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Die Parteipräsidenten in der publikumslosen «Arena». bild: screenshot srf

«Es brodelt in der Wirtschaft»: So lief die Präsidenten-«Arena» zur Lockdown-Lockerung

Die Parteipräsidenten debattierten in der «Arena» über die ersten Lockerungsschritte in der Coronakrise. Es ging um Masken und Mieten, aber richtig disharmonisch wurde es nie.



Einen Monat nach der Verhängung der «ausserordentlichen Lage» zur Bekämpfung der Corona-Pandemie hat der Bundesrat erste Massnahmen zur Lockerung des Lockdowns beschlossen. Macht er zu viel, zu wenig oder gerade genug, fragte «Arena»-Moderator Sandro Brotz die Präsidenten und die Präsidentin der vier Bundesratsparteien.

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Es war bereits die neunte «Arena» – inklusive Sondersendungen – ohne Publikum. Er habe sich schon fast daran gewöhnt, meinte Brotz. Er sei aber auch froh, «wenn es nicht mehr so ist». Bei seinen Gästen rannte er damit offene Türen ein: Alle vier vermissen unisono die menschlichen Kontakte. «Irgendwann ist genug mit Videokonferenzen», meinte SP-Präsident Christian Levrat.

Das fehlende Publikum wirkte sich auf die Stimmung aus. Sie blieb mau. Richtig in Fahrt kam die Debatte selten. Einen ersten Akzent setzte der zugeschaltete Epidemiologe Marcel Salathé von der ETH Lausanne. Er fand, der Bundesrat befinde sich «auf dem richtigen Weg». Gefehlt hätten ihm mehr Details zu den Schutzmassnahmen. «Es braucht sie, sonst kommt die nächste Welle.»

Perspektiven für Gastronomie

Die stärkste Kritik kam von der SVP. «Am 1. April hatten wir den Höhepunkt der Fallzahlen», stellte Präsident Albert Rösti fest. Deshalb hätte die Öffnung eine Woche früher erfolgen können. Gerhard Pfister, dessen CVP die Linie des Bundesrats mitträgt, verteidigte hingegen das gestaffelte Vorgehen. Am 11. Mai könnten alle Geschäfte wieder öffnen, «aber wir müssen vorsichtig bleiben».

FDP-Chefin Petra Gössi vermisste Perspektiven für Bereiche wie die Gastronomie oder die Grenzöffnung. «Es brodelt in der Wirtschaft, bei den Leuten, im Gewerbe», meinte die Schwyzerin. Als stossend empfänden viele, dass kleine Geschäfte vorerst nicht öffnen, Migros und Coop aber das gesamte Sortiment anbieten könnten. Diese Kritik kann selbst Levrat nachvollziehen.

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Petra Gössi über die Öffnung der Geschäfte. Video: streamable

«Man kann einen genaueren Fahrplan wünschen, aber das ist mit vielen Unsicherheiten verbunden», sagte der Freiburger Ständerat. Es handle sich um «Shooting on a moving target». Als abschreckendes Beispiel nannte Levrat das lange als Vorbild gefeierte Singapur, das nun einen Lockdown verfügt habe: «Singapur befindet sich mitten in einer zweiten Welle».

«Tausende könnten Konkurs gehen»

«Wir haben deutlich mehr Kapazität in den Spitälern, als wir vor fünf Wochen geahnt haben», sagte hingegen SVP-Chef Rösti.: «Es kann nicht angehen, dass der Detailhandel 14 Tage vor den Fachgeschäften öffnen kann. Es kann nicht angehen, dass man die Gastrobranche im Ungewissen lässt. Tausende Betriebe könnten Konkurs gehen.»

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Albert Rösti kritisiert den Fahrplan. Video: streamable

Auch der zugeschaltete GLP-Präsident Jürg Grossen brach eine Lanze für die kleinen Läden. Als Vorbild verwies er auf die Bäckereien, die als Teil der Grundversorgung gelten und deshalb geöffnet bleiben: «Sie haben Schutzmassnahmen ergriffen, die bestens funktionieren.»

Was zu einem Thema führte, das längst zum Corona-Dauerbrenner geworden ist: Braucht es Schutzmasken oder nicht? Er erhalte «unzählige Mails» mit dieser Frage, sagte Sandro Brotz. Marcel Salathé sprach Klartext: «Es gibt starke Evidenzen, dass Masken etwas bringen. Die Übertragung findet ein bis drei Tage vor einer Erkrankung statt, deshalb müssen Masken unbedingt auf den Tisch.»

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Gerhard Pfister zur Schulöffnung. Video: streamable

«Masken soll man einsetzen, wenn es sinnvoll und möglich ist», meinte CVP-Präsident Pfister. Als ehemaliger Inhaber einer Privatschule sprach sich der Zuger klar für die Öffnung der Schulen am 11. Mai aus. Der Bundesrat müsse aber sagen, wie die Kinder geschützt werden. «Es sind viele Fragen offen: Wie viele Kinder sollen im Schulzimmer sitzen, was macht man in der Freizeit?»

Wer zahlt die Mieten?

Bei Ralf Inderbitzin, Sekundarschullehrer in Meilen (ZH), rannte er offene Türen ein: «Wir freuen uns, dass der Unterricht weitergeht und würden gerne sofort zum Normalzustand zurückkehren, aber das geht nicht.» Auch Petra Gössi zeigte sich «extrem dankbar» für die geplante Schulöffnung: «Mir geht es um die Chancengleichheit. Man muss die Kinder wieder zusammenbringen.»

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Marcel Salathé zur Maskenfrage. Video: streamable

Ein weiteres Reizthema sind die Mieten, die viele Gewerbetreibende weiterhin zahlen müssen, obwohl sie wenig oder gar keinen Umsatz mehr haben. «Der Mietzins beschäftigt mich am meisten», bestätigte der Aargauer Gastronom Daniel Grüter. Er skizzierte einen Lösungsvorschlag: «Mieter und Vermieter sollen je 40 Prozent zahlen und der Bund 20 Prozent.»

