Schweiz
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Stefan Kuster, Leiter Abteilung uebertragbare Krankheiten BAG, spricht waehrend einer Medienkonferenz ueber die Lancierung der SwissCovid App und das Vollzugsmonitoring COVID-19, am Donnerstag, 25. Juni 2020 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Prüft Massnahmen, um importierte Corona-Fälle zu verhindern: Stefan Kuster. Bild: keystone

Die Fallzahlen steigen: Kommt nun die zweite Welle?

Die Ferien könnten zu zusätzlichen Ansteckungen führen. Beim Bund sind die Verantwortlichen beunruhigt. Psychisch sind wir ausserdem keinen Schritt weiter als vor dem Lockdown.

Doris Kleck, Sabine Kuster / ch media



52 neue Covid-Fälle meldete das Bundesamt für Gesundheit am Donnerstag. Es ist die höchste gemeldete Fallzahl seit dem 12. Mai. Am Tag zuvor waren es 44 und Stefan Kuster, Leiter der Sektion Übertragbare Krankheiten beim BAG, sagt: «Wir sehen eine Tendenz zu leicht ansteigenden Fallzahlen. Das ist angesichts der Öffnungsschritte nicht ganz unerwartet.»

Der Nachfolger von Daniel Koch wählte vor den Medien eine vorsichtige Formulierung. Und er betonte, es sei nun wichtig, dass mit Contact Tracing die Infektionsketten unterbrochen werden können. Dafür verantwortlich sind die Kantone. Früher gab es eine magische Grenze: Bei der ersten Welle waren die Kantone ab 100 Neuinfektionen pro Tag nicht mehr in der Lage, den einzelnen Fällen nachzuspüren, Kontaktpersonen von Infizierten ausfindig zu machen und sie in Quarantäne zu setzen. Nun sagt Kuster: «100 Fälle über die ganze Schweiz verteilt sind definitiv kein Problem mehr.» Die Kantone könnten ihre Ressourcen bei Bedarf hochfahren. Er schränkt aber auch ein. «Bewegungsabklärungen von mehreren hundert Personen wären eine grosse Herausforderung.»

Den Kantonen hilft derzeit: Die Neuinfektionen sind über die ganze Schweiz verteilt. Gemäss Kuster sind 15 bis 20 Prozent der Fälle importiert, sprich, die Personen steckten sich im Ausland an und reisten später in die Schweiz ein. Besonders oft in Serbien, wie Kuster sagt. Die epidemiologische Lage dort sei nicht überschaubar.

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Nach den Ferien freiwillig in die Quarantäne

Das BAG beobachtet die Situation und prüft Massnahmen, um importierte Fälle zu verhindern. Die Möglichkeiten sind gross: von Empfehlungen zur Selbstquarantäne nach der Rückkehr aus bestimmten Ländern über das Ausfüllen von Gesundheitsfragebogen an der Grenze, über die Messung der Körpertemperatur bis hin zu Tests noch im Reiseland. Kuster appelliert im Hinblick auf die Sommerferien daran, sich der epidemiologischen Lage im Reiseland bewusst zu sein und sich auch dort an die Hygiene- und Distanzregeln zu halten. Kuster sagt:

«Eine freiwillige Selbstquarantäne während 10 Tagen nach der Rückkehr wäre optimal.»

Die anstehende Ferienzeit beunruhigt die Verantwortlichen offenbar - und auch die Nachlässigkeit der Bevölkerung. Der Bund begleitet die Lockerungsschritte mit einem Monitoring. Der dritte Bericht zeigt, dass gerade im Pendlerverkehr die Distanzregeln im ÖV nicht mehr eingehalten werden können. Dennoch tragen in Bussen nur 0 bis 5 Prozent der Passagiere eine Hy­gienemaske. In den Zügen liegt der Wert zwischen 6 und 20 Prozent.

Zwang ist für die Psyche nicht gut - aber ganz ohne geht's nicht

Die Situation erinnert an den Februar: Die Warnungen aus anderen Ländern waren da, aber dass es hier zu einer ­Epidemie-Welle kommen werde, konnte man trotzdem schwer glauben. Nun, da wir eines Besseren belehrt wurden, sollte es eigentlich leichter sein, eine zweite Welle zu verhindern. Aber so ist es nicht: Denn gleichzeitig zur Warnung treten immer mehr Lockerungen in Kraft. Wir hören, dass sich Tausend Leute wieder versammeln dürfen - dass wir gerade deswegen mehr aufpassen sollten, passt nicht zur Stimmung, die sich ebenfalls lockert.

