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Eigenverantwortung statt Lockerungskritik: So reagieren drei Politikerinnen und Politiker. bilder: keystone, montage: watson

«Niemand zwang Clubs, früher zu öffnen» – Politik reagiert auf Kritik

Die Club- und Konzertbranche wollte langsamere Coronavirus-Lockerungen, als es der Bundesrat beschlossen hatte. Das sagt die Politik dazu.



Es war eine Flucht nach vorne: Der Dachverband der Club- und Konzertbranche wollte nicht mehr der Buhmann der Nation sein, nachdem gleich mehrere «Superspreader-Events» in Bars, Pubs und Nachtclubs bekannt geworden waren. Der Verband zeigte auf, dass man Clubs später und langsamer öffnen wollte. watson machte gestern diese Exit-Strategie publik.

Ihr Schutzkonzept sah vor, dass die Pforten zu den Clubs für Grossveranstaltungen bis 1000 Personen erst im September geöffnet werden. Doch der Bundesrat zeigte kein Gehör für die Nachtleben-Lobby, setzte auf schnellere Lockerungen und erlaubt solche Grossevents bereits seit dem 22. Juni.

Seither gab es schweizweit mehrere Corona-Ansteckungen in Clubs und Pubs. Das Fazit von Max Reichen von der Berner Bar- und Clubkommission (Buck): «Die raschen Cluböffnungen erweisen sich als kontraproduktiv.» Nordschweizer Kantone reagierten und führten eine 100er-Regel ein.

Gesundheitspolitiker von SP und FDP appellieren an Eigenverantwortung

Damian Mueller, Staenderat FDP-LU, spricht waehrend einer Medienkonferenz ueber die Umwelt- und Klimapolitik der FDP, am Dienstag, 1. Oktober 2019 in Bern. Die FDP praesentierte eine aktuelle Leistungsbilanz ihrer Umwelt- und Klimapolitik. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

FDP-Ständerat Damian Müller. Bild: KEYSTONE

Die Kritik an zu frühen Öffnungen teilt man in der Politik nicht. Andri Silberschmidt, der als Zürcher FDP-Nationalrat in der Geschäftsprüfungskommission sitzt, sagt: «Die Club-Betreiber und Branchenverbände hätten es in der Hand gehabt, die eigenen, strengeren Schutzkonzepte durchzusetzen.»

Sein Parteikollege im Ständerat, Damian Müller, sieht es ähnlich und spricht von einer «heissen Kartoffel», die nun weitergereicht werde. Auch er findet, dass ein Club nicht öffnen solle, wenn man die Schutzkonzepte als nicht ausreichend empfindet: «Niemand zwang sie, früher zu öffnen.»

«Falls ein Club der Meinung ist, dass es mit dem Schutzkonzept nicht geht, dann soll er auf die Öffnung verzichten.»

FDP-Ständerat Damian Müller

Das Bundesamt für Gesundheit reagierte am gestrigen Point de Presse auf den watson-Artikel. «Der Bundesrat kam zum Schluss, dass diese Lockerungsschritte möglich waren. Er entschied dies zu einem Zeitpunkt, als tiefe Zahlen gemeldet wurden und der Trend nach unten zeigte», sagte Stefan Kuster, Leiter der Abteilung «Übertragbare Krankheiten» beim BAG, auf Anfrage.

Video: watson

Branche antwortet: «Abwarten war keine Option für Clubs»

Max Reichen, Vertreter des Berner Nachtlebens, bleibt bei seinem Standpunkt: «Für viele Betriebe war es schlicht keine Option. Hätte ein Club nach den Lockerungen weiterhin mit der Öffnung gewartet, hätte es keine Corona-Entschädigungen mehr gegeben.» Die Betreiberinnen seien daher vor der Wahl gestanden: «Entweder öffnen oder Konkurs gehen», sagt Reichen auf Anfrage von watson.

«Viele standen vor der Wahl: Entweder öffnen oder Konkurs gehen.»

Max Reichen, Berner Bar- und Clubkommission

Die St. Galler SP-Nationalrätin Barbara Gysi zeigt Verständnis für das Klagen der Branche. Betont aber: «Natürlich stellt sich die Frage der Entschädigungen, wenn ein Club nach den Lockerungen sich freiwillig einschränkt.» Das hätte man anschauen können und nach Lösungen suchen, wenn die Kritik an schnelleren Lockerungen früher geäussert worden wäre. Reichen entgegnet dazu: «Wir haben uns mehrfach an die Behörden gerichtet.»

Barbara Gysi, SP-SG, spricht waehrend einer Debatte im Nationalrat, waehrend der Wintersession der Eidgenoessischen Raete, am Dienstag, 10. Dezember 2019, in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

SP-Vize Barbara Gysi meint, dass die Kritik früher hätte kommen sollen. Bild: KEYSTONE

Trotz allem Verständnis sagt auch die St. Galler Sozialdemokratin: «Wenn die Clubbetreiber selbst wissen, dass es eine Infektionsgefahr mit solchen Lockerungen gibt, dann wäre ihre Eigenverantwortung auch eine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft gewesen, mit Öffnungen abzuwarten und sich auch gegenüber den Behörden aktiver zu positionieren.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Nik G. 10.07.2020 15:03
    Highlight Highlight Sorry was ist das für eine Aussage. Niemand zwingt die Clubs zu öffnen. Wenn du mit jedem Tag Geld verlierst weil du nicht öffnen darfst, dann öffnest du wenn du wieder Geld verdienen darfst. Dasselbe könnte man bei den Restaurants auch sagen. Der Bund hat grünes Licht gegeben. Jeder würde dann unter den Vorgaben öffnen.
  • Swen Goldpreis 10.07.2020 14:43
    Highlight Highlight Anders als bei der Maskenpflicht im Zug (die eigentlich völlig unnötig wäre, wenn all jene eine Maske anzuzogen hätten, die sich für eine Pflicht aussprachen) wurden die Clubs tatsächlich indirekt zur Öffnung gezwungen.

