Schweiz
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Jetzt beginnt das Gezanke um die Maskenpflicht – Bund dafür, Kantone zögern

Angesichts der ansteigenden Corona-Fallzahlen will das Bundesamt für Gesundheit, dass die Kantone einheitliche und strengere Massnahmen ergreifen. Diese wolle erst die weitere Entwicklung abwarten.

Ch. Bernet, L. Fluri, S. Altermat / chmedia



Passagiere mit Masken in einem Bus der Trasporti Pubblici Luganesi TPL am Montag, 6. Juli 2020 in Lugano. Ab Montag, 6. Juli 2020, muessen schweizweit alle Passagiere in den oeffentlichen Verkehrsmitteln vorsichtshalber Schutzmasken gegen die Verbreitung des Coronavirus COVID-19 tragen. (KEYSTONE/Ti-Press/Elia Bianchi)

Im ÖV schon Pflicht, in den Läden vielleicht schon bald. Bild: keystone

Das Coronavirus ist sich in der Schweiz wieder am Ausbreiten. 220 bestätigte Neuinfektionen in den letzten 24 Stunden meldete das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstagmittag.

Das ist der höchste Wert seit dem 23. April. «Die Situation verschärft sich, sie ist ernst», warnte BAG-Direktor Pascal Strupler gestern Nachmittag vor den Medien. Die im Vergleich zu Mitte Juni verfünffachten wöchentlichen Fallzahlen bedeuteten eine «epidemiologische Trendwende».

Kurz vor dem Nationalfeiertag kommunizierte die Bundesverwaltung in deutlich alarmierenderem Tonfall als noch in den vergangenen Wochen. Struplers Anwesenheit war Ausdruck der neuen Ernsthaftigkeit: Bisher überliess der Amtsdirektor die Medienauftritte meistens seinen Abteilungsleitern. Struplers zentrale Botschaft: «Wir müssen jetzt handeln und einen Gang höher schalten».

Die Pandemie könne nur unter Kontrolle gebracht werden, wenn sich die Bevölkerung solidarisch mit Mitmenschen und Risikopersonen zeige und erinnerte an die wichtigsten Verhaltens- und Hygieneregeln: Regelmässiges Händewaschen, Niesen und Husten in die Armbeuge, Abstand halten, wo dies nicht möglich ist eine Maske tragen. «Das Virus macht keine Ferien, es ist weiterhin unter uns».

BAG will Maskenobligatorium in Läden

Doch Strupler nahm auch Politik und Behörden in die Pflicht. Seine Worte richteten sich unüberhörbar an die Kantone. Sie tragen seit dem Übergang von der ausserordentlichen in die besondere Lage am 19. Juni die Hauptverantwortung im Kampf gegen Covid-19.

In einer Metzgerei werden gratis Schutzmasken verteilt, in Mesocco, am Mittwoch, 22. April 2020. Die Gemeinde von Mesocco verteilt im Kampf gegen das Coronavirus derzeit in verschiedenen einheimischen Laeden kostenlos Masken an die Bevoelkerung. (KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)

Bild: KEYSTONE/Ti-Press

Die jüngsten Fallzahlen zeigten, dass es bei den Massnahmen Handlungsbedarf gebe. Derzeit gelten in einzelnen Bereichen je nach Kanton unterschiedlich strenge Regeln, etwa bei der Anzahl Besuchern in Clubs oder dem Maskenobligatorium in Einkaufsläden.

Dem BAG missfällt dieser Flickenteppich offenbar. Angesichts der ernsten Lage» müssten die Verhaltensregeln für die Bevölkerung «möglichst einheitlich, verständlich und widerspruchsfrei» sein, so Strupler: «Wir sind der Meinung, dass die Kantone ihre Massnahmen in gewissen Bereichen harmonisieren sollten.»

Dies habe er in Absprache mit Bundesrat Alain Berset am Donnerstagvormittag dem Vorstand der Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK) mitgeteilt. Konkret bittet das BAG, einheitliche Regelungen in folgenden Bereichen zu prüfen:

Pascal Strupler, Direktor des Bundesamts fuer Gesundheit BAG, spricht waehrend einer Medienkonferenz zur Situation des Coronavirus (COVID-19), am Donnerstag, 30. Juli 2020 in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

BAG-Chef Strupler. Bild: keystone

Angesichts der Fallzahlen wolle man die Kantone aufrütteln, so Strupler. Der ebenfalls anwesende Präsident der Vereinigung der Kantonsärzte, erwiderte : «Wir sind nicht am Schlafen». Strupler entschuldigte sich in der Folge für seine «semantische Überzeichnung».

Kantone: Grossveranstaltungen bis Ende Jahr verbieten

Die GDK betonte hingegen in einem Communiqué, die unterschiedlichen kantonalen Regeln hätten bisher nicht für Probleme gesorgt und zog eine «positive Bilanz» nach sechs Wochen in der besonderen Lage». GDK-Generalsekretär Michael Jordi betont auf Anfrage, Massnahmen müssten bei der Bevölkerung auf Akzeptanz stossen. «Und da macht es einen grossen Unterschied, ob man in einem Kanton viele Ansteckungen hat oder keine.»

Sollten die Fallzahlen auf dem gegenwärtigen Niveau bleiben, stehe eine Maskenpflicht in Verkaufsgeschäften aber «sicher zuoberst auf der Liste». Ähnlich tönt es bei den Gesundheitsdirektionen der Kantone Bern und Zürich.

Aus dem Umfeld der Kantone heisst es, aktuell sei keine Vereinheitlichung der Massnahmen geplant. Doch bei anhaltend hohen Fallzahlen könnte das nächste Woche schon wieder anders aussehen.