Ausserdem ist das nun geforderte Maskentragen nichts, woran wir uns in der Pandemie schon gewöhnt hätten. Der menschliche Verstand sei gegenüber etwas Neuem immer kritisch, sagt Charles Benoy, leitender Psychologe an den Universitären Psychiatrischen ­Kliniken Basel. Er hat am Donnerstag ein Buch zum Einfluss des Virus auf unsere Psyche veröffentlicht. Wenn Masken tragen, dann sollten wir es freiwillig tun. Denn Zwang sei nicht gut für unsere Psyche, sagt Benoy. «Wenn wir uns freiwillig für eine Einschränkung entscheiden, dann ist das für unsere Psyche immer besser.»

So sei auch der moderate Schweizer Lockdown besser gewesen für die psychische Gesundheit als die krasseren Massnahmen in Frankreich oder China.

Auf Verbote musste aber auch die Schweiz zurückgreifen, denn auf der gesellschaftlichen Ebene sorgen diese sehr wohl für mehr Sicherheit. Benoy erklärt das Dilemma: «Ich fühle mich sicherer, wenn die anderen dazu gezwungen werden - aber persönlich geht es mir nicht besser, wenn ich selber auch gezwungen werde.» Wohl deswegen sind laut einer Umfrage des «TagesAnzeigers» 78 Prozent für eine Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr - doch tatsächlich tragen tun wie gesagt die wenigsten eine.

Hilfreicher, als nun weiter zu warnen, ist es, aufzuzeigen, was bereits geschafft ist. Das sagt Vica Tomberge, die an der Uni Bern aktuell über unser Befinden während der Pandemie forscht. «Dass die Infektionszahlen runtergegangen sind, ist unser Verdienst. Wir sollten nicht nachlassen, damit das so bleibt.»

Aber sie sieht auch: «Viele sind echt müde und wollen ihr altes Leben zurück.» Deshalb müsse es den Leuten erleichtert werden, die Regeln einzuhalten. Zum Beispiel mit einem Zeitfenster zum Einkaufen für Senioren. «Auch den Jungen müssen Alternativen für Partys geboten werden, man kann das nicht einfach ignorieren.»

Die App könnte einen in falscher Sicherheit wiegen

Die neue Covid-App findet die Forscherin theoretisch eine gute Möglichkeit, sich selbst zu überwachen, genau wie Sportapps, die zu mehr Bewegung motivieren. «Doch es kann auch sein, dass man sich in einer falschen Sicherheit wähnt und denkt, man könne mit der installierten App alles machen, was man will.»

Was wir brauchen, sei ein neues kollektives Gesundheitsdenken, sagt Tomberge. Direkte und indirekte Betroffenheit fördern dies genauso wie sozialer Druck. Doch bis sich unser Verhalten automatisiert, braucht es viel mehr Zeit.

Was man über Corona-Warn-Apps wissen muss
Contact Tracing meint die persönliche Rückverfolgung von Infektionsketten. Ziel ist es, die (unbemerkte) Verbreitung von gefährlichen Infektionskrankheiten einzudämmen oder im besten Fall zu stoppen. Konkret sollen alle Leute gewarnt werden, die über eine gewisse Zeit in relativ engem körperlichen Kontakt standen mit einer infizierten Person und sich angesteckt haben könnten, ohne es zu wissen.

Zu Beginn der Corona-Krise in der Schweiz wurde Contact Tracing übers Telefon gemacht, das heisst, Infizierte (in Quarantäne) wurden zu ihrem Umfeld befragt, das sie vielleicht angesteckt hatten. Wegen der exponentiellen Zunahme der Covid-19-Infektionen war dieses System allerdings bald einmal überlastet, es wird aber in der Phase nach der Lockerung der staatlichen Zwangsmassnahmen («Lockdown»), wenn es wenige Covid-19-Fälle gibt, flächendeckend betrieben von den kantonsärztlichen Diensten.

Digitales Contact Tracing funktioniert per Smartphone-App. Die Mobilgeräte registrieren über ihre Bluetooth-Verbindung automatisch und anonym, wenn sie sich über eine gewisse Zeit in unmittelbarer Nähe zueinander befunden haben. Dieses Verfahren wird auch als Proximity Tracing bezeichnet. Erst später, bzw. nur wenn eine Infektion durch einen medizinischen Test bestätigt worden ist, kann die erkrankte Person andere App-User, die sie vielleicht angesteckt hat, schnell und diskret warnen.