    Ich fände es richtig, Clubs vollkommen zu schliessen und die Maskenpflicht in Zügen wieder freiwillig zu machen.
  • Walter E. Neumann 10.07.2020 14:32
    Highlight Highlight Sind die Clubs gezwungen worden die max. Anzahl Leute einzulassen?
    Sind sie die Clubs gezwungen worden zu öffenen?
    Eigenverantwortung heist zu seinen Fehlern zu stehen und nicht irgendeine Fadenscheinigen Ausrede raus zu posaunen und die Verantwortung jemanden anderen in die Schuhe zu schieben.
    Nach dem Motto das Geld tragen wir, die Verantwortung tragt Ihr.
  • Maya Eldorado 10.07.2020 14:10
    Highlight Highlight Niemand zwang Clubs früher zu öffnen.
    Dazu gehört auch: Niemand war und ist gezwungen Clubs zu besuchen. Jeder trägt die Verantwortung für sein tun ganz für sich selbst allein.
    Schweizer fangt an selber zu denken. So würden sich Zwangsmassnahmen immer mehr erübrigen.

    Wir haben eine Basisdemokratie. Verhalten wir uns doch dementsprechend. Es ist nie zu spät damit zu beginnen.
  • JoeThrasher 10.07.2020 14:01
    Highlight Highlight Hier war der Bund naiv. Erstens kann sich kaum jemand ohne Besucher etc. über Wasser halten. Mehr Besucher = mehr Gewinne bzw. weniger Verluste. Zweitens, die Clubs etc. haben in der Regel kein medizinisch geschultes Wissen. Als Clubbesitzer würde man vermuten das die Obergrenze exakt kalkuliert wurde vom Bund. Persönlich hätte ich noch keine Clubs geöffnet. Wenn ich jedoch grünes Licht gebe muss ich auch dazu stehen.
  • TanookiStormtrooper 10.07.2020 13:55
    Highlight Highlight «Niemand zwang sie, früher zu öffnen.»
    Entweder öffnet man und verdient Geld, vom Staat gibt es dann ja keines mehr, oder man schliesst den Laden komplett und stellt alle Mitarbeiter auf die Strasse.
    Das die kleinen FDPler ihren eigenen Turbo-Kapitalismus nicht verstehen ist erschreckend. Natürlich machen die Clubs auf und versuchen Geld zu verdienen. Die rasche Öffnung, auf die FDP und SVP geradezu pochten, um denen eben nicht mehr staatlich helfen zu müssen, schlägt dann eben zurück.
    • Peter R. 10.07.2020 15:30
      Highlight Highlight Man sollte endlich aufhören den Parteien Schuld zu geben für die Miss-Stände (Ah die böse FDP, die böse SP)etc.
      Die Politiker plappern viel wenn der Tag lang ist - Entscheidung einen Club zu öffnen oder nicht, die Schutzmassnahmen einzuführen oder nicht oder einfach nicht öffnen - dies hat jeder Unternehmer selbst zu verantworten. Er ist ja auch Unternehmer und nicht "Lakei".
      Ja klar man führt immer das Argument von der staatlichen Unterstützung, die man dann nicht mehr erhält - dies kann ja nicht einzig davon abhangen ob man öffnet oder nicht.
    • TanookiStormtrooper 10.07.2020 15:43
      Highlight Highlight Was soll ein Unternehmer machen, wenn kein Geld mehr reinkommt? Wenn er nicht öffnet, dann tut es ein anderer. Man kann es also versuchen und dann eventuell böse auf die Schnauze fallen oder man gibt einfach direkt auf. Die Clubs zu öffnen war eigentlich ein Fehler, kann man ja nicht mit einem Speiserestaurant vergleichen, wo man die meiste Zeit an seinem Tisch bleibt.
  • Peter R. 10.07.2020 12:18
    Highlight Highlight Nachdem schon wieder ein Super-Spreader Fall in Zürich bekannt wurde (Jade) sollten die Behörden endlich effektvoll handeln. Frau Rickli geben sie sich endlich einen Ruck und schliessen sie die Clubs (Flamingo, Jade etc.) nach den Vorfällen.
    Wie lange wird die Partyszene eigentlich noch bevorteilt?
    Masken im öV, Distanz halten, Hände waschen - dies macht die Mehrheit der Bevölkerung und eine egoistische Minderheit setzt sich über alle Massnahmen hinweg und will einfach nur feiern.
    • Theo Rehtisch 10.07.2020 12:38
      Highlight Highlight Naja

      Viele wollten nicht freiwillig Masken im öV anziehen (oder zumindest taten sie es nicht), die Distanz wird ehrlicherweise von vielen nicht eingehalten, ob sich alle die Hände waschen kann ich nicht beurteilen.