Für Irritation bei den kantonalen Gesundheitsdirektoren sorgte gestern die Tatsache, dass Gesundheitsminister Berset nicht persönlich an der Sitzung teilgenommen hat. Die GDK ihrerseits stellt ebenfalls eine Forderung: Der Bundesrat solle das Verbot von Veranstaltungen mit über 1000 Personen bis Ende Jahr verlängern.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Nonbeliever 01.08.2020 00:13
    Highlight Highlight Maskenzwang im Hochsommer in den öVs und Geschäften bringt nichts! Warum? Weil die Ansteckungsgefahr gegen null tendiert. (Die Corona-family ist v.a. zwischen Dez. und April aktiv.) Das ganze ist reine Symbolpolitik, um den dumben Bürger die vermeintliche Corona-Gefahr nicht vergessen zu lassen. Ausserdem: Die sog. Infizierten sind eben gar nicht infiziert, sondern haben nur einen positiven und erst noch fragwürdigen rt-PCR-Test, der aber keinerlei Aussage macht, ob jemand ansteckend oder sogar krank ist. Ein Kasperlitheater sondergleichen, das vom Mainstream weiterhin bedient wird.
  • LalaLama 31.07.2020 20:19
    Highlight Highlight Zieht einfach alle Masken an. Immer wenn ihr drinnen seid oder es eng wird.

    Brauchen wir wirklich einen 'Zwang'? Wir können ja auch selber denken.

    Masken schützen zwar nicht 100%, aber sie schützen! Das sagt doch alles.

    Als Risikopatientin bin ich jedem/r MaskenträgerIn dankbar.
  • trichie 31.07.2020 20:04
    Highlight Highlight Meine Meinung: der Bund soll für alle Kantone verbindliche Mindest-Vorgaben machen und es den Kantonen überlassen ob sie mehr als das wollen oder nicht.
  • Hugo Hugentobler 31.07.2020 19:13
    Highlight Highlight Haupttreiber der Epidemie sind momentan die 20-40 jährigen. Wer sich am Wochenende mal eine Ausgandmeile anschaut, sieht hunderte Personen gedrängt aneinander. Das sind dann diejenigen, bei welchen der Infektionsort in der Statistik unbekannt ist.

    Und dass das Kulturleben unter Clubschliessungen leidet, stimmt schon mal gar nicht. Was hat es mit Kultur zu tun, sich in einer Bar zu 0815 Musik zuzusaufen?
  • Saerd neute 31.07.2020 16:33
    Highlight Highlight Unglaublich wie hier alle nach härteren Massnahmen lechzen kaum steigen die Fallzahlen.
    Leute es sind nicht 200 Tote täglich, nein es sind bloss Infizierte welche zu 99% alle wieder gesund werden!
    Hört doch endlich auf zu jammern und freut euch über den schönen Sommer.
    • LalaLama 31.07.2020 20:20
      Highlight Highlight Trotzdem sollten wir das Schicksal nicht herausfordern.

    • Bougainvillea 01.08.2020 16:53
      Highlight Highlight Wie wäre es mit vorausdenken?

      Schon vergessen wie schnell die Fallzahlen im Frühling angestiegen sind. Was, vor allem, der Kanton Tessin durchmachen musste?

      Was passiert im Herbst, wenn wir die Ansteckungen nicht solidarisch tiefhalten?
  • JP del Grano 31.07.2020 13:28
    Highlight Highlight Statistik zu Ansteckungsorten ab 11.Mai im AG: Von 414 Infizierten steckten sich 124 innerhalb der Familie an, 50 im Ausland, 31 am Arbeitsplatz, 13 in Clubs/Bars, 5 bei Bekannten/Nachbarn, 5 in Alters-/Pflegeheimen, 4 in Restaurants. Restliche diverse Orte 1 bis 3 Fälle. Unbekannter Ort bei 175.
    In Geschäften oder öV hat sich niemand wissentlich angesteckt.
    Abstands- und Maskenpflicht im Aargau demnach vor allem also in der Familie, dann im Ausland und am Arbeitsplatz!
    Maskenpflicht im Aargau in Geschäften erst, wenn Ansteckungen in Geschäften häufiger sind als z.B. in Clubs.
    • Sir Albert 31.07.2020 14:21
      Highlight Highlight Klaro. Man kann sich - zumindest aktuell - im ÖV fast nicht anstecken, der ÖV ist nicht mal halbvoll: Ich fahre täglich zur Arbeit mit dem Zug von Zürich in den Aargau und am Abend wieder zurück. Jede Person hat praktisch immer ein Viererabteil für sich.
    • ninolino 31.07.2020 16:55
      Highlight Highlight Und woher kommen wohl die Ansteckungen in der Familie und am Arbeitsplatz? Aus dem Nichts?
  • Swen Goldpreis 31.07.2020 13:23
    Highlight Highlight Es wäre sinnvoll, wenn man zuerst einmal dort ansetzen würde, wo die meisten Infektionen stattfinden: In Clubs. Schliesst einfach die Party-Meilen und wir sind vom einen Tag auf den anderen wieder bei 100.
    • JP del Grano 31.07.2020 13:35
      Highlight Highlight Stimmt zumindest im Aargau nicht:
      Von 414 Infizierten steckten sich 124 innerhalb der Familie an, 50 im Ausland, 31 am Arbeitsplatz, 13 in Clubs/Bars, 5 bei Bekannten/Nachbarn, 5 in Alters-/Pflegeheimen, 4 in Restaurants. Restliche diverse Orte 1 bis 3 Fälle. Unbekannter Ort bei 175.
      Abstands- und Maskenpflicht im Aargau demnach vor allem also in der Familie, dann im Ausland und am Arbeitsplatz
    • Meiniger 31.07.2020 15:19
      Highlight Highlight Ich sehe es ja ein, dass Klub das Risiko höher ist, als draussen.

      Aber es ist lächerlich, dass man nur den Klubs die Schuld gibt.