Gastwirtschaft und Läden sollen also mindestens einen Teilerlass erhalten. Pikanterweise hatte der Zürcher FDP-Ständerat Ruedi Noser dies vor zwei Wochen gefordert. Brotz konfrontierte Gössi damit, doch sie antwortete ausweichend: «Viele Hauseigentümer machen das von sich aus, Wir wollen, dass der Bundesrat mit den Branchenverbänden griffige Lösungen findet.»

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Gastronom Daniel Grüter und sein Mietvorschlag. Video: streamable

Christian Levrat will den Bundesrat zwingen, einen Mieterlass herauszuholen. Für Albert Rösti hingegen ist die beste Lösung, «dass Herr Grüter wieder arbeiten kann». Ein Mieterlass löse das Problem nicht. Gerhard Pfister wiederum sprach sich ganz CVP-konform für einvernehmliche Lösungen aus. «Es ist dumm, wenn ein Vermieter seinen Mieter in den Konkurs zwingt.»

Contact Tracing «kein Wundermittel»

Die aus dem Homeoffice eingespielte Grünen-Präsdentin Regula Rytz erwähnte als Beispiel ihre Coiffeuse: «Sie will keinen Kredit, weil sie sich nicht verschulden will.» Ihr Vermieter, eine grosse Immobilienfirma, finde hingegen, die Politik müsse das regeln. Der Bundesrat oder das Parlament müssten deshalb Klarheit schaffen, findet Rytz: «Kleine Betriebe sollen keine Miete zahlen.»

Schliesslich brachte Sandro Brotz das Contact Tracing ins Spiel, die Rückverfolgung von Infektionsketten mit einer App. Für den ETH-Epidemiologen Marcel Salathé ist es «kein Wundermittel, aber ein essenzieller Teil». Er hat sich gerade aus einem Projekt zurückgezogen, das zu wenig transparent sei: «Die Politik muss Transparenz schaffen, damit die Leute mitmachen.»

Die Reichen sollen zahlen

Für die Schweiz sei ein solches System «kulturfremd», fand Christian Levrat von der traditionell überwachungskritischen SP. Angesicht der medizinischen Herausforderung ist aber auch er nicht völlig gegen das Contact Tracing: «Wenn die Wissenschaft sagt, dass es nötig ist, wenn es funktioniert, freiwillig ist und der Datenschutz geregelt ist, soll man diesen Weg gehen.»

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Christian Levrat will die Reichen zur Kasse bitten. Video: streamable

Das war für Sandro Brotz schon fast zu viel der Harmonie. «Ist die anfängliche Solidarität der Parteien nicht weggebrochen?», fragte er provokativ. «Es gibt immer noch eine starke Kohäsion, aber die Geschlossenheit wird bei der Frage brechen, wer die Kosten trägt», meinte SP-Chef Levrat. «Wir finden, die reichsten 10 Prozent sollen für einige Jahre einen Solidaritätsbeitrag leisten.»

Das bürgerliche Lager mochte auf diese Provokation nicht einsteigen, auch weil die Sendezeit längst überschritten war. SVP-Präsident Rösti fasste es zusammen: «Vor vier Wochen mussten wir alle am gleichen Strick ziehen. Aber jetzt sind wir wieder Parteien. Es braucht den Wettbewerb.» Dieser dürfte spätestens zum Auftakt der Sondersession am 4. Mai mit voller Wucht einsetzen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Peter R. 19.04.2020 09:04
    Highlight Highlight Die grösste Enttäuschung für mich in der ganzen Corona-Zeit bis jetzt sind eindeutig die Parlamentarier. Sie kritisieren den Bundesrat, lästern über die hohen Beschaffungskosten für Schutzartikel - haben aber selber nie etwas unternommen, und jetzt verlangen sie auch noch Sitzungsgelder für Sessionen die nicht stattgefunden haben. Und jetzt spielt sich jede Partei als Experte für Viren, Epidemien und Finanzen auf.
  • Egü 18.04.2020 23:31
    Highlight Highlight Spannend, wenn Bauern meinen sich besser auszukennen als Doktoren...
  • Cocalero 18.04.2020 21:00
    Highlight Highlight Ja die welt wird sich verändern.
    Aber nicht zum guten.
    Das ist sicher
  • Nachthafenwärter 18.04.2020 20:36
    Highlight Highlight Levrat: der, der einen zu grossen Kittel trägt.
  • einmalquer 18.04.2020 15:19
    Highlight Highlight Was ich dem Bundesrat vorwerfe und extrem übel nehme ist die Schliessung der Buchläden.

    Viele hätten jetzt Zeit zu lesen,
    Upton Sinclair, Antonio Scurati zB, wer Krimis mag: Simenon, Glauser,

    oder für Kinder die Romane Kästners (mit eine bisschen Hilfe der Eltern wegen der Zeitumstände wahrscheinlich).

    Da liest man, wie gut es uns im Vergleich wirklich geht.

    Wer jammert wegen des Rückgangs des Sozialproduktes:
    vor 10 Jahren waren es 100 Milliarden weniger. Schlechter ging es dem Normal-Bürger damals nicht.

    Den "Kleinen", inkl. Firmeninhabern, könnte geholfen werden, wenn man denn will.
    • bonpris 18.04.2020 16:58
      Highlight Highlight Wer tut sich das heutzutage noch an und verschwendet seine Zeit damit, in die Stadt zu fahren und einen Bücherladen zu besuchen, bloss um ein Buch zu kaufen? Das SBB-Billett ist ja teurer als das Porto für die Lieferung nach Hause.