    • hgehjvkoohgfdthj 10.07.2020 13:03
      Highlight Highlight "Wie lange wird die Party-Szene eigentlich noch bevorteilt?"
      Peter, das tönt für mich so, als ob du dich irgendwie benachteiligt fühlst. So ganz nach dem Motto: Immer dürfen andere das, was mir eigentlich zustehen würde.
    • Peter R. 10.07.2020 16:42
      Highlight Highlight hgehiv…@
      Ich fühle mich absolut nicht benachteiligt. Bei mir ist es nicht so, dass ich bei jeder Aussage immer auf mich schliesse!!
      Es ist einfach so, dass hier mit 2 Ellen gemessen wird. Die kleinen Betriebe, Selbstständige, Restaurateure, Frisöre sind alle diszipliniert und die Meisten der Leute befolgen die Abstandsregeln und Hygieneregeln - aber in den Clubs kümmern sich sehr viele nicht um die Gesundheit vor allem der Anderen (siehe Beispiel Kt. SO wo eine positiv Registrierte in 2 Clubs ging!!).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Clank 10.07.2020 12:10
    Highlight Highlight In Wirtschaft und Recht heisst die Frage nicht "Wer ist verantwortlich?" sondern "Wer haftet?"
    Eigenverantwortung zu plädieren ist einfach. Für etwas finanziell zu haften, dagegen weniger.
  • Lowend 10.07.2020 12:03
    Highlight Highlight Die Öffnung geschah aufgrund des Drängens der Bürgerlichen und der SVP und nun weisen die rechten Teflonpolitiker wie immer jede Schuld für ihre Handlungen von sich.

    Einfach zur Erinnerung, wie die SVP Druck machte. Man vergleiche die zwei Standpunkte am 10. Juni 2020 und den Rundumschlag drei Wochen später am 1. Juli 2020. Genau gleich klang es auch aus der FDP!

    Benutzer Bild
  • landre 10.07.2020 11:59
    Highlight Highlight Sich selber vom Lobbyismus verleiten und einlullen lassen und dann den Clubs die Schuld zuweisen. Zynischer gar feiger geht es kaum.
  • René Obi 10.07.2020 11:51
    Highlight Highlight Eigenverantwortung... Eigenständig Verantwortung für das Ganze übernehmen. Leider ist es im besten Fall eine knappe Mehrheit, die überhaupt dazu fähig ist. Also hört auf mit dem Mist. Bei wirklich wichtigen Fragen (Covid-19, Klima, Umwelt), wo alle mitmachen müssten funktioniert das nicht.
    • Fairness 10.07.2020 18:15
      Highlight Highlight Weil es kollektive Verantwortung braucht.
  • Therealmonti 10.07.2020 11:20
    Highlight Highlight Dass die Politik den Schwarzen Peter jetzt den Clubs weitergibt, ist schäbig. Aber wohl typisch Politik.
  • Pafeld 10.07.2020 11:12
    Highlight Highlight Lieber schnelle Öffnungen unter dem ausgelutschten Deckmäntelchen der Eigenverantwortung als komplexe, aber zeckgerechte Entschädigungen, welche nur die Bundeskasse "unnötig" belasten. Bürgerliche Politik in a nutshell. Bin gespannt, wann der nächste Antrag auf Steuersenkung für Konzerne und Besserverdiener kommt. Und nein, ich meine nicht schon den im September.
  • Thorium 10.07.2020 10:24
    Highlight Highlight Ja genau, niemand wird gezwungen Geld zu verdienen, um seine Rechnungen zahlen zu können.
    • Maragia 10.07.2020 12:15
      Highlight Highlight So funktioniert nun mal die freie Marktwirtschaft. Die Gewinne streichen die Clubbesitzer ja auch ein.