Singapur hat im März 2020 als einer der ersten Staaten eine auf der Messung von Bluetooth-Low-Energy-Signalen basierende App namens TraceTogether lanciert, wobei die Funktionalität eingeschränkt ist, weil der Datenaustausch zwischen iPhones und Android-Geräten nicht gut funktionierte. In Europa und weltweit werden nun Proximity-Tracing-Apps lanciert, die dieses Problem nicht haben, weil Apple und Google bei iOS und Android auf Betriebssystem-Ebene eine Schnittstelle zur Verfügung stellen.

Beim dezentralen Ansatz gilt der Grundsatz Privacy by Design: Die Datenverarbeitung (zur Berechnung des Infektionsrisikos) erfolgt auf den Mobilgeräten. Nur bei einer offiziell bestätigten Infektion und der Einwilligung des Users werden dessen anonymisierte Proximity-Daten (Schlüssel) an einen Server überragen, die es ermöglichen, Dritte zu warnen, und den Datenschutz zu gewährleisten.

Beim zentralen Ansatz werden die Proximity-Daten an einen staatlich kontrollierten Server übermittelt, wo das Infektionsrisiko berechnet wird. Diese System-Architektur ist von über 500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern rund um den Globus als problematisch bezeichnet worden, weil der System-Betreiber nachträglich und heimlich Funktionen ändern («Function Creep») oder zusätzliche Funktionen einführen könnte («Mission Creep»).

Apple und Google unterstützen dezentrale Proximity-Tracing-Apps durch eine technische Kooperation. Sie stellen autorisierten App-Entwicklern eine Programmierschnittstelle (API) zur Verfügung, die Corona-Warn-Apps zuverlässige Bluetooth-Distanzschätzungen und Datenaustausch zwischen Android- und iOS-Geräten ermöglicht. Zudem wollen die US-Techkonzerne das Proximity Tracing in einem weiteren Schritt direkt in die beiden weltweit dominierenden mobilen Betriebssysteme integrieren.

Freiwillige Nutzung ist laut Apple und Google Bedingung und wird auch von der Schweizer Corona-Warn-App «SwissCovid» umgesetzt. Das heisst, digitales Contact Tracing kann nicht vom Staat erzwungen werden, sondern erfolgt nur mit Zustimmung der User (Opt-in).
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41Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • neutrino 26.06.2020 09:22
    Highlight Highlight Die Gefahr einer 2. Welle ist akut - aber einfach mit den Fallzahlen zu argumentieren, greift zu kurz. Die solllten in Relation zu den Anzahl Tests gesehen werden. Wenn in Zentralafrika 0 Fälle sind, musst das nicht zwingend hervorragend sein. Die höheren Fallzahlen in der CH müssten eigentlich vor dem Hintergrund höherer Testzahlen gesehen werden.

    Eine eingermassen verlässliche Basis bilden schlussendlich nur die Corona-Toten - dort lässt sich am wenigsten manipulieren.

    • Dr. Unwichtig 26.06.2020 09:38
      Highlight Highlight Der beste und schnellste Indikator für die reale Entwicklung der Fälle ist die Positivitätsrate der Tests - insbesondere, bei einer Krankheit wie Covid-19, die häufig keine oder nur wenige spezifische Symptome ausbildet. Diese Kurve mit Daten des BAG siehst du unten und du wirst feststellen: keine 2. Welle in Sicht...

      Benutzer Bild
  • Sharkdiver 26.06.2020 07:56
    Highlight Highlight Freiwillige selbstquarantaine von 10 Tage nach den Ferien? Klar kein Problem, wird jeder Arbeitgeber gerne akzeptieren. Bezahlt oder unbezahlt? Wird bestimmt genau so gut klappen wie dass freiwillige Tragen von Masken im vollen Zug🥴
  • surfi 26.06.2020 06:50
    Highlight Highlight Menschen, die sich sorglos verhalten (wie vor Corona) und ins Ausland in die Ferien gehen, dort das Leben geniessen als ob nicht wäre, Corona als beendet anschauen, werden sich wohl leider kaum in Selbstquarantäne begeben.
    Die Fallzahlen werden höher sein als bei der 1. Welle.
    Die 2. Welle kommt.
  • Rethinking 26.06.2020 06:38
    Highlight Highlight Wir Menschen entwickeln uns nur sehr sehr langsam weiter (wenn überhaupt)...