      Im Privaten wird überhaupt nichts mehr eingehalten betreffend Abstand etc. aber die Klubs sollen schuld sein?
      Ich gehe zwar nicht in diese aber so einfach ist es nicht.
    • ch.vogel 31.07.2020 15:20
      Highlight Highlight Ich möchte behaupten, dass der Prozentsatz der Ansteckungen innerhalb der Familie wahrscheinlich fast in jedem Szenario gleichbleibt, weil man sich innerhalb der Familie am wenigsten isoliert / isolieren kann.
      Deshalb sollte die Diskussion darum drehen, wie man alle anderen Ansteckungsquellen möglichst eliminieren kann, denn dadurch werden die Ansteckungen innerhalb der Familien um einen ähnlichen Wert zurückgehen.
      Ausserdem ist das Nachverfolgen innerhalb der Familie ein Kinderspiel und überschaubar (2-10 Kontakte) verglichen mit Parties, Klassenlagern etc.
    Weitere Antworten anzeigen
  • infomann 31.07.2020 12:16
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • hgehjvkoohgfdthj 31.07.2020 11:29
    Highlight Highlight Der Zug ist abgefahren. Nachdem wir uns unterdessen gut an die Maskenpflicht im ÖV gewögnt haben, ist in vielen Kantonen das Maskenobligatorium in Geschäften nur noch eine Frage der Zeit. Step by Step. Gut für Kleptomanen, schlecht für das Virus. Maskentragen bringt's.
  • Dogbone 31.07.2020 11:12
    Highlight Highlight Ich verstehe grad nicht, weshalb der Bund nicht sofort wieder den Lead übernimmt, sondern rumnölt von wegen wie ernst es ist und Flickenteppich der Massnahmen der Kantone.
    Bern, übernehmen Sie! Aber bitzli subito bitte!
    • Bert der Geologe 31.07.2020 12:50
      Highlight Highlight @Dogbone: an sich ist ein regional angepasstes Vorgehen nicht falsch. Es gibt immer noch Regionen mit sehr geringem Ansteckungsrisiko. ABER: die derzeitigen Pandemietreiber (Zürich, Aargau, Genf) sollten konsequenter rangehen. Es ist auch psychologisch wichtig: sobald die Schraube angezogen wird, ist man allgemein vorsichtiger.
    • Saerd neute 31.07.2020 16:28
      Highlight Highlight Dogbone, das ist ein typisch sozialistischer Ruf nach starkem "Väterchen Staat".
      Mir ist ein geerdeter vernünftiger Förderalismus lieber als ein allmächtiger abgehobener Zentralstaat.
  • Blues 31.07.2020 10:25
    Highlight Highlight Es ist einfach lächerlich, der Bund für Maskenpflicht in Geschäfte und die Kantone eiern herum, keiner will der Erste sein aus Angst vor was?.

    Zack, einen Entscheid treffen und fertig. Ich verlange von den Politiker, dass sie hinstehen und auch mal einen unpopulären Entscheid durchsetzten, oder auch ein Nichtenscheid und das deutlich komuniziern Punkt.
    • Garp 31.07.2020 10:45
      Highlight Highlight Die haben Angst nicht wiedergewählt zu werden. Die hängen ja direkt am Tropf der Wähler ;-) .
    • Alnothur 31.07.2020 13:32
      Highlight Highlight "Keiner will der erste sein"? Es gibt schon diverse Kantone mit Maskenpflicht in Geschäften.
  • demian 31.07.2020 10:16
    Highlight Highlight Gibt es irgendwo eine Übersicht wo die Ansteckungen stattfinden?
  • fidget 31.07.2020 09:44
    Highlight Highlight Ich bin hin und her gerissen. Einerseits steigen die Fallzahlen, was schärfere Massnahmen rechtfertigen würde. Andererseits ist die Anzahl der Hospitalisierten relativ niedrig, demnach gibt es wenige mit einem schweren Verlauf.
    Sollte es jedoch eine umfassendere Maskenpflicht geben, so muss sie einheitlich sein. In unserer mobilen Gesellschaft ist keinem mit einem kantonalen Flickenteppich geholfen.
    • Garp 31.07.2020 10:46
      Highlight Highlight Meistens dauert es einige Zeit, bis man ins KH eingeliefert wird.
  • Sir Albert 31.07.2020 09:37
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • momIamarichman 31.07.2020 12:15
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • DrMedFacharztFürStatistischeKrankheiten 31.07.2020 13:26
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Bert der Geologe 31.07.2020 09:32
    Highlight Highlight Hanslinormaldampfbürger reibt sich die Augen. Er hat bei der ersten Welle gelernt, dass, wer sofort und konsequent handelt, die Kurve frühzeitig abflachen kann und früher wieder lockern kann. Nun kommt offensichtlich eine zweite Welle. Es wird diskutiert, kantönligegeistelt, Massnahmen werden schlecht geredet, andere schön geredet, gefeilscht, und auf Zeit gespielt, bis die Spitäler Stress kriegen. So wird das in einem zweiten Lockdown enden, weil wir nichts gelernt haben.
  • Der Buchstabe I 31.07.2020 09:22
    Highlight Highlight Die Kantone haben nun Wochenöang bewiesen, dass die nicht fähig sind, nachhaltig zu handeln. Ich finde, sie haben das Entscheidungsrecht verkackt.

    Wer Eigenverantwortung will, muss die auch wahrnehmen.