  • RollingHorse 10.07.2020 09:43
    Highlight Highlight Solche unqualifizierte Aussagen können nur Politiker machen, unglaublich. Wer bitte hilft diesen Clubs wenn sie weiterhin geschlossen bleiben müssen, diese Politiker kaum. Es ist schon sehr traurig wo unser Land hingekommen ist und wie es geführt wird, armselig!
    • Slender Man the Mohrenkopf 10.07.2020 12:10
      Highlight Highlight Niemand, man kann nicht jeden Betrieb über Monate finanzieren, oder bist Du bereit 50-100% mehr Steuern zu zahlen? Darauf läuft es hinaus, dass der Staat (das sind wir und nicht die Regierung) dIe Hilfen über höhere Steuern bezahlen muss.
  • Boogie 10.07.2020 09:31
    Highlight Highlight Die Entscheidung die Clubs wieder zu öffnen war vom Bund grob fahrlässig. Wenn man als Club aber Gäste reinlässt, die sich als Donal Duck auf der Liste eintragen, dann ist das ebenso fahrlässig. Auch hat man sich wohl während des Lockdowns zu wenig vorbereitet auf die Wiedereröffnung. Man muss kein Genie sein, um darauf zu kommen, dass Parties zu Superspreader-Events werden. Wie der Bund und die Clubbetreiber das einfach ignorieren konnten, ist mir schleierhaft bzw. hat wohl mal wieder mit Geld zu tun, wie die meisten schlechten Entscheidungen.
  • Nikl 10.07.2020 09:30
    Highlight Highlight Fast schön höhnisch die Reaktion der Politiker, den Clubs den Vorwurf machen, dass sie den Job der Politiker nicht gemacht haben.... nämlich die Bevölkerung zu schützen.
    Dabei ging es bei den Öffnungen nur ums Geld. Je früher sie wieder öffnen dürfen, desto weniger lange muss der Bund sie Unterstützen. Auch wenn man von der Epidemie her gar nicht in Clubs sollte. Einfach verlogen und falsch.
  • Dr. Unwichtig 10.07.2020 09:11
    Highlight Highlight Immer tiefer wird das Loch, das sich die Politik selbst gegraben hat. Der entscheidende Moment war der Augenblick des Paradigmenwechsels von der (nachvollziehbaren) Verhinderung der Überlastung des Gesundheitswesens zur (nicht nachvollziehbaren) Verhinderung jeglicher Infektionen. Nun sind wir mittendrin in einer Zerreissprobe, weil grosse Teile der Bevölkerung vor einem Virus geschickt werden müssen/sollen/sollten, das für sie in der überwältigenden Mehrheit der Fälle gar kein echtes Risiko darstellt.
    • zar_dule 11.07.2020 12:25
      Highlight Highlight Endlich beschreibt jemand mal die Implikationen der momentanen Politik vor denen die meisten noch die Augen verschliessen.
  • Randen 10.07.2020 09:11
    Highlight Highlight Politiker....Dreistigkeit der Extraklasse 🤣
  • watsonsonwat 10.07.2020 09:05
    Highlight Highlight Es wären keine PolitikerInnen, wenn sie Fehler eingestehen könnten.
  • 6030ebikon 10.07.2020 08:54
    Highlight Highlight Es sollte in den Schulen eine neues Fach eingeführt werden - Bundesrats-Deutsch... dann würde 'wir' das Volk auch verstehen, was unsere Reigierung von sich gibt... denn es war grundsätzlich immer so zu verstehen, dass wenn Geschäfte (Restaurants/Cafés/Clubs) wieder öffnen 'dürfen', dies auch tun ''müssen'' und wenn sie es nicht 'wollen', auch kein Geld vom Staat fliesst...
    • Globemaster 10.07.2020 11:39
      Highlight Highlight Es war aber auch klar, dass diese Öffnung an klaren Bedingungen geknüpft sind: Abstandsregeln einhalten, Kontaktdaten hinterlassen, usw. Wenn das einzelne Geschäfte/Cafés/Clubs nicht können oder wollen und die Gäste selbst auch keine Sensibilität zeigen, dann müsste der Betreiber die Konsequenzen ziehen und rasch nachbessern oder wieder schliessen.
    • 6030ebikon 10.07.2020 13:16
      Highlight Highlight Da stimme ich dir zu, aber es gibt ja auch noch jene, welche schlichtweg wegen der vorhandenen Infrastruktur nicht an einen kostendeckenden Betrieb denken können/konnten...
  • P. Meier 10.07.2020 08:51
    Highlight Highlight Es ist ja immer schön, wenn ein Verantwortlicher gefunden wurde. Hier ist es offensichtlich die Politik und der Bund. Dass die hoch gepriesene Eigenverantwortung und Schutzkonzepte versagt haben, ist eher nebensächlich. Sehr geehrte Journalisten, stellen Sie doch bitte frühere Aussagen der Beteiligten zusammen. In meiner Erinnerung gab es aus der Clubszene auch Forderungen nach schneller Öffnung. Solche Personen jetzt zu befragen, wäre sicher intetessant.
    • zar_dule 10.07.2020 16:56
      Highlight Highlight @P. Meier
      Ich bin aus der Clubszene. Niemand hat das gefordert. In unserem Fall waren wir sehr überrascht und hätten uns lieber ein späteres öffnen dafür aber finanzielle Hilfe gewünscht. So sahen das eigentlich alle.
  • De-Saint-Ex 10.07.2020 08:47
    Highlight Highlight Und zuletzt noch dies: „Eigenverantwortung“... für mich jetzt schon das Unwort des Jahres... darunter verstehen „wir“ zusehends „ich schaue nur auf mich“ und nicht so wie eigentlich gemeint: „ich übernehme von mir aus, ohne auf Vorschriften zu warten, Verantwortung für mich UND meine unmittelbare Umgebung.
  • De-Saint-Ex 10.07.2020 08:40
    Highlight Highlight Super-peinlich, liebe „Politik“... von links bis rechts... „hätten ja nicht öffnen müssen“... und dann halt Konkurs gehen sollen (brauche nicht mal ein Fragezeichen zu setzen). Die heisse Kartoffel bleibt in Euren Händen.
    • n3rd 10.07.2020 09:09
      Highlight Highlight Auf der Autobahn sind 120km/h erlaubt - trotzdem muss der Autofahrer situationsabhängig entscheiden, ob es angemessen ist so schnell zu fahren. Der Autofahrer kann nicht sagen „ich komme zu spät zum Meeting und ich mache ja nichts verbotenes“ und einfach überall mit 120 durchbrettern.
    • Hirngespinst 10.07.2020 09:20
      Highlight Highlight In meinen Augen ein Vergleich, der mit beiden Beinen hinkt.
    • McStem 10.07.2020 09:37
      Highlight Highlight @n3rd: Nur gehst du üblicherweise nicht Pleite, wenn du etwas zu spät zum Meeting kommst. Viele Clubs wären aber mit beinahe 100%iger Sicherheit Pleite gegangen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Shlomo 10.07.2020 08:40
    Highlight Highlight Alle reden von Selbstverantwortung, aber wehe man soll Verantwortung für sich selbst übernehmen.
  • peeti 10.07.2020 08:36
    Highlight Highlight "Ihr Schutzkonzept sah vor, dass die Pforten zu den Clubs für Grossveranstaltungen bis 1000 Personen erst im September geöffnet werden."

