politische Agenda des Bundes mitzuprägen.

Der Bundesrat hat insgesamt 25 Ziele definiert, die durch 112 Massnahmen umgesetzt werden sollen. Die zuständige Nationalratskommission will Dutzende Punkte in der Legislaturplanung 2023–2027 ändern, hinzufügen oder streichen. Die grosse Kammer wird in den nächsten Stunden darüber entscheiden. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Italien geht auf Konfrontation: Crans-Montana wird zur Staatsaffäre
Am Donnerstag hat sich der römische Generalstaatsanwalt mit seiner Walliser Amtskollegin in Bern getroffen. Warum Italien so viel Druck auf die Schweiz aufsetzt und Frankreich sich ruhig verhält: Ein Experte erklärt.
Der immense politische Druck, den Italien auf die Schweiz ausübt, hat Wirkung gezeigt. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis hat sich am Donnerstag mit derjenigen aus Rom getroffen. Hintergrund ist die Brandkatastrophe in Crans-Montana, bei der 41 Menschen starben und über 100 teils schwer verletzt wurden.
Zur Story