    Ich persönlich wäre absolut für eine Maskenpflicht. Und Schliessung von Clubs!
    • Irene Adler 31.07.2020 10:56
      Highlight Highlight Ich bin auch für Schliessung von Ferienlager! Dort passierten viel mehr Ansteckungen als in den Clubs!
    • Der Buchstabe I 31.07.2020 11:18
      Highlight Highlight @irene: beides! Alles was kein schutzkonzept garantieren kann.
    • Theo Rehtisch 31.07.2020 11:37
      Highlight Highlight Ich bin auch für Schliessung von Familien!
      Dort passierten viel mehr Ansteckungen als
      in den Clubs!
    Weitere Antworten anzeigen
  • In vino veritas 31.07.2020 09:17
    Highlight Highlight Das überrascht mich jetzt natürlich, dass Kantone wieder abwarten bis es eskaliert. Schon in den letzten Monaten haben die Kantone erst gehandelt, wenn sich die Leichen in der Leichenhalle stapeln... Wem schadet es, wieder Home Office einzuführen? Was spricht gegen das Tragen von Masken in Museen, Läden? In Deutschland standard! Warum überlegt man sich nicht, ob man die Clubs vielleicht nicht doch besser wieder schliessen soll?
    • Black hat (minus hat) 31.07.2020 11:17
      Highlight Highlight «als sich die Leichen in den Leichenhallen gestapelt hatten»? Aus welchem Horrorfilm haben Sie denn dieses Szenario? Die Peaks bei der Übersterblichkeit von Corona waren – möglicherweise dank der getroffenen Massnahmen – nicht höher, als während einer starken Grippesaison.
    • Meiniger 31.07.2020 11:30
      Highlight Highlight Und auch in Deutschland steigen die Zahlen.
      Somit Maskenpflicht kein Argument.
    • zipper 31.07.2020 13:33
      Highlight Highlight @in_vino
      "Wem schadet es, wieder Home Office einzuführen?"
      - Mir, es führt zu krassen Depressionen immer zu Hause sein zu müssen. Da ist mir meine eigene Gesundheit wichtiger als die der Anderen. Sorry, aber sonst interessiert es auch niemanden wer lebt oder stirbt. Ein sehr guter Freund liegt mit Krebs im Endstadium im Spital, interessiert das jemanden? Hört doch auf mit der Heuchelei. Menschen sterben nun mal, so ist das leben - kommt damit klar! Ausserdem haben 4 Wochen Maskenobligatorium in den ÖV überhaupt nichts gebracht. Das Problem liegt wo anders (Ausgang, Ferienrückreisende, Demos)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nicosinho 31.07.2020 09:01
    Highlight Highlight Aufwachen liebe Kantone, jetzt ist Zeit zu handeln!
    • 1 rundes Quadrat 31.07.2020 11:10
      Highlight Highlight Wenn jemand irgendwo "aufwachen" schreibt lese ich konsequent nicht weiter.
  • IMaki 31.07.2020 09:00
    Highlight Highlight Endlich haben wir eine neue Sau, die durchs Dorf gejagt wird: Maskenpflicht in den Läden. Und die Medien sind wieder einmal voll dabei, ohne den Sinn und die Wirkung der Maskerade zu hinterfragen. Hauptsache, es wird ein Mainstream erzeugt, der dann zu einer weiteren hirnrissigen Massnahme führt und uns alle in eine täuschende Sicherheit verführt. Dabei würde es vollständig genügen, die Kundenzahl - wie bisher - in den Läden zu beschränken und dem Personal, das allen möglichen Viren ausgesetzt ist, die wirklich schützenden, aber halt teureren Masken zur Verfügung zu stellen.
    • Unicron 31.07.2020 09:15
      Highlight Highlight Das wäre wohl so, wenn nicht 80% der Kunden bereits vergessen haben dass wir uns in einer besonderen Lage befinden.
      Keine Sau hält sich an die Abstandsregeln, Leute laufen mit gefühlten 30cm Abstand an dir vorbei, drängen sich ans Gestell, bleiben im Gang stehen zum Quatschen so dass keiner vorbei kommt usw.
    • n3rd 31.07.2020 13:20
      Highlight Highlight @Unicron; Wenn ihnen jemand zu Nahe kommt ist es durchaus legitim laut „Stopp“ zu sagen, den Arm auszustrecken zur Signalisation und die Person ggf. wegzuschubsen um den Abstand zu forcieren.
  • Kreasty 31.07.2020 08:55
    Highlight Highlight Schön im ÖV und beim Einkaufen Maske tragen, dass der Kevin am Wochenende sich auf der Party ansteckt oder die Miriam in ein Klassenlager geht....

    Klar sollte man auch "Leben", aber ziemlich Unsolidarisch denen gegenüber welche sich seit Monaten kaum im Öffentlichen Raum bewegen.

    • Theo Rehtisch 31.07.2020 09:22
      Highlight Highlight Es ist bis zu einem Grad jedem seine Entscheidung wie viel Risiko er bereit ist einzugehen.
  • 3klang 31.07.2020 08:49
    Highlight Highlight Maskenobligatorium in Läden und öffentlich zugänglichen Innenräumen

    Das würde ja auch ein Maskenobligatorium in Bars und Clubs beinhalten...
    • Phrosch 31.07.2020 10:41
      Highlight Highlight 3klang, das wäre doch ein Ansatz 😉
    • Hamudi Dudi 31.07.2020 10:44
      Highlight Highlight In Basel gibts bereits Clubs, in denen Maskenpflicht herrscht inkl Fieberkontrolle am Eingang und Desinfektionsmittel an allen stark frequentierten Stellen. Das Sicherheitspersonal ist ziemlich strikt, da es weiss, was alles auf dem Spiel steht.
    • Pisti 31.07.2020 11:38
      Highlight Highlight Also wer einen Club mit Maske besucht, dem ist echt nicht mehr zu helfen.
      Darf ich raten, der Laden heisst zum tanzenden Schaf?
  • Le Tintin 31.07.2020 08:45
    Highlight Highlight Ein Land mit 8,6 Millionen Einwohner*innen. 26 Systeme bez. Umgang mit dem Corona Virus. Es lebe der Föderalismus (Ironie-off). Es schnallt doch niemand mehr, was wo gilt. Bitte wieder national vereinheitlichen - ruck zuck, zack zack.

