Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Trotz abgesagtem Umzug: Liestaler Fasnächtler feierten – und wurden prompt bestraft

In Liestal BL trafen sich am Sonntag hunderte Fasnächtlerinnen und Fasnächtler. Die Stimmung: feuchtfröhlich. Doch die Behörden reagierte schnell.



Eigentlich wären in Liestal der Fasnachtumzug abgesagt gewesen. Eigentlich. Trotzdem herrschte in der Kleinstadt eine Stimmung, wie sie auch am Umzug zu spüren gewesen wäre. Hunderte Besucher, viele davon verkleidet, fanden in den Gassen zusammen, wie die «bz basel» berichtet. In den Beizen wurde der Platz eng.

Mitglieder der Rotznasä liessen es sich nicht nehmen, die Fasnacht 2020 in einem Sarg symbolisch zu Grabe zu tragen. Vor dem oberen Törli steht ein Grabstein, Mimosen und Bierdosen werden als Beileidsbekundung hingelegt. Trauergäste salutieren.

Bild

So sah das Fasnachtsverbot in Liestal BL aus. Bild: forms://13/216219

Einige Guggen traten trotzdem im Liestaler Stedtli auf

Zwischendurch sind immer wieder Guggenklänge zu hören. Einzelne Formationen wagen Guerilla-Auftritte. «Die Leute haben mitgemacht. Das hat uns gefreut», erklärt Babsi Hostettler, Präsidentin der Milchgugge Liestal, nach einem Konzert der «bz basel». Bald darauf wird sie mit ihren Musikanten weiter ziehen, im Bus, an einen Privatanlass.

Gegen Abend leert sich die Liestaler Altstadt allmählich. Die Polizei war vor Ort, griff aber kaum ein. Weniger kulant zeigte sich der Baselbieter Regierungsrat: An Abend beendete er mit einem Ausschankverbot den feuchtfröhlichen Teil der Fasnacht definitiv.

Er verfügte in Liestal und Sissach ein temporäres Ausschankverbot ab 1. März, 19:00 Uhr am 2. März, 06:00 Uhr. Auch die Freinachtbewilligung wurde aufgehoben. Das Verbot betreffe Getränke und Esswaren – die Restaurants, Bars und Cliquenkeller mussten faktisch also schliessen. (mlu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

14 irre Kostüm-Ideen aus dem Internet

Ein Zürcher an der Luzerner Fasnacht

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Geheimpapier des Bundes soll Impf-Privilegien zeigen – das musst du wissen

Geimpfte sollen während des Sommers einige Privilegien erhalten, heisst es in einem Aussprachepapier des Bundes. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Bundespräsident Guy Parmelin hat es in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag» bereits angetönt. Wer sich gegen Corona impfen lässt, soll dafür Vorteile erhalten, etwa beim Besuch von Clubs. Nun wird es etwas konkreter.

Der Blick erhielt nämlich Zugang zu einem vertraulichen Aussprachepapier aus der Feder von Bundesrat Bersets Innendepartement. Demzufolge hat der Bundesrat am Mittwoch entsprechende Beschlüsse gefasst. Das Ziel sei, der Bevölkerung einen Anreiz fürs Impfen zu geben. «Blick» …

Artikel lesen
Link zum Artikel