    Über Generationen antrainiertes Verhalten ändert sich nicht einfach so nachhaltig über ein paar wenige Monate...

    Darum ist es für uns auch so schwierig ernsthaft Lösungen gegen die globale Erwärmung, die Überbevölkerung, die Umweltzerstörung und die Artenausrottung abzugehen und umzusetzen. Stattdessen betreiben wir Pflästerlipolitik und bekämpfen Symptome statt die Probleme...
  • NumeIch 26.06.2020 06:01
    Highlight Highlight Ab in den Bunker. Rette sich wer kann.

    Hier eine Anleitung wie man diese schwierige Zeit überlebt.

    Play Icon


  • ManInBlack 26.06.2020 04:39
    Highlight Highlight Wenn von einem Tag auf den nächsten doppelt so viele Tests gemacht werden ist es ja nichts als logisch steigen die bestätigten Fälle, das ist nun wirklich eine einfache Rechnung! Diese Information ist natürlich nur ein Detail, unwichtig und kann daher getrost weg gelassen werden in solchen Artikeln!! Nie seit März wurde mehr getestet als jetzt! Im Gegenteil, die Medien wissen das ganz genau, daraus zu suggerieren, dass es nun wieder viel schlimmer wird ist komplett Verantwortungslos und schürt nichts als Panik, völlig daneben!
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 26.06.2020 04:10
    Highlight Highlight Jetzt könnte man easy mit der Verschwörungsschiene kommen.

    - Der Bund hat in den letzten Wochen absichtlich zu tiefe Zahlen gemeldet.
    - Pünktlich zum Start der Black-Box-App "SwissCovid" steigen die Zahlen an
    - Nun werden täglich höhere Zahlen gemeldet
    - Damit dürfte die Akzeptanz der Black-Box-App rasant steigen
    - Ziel erreicht, Überwachung erfolgt