      Also ich kaufe Bücher schon seit vielen Jahren nur online. Meine Kinder lachen mich übrigens dafür längst schon aus: aber Mama, wozu ein analoges Buch, das nur Staub fängt und Platz braucht?
    • einmalquer 18.04.2020 18:06
      Highlight Highlight ich geh zu Fuss zum Bücherladen...
    • Miikee 18.04.2020 19:00
      Highlight Highlight @bonpris
      Ich habe ein GA bzw. bin sowieso ab und zu in der Stadt. Ich finds gemütlicher durch den Buchladen zu stöbern als digital zu suchen. Vielleicht liegts auch da dran das ich beruflich nur mit digitalem zu tun habe und am Feierabend gerne mal nicht am PC sitze. Jedem das seine🤷🏽‍♂️

      Und Bücher müssen wir noch analog haben, wie können wir sonst ein Skype Meeting haben mit Bücherregal im Hintergrund 😅
  • Locutus70 18.04.2020 14:01
    Highlight Highlight Wenn die Reproduktionszahl in der Schweiz bereits am 10.4. bei 0.59 % lag (das wäre ja die Hälfte von Deutschland), dann sollte diese aktuell doch noch tiefer sein.
    https://www.srf.ch/news/schweiz/studie-der-universitaet-bern-hoehepunkt-der-pandemie-in-der-schweiz-scheint-erreicht

    Warum berechnet und kommuniziert die Reproduktionszahl die Bern und nicht das BAG?


    • Lowend 18.04.2020 14:56
      Highlight Highlight Das BAG bezieht seine Zahlen von der Wissenschaft und z.B. vom Institut für Sozial- und Präventivmedizin ISPM der Uni Bern.

      Sie, wie auch SRF, beziehen sich da auf einen Tweet dieses Instituts.

      Wir haben auch nicht alle Informationen, die wirklich vorhanden sind und die sind auch nicht nötig, weil wir auch nicht über das Fachwissen verfügen, diese richtig zu interpretieren.

      Darf ich Sie selber zitieren?
      "Wenn sich der eidgenössische Bundesrat schon auf das RKI in Deutschland bezieht - das ist wirklich ein Armutszeugnis.
      Die Zahlen in der Schweiz sind völlig andere als in Deutschland." 😉
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 18.04.2020 13:52
    Highlight Highlight Ach ja, die Wirtschaftshysteriker... 🙄
    • bonpris 18.04.2020 16:59
      Highlight Highlight Nun ja, Hunderttausende Kurzarbeiter vs Eintausend Coronatote.

      Zählen Tote mehr als Lebende?
    • Q anon = B annon 18.04.2020 17:24
      Highlight Highlight @Bonpris
      Falsche Frage!!
      Leute die in Kurzarbeit sind können wieder einen 100% Stelle finden, Leute die aber Sterben, sind definitive Tot!
      Bei Ihrer Fragestellung könnte man genau so gut sagen: Kurzarbeit oder Tot ist gleich schlimm! Finden Sie das wirklich?
  • Lowend 18.04.2020 13:12
    Highlight Highlight Etwas, was ich von den Öffnungsfanatikern gestern in der Arena und auch heute hier im Forum vermisse? Keiner von diesen bürgerlichen und nationalradikalen Marktschreiern hat sich nur einmal Gedanken gemacht, wie die Menschen überhaupt in die Geschäfte kommen!

    Wenn man deren Öffnungspläne durchspielt, kann ich mir gut vorstellen, wie es in unseren Städten ausschaut, falls alle Geschäfte und die Gastronomie fast gleichzeitig öffnen und sich tausende von Kunden vor den Läden und vor allem im ÖV auf den Füssen rumstehen!

    Kein einziger hat begriffen, das es darum geht, genau dies zu verhindern!
    • ldk 18.04.2020 14:04
      Highlight Highlight Ja, und die die im Netz am lautesten nach Wiederöffnung schreien, sind dieselben welche im Vollschutz durch die Migros latschen und Leute angiften die Ihnen ein paar cm zu nahe kommen...
  • Lowend 18.04.2020 12:58
    Highlight Highlight Fazit:

    Mitte-Links ist staatstragend und wissenschaftsgläubig, Rechts ist wirtschaftsgläubig und die Nationalradikalen glauben nur an sich.

    PS: Wenn man ein Beispiel einer typischen Nichtantwort hören will, dann bietet Rösti gegen Ende der Sendung ein Paradebeispiel, wo er auf die Frage nach Mieterlassen mit einem Schwall an Plattitüden über leere Tourismusorte garniert mit einem Zahlensalat antwortet, um sich nicht klar äussern zu müssen. Jeder Sprachcoach würde ihm applaudieren, ausser dafür, dass er während der Sendung vielleicht einmal hätte Lächeln oder Aufmerksamkeit andeuten können.
  • Prometheuspur 18.04.2020 12:49
    Highlight Highlight Wieder die SVP mit ihrem Oppositionsgehabe.
    Sie machen wie eh und je nichts anderes als debil und schwammig aufmotzen. Hauptsache weit und breit best möglichst auffallen, mehr kommt dabei nie raus. Schlichtweg ein langweiliges, typisches, bedenkliches und unzeitgemässes Ur-Rrechtsgerede im JETZT und HEUTE.
    Wird immer wie peinlicher - SVP halt.
  • Brasser 18.04.2020 12:40
    Highlight Highlight Es ist wieder so typisch links: Man nehme das Geld von den Reichen und verteile es an alle anderen. Im Geld ausgeben sind die Linken Weltklasse, bei den Einnahmen wartet man seit Jahren auf einen schlauen, praktikablen Vorschlag.
    Dass die Reichen bereits durch das progressive Steuersystem, die DBST (die nur von 50% überhaupt bezahlt werden muss), die Vermögenssteuer, den Eigenmietwert, die nicht rentenbildenden AHV-Abgaben auf hohen Einkommen (die 1,4% Bestverdienende bezahlen 10% der gesamten AHV-Einnahmen) einen Solidaritätsbeitrag leisten, geht regelmässig vergessen.
    • Hierundjetzt 18.04.2020 13:20
      Highlight Highlight Ok.

      Und dank wem gibts:

      AHV
      ALV
      EO
      IV
      NBU
      BVG
      Kurzarbeit
      4 Wochen Ferien
      42h Woche?