    Wieso wurde trotzdem gelockert? Da war der Gewerbe- und v.a. der Gastroverband mit seiner Witzfigur Casimir Platzer an der Spitze wohl einfach mächtiger. Das sind die wahren Buhmänner.

    Und über die zwei Pseudoliberalen im Artikel kann man ja nur lachen. Natürlich gab es einen wirtschaftlichen Zwang zur Öffnung. Eine Mietreduktion ohne Lockdown würden die beiden "Wirtschaftsvertreter" ja sofort bekämpfen.
  • Nate Smith 10.07.2020 08:34
    Highlight Highlight Das ist eine absolute Frechheit. Als Bürger muss ich mich darauf verlassen können, dass die Weisungen des BAGs eine gewisse Sicherheit bieten. Es kann nicht sein dass ich selber entscheiden muss was für mich und meine Kunden verantwortbar ist. Es ist einfach nur zynisch darauf hinzuweisen, die Clubs könnten ja selber weniger Leute rein lassen, wenn die ganze Branche um ihre Existenz kämpft und es um jeden Rappen geht.
    • bokl 10.07.2020 08:46
      Highlight Highlight Eine gewisse Sicherheit ja, aber keine absolute. Das BAG ist nicht dein Mami!
    • Neruda 10.07.2020 08:50
      Highlight Highlight Wenn das BAG sagt 300 Leute sind OK, sollte man doch annehmen können, dass diese Anzahl sicher ist. Sonst kann der Bund ja gleich aufhören überhaupt Weisungen herauszugeben und alle können auf eigene Faust entscheiden, was sie für ihre Gesundheit tun wollen.
    • n3rd 10.07.2020 08:52
      Highlight Highlight Doch - du musst in der Lage sein zu entscheiden, was für dich und deine Kunden verantwortbar ist. Dein Geschäft, deine Verantwortung.

      Das nennt sich unternehmerisches Risiko.

      Wenn ein Unternehmer selber keine Entscheidungen treffen kann, dann ist der am falschen Ort.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chalbsbratwurst 10.07.2020 08:30
    Highlight Highlight Die Clubbesitzer sind keine Virologen oder Ärzte! Wenn die Politik in Zusammenarbeit mit der Corona-Taskforce den Clubebetreibern sagt ihr dürft öffenen und 300 Personen rein lassen dann verlassen die sich darauf, dass das ok ist. Zudem bekommen sie keinen Erwerbsersatz mehr wenn der Bund sagt ihr könnt wieder öffnen. Sie wurden also zur Öffnung gezwungen! Unsere Führung in der Pandemie ist ein Witz! 80% der Schweizer hätte nicht so schnell gelockert wie unsere Regierung das tat. 80% hätten es somit besser gemacht als die "Experten".
    • caro90 10.07.2020 10:17
      Highlight Highlight Einen Witz würde ich es nicht nennen. Der BR hat m. E. grundsätzlich einen guten Job gemacht. Aber seit das Parlament wieder mitmischt, gehts nur noch um Geld und Lobbyismus. Da sind wir keinen Deut besser als andere Länder. Unser System verhindert aber immerhin, dass ein einziger Trottel direkt alles zunichte machen kann.
    • Globemaster 10.07.2020 11:26
      Highlight Highlight Chalbsbratwurst: Wie lange hätten Sie den zumachen wollen? Eine "Garantie" wird es erst geben, wenn es in ca. 1 1/2 Jahren ein Impfstoff gibt oder bis dahin alle durchgeseucht sind. Bis zu diesem Zeitpunkt wird es immer ein Restrisiko geben, wenn Sie sich mit anderen Menschen zu treffen. Die Wirtschaft unsere Landes kann aber nicht für diese lange Zeit stillstehen: keine Wirtschaft, keine Steuern, kein Geld. Ich bin auch der Meinung, dass die Regierung gute Arbeit geleistet hat. Ein bisschen mehr Eigenverantwortung einiger weniger in unserem Land wäre meiner Meinung nach schon wünschenswert...
  • format C: 10.07.2020 08:29
    Highlight Highlight Zum Glück muss man diese Politiker nicht mehr wählen...
    • bytheway 10.07.2020 11:10
      Highlight Highlight Aber Pech ist, dass keine besseren nachkommen. 😄
  • Kazuma 10.07.2020 08:28
    Highlight Highlight Das die Clubs durch den Entscheid "gezwungen" wurden aufzumachen ist irgendwie verständlich. Klar.
    Aber wieso haben sie dann nicht ihr Sicherheitskonzept angewendet?
  • leu84 10.07.2020 08:24
    Highlight Highlight Mehrheitlich was ich während dem Corona-Lockdown von der Club- und Ausgehszene gehört und gelesen habe, dass sie schnellst möglich wieder öffnen wollen. Während dem Lockdown hat man genug Zeit gehabt, sich untereinander auszutauschen und auf Corona-Konzepte hinzuarbeiten. Als man die ersten Läden öffnete, wusste man, dass es bald wieder losgeht. Es ist kein Club gezwungen zu öffnen und sonst gibt es eine natürliche Anpassung in der Branche. Wer schon vor Corona finanziell schlecht da stand, der wird verschwinden.
    • Tagedieb 10.07.2020 10:29
      Highlight Highlight Sorry, das stimmt so nicht. Ich kann mich an mehrere Artiklen erinneren (auch hier bei watson), in denen Clubbetreiber gefragt wurden. Und der Tenor war immer: "ist blöd, aber ist nun mal so und ein Club kann nicht sicher sein, desshalb verstehen wir, dass wir nicht öffnen dürfen."
      Und in der Gastro war's in erster Linie der Branchenchef (Name vergessen), der eine Öffnung forderte.
  • Somnambulator 10.07.2020 08:22
    Highlight Highlight Hey! Herr Müller! Ausserhalb der FDP ist es imfall eher unüblich einen Geldesel im Stall zu haben!
    Benutzer Bild
  • Ula 10.07.2020 08:14
    Highlight Highlight Die CH befindet sich momentan auf Platz 5 weltweit was die Ansteckungszahlen im Verhältnis zur Bevölkerung betrifft!, Da sollte seitens der Regierung gehandelt werden und nicht die Schuld auf andere geschoben werden. Eigenverantwortung ist da vielleicht der falsche Weg! So sehen andere die CH: ZDF Mediathek, gestern 16h :
    Heute in Europa
    Kein Ruhmeszeichen!
  • Terraner 10.07.2020 08:13
    Highlight Highlight Natürlich ist das schnell öffnen der Clubs ein grosses Risiko. Ich bin mir aber sicher auch der Bundesrat ist sich dessen sehr wohl bewusst.