    Ich erlebe sehr häufig, dass die Verhaltensregeln vom BAG nicht mehr wirklich eingehalten werden. Und da wundert man/Frau sich, dass die Fallzahlen steigen? Explizit in Ge/Zh.

    Wir laufen in ein Maskenobligatorium rein, welches weit über den ÖV hinaus reicht. Scheinbar brauchts diese Massnahmen um die Lage wieder in Griff zu bekommen.
    • d10 31.07.2020 23:51
      Highlight Highlight Gerade in GE und ZH sind weitergehende Massnahmen notwendig und sinnvoll, im Gegensatz zu kleineren Landkantonen.
  • Dave1974 31.07.2020 08:37
    Highlight Highlight Distanz ist wohl die wirkungsvollste Massnahme (vorallem in den Köpfen) und genau die wurde früh ohne gross zu hinterfragen von 2m auf 1,5m gekürzt.
    Eine populäre Entscheidung, weil das andere Länder auch so machten?
    Die Faktoren Aufenthaltsdauer und äussere Umstände scheinen wie weggeblasen.

    Kann man denn nicht einfach rausgehen und sehen, wie sich die Leute verhalten? Positiv wie negativ, aber eben auch unter Berücksichtigung der Umstände.

    Fragt doch einfach mal, weshalb sich Leute so verhalten, wie sie sich verhalten oder ist das zu unpopulär?

    Ja ne - Maske und gut is. Eben nicht.
    • Le Tintin 31.07.2020 09:29
      Highlight Highlight Helfen Sie mir auf die Sprünge.
      Wer geht raus und beobachtet die Leute? Wozu? Wer zieht welche Schlüsse daraus? Positives wie negatives Verhalten unter welchen Umständen? Was schlagen Sie als Massnahmen vor (ausser 2m, das habe ich kapiert).
    • Dave1974 31.07.2020 09:59
      Highlight Highlight @Le Tintin

      Wer 1: Entscheidungsträger, Medien, Wissenschaft.
      Wozu: Bessere Abschätzung, ob Massnahmen auch etwas bewirken oder die mögliche Problematik sogar nur ausser Sichtweite bringt.
      Wer 2: Entscheidungsträger, Wissenschaft.
      Umstände: Drinnen (Gedränge, Lüftung, Aufenthaltsdauer). Draussen (Gedränge, Aufenthaltsdauer).
      Überall: Bekanntschaftsgrad (Fremde, Familie, Freunde, Arbeitskollegen, etc.)

      Eine Übung verkommt zur Alibiübung, wenn man sie "einfach mal" ausführt.
      "Nützts nichts schadets nicht" stimmt nicht immer, weil man oft nur auf die eigene Lage schaut. Hier geht es um alle.
    • DerTaran 31.07.2020 10:08
      Highlight Highlight Also bei uns ist alles wie vor Corona, dass Strandbad ist voll, Hände schütteln, Bussi hier Bussi da. Ausser einige Alte und Exoten trägt keiner Maske und Abstand halten im Laden gilt nur für die Anderen. Mich wundert es gar nicht, dass die Fallzahlen steigen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Saerd neute 31.07.2020 08:36
    Highlight Highlight Zum Glück haben wir den Förderalismus. Die Kantone sind doch schon näher beim Volk und dadurch vielfach mehr geerdet und vernünftiger als so mancher Bundesbeamter.
    Wir können nur hoffen dass sich diesmal die Kantone durchsetzen gegen eine unnötige Maskenpflicht.
    • DerTaran 31.07.2020 10:13
      Highlight Highlight Klar weitermachen wie bisher, bis zum nächsten Lockdown. Wir habe jetzt 220 Fälle, wir haben ja noch 180 Fälle spatzig.
      Wenn wir nichts machen, dann ist es spätestens im September wieder soweit.
    • Saerd neute 31.07.2020 11:31
      Highlight Highlight DerTaran, du gehörst hier zu den Scharfmachern.
      Schau dir die Sterblichkeitsrate an, du wirst sehen wir übertreiben massiv.
    • Saerd neute 31.07.2020 13:41
      Highlight Highlight Interessant, zuerst wird man geherzt, dann plötzlich kommt ein ganzer Haufen Blitze daher.
      Sind hier linke Trolle unterwegs?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Asmodeus 31.07.2020 08:35
    Highlight Highlight "Hmm... seitdem wir Nachtclubs, Restaurants und Schulen wieder geöffnet haben hat sich die Anzahl der Infiszierten verzwanzigfacht....

    Wir sollten Mundschutz in Läden einführen."


    Kann mir jemand diese Logik erklären?
    • Ah_geh 31.07.2020 09:34
      Highlight Highlight Mein Vorschlag: "Unsere grossen Nachbarn machen es schliesslich auch, und wir wollen in ihren Augen nicht nachlässig erscheinen."

      Als nächstes kommt dann die Maskenpflicht im Freien.