      Sämtliche Sozialwerke wurden von diesen Linggen da iniitiert und durchgesetzt.

      Wer wollte alles (ohne Ausnahme!) verhindern? Riiiiichtig: BGB / SVP

      Wer ist der Hauptprofiteur? Der Brasser

      Beweisführung abgeschlossen
    • poltergeist 18.04.2020 14:32
      Highlight Highlight Schauen Sie mal in die USA, dort verteilt die Nationalgarde Essen, sonst droht eine Hungersnot! In einem 'zivilisierten' Land im 21. Jahrhundert! Vergessen wir nicht diejenigen welche die Reichen reich gemacht haben.
    • Rolf Neeracher 18.04.2020 15:20
      Highlight Highlight @hierundjetzt: Richtig, dass haben wir einer SP zu verdanken, welche sich für den Arbeiter interessiert hat. Leider hat sich die SP und auch die Grünen in den letzten 30 Jahren zu einer Eliten-Partei entwickelt, mit Ideen und Globalisierungswahn, von welcher der einfache Arbeiter nichts hat, nur die Protagonisten der Partei. Der einfache Bürger muss sich nun gegen 500 Mio EU-Bürger auf dem Arbeitsmarkt durchsetzen, welcher zudem immer grössere Anforderungen stellt. Die SVP füllt nun diese Lücke, die SP ist in der jetzigen Form ein Auslaufmodell und bei den nächsten Wahlen erneut Verlierer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • banda69 18.04.2020 11:55
    Highlight Highlight Geld und Gier vor Mensch und Umwelt. So lautet der Leitsatz der Profiteure der SVP.

    ... und das nächste Problem folgt.. der Sommer naht. Kein Regen. Alles trocken. Es wird heiss. Sehr heiss.

    Und ja, die SVP schadet unserem schönen Land. Und das seit Jahren.
    • bonpris 18.04.2020 17:02
      Highlight Highlight Dank der Gier der Reichen kassierst Du Dein Sozialhilfegeld.
    • ThePower 18.04.2020 18:32
      Highlight Highlight @bonpris
      Es ist genau umgekehrt: Durch die Gier der Reichen haben wir heute viel mehr Sozempfänger als vor 20 Jahren. Stichwort ALV und IV-Reformen: Da wurde der Sparhammer hervorgeholt und nun rate, wer davon am meisten profitiert hat und welche Parteien dafür waren.
  • dorfne 18.04.2020 11:51
    Highlight Highlight Wie kann der Schuldenberg beim Bund später abgebaut werden? Ich bin für eine Microsteuer von 0,1 Promille für jede bargeldlose Geld-Transaktion. Zu bezahlen von je beiden, Kunde und Lieferant. Bei einer Transaktion von 1 Million wären das je 100 Franken für Sender und Empfänger. Bei Staatsaufträger oder beim Service publique zahlt nur der Lieferant/Kunde die Microsteuer. Das würde auch für Sozialleistungen gelten. Das würde niemandem wehtun und Milliarden in die Bundeskasse spühlen. Ein neuer Fernseher für 1'500 Fr.? je 15 Rappen Microsteuer.



    • Hierundjetzt 18.04.2020 13:24
      Highlight Highlight Welcher Schuldenberg? 🤔

      Sämtliche Corona Ausgaben werden aus einem schon lange (!) existierenden eidgenössischem Fonds entnommen

      ALV und EO schreiben Gewinne. Haben wir alle einbezahlt. Nix Verlust wegen Corona

      KK: Bezahlung Corona via Fonds für Pandemien. Keine Erhöhung der Prämien

      Keinen einzigen Rappen (!) Schulden machen wir.

      Also, wo genau liegen Deine Ängste wirklich? Fehlende Information.
    • dorfne 18.04.2020 17:36
      Highlight Highlight @Hierundjetzt. Von Angst hab ich nicht geschrieben. Rechtsbürgerliche behaupten ja auch noch heute, die Finanzkrise habe uns nichts gekostet. Der Bund hat Schulden von weit über 100 Milliarden, trotz Überschüssen. Die Unternehmensteuerreform wird Milliarden kosten. Die Banken verteilen 40 Mia Kredite für die der Bund zu 85% bürgt. Die EO muss bald nach dem Mutterschaftsurlaub auch den Vaterschaftsurlaub finanzieren. Die ALV hat gerade erst ihre Schulden getilgt und wird durch flächendeckende Kurzarbeit und Entlassungen wieder rote Zahlen schreiben. Microsteuer ja.






    • Sälüzäme 18.04.2020 22:52
      Highlight Highlight Eigentlich eine gute Idee, leider nicht durchsetzbar. Eine Gewinnsteuer von 1% auf realisierten Börsengewinne währe richtig. Die Milliarden des Bundes stützen letztendlich ja die Aktienkurse. Auch sind die Programme und Infrastruktur dafür schon vorhanden.
  • dmark 18.04.2020 11:42
    Highlight Highlight Ich glaube eines der Probleme an der Sache ist, dass sich Menschen an Situationen "gewöhnen" und dann schnell leichtsinnig werden, bzw. die Gefahren verdrängen.
    Das Virus ist aber immer noch da und wartet nur darauf sich weiter verbreiten zu können.
    Jede Lockerung birgt ein Risiko und wir werden noch lange mit der entsprechenden Vorsicht leben müssen, um nicht die Pandemie wieder anzuheizen.
    Und auch die Wirtschaft muss damit zurecht kommen.
    • Töfflifahrer 18.04.2020 12:08
      Highlight Highlight Ja ich habs gestern Abend an der Tankstelle erlebt (ja ich arbeite und bin ein Pendler), da wurde eine Gruppe Jugendliche durch die Polizei aufgefordert die Versammlung von ca. 8 Personen aufgrund der herrschenden Einschränkungen aufzulösen uns sich an die Vorgaben zu halten. Die Jugendlichen haben dann zurückgefragt, "Warum? Man ist der Coronascheiss immer noch? Ist doch sicher schon vorbei!"
    • Locutus70 18.04.2020 14:26
      Highlight Highlight @dmark - Diesen laxen Umgang mit Viren sind wir eben schon Jahrzehnte gewöhnt.
      In meiner Familie, Freundes- und Bekanntenkreis wenn ich die Leute höre: Ja die gingen schon immer mit Husten, Schnupfen und selbst mit leichtem Fieber in die Arbeit. Die Oma oder Opa wurden auch besucht, wenn die Kinder eine nicht zu schwere Erkältung hatten.
      In dem Bereich müssen wir komplett umdenken und uns anpassen.
    • dmark 18.04.2020 16:33
      Highlight Highlight Dieser kleinen Biester (also die Viren, nicht die Jugendlichen...) werden uns schon noch einiges abverlangen.
      Und ja, wir werden umdenken müssen. Ich bin mir sicher, dass dieses Coronavirus nicht das letzte ist, was uns begegnen wird. Mittlerweile haben wir da schon eine "kleine Familie" beisammen.