    Was aber wäre die alternativen gewesen? Das mit offenen Grenzen die Fallzahlen steigen werden war klar. Somit wäre eine Öffnung der Clubs erst im Herbst mit höheren Fallzahlen noch viel weniger verständlich gewesen.

    Folglich wäre die einzige faire alternative einzugestehen, dass Clubs erst nach Beendigung der Pandemie wieder öffnen dürfen. Dies aber ohne einem Öffnungsversuch zu sagen ist auch kaum vertretbar.
  • Sándor 10.07.2020 08:12
    Highlight Highlight Sonst stehen die Politiker auch immer stramm wenn die Branchen-Lobby wünsche haben.
  • Erieri 10.07.2020 08:12
    Highlight Highlight Da redet sich der Bund sehr billig raus.
  • So en Ueli 10.07.2020 08:05
    Highlight Highlight Eigenverantwortung ist das Zauberwort. Aber unsere Gesellschaft hat verlernt damit umzugehen. Schade.
    • Pafeld 10.07.2020 11:07
      Highlight Highlight Eigenverwartung war schon immer die zuckersüsse Formulierung unserer bürgerlich geprägten Regierung, dass man sich einen feuchten Dreck um eine Problematk schert und noch weniger dazu bereit ist, Geld für die Lösung locker zu machen.
      So schnell wie sich der neoliberale Filz heute Geld aus der Bundeskasse erschnorren kann, muss man sich nicht wundern, dass die Floskel der Eigenverantwortung heute mehr Verachtung provoziert als ein Ideal einer überromantisierten Vergangenheit verkörpert.
    • So en Ueli 10.07.2020 17:11
      Highlight Highlight Das hat nichts mit neoliberal zu tun. Eigenverantwortung hat damit zu tun, ob du als Mensch fähig bist Entscheidungen zu treffen und mit deren Konsequenzen leben kannst. Eigenverantwortung soll jede und jeder haben. Wenn du nicht fähig bist mit deinen Entscheidungen zu leben, dann geh und lerne es. Wer sich erwachsen nennt, der sollte dies eigentlich bereits beherrschen. Nicht der Staat schaut für dein Glück, sondern jeder für sich.
  • Berner_in 10.07.2020 08:02
    Highlight Highlight „Das mit der Entschädigung bei Teilöffnung hätte man anschauen können...“ Wer‘s glaubt... Hätte, hätte, Fahrradkette...
  • n3rd 10.07.2020 08:00
    Highlight Highlight Eigentlich sogar grob fahrlässig, da die Clubs in vollem Bewusstsein der Risiken geöffnet haben.
    • Neruda 10.07.2020 08:54
      Highlight Highlight Wenn das BAG sagt, es sei unbedenklich zu öffnen, darf man wohl noch davon ausgehen, dass dies auch stimmt! Und wenn nicht, können sie es ja gleich bleiben lassen mit Maskenpflicht und Abstandsregeln. Muss man sich gemäss dir ja nicht drauf verlassen, dass diese Weisungen Sinn machen.
    • peeti 10.07.2020 09:17
      Highlight Highlight Naja, immer einfacher jetzt mit dem Finger auf andere zu zeigen. Keine Ahnung, wie Du Miete, Löhne, Sozialabgaben und ev. weitere vertraglich vereinbarte Leistungen bei geschlossenen Türen bezahlen würdest. Das Schutzkonzept wurde ja von der Politik gutgeheissen!
  • benn 10.07.2020 07:59
    Highlight Highlight Typisch politiker, für ihre entscheide keine verantwortung übernehmen, traurig! Sie hatten die info aus der fachgruppe das club betreiber darauf vertrauen ist ja klar!
  • Der Buchstabe I 10.07.2020 07:46
    Highlight Highlight Niemand zwang die Politik, auf finanzielle Unterstützung für Clubs zu verzichten. Für die Swiss hats ja auch gereicht.