      Die Österreicher haben die Maskenpflicht im Supermarkt wiederholt als psychologische Massnahme ohne Auswirkung auf die Absteckungsrate bezeichnet. Deshalb wurde sie nicht auf andere Geschäfte ausgeweitet, die Umsatzeinbussen waren bei der generellen Maskenpflicht zu gross. Zwar kaufen evtl. die 20%, die vorher Angst hatten, mehr ein (bezweifle ich aber) - doch den anderen 80% wirds zu mühsam und unangenehm...
    • Liselote Meier 31.07.2020 10:26
      Highlight Highlight Die magische 8ter Kugel wurde befragt ;)
      Benutzer Bild
    • koalabear 31.07.2020 18:30
      Highlight Highlight Schulen sind geschlossen, Sommerferien.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maya Eldorado 31.07.2020 08:33
    Highlight Highlight Von wegen kantonale Entscheide:
    Ich wohne im Baselland. Einen guten Kilometer von mir zuhause fängt Solothurn an.
    In die andere Richtung braucht es ca 4 km. Da fängt BS an.
    Ein wenig umständlich würde ich sagen, immer daran zu denken das richtige zu machen.
    • schuldig 31.07.2020 08:49
      Highlight Highlight @maya, heisst ja nicht, dass man an der kantonsgrenze die maske abziehen müsste...
    • Garp 31.07.2020 09:00
      Highlight Highlight Du kannst Dich einfach an dem Kanton orientieren, der die strengsten Regeln hat.
    • bokl 31.07.2020 09:43
      Highlight Highlight Und nach BS kommt dann FRA und GER. Ist es wirklich so schwer herauszufinden wo man sich gerade befindet? Alternativ einfach immer Maske auf, dann bist du auf der sicheren Seite.
  • Maya Eldorado 31.07.2020 08:29
    Highlight Highlight Ich habe gar nichts gegen Masken in den Läden. Aber bitte denkt doch daran, dass es nicht wenige gibt, die nicht mehr so gut hören. Mir geht das auch so. Mit Maske in die Richtung der Angesprochenen schauen und langsam und deutllich sprechen. Schreien ist nicht nötig.

    Wenn Ihr das nicht macht, schliesst Ihr einen Teil der Bevölkerung aus.
    • Garp 31.07.2020 09:01
      Highlight Highlight Ich spreche möglichst nicht im Laden.
    • Garp 31.07.2020 09:07
      Highlight Highlight Du kannst ja die entsprechende Person ansprechen mit der Du redest. Reden kannst Du ja.
      Da hat es mein Nachbar schwerer, der ist gehörlos und wenn er spricht, ist er schwer verständlich und lippenlesen mit Maske geht nicht.
  • Stinkstiefel 31.07.2020 08:26
    Highlight Highlight „Bund dafür“ ???
    BundesBEAMTE sind dafür. Das ist nicht „der Bund“. Hat Berset auch schonmal gegenüber Koch erklärt.

    Zum Thema. Hört mal zu, liebe Maskenfetischisten. Ich bin seit einigen Wochen in Frankreich, die haben seit dem Ende ihrer Ausgangssperre eine ausgedehnte Maskenpflicht. Was sich auf dem Papier für euch anhört wie die Lösung aller Probleme, entpuppt sich als totaler Witz, wenn man den Leuten genau zuschaut.

    Wenn die Zahlen TROTZ Maske genauso weiter steigen, werdet ihr euren Fehler eingestehen? Oder kommt dann das billige und unwiderlegbare „Aber ohne Masken wären es mehr!“
    • Neruda 31.07.2020 09:27
      Highlight Highlight Genf hat schon eine Maskenpflicht. Scheint zu helfen... Nicht.
    • Martel 31.07.2020 09:34
      Highlight Highlight Die Handhabung mit der Maske hier in F ist tatsächlich ein Witz, dafür ist es sehr lobenswert wie man in jedem Geschäft streng gezwungen wird, die Hände zu desinfizieren. Habe nun schon ein paar Mal gesehen wie Verweigerer aus dem Geschäft gejagt wurden. Konsequente und saubere Handhygiene macht meiner Meinung nach viel mehr Sinn als die Masken (in der Art wie sie von der grossen Mehrheit benutzt werden).
  • «Shippi» 31.07.2020 08:16
    Highlight Highlight Haha, guter Witz.

    1. Keine Wirkung auf die Zahl der positiv Getesteten seit Einführung der Maskenpflicht im Schweizer ÖV.
    2. Die Länder mit der höchsten Zahl an positiv Getesteten haben allesamt eine Maskenpflicht.
    3. Auch wenn diese Zahl steigt, steigt die Zahl der Hospitalisierungen und Todesfälle nicht, aus welchen Gründen auch immer Im März und April war es anders.
    4. In Schweden (♥️) fällt die Zahl der positiv Getesteten nun, obwohl es dort weder zu einem Lockdown noch zu einer Maskenpflicht gekommen ist.

    #Herdenimmunität
    • Martel 31.07.2020 09:36
      Highlight Highlight #Herdenimmunität gibt es kei Corona schlicht nicht. Das haben sogar die Schweden eingesehen, nur du offenbar noch nicht...
    • Wolfman 31.07.2020 13:46
      Highlight Highlight @Shippi
      WAS für eine Herdenimmunität soll das denn sein, wenn selbst Menschen die einen schweren Verlauf hatten, nach spätestens 6 Monaten keine Antikörper mehr im Blut haben?? Herdenimmunität?? Wo denn??
    • «Shippi» 31.07.2020 14:28
      Highlight Highlight Also: Auch wenn nach genesener Infektion/Krankheit keine Antikörper mehr im Blut nachzuweisen sind, hat sich das Immunsystem den Virus «gemerkt» und kann – wie bei jedem Keim – die benötigten Antikörper wieder bei Bedarf produzieren. Keine Virenzellen = keine Antikörper, wird ja bei Gesundeit nicht mehr benötigt. Das Immunsystem strengt sich nicht unnötig an.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hangover 31.07.2020 07:49
    Highlight Highlight Hier zeigt sich mal wieder deutlich: Die Schweiz ist auf dem absteigenden Ast.