      Habe hier mal einen interessanten Bericht gefunden.
      https://www.mittellaendische.ch/2020/04/08/covid-19-eine-zwischenbilanz-oder-eine-analyse-der-moral-der-medizinischen-fakten-sowie-der-aktuellen-und-zuk%C3%BCnftigen-politischen-entscheidungen
  • Gollum27 18.04.2020 11:02
    Highlight Highlight Und die Linke hat wiedermal einfach keine eigene Lösung parat, hinter der man als Linker stehen könnte. Traurig.
    • Lowend 18.04.2020 12:48
      Highlight Highlight Vertrauen in den Bundesrat und die Experten ist intelligenter und staatstragender, als irgendwelche Scheinlösungen für die eigene Klientel, wie sie SVP und FDP jetzt vorschnell präsentieren.
    • Weiter denken! 18.04.2020 13:00
      Highlight Highlight Doch, der Solidaritätszuschlag ist eine gute Idee.

      Für alle ab CHF 500'000 Einkommrn und/oder ab CHF 2 Mio. Vermögen bezahlen ab genanntem Wert 5% zusätzliche Steuern.

      Diesen Zuschlag behalten wir dann gleich bei damit es endlich gerechter zu und her geht hier!
    • Locutus70 18.04.2020 14:28
      Highlight Highlight @Lowend - Der Bundesrat und das BAG kommen mir einfach mit zu wenig Zahlen und Fakten, als das ich ihnen blind vertrauen könnte.
      Wenn sich der eidgenössische Bundesrat schon auf das RKI in Deutschland bezieht - das ist wirklich ein Armutszeugnis.
      Die Zahlen in der Schweiz sind völlig andere als in Deutschland.
    Weitere Antworten anzeigen
  • amore 18.04.2020 10:59
    Highlight Highlight Dass Rösti und Gössi schon wieder ihr neoliberales Gedankengut vortrugen erstaunt mich nicht. Dass ich heute in meiner Tageszeitung ein bezahltes Inserat der SVP an den BR gerichtet entdeckte, finde ich eine Sauerei. In einer Krise meldet man seine Anliegen mit hoffentlich fundierten Argumenten direkt den eigenen BR. Die SVP hat doch zwei BR. Und der BR ist doch mehrheitlich immer noch bürgerlich. Mir geht dieses Parteigeschwafel in dieser speziellen Zeit doppelt auf den Wecker.
    Pfui SVP, das ist wahrlich eine billige Sache, so mit der Pandemie Parteiwerbung zu machen.
  • Peter R. 18.04.2020 10:55
    Highlight Highlight Diese Arena hat überhaupt nichts gebracht. Da werden nur Wiederholungen gedroschen. Das gleiche wird dann sicherlich in der a.o. Mai-Session gemacht.
    Beispiel Pfister: "Der BR müsste sagen, wie die Schüler geschützt werden sollen". Der BR hat klar kommuniziert, dass die einzelnen Lockerungen mit den Verbänden und den Institutionen besprochen werden, mit welchen Schutzmassnahmen die Lockerungen in Angriff genommen werden können.
  • Leary Bants 18.04.2020 10:27
    Highlight Highlight An alle, die den Lockdown und die einschneidenden Massnahmen für Wirtschaft und Grundrechte (und deren Verlängerung) ohne Vorbehalte begrüssen:
    1. Habt ihr nun ab jeder Grippe-/Erkältungssaison Verständnis für die ganzen Beschränkungen und unterstützt diese? Eine neue Variation/Mutation z.b. eines coronavirus ist ziemlich sicher zu erwarten.
    2. Warum haben euch die Todesfälle und die Belastung der Gesundheitssysteme (in schweren Wellen deutlich mehr Todesfälle) durch Viruserkrankungen (v.a. durch Influenza) bis 2020 nicht interessiert?
    • Shlomo 18.04.2020 11:57
      Highlight Highlight Sorry aber du scheinst es auch nach dem 1 millionsten Artikel nicht begriffen zu haben, wo der Unterschied zur saisonalen Influenza ist.
    • Varanasi 18.04.2020 12:02
      Highlight Highlight Es ist keine Grippe.
      Wer das jetzt immer noch nicht kapiert hat, dem ist nicht zu helfen.
      Was denkst du, wie die Todeszahlen aussehen würden, hätten wir keine Massnahmen ergriffen?
      Schau doch mal nach Gross Britannien.
      Die Übersterblichkeit ist jetzt in vielen Ländern schon hoch.
    • Lari Fahri 18.04.2020 12:21
      Highlight Highlight Jaja, gell das Corona ist ja sooo vergleichbar mit der normalen Grippe.
      Nutze doch deinen Internetanschluss, dich richtig zu informieren und hör mit dem FoxFakeNews geschwafel auf.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 18.04.2020 10:24
    Highlight Highlight Den Bundesrat zu loben nur weil er jetzt Abermilliarden von unsern Steuergeldnern locker macht um sein Versagen abzufedern, find ich nicht lobenswert. Der Lockdown für Läden und Gastro wär nicht nötig gewesen, wenn der Bund spätestens nach dem ersten Infektionsfall im Nachbarland Italien für Alle Läden und Gastro-Betriebe die jetzt gültigen
    Sicherheitsmassnahmen per Notrecht befohlen hätte: pro 10m2 nur eine Person, Plexiglas-Trennscheiben, Handdesinfektion am Eingang, Masken fürs Personal. In den Restaurants: weniger Tische (Abstand), Bars geschlossen.