    Aber was rede ich da, bei der Swiss gings ja um Geld, bei den Clubs nur um die Gesundheit der Bevölkerung. Wie dumm von mir.
  • Der Rückbauer 10.07.2020 07:41
    Highlight Highlight Tja, Clubs und Corona gehören halt zusammen, liegt in der Natur von beiden. Kommt mir vor, wie wenn zu virulenten Zeiten von HIV Sex ohne Pariser propagiert worden wäre. Ist der Spassgesellschaft das wert? Drohen bei Schliessung der Clubs wirklich geistige Störungen, die durch Fachkräfte therapiert werden müssen?
  • PlayaGua 10.07.2020 07:40
    Highlight Highlight Den Mist von wegen Eigeneverantwortung kann ich nicht mehr hören. Immer wenn der Bund versagt heisst es Eigenverantwortung.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 10.07.2020 07:34
    Highlight Highlight Kindergarten. Wie man es sich aus Politik und Wirtschaft gewohnt ist. Nun schiebt man sich gegenseitig den Schwarzen Peter zu. Zwar wird von allen Seiten immer lautstark auf Eigenverantwortung hingewiesen, aber dann will doch niemand Verantwortung übernehmen.

    Und hier steh ich umgeben von Statisten eines abstrusen Spiels, dessen primäres Ziel das permanente Wirtschaftswachstum ist. Wirschaftshysterie. Dabei gäbe es längst gangbare Auswege aus diesem Irrsinn. Man müsste nur wollen. Aber keiner will. Ist doch gerade bequem so.

    Weitermachen wie bisher! Kommt gut. Ganz bestimmt. Nicht.
  • VileCoyote 10.07.2020 07:30
    Highlight Highlight Politik halt... wovon sollen die denn leben? Virtuelle Theken und Tanzflächen?
  • Phrosch 10.07.2020 07:26
    Highlight Highlight Die ganze Diskussion zeigt auch die neuen Schwierigkeiten: alles schliessen und dann Entschädigungen sprechen ist einfacher, da solche Entscheide für alle gelten. Lockerungen werden viel komplexer, weil sie differenzierter sein müssen. Da niemand das so schon mal gemacht hat, läuft es nicht immer so gut. Da müssen wir alle lernen. Sollte es innerhalb unserer Lebenszeit nochmals sowas geben, werden wir besser vorbereitet sein - oder auch nicht.
  • hgehjvkoohgfdthj 10.07.2020 07:15
    Highlight Highlight Eine ganz dreckiges Spiel von FDP und SP. Oder ist es Naivität? Wer's glaubt, wird selig.



  • Blitzesammler 10.07.2020 06:37
    Highlight Highlight Typisch Politik... ja nur kein Fehler zugeben, sonnst könnte das Fussvolk ja noch denken sie seien ganz normale Menschen und keine allwissenden Gelehrten.😉
  • ZackZackZack3+3- 10.07.2020 06:37
    Highlight Highlight Schön das locker flockige Leben in der Politik.
  • GraveDigger 10.07.2020 06:36
    Highlight Highlight Politiker zeigen Verständnis - Klar, das eigene Säckel wird auch in schlechten Zeiten gut gefüllt. Wenn es nicht reicht, findet sich immer eine Gebühr oder Steuer.
    Null Wertschöpfung bei maximalem Ertrag!
    • fidget 10.07.2020 09:27
      Highlight Highlight Dir muss man scheinbar das System der Steuern erklären. Wir zahlen nicht Steuern, damit sich Politiker ihr Portemonnaie füllen können. Wir zahlen sie, damit der Karren, also der Staat, läuft. Ohne finanzielle Mittel könnte der Staat keine guten Rahmenbedingungen für die Gesellschaft und Wirtschaft zur Verfügung stellen.
      Ausserdem sind Politikergehälter klar definiert und werden nicht einfach durch zusätzliche Steuern aufgebessert.
    • Irene Adler 10.07.2020 09:58
      Highlight Highlight Genau. Politikärgehälter sind klar definiert. Privatunternehmer müssen die Löhne selber erwirtschaften.
  • F2 to Enter Setup 10.07.2020 06:36
    Highlight Highlight "Die Regierung hat".... bitte präzisieren: die BÜRGERLICHE Regierung hat dem Druck und Gejammer und dem Weibeln von Casimir Platzer, Präsident Gastrosuisse, nachgegeben. Da waren Bars und Clubs im Schlepptau und viele von Ihnen waren Platzer mehr als nur dankbar, dass er die Öffnung voran getrieben hat.
    • Tagedieb 10.07.2020 10:43
      Highlight Highlight Bis auf den letzten Satz bin ich einig. (darum weder Herz noch Blitz)
      Sowohl in der Presse, wie privat hab ich von Clubbetreibern & Angestellten praktisch nur das Gegenteil gehört. (zu früh zu schnell).
  • Fairness 10.07.2020 06:34
    Highlight Highlight Bla, bla, bla. Als hätten sie an Stelle der Clubbesitzer ohne weitere Entschädigung nur halb oder noch weniger geöffnet. Lieber am falschen Ort sparen und das Erreichte aufs Spiel setzen.
  • Amaranth17 10.07.2020 06:27
    Highlight Highlight Die Fleischfabrikarbeiter waren auch nicht gezwungen, sie hätten ja auch die Kündigung in Kauf nehmen können.

    Ich muss beruflich laufend Anträge für Kurzarbeit und Erwerbsersatz einreichen und kann aus Erfahrung sagen, dass es bei einer freiwilligen Schliessung schwierig geworden wäre.