    Danke für die Aufmerksamkeit! 😁
    • miarkei 26.06.2020 09:01
      Highlight Highlight "facepalm"
  • rüeblisaft 26.06.2020 02:17
    Highlight Highlight Was soll diese Panikmache?? Die Fallzahlen steigen leicht und schon malt man den Teufel an die Wand? Ich würde einen ein wenig seriöseren Journalismus zu schätzen wissen. Klar kann man darüber spekulieren, wie es mit der Coronakrise weitergeht, aber so etwas als Titel zu nehmen erscheint mir als etwas gar skandalträchtig.
    • Raembe 26.06.2020 05:02
      Highlight Highlight Bis vor Kurzem hatten wir unter zehn Fälle pro Tag, gestern wieder über 50. Diese Steigerung ist enorm und muss im Auge behalten werden.
    • atorator 26.06.2020 05:17
      Highlight Highlight Dann wirf mal einen Blick nach Israel, Lissabon oder Gütersloh. Von wegen das Virus ist weg und die Krise beendet. Das wird uns noch Jahre begleiten.
    • rüeblisaft 26.06.2020 11:53
      Highlight Highlight Raembe natürlich muss sie im Auge behalten werden, aber 50 Fälle pro Tag machen KEINE zweite Welle.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rudolf_k 26.06.2020 00:56
    Highlight Highlight «Auch den Jungen müssen Alternativen für Partys geboten werden, man kann das nicht einfach ignorieren.» - Danke, guter Witz. Clubs sind mit Bewilligung der Behörden schon seit Wochen wieder offen. Wer glaubt, dass dort die Hygieneregeln überhaupt eingehalten könnten glaubt wohl auch an den Osterhasen. Gleichzeitig lässt man praktisch jeden ohne Massnahmen einreisen. Ich prophezeie schon jetzt, dass alles für nichts war und wir bald wieder zuhause hocken.
  • Dr. Unwichtig 26.06.2020 00:08
    Highlight Highlight Ja, die Fallzahlen steigen (leicht), aber nicht die Quote an positiven Tests. Da COVID-19 sehr häufig asymptomatisch verläuft, lässt sich daraus ableiten, dass eine „2. Welle“ (noch?) nicht vor der Tür steht.
  • Nonald Rump 25.06.2020 23:43
    Highlight Highlight immer wieder:
    Benutzer Bild
  • taz 25.06.2020 23:42
    Highlight Highlight ...ja genau...50 plus paar zerquetschte faelle heute und morgen bist du will smith in i am legend....hoert doch endlich auf mit dieser ewigen panikmache...die 2. und alle xten wellen gibt es nicht...sehts bitte endlich ein!
  • Howard271 25.06.2020 23:22
    Highlight Highlight Letztlich dürfen wir nicht ausser Acht lassen, dass wir menschlich sind und für unser Wohlbefinden entsprechende Bedürfnisse haben. Diese können je nach Person und Lebensphase unterschiedlich sein. Während ich besorgte Personen, die sich isolieren, schützen und Angst haben gut verstehe, begreife ich genauso gut andere, vor allem jüngere Personen, die angesichts der für sie doch eher kleinen Gefahr eines schweren Krankheitsverlaufs einfach nicht nur zu Hause sein wollen.
    Wichtig ist, dass wir nicht blind übereinander urteilen, sondern akzeptieren, dass wohl jeder seine eigene Backstory hat.
    • RedCloud 25.06.2020 23:39
      Highlight Highlight Meine Güte. Immer noch nicht verstanden um was es hier geht? Die egozenzrischen Partygänger können sich eben infizieren. Am nächsten Tag gehen sie dann zum Einkaufen, zur Arbeit und stecken dort weitere Personen an. Und so weiter... Bis wir dann wieder Tote und einen Lockdown haben. Weil egoistische Partygänger es nicht hinbekommen einige Monate zu verzichten. Verwahrloste Kinder einer Luxus- und Konsumgesellschaft. Das Wohl des Gemeinwesesens kommt nur noch unter "ferner liefen". Arme Schweiz.
    • Terraner 25.06.2020 23:59
      Highlight Highlight Ja ich kann Junge auch verstehen die Spass haben wollen. Trotzdem darf man auch von Ihnen Rücksicht erwarten. Sie haben noch das ganze Leben vor sich. Selbst wenn diese Krise 1-2 Jahre dauern könnte, das sind nur 1-2% des Lebens die man sich etwas einschränken muss.
    • Mundos 26.06.2020 00:18
      Highlight Highlight Individuelles Verständnis steht hier wohl gegenüber einer Verantwortlichkeit gegenüber dem Kollektiv.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Faktenchecker 25.06.2020 22:43
    Highlight Highlight Nein.
  • K_ariv 25.06.2020 22:28
    Highlight Highlight «Wenn wir uns freiwillig für eine Einschränkung entscheiden, dann ist das für unsere Psyche immer besser.»

    Obwohl wir uns als intelligente Spezies bezeichnene, bevorzugen wir Ignoranz da es einfacher ist.
    First world problems einer verwöhnten Gesellschaft leider.
  • Theageti 25.06.2020 22:13
    Highlight Highlight Der "Mensch" ist lustig.

    Ich denke viele würden gerne eine Maske im Zug tragen, trauen sich jedoch nicht weil es fast niemand macht.

    Sobald aber dann wirklich 80% eine Maske tragen würden, aber 20% nicht, denkt man 'wieso soll ich die schützen, die mich nicht schützen wollen ?'

    Bei einer Maskenpflicht schreien viele herum sie wollen sie nicht. Ok, man könnte doch eine Pflicht einführen + ein Abteil für alle die nicht bereit sind eine Maske zu tragen reservieren? Aber dann wird einem ja gesagt wo man einsteigen muss. Das gehts ja auch wieder nicht....

    Schwierig, schwierig...
    • The Destiny // Team Telegram 25.06.2020 22:31
      Highlight Highlight *They had me in the first third meme[
    • Konstantin Hoppel 25.06.2020 22:34
      Highlight Highlight Fallzahlen... Fallzahlen... wisst ihr eigentlich, wie viele Menschen den Virus haben - aber gar nie in diese Fallzahlen reinstatistikiert wurden? Was für ein Drama wegen 1500 Menschen die angeblich gestorben sind wegen dem Covid (ca. 2 davon unter 65 und ohne Vorerkrankung). Es ist einfach nur noch lächerlich. Nein, weder Aluhut noch sonst Verschwörer - einfach nur objektiver Betrachter... und ja, jetzt los mit dem Blitzen!!!
    • metall 25.06.2020 22:49
      Highlight Highlight Ich weigerte mich selber lange einen Skihelm zu tragen. Habe dem Gruppendruck aber nachgegeben - freiwillig
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