    • Shlomo 18.04.2020 11:58
      Highlight Highlight So ein Bs den du hier verzapfst.
    • Lari Fahri 18.04.2020 12:23
      Highlight Highlight Ist dir bewusst, dass es sich bei den Geldern um Bürgschaften handelt?

    • Magnum 18.04.2020 12:49
      Highlight Highlight Pro 10m2 nur eine Person?
      Dann hätten viele Bars und Restaurants freiwillig zugemacht. Weil so die laufenden Kosten schlicht nicht zu erwirtschaften sind.

      Die 50er-Limite für die Gastronomie von Mitte März war der echte Witz, weil diese Anzahl Gäste in keinerlei Verhältnis zur zu bewirtenden Fläche gesetzt wurde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 18.04.2020 10:13
    Highlight Highlight Das mit dem Gastgewerbe ist so eine Sache. Gehen Sie mal an einem Freitag Abend in die Zürcher Innenstadt. Alle Restaurant bumsvoll. Gehen die Restaurants auf, wollen die Bars und Clubs auch aufmachen. Und dann kommen die Leute wieder zu
    Hunderttausenden mit dem ÖV angereist. Und die nächste Welle kommt. Zumindest in den Dörfern und kleinen Städten hätte man die Läden und Restaurants ab 27.4. wieder öffnen können, da wo keine Massenaufläufe zu befürchten sind. Aber unter den bekannten strengen Auflagen.



  • gio melo 18.04.2020 10:09
    Highlight Highlight Sorry, ich als Linker muss für einmal den Rechten recht geben. Der Lockdown war sicher sehr gut (sagen auch die Rechten). Die Vorbereitungen zur Meisterung der Krise auch.
    Aber wenn sogar die Spitäler bereits vor 2 Wochen Kurzarbeit anmelden mussten, dann verstehe ich die ganze Panikmache nicht mehr ganz.
    Ausser im Tessin und z.T in GE, VD hat eine erste Welle zum Glück gar noch nicht stattgefunden.
    Und die Medien tragen auch viel zur Angstmacherei bei (einheimische Spitalberichte immer mit den Bildern aus Bergamo, Headlines mit wohl allen Personen mit einem schlimmen Verlauf)
    • philosophund 18.04.2020 13:11
      Highlight Highlight Du bist aber ein spezieller „Linker“. 🤣
    • pura vida 18.04.2020 13:54
      Highlight Highlight Gi melo.
      Die Spitäler haben Kurzarbeit angemeldet, da sie die planbaren Operationen nicht mehr durchführen konnten.
      Fachpersonal (IPS und IMC) haben keine Kurzarbeit, die krüppeln sich den A*** ab. Die können nämlich nicht durch Dipl. Pflegepersonal, FaGe's oder Militärs ersetzt werden.
      Das versteht der Otto-Normalbürger leider nicht, für die sind alles einfach Krankenschwestern.
      Und das Personal auf den extra aufgerüsteten Covid-Abteilungen, die haben ebenfalls keine Kurzarbeit.
      Nichts mit Panikmache, da gehts ums Überleben.
    • gio melo 18.04.2020 23:15
      Highlight Highlight pura vida.
      Ich lasse mich gerne belehren. Welche Spitäler (nicht TI,GE, VD) sind das alles?
  • Varanasi 18.04.2020 09:55
    Highlight Highlight Platzer von der GastroSwiss hat an die fünf bürgerlichen Bundesräte eine mail geschrieben, dass sie die Anträge von Berset abschiessen sollen, damit dieser abgestraft würde. An Berset und Sommaruga ging die Mail natürlich nicht.
    Unfassbar sowas.
    Bericht heute im Tagi.
    • Magnum 18.04.2020 12:53
      Highlight Highlight Make Parteipolitik Great Again.

      Gewerbeverband-Bigler ist ja etwa im gleichen Fahrwasser unterwegs.

      Ohne überzeugendes Betriebskonzept, wie die Hygiene- und Distanzvorgaben eingehalten und das eigene Personal geschützt werden können, wird auch ab dem 8. Juni nichts gehen (das gilt so übrigens auch per 11. Mai für den Detailhandel).