    Ich bin ja dafür, dass nur jene Geld erhalten, die darauf Anspruch haben, habe aber den Eindruck, dass die Politik die Ausgaben auf Kosten der Leute senken will, die sich nicht zu wehren wissen. Hätten wir nicht eingegriffen, hätten einige Kunden schon lange kein Geld mehr gesehen, obwohl sie es nötig haben.
  • Mynamesjeff 10.07.2020 06:27
    Highlight Highlight Warum muss wieder ein Schuldiger gesucht werden für ein Problem dass noch nicht mal existent ist? Ja es gab einen Fall in einem Zürcher Club doch bis anhin besteht kein grund zur Sorge. Die Fallzahlen pendeln sich ja bereits wieder ein.
    • Licorne 10.07.2020 07:24
      Highlight Highlight Ein Fall in einem Zürcher Club? Du hascht schon Nachrichten gelesen die letzten Wochen? Waren ein bitzeli mehr..

      Pro Fall müssen zudem mindestens 100 (resp. in den meisten Kantonen 300) in Quarantäne. Top für deren Arbeitgeber.
    • Kanuli 10.07.2020 07:31
      Highlight Highlight Neben dem emotionalen Aspekt von "mit dem Finger auf jemandem zeigen, ist es der Beginn einer Problemlösung und Ursachenfindung. Wenn man weiss, wo und wer einen Fehler begannen hat, kann man dort ansetzen es zu verbessern und hoffentlich daraus lernen. Meiner Meinung nach ist Schuld selbst nutzlos, es bezieht sich nur auf etwas Vergangenes, die Zukunft ist wichtiger. Da die Menschen aber nicht freiwillig Verbesserungen anstreben, muss man sich jedes Instrumentes bedienen, und wer will schon Schuld sein? Und wenn man Schuld hat, möchte man dann nicht Wiedergutmachung leisten?
    • PeteZahad 10.07.2020 07:32
      Highlight Highlight R ist Momentan >1
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fairness 10.07.2020 06:26
    Highlight Highlight Bla, bla, bla ... Als hätten sie an deren Stelle ohne weitere Entschädigung nur halb geöffnet. Einfach nur dumm alles Errungene aufs Spiel zu setzen. Lieber teurer statt billiger.
  • Rethinking 10.07.2020 06:10
    Highlight Highlight Die Theoretiker die reden (In diesem Fall Politiker) schieben die Verantwortung mal wieder auf die Praktiker die arbeiten (in diesem Fall die Clubs)...

    Man kennt das ja auch aus dem Büro... „oben“ wissen sie alles besser und entscheiden wie sie es für richtig halten, „unten“ muss danach umgesetzt werden, ohne dass Argumente ernstgenommen werden... geht was schief dürfen sich die Arbeiter „unten“ von den Entscheidern „oben“ anhören was man alles anders hätte tun können...

    Klassischer Taylorismus...
  • Hirngespinst 10.07.2020 06:07
    Highlight Highlight Hätten die Clubs weiterhin Entschädigungen erhalten, hätten einige mit einer Öffnung sicher noch gewartet.
    Aber in diesem Fall waren die Clubs fast 'gezwungen' gewesen wieder aufzumachen.
    Also ich finde, da kann sich die Regierung jetzt nur ganz schlecht rausreden.
    • Kanuli 10.07.2020 07:26
      Highlight Highlight Danke. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 10.07.2020 07:41
      Highlight Highlight Die Entschädigungen muss ja immer jemand berappen.

      Es ginge auch mit Gürtel enger schnallen. Am Ende kommt jeder angekrochen, ihm seien durch die Massnahmen Geld durch die Lappen gegangen. Was für's Alter gilt, gilt im Prinzip für jeden Tag des Lebens: Vorsorgen. Das heisst dann eben, statt sich das neueste iPhone zu kaufen und einen schicken Schlitten zu fahren, oder statt an sechs von sieben Abenden auswärts zu dinnieren sich halt auch öfter mal ein paar Gschwellti zuhause zu genehmigen.

      In profitablen Zeiten gibt ja auch niemand was ab, für die, die nichts haben. Selbst dann wird gemault.
    • Froggr 10.07.2020 09:14
      Highlight Highlight Nein. Weshalb sollten Clubs Anrecht auf Entschädigungen erhalten? Sie sind schlicht nicht relevant und sollten nichtmal als letzte Entschädigungen erhalten. Gehen sie pleite, kommt ein neuer. Hier Geld zu verprasseln macht schlicht keinen Sinn. Branchenrisiko eben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lupe 10.07.2020 06:04
    Highlight Highlight Und wider versagt der Bund und sucht Ausreden, würden sich nicht so viele Leute bedacht benehmen hätten wir das totale Chaos und eine Horrorwelle.
  • Kruk 10.07.2020 05:56
    Highlight Highlight Niemand zwang die Politik nichts zu unternehmen...
    • winglet55 10.07.2020 08:54
      Highlight Highlight Niemand zwang die Clubs die Anzahl der Besucher zu regulieren..
    • Rundlauf 10.07.2020 10:08
      Highlight Highlight Die Politik unternahm im Frühling ja was, bis dann die Rufe nach und nach lauter wurden, doch bitte etwas weniger strenges zu unternehmen.

      Man wechselte zu mehr Eigenverantwortung, aber das scheint nicht zu funktionieren.

      Die jetzigen Vorwürfe an die Politik sind eigentlich nur die Bestätigung, dass die Strenge im Frühling verhältnismässig war. Ohne Zwang tut das Volk keinen Wank. Regieren muss nervenaufreibend sein.

      Ohne Zwänge verhalten sich die Leute zu virus-freundlich. Das geht langfristig einfach nicht gut.

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