    Spiel mir das Lied vom Tod, Handörgeli!
  • schnupperi 31.07.2020 07:48
    Highlight Highlight Ich hoffe ich irre mich: Die Kantone werden weiter machen wie bisher. Sie eiern rum, anstatt frühzeitig Massnahmen zu treffen. Sie meinen alles im Griff zu haben. Aber Fälle sind am Steigen, Positivitätsrate steigt auch. 50% der Fälle stecken sich an unb. Orten an. Mit Zunahme der Positiven werden das immer mehr. Hinzu kommt; viele sind noch in den Ferien und wer lässt sich schon gerne in den Ferien testen/in Quarantäne setzen. Es wird eine weitere Zunahme an Fällen geben. Der Bund wird übernehmen, da Kantone handlungsunfähig sind. Es geht wieder mehr zu als nötig gewesen wäre. Danke!
  • foxdevilswild 31.07.2020 07:47
    Highlight Highlight Vielleicht könnte diese Angstmacherei dann endlich mal beendet werden?
    Das Leben ist nicht unendlich.
  • Völkerrechtler 31.07.2020 07:36
    Highlight Highlight Ihr habt die Wahl:

    Jetzt ein bisschen Mühe beim Atmen mit Maske, oder...

    unter Umständen ein Leben lang viel Mühe beim Atmen auch ohne Maske nach einer COVID-Infektion und Lungenschäden!

    Hoffe, die Kantone treffen wenigstens die richtige Wahl!
    • «Shippi» 31.07.2020 08:18
      Highlight Highlight Was erzählen Sie da für einen Schmarren? «Lebenslang»?

      Auch bei anderen viralen Infekten kann es zu denselben Nachwirkungen kommen wie bei «Covid-19». Die sind aber extrem selten.

      Bleiben Sie wissenschaftlich!
    • Völkerrechtler 31.07.2020 08:30
      Highlight Highlight @Shippi

      Eine kurze Googlerecherche zeigt auf: Selbst bei relativ asymptomatischen Fällen wurden Lungenschädigungen festgestellt. Ob die Lunge sich in diesen Fällen wieder vollstängig regeneriert ist derzeit alles andere als sicher!

      Übrigens erachte ich es aufgrund der lebenslangen Bürde als bereits ziemlich schwerwiegend, wenn nur im tiefen Prozentbereich (vermeidbare) bleibende Schäden zurückbleiben!
    • Saerd neute 31.07.2020 08:39
      Highlight Highlight Völkerechtler, es wäre schön nicht immer so auf Angstmacherei zu schreien.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stefano82 31.07.2020 07:36
    Highlight Highlight Ich werde bestimmt nicht eine Maske beim Einkaufen tragen. Masken bringen nicht den gewünschten Schutzeffekt. Masken schützen auch nicht den Träger (ausser zertifiziert oder mit aktiv Kohlefilter). Wenn ich eine Maske tragen würde, dann in erster Linie um mich zu schützen. Solidarität ist in diesem Fall nichts anderes als Mehrheitdiktatur.
    Sollte ich mich doch noch mit Covid anstecken. Verzichte ich liebend gern auf Pflege und Spitalaufenthalt.
    • {Besserwisser} 31.07.2020 07:50
      Highlight Highlight Du bringst das Problem auf den Punkt. Leute wie du sind die Treiber einer zweiten Welle!
    • Urfi 31.07.2020 07:53
      Highlight Highlight Hoffentlich haben Sie diesen Willen auch schriftlich hinterlegt.
    • Dr. Bender 31.07.2020 07:54
      Highlight Highlight Schon wieder so ein elender Besserwisser. Viel Spass dann mit lebenslangen Lungenschäden etc.
      Dein Verzicht auf Pflege und Spitalaufenthalt wird von deinen Angehörigen sicher gerne und voller Freude unterstützt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Freethinker 31.07.2020 07:25
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • bokl 31.07.2020 07:58
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    • Asmodeus 31.07.2020 08:38
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    • Hirngespinst 31.07.2020 08:44
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
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  • Dr. Bender 31.07.2020 07:24
    Highlight Highlight War ja abzusehen, die Kantone sind unfähig. Warten, abwarten, zuwarten bis es zu spät ist, aus den letzten drei Monaten nichts, aber grad gar nichts gelernt. Ich wäre dafür, dass Berset und Sommaruga das Zepter wieder in die Hand nehmen, dies hat perfekt funktioniert.
    • «Shippi» 31.07.2020 08:19
      Highlight Highlight Am besten wir fragen Peking, ob sie uns ihren Diktator ausleihen können.
    • Hirngespinst 31.07.2020 08:44
      Highlight Highlight War während des Lockdowns ja voll die Diktatur bei uns. 😏
    • «Shippi» 31.07.2020 10:21
      Highlight Highlight Hirngespinst, es ging schon in diese Richtung. Man bedenke, dass viele Diktaturen mit «Notstandsgesetzen» anfingen bzw. aufrechterhalten werden.
      Ausserdem will ich ja nur das beste für mein Land. Am besten sollten wir wie die Chinesen an jeder Laterne eine Kamera aufhängen, um die Quarantäne zu überprüfen. 💪🏼
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rethinking 31.07.2020 07:24
    Highlight Highlight Sprecht endlich wieder eine generelle Home Office Empfehlung aus und führt für gewisse Branchen die ohne Probleme Home Office machen können eine Home Office Pflicht für 50% der Belegschaft ein...