      Insofern sollte der Platzer sich zusammen mit den seinem Verband angeschlossenen Betrieben eher mit der Erarbeitung solcher Konzepte beschäftigen, damit es später keinen massiven Patzer gibt.
  • Antichrist 18.04.2020 09:53
    Highlight Highlight Die Bürgerlichen machen das richtig. Die wirtschaftlichen Schäden werden riesig sein und man wird die Linken dafür verantwortlich machen können mit ihrem zögerlichen Vorgehen. Das wird ein spannender Wahlherbst.
    • Shlomo 18.04.2020 12:00
      Highlight Highlight Sorry, ich will dich nicht enttäuschen aber die Wahlen waren letzten Herbst.
    • Töfflifahrer 18.04.2020 12:12
      Highlight Highlight Im BR sind 5 Bürgerliche, schon vergessen?
    • Juliet Bravo 18.04.2020 12:43
      Highlight Highlight Wahlherbst?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Capslock 18.04.2020 09:47
    Highlight Highlight Der Rösti und sein bla bla bla, Er will nicht die Wirtschaft vor die Gesundheit stellen, aber mit seinem Geschwafel tut er genau dies
    • dorfne 18.04.2020 17:55
      Highlight Highlight @Slomo. Es gibt ja nicht nur alle 4 Jahre National- und Ständeratswahlen. Im Aargau sind bereits im kommenden Herbst Grossratswahlen. By the way: ohne den Kampf von Linken und Gewerkschaften gäb es keinen starken Sozialstaat, der jetzt uns alle rettet.
  • regen 18.04.2020 09:46
    Highlight Highlight ich verstehe das br-bashing der svp und gewissen bürgerlichen nicht, haben sie doch faktisch die totale mehrheit im bundesrat und könnten somit alles durchboxen.....
    ja, vielleicht zwingt einem die grosse führungsverantwortung in einem solchen amt zum umdenken. herr maurer scheint aber irgendwie resistent dagegen zu sein.....
    • bubu_BE 18.04.2020 11:27
      Highlight Highlight @regen: Da stehen Sie nun im wörtlichen Sinne im Regen (analog Ihren Namen)...mehr gibt es nicht zu sagen
    • Saraina 18.04.2020 11:45
      Highlight Highlight Das ist doch dasselbe Vorgehen, das die SVP immer zeigt. Motzen, Aufstacheln, und alle Unzufriedenen als Wähler gewinnen suchen. Zu mehr hat es noch nie gereicht.
    • quad 18.04.2020 12:02
      Highlight Highlight Sie vergessen den Faktor Mensch. Frau Sutter & Amherd sind relativ neu im BR, Cassis will keinen "Shitstorm" mehr von den Medien & Parmelin ist eh mit allem überfordert. Bleiben Berset, der zwar gut reden kann aber eigentlich über die ganze Linie seit Jahren im Gesundheitswesen versagt hat, was wir jetzt übrigens auch richtig zu spüren bekommen. Frau Sommaruga als Präsidentin ist ok für mich. Ueli ist wie er ist, er gibt eben auch einmal Gegensteuer, was prinzipiell zu begrüssen ist. Wenn am Schluss aber alle immer die gleiche Meinung haben brauchen wir in Zukunft auch nicht mehr 7 BR's.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sälüzäme 18.04.2020 09:25
    Highlight Highlight Vom BR wird die Quadratur des Kreises verlangt, die Vernunft sagt, das ist unmöglich. Die SVP will den Teufel mit dem Belzebub austreiben, hat noch nie funktioniert. Bis ein Impfstoff zur Verfügung steht wird es weitere Wellen geben. Ist nur eine annähernd so schlimm wie die Erste, wahren alle bisherigen Massnahmen umsonst und der Schaden bei der Wirtschaft erst recht katastrophal und nicht mehr kontrollierbar. Vom menschlichen Leid gar nicht zu sprechen. Die Kontrolle muss beim BR bleiben und nicht den Parteien und Verbänden überlassen werden.
    • ZimmiZug 18.04.2020 10:19
      Highlight Highlight Irgendwie habe ich eine Vorahnung, dass es eine zweite Welle brauchen wird, welch evtl. noch schlimmer als die erste sein wird, bis auch die die grosse Mehrheit im der D-Schweiz merkt, dass wir noch lange nicht zur cura normal zurückkehren können.
    • dorfne 18.04.2020 10:34
      Highlight Highlight Die Quadratur des Kreises hat niemand verlangt. Aber die Einhaltung der eigenen Pandemiepläne VOR Corona hätte man verlangen müssen. Die Pflichtlager für medizinisches Schutzmaterial und Medikamente wurden verschlampt. Um Geld zu sparen. Grosse Lager müssen schliesslich verwaltet werden. Jetzt schiebt der Bund den Kantonen die Schuld in die Schuhe. Ich frage mich ob Sie immer noch voll des Lobes wären, wenn Sie plötzlich ein lebensnotwendiges Medi nicht mehr kriegen, weil die Lager leer sind und China und Indien nicht sofort für Nachschub sorgen.



    • Sälüzäme 18.04.2020 10:55
      Highlight Highlight @dorfne: sie scheinen unser politisches System nicht verstanden zu haben. Der BR kann auf ihre Argumente nur Vorschläge unterbreiten, der Rest liegt beim Parlament und den Kantonen und die haben an allen Ecken und Enden gespart. Was die Medis angeht ist die freie Marktwirtschaft verantwortlich, ein Steckenpferd der bürgerlichen Parteien. Der BR trifft da keine Schuld.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Majoras Maske 18.04.2020 09:13
    Highlight Highlight Und was ist, wenn all die Läden wieder öffnen, aber die Leute trotzdem nicht kommen? Es haben sehr viele Leute Kurzarbeit, die Konsumentenstimmung ist so schlecht wie seit der Krise in den 90ern und nicht zu letzt sind die Leute wegen der Ansteckungsgefahr immer noch vorsichtig. Ich gaube nicht, dass die wieder eröffneten Läden besonders gut laufen werden. Leider.
    • Sälüzäme 18.04.2020 10:03
      Highlight Highlight Wer hat diese Erhebung gemacht? Es ist ein schlechter Zeitpunkt die Konsumentenstimmung zu erheben wenn nicht konsumiert werden kann. Viele konnten ihr Geld nicht ausgeben und es herrscht auch Nachholbedarf, gesehen bei den Baumärkten in Österreich. Abwarten und Tee trinken, es kann auch besser sein als erwartet.
    • bonpris 18.04.2020 17:27
      Highlight Highlight @Sälüzäme

      Viele haben nach dem Lockdown kein Geld mehr übrig, weil sie wegen des Lockdowns auf Kurzarbeit sind und 20 % weniger Einkommen haben. Sie brauche jetzt ihre Ersparnisse auf, so sie denn haben.

      Im Kanton Zürich sind davon über 30 % der Arbeitnehmer betroffen. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 30 % !!!

      Für lange, buchen viele keine Ferien, kaufen kein Auto, keinen Fernsehr, keine Kleider, gehen nicht in's Restaurant. Der Konsum wird lange Zeit viel weniger sein. Eine schlimme Rezession hat soeben begonnen.