    z.B. für Banken, Versicherungen, Krankenkassen, Informatik, Telekommunikation, Pharma, Behörden etc.
    • Unicron 31.07.2020 09:13
      Highlight Highlight Dass die Empfehlung zurückgenommen wurde habe ich nie verstanden.
      Totaler quatsch.
    • Stef70 31.07.2020 14:49
      Highlight Highlight Genau alle im Homeoffice erhalten nur noch 70% des Gehalts, die 30% werden dann an die Personen ausgezahlt, die sich dem mörderischen Virus während der Arbeit aussetzen müssen.
    • Rethinking 31.07.2020 17:55
      Highlight Highlight @ Stef70: Falsch überlegt... Alle im Home Office tragen dazu bei dass ÖV, Strassen und Büros weniger verstopft sind und dadurch alle die kein Home Office machen können besser geschützt sind...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pumba 31.07.2020 07:22
    Highlight Highlight Falls es ausartet mit der zweiten Welle, so sollen die Politiker, welche jetzt gegen schärfere Massnahmen sind zur Verantwortung gezogen werden. Dieses Wort kennt heutzutage leider sowieso niemand mehr. In höheren Positionen schon gar nicht.
    • ursus3000 31.07.2020 07:32
      Highlight Highlight Wieso stecke Politiker sich und andere an ? Wenn man sich an Gewisse Regeln hält steckt man sich nicht an . Und Verantwortung muss JEDER Enzelne übernehmen . Und das hat nichts mit Masken zu tun
    • Forest 31.07.2020 08:35
      Highlight Highlight Hat rein gar nichts mit Politik zu tun. Dieses Virus ist und bleibt eine Krankheit bei dem sich jeder jederzeit anstecken kann. Wir haben immer noch die Freiheit uns uneingeschränkt zu bewegen. Die Politiker sind nicht Schuld für die Fehlende Selbstverantwortung der Bevölkerung.
    • Pumba 31.07.2020 12:19
      Highlight Highlight @Ursus und Forest: Dass die Selbstverantwortung nicht funktioniert haben wir nun genug gesehen. Und dort wo sie nicht funktioniert und dadurch die Gesamtbevölkerung gefährdet wird, muss der Staat eingreifen. Nun haben die Politiker Angst sich daran die Finger zu verbrennen, da solche Massnahmen keine populistischen sind.. und genau da stehen sie meiner Meinung nach in der Verantwortung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Meierli 31.07.2020 07:19
    Highlight Highlight Leider zeigt die Pandemie einen Systemfehler schonungslos auf. Kantönligeist.
    • Stinkstiefel 31.07.2020 08:28
      Highlight Highlight Systemfehler?
      Geht‘s noch ignoranter?

      Die mehrsprachige und kulturell heterogene Schweiz wäre als Zentralstaat schon längst zerbrochen. Der Föderalismus und das Subsidiaritätsprinzip sind die Voraussetzung, dass das System Schweiz überhaupt funktioniert.
  • Völkerrechtler 31.07.2020 07:18
    Highlight Highlight Für all die, welche Masken in Läden etc. überflüssig finden, da die Kontaktzeiten ja ganz kurz seien:

    Schon einmal an die Personen gedacht, die dort den ganzen Tag arbeiten müssen und sich auch nur sehr bedingt schützen können, solange sie die einzigen sind, die Masken tragen?
    • Lioness 31.07.2020 07:32
      Highlight Highlight In unserer Migros trägt niemand der Mitarbeiter Maske. Ausserdem sind die Mitarbeiter jene, die mittlerweilen wieder eng zu 4 zusammenstehen und sich unterhalten. An meiner Arbeitsstelle heisst es immer noch, bei weniger als 1.5m Abstand zueinander: Maske an!
    • ursus3000 31.07.2020 07:34
      Highlight Highlight Es gibt Masken die schützen . Aber alle rufen nach Masken die nicht schützen
    • Fakten 31.07.2020 07:36
      Highlight Highlight Schon mal daran gedacht, dass die Detailhandel-Unternehmen seit März nie einen grösseren Ausfall ihrer Mitarbeiter hatten und dies sogar ohne Maskenpflicht in diesen Läden?
    Weitere Antworten anzeigen
  • chrimark 31.07.2020 07:09
    Highlight Highlight Wo sich Leute ungehemmt in Horden tummeln bringens Masken nicht. Das ist dann höchstens der brühmte Tropfen auf den heissen Stein.
    Es braucht jetzt unbedingt wieder konsequentes einfordern der nötigen Abstände und Reduktion der Personen pro Fläche in Läden, Clubs, Badis, Events etc.
    • «Shippi» 31.07.2020 08:20
      Highlight Highlight Nein, Herdenimmunität!
    • chrimark 31.07.2020 09:41
      Highlight Highlight Korrekt, dort wirds unvermeidlich früher oder später enden. Den Weg dorthin können hingegen beeinflussen.
  • NumeIch 31.07.2020 07:03
    Highlight Highlight Das BAG weiss genau dass die Maskenpflicht nichts bringt, vor allem in Läden. Sie bringen es halt einfach ins Spiel, dass niemand sagen kann sie tun nichts. Eine reine Alibi Massnahme und eine Feel Good Massnahme für die Bevölkerung. Nach dem Motto wir ziehen eine Maske an und alles ist gut.
    • Hangover 31.07.2020 07:48
      Highlight Highlight Bist du BAG-Mitarbeiter?

  • Töfflifahrer 31.07.2020 06:58
    Highlight Highlight Die Kantone sollten einfach daran denken, dass nicht jeder einen Kantonsübertritt erkennt. Speziell Touristen werden da mühe haben.
    Also wäre eine Schweiz-weite Lösung anzustreben und zwar etwas pronto!
    • NathanBiel 31.07.2020 07:20
      Highlight Highlight Klar, pronto. Der Kanton Bern mit über 1 Million Einwohner hat im Schnitt gerade mal ca 5 Neuinfektionen pro Tag. Was sollen da Masken? Nur weil die Genfer wieder Mist bauen müssen die Berner, z.b. In Guttannen, nun Masken tragen? Ist ja wie immer. Wenige bauen Mist und alle müssen die Konsequenzen tragen? Nö, nicht einverstanden.
    • Dr. Bender 31.07.2020 07:25
      Highlight Highlight Das mit dem pronto kannst du aus Erfahrung leider knicken, die eiern lieber noch ein bisschen rum und jammern danach über fehlende Unterstützung des Bundes
    • Fakten 31.07.2020 07:35
      Highlight Highlight Ja und diese Schweizweite Lösung wäre die Aufhebung der kompletten Maskenpflicht!
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