      Der Lockdown ist extrem selbstzerstörerisch und darum falsch.
    • Sälüzäme 18.04.2020 18:11
      Highlight Highlight @bonpris: der Lockdown ist richtig. Auch ich habe 20% weniger und da ich auch weniger ausgeben kann spare ich sogar mehr als vorher. Alle die ich kenne sagen übrigens das selbe und warten darauf, wieder ins Restaurant und den Fummelladen gehen zu können. Wer aus Langeweile halt nur homeshoping macht ist selber schuld, der hatte aber auch vorher keine Kohle. Der Lockdown zerstört nicht die Wirtschaft, sondern unsere Lebensweise. Arbeit auslagern, wie die Pharma, Maschinenbauer, Chemie etc. und nur noch auf Unterhaltung, billig einkaufen und Ferien machen geht irgendwann nicht mehr.
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  • champedissle 18.04.2020 09:03
    Highlight Highlight Der Bundesrat soll sich nicht beirren lassen. Vor einigen Wochen verlangten die gleichen Leute, die eine Oeffnung wollen den Hausarrest. Die Massnahmen konnten gar nicht hart genug sein. Bisher hat der BR gut gehandelt, manchmal etwas schwierig kommuniziert in diesem Wirrwar von Deutsch und Französisch, was verständlich ist, da in der Muttersprache Französisch vieles gesagt wurde, das nachher in der deutschen Uebersetzung fehlte. Da muss man unbedingt eine Lösung finden. 70 % in der Schweiz sprechen Deutsch also muss zuerst in Deutsch kommuniziert werden.
    • cal1ban 18.04.2020 09:41
      Highlight Highlight Der Youtube-Kanal vom SRF überträgt die PK des Bundesrates mit Simultanübersetzung.
    • Neruda 18.04.2020 11:08
      Highlight Highlight Du hättest ja auch einfach im Französischunterricht aufpassen können. Für etwas gibt der Staat ja viel Geld für diesen aus.
    • Töfflifahrer 18.04.2020 12:17
      Highlight Highlight Ein BR soll in der Landessprache sprechen in der er sich am besten ausdrücken kann. Wir habe hier Deutsch, Italienisch, Französisch und Rätoromanisch zur Auswahl. Um das allen dann rüberzubringen sind ja die Simultanübersetzungen da.
  • Antichrist 18.04.2020 09:03
    Highlight Highlight Das Problem ist, dass die Linken gar nicht wissen, was Geld bedeutet. Der Staat wirft aktuell mit Milliarden um sich, die ihm gar nicht gehören. All die sozialistischen Parteien können ihr Glück gar nicht fassen. Nun können sie endlich die Reichen und den Mittelstand noch mehr schröpfen und all ihre Initiativen, die die Bürger in den letzten Jahren abgelehnt haben, kommen wieder auf's Tapet. Die Pandemie hat in der Schweiz praktisch keine Auswirkungen und die Menschen wissen, wie man sich schützt. Der Bundesrat muss den Pandemienotstand sofort zurücknehmen und die Demokratie wieder herstellen.
    • leu84 18.04.2020 10:05
      Highlight Highlight Zum einen gibt es nur eine Partei mit sozialistischem Hintergrund ;)
      Die Pandemie hat Auswirkungen gezeigt. Da man rasch gehandelt hat, konnte man schlimmeres verhindern. Zum Glück haben wir gut ausgebildete Kräfte im Medizin- und Pflegebereich. Ein Gesundheitswesen wie in UK oder USA, wie manch SVP oder FDPler wünschen, hätte mehr Todesfälle und Chaos beschert. Die Räte hatten am Anfang keine Idee, was man machen soll, obwohl es auch Offiziere in den Räte sitzen.
    • Töfflifahrer 18.04.2020 10:15
      Highlight Highlight Selten so einen Bullshit gelesen. Informieren Sie sich doch mal im Tessin oder in Genf oder auf den Intensivstationen der Spitäler!
      Zudem zeigt die flache Kurve nur, dass die Massnahmen wirken.
      Das jetzt so darzustellen als ob die Pandemie in der Schweiz ja fast nicht stattfand ist an Ignoranz und Arroganz fast nicht mehr zu überbieten.
      Aber genau so werden die Bürgerlichen die Situation darstellen um keine Anpassungen bezüglich Arbeitssituation im Pflegebereich vorzunehmen oder um verpflichtende Vorgaben im Pharmabereich und der Selbstversorgung und zu verhindern.
    • Qui-Gon 18.04.2020 10:24
      Highlight Highlight Im BR sind 5 Bürgerliche.Nur so zur Erinnerung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vecchia 18.04.2020 08:46
    Highlight Highlight Auch wenn ich die Besorgnis um kleine Läden und die Gastronomie verstehe, die Ignoranz und Schönrednerei betreffend Situation des Gesundheitswesens seitens Gössi und Rösti waren unerträglich.

    Abgesehen von Levrat war in dieser Arena aber vorallem die Politik der Deutschschweiz abgebildet, in der Romandie und dem Tessin sieht es anderes aus.
    • Saraina 18.04.2020 11:48
      Highlight Highlight Das ist wahr. Den Wenigsten ist klar, wie die Schweiz diesbezüglich gespalten ist. Das scheint mir auch ein Versäumniss der Medien, insbesondere von SRF.
  • Töfflifahrer 18.04.2020 08:33
    Highlight Highlight Es scheinen viele zu vergessen dass die Pandemie noch lange nicht vorüber ist, dass Neuansteckungen noch passieren, dass wir noch keine Medikamente dagegen haben und, dass noch zu vile sterben.
    Die Welle konnte nur dank den Massnahmen der BR so flach gehalten werden. Was der BR jetzt versucht, ist die Welle weiterhin so tief zu halten, aber Lockerungen vorzunehmen.
    Das schlimmste Szenario, auch für die Wirtschaft, ist, dass man zu früh zu viel öffnet und die Ansteckungen wieder explosionsartig ansteigen.
    Auch die Wirtschaft muss sich damit abfinden, dass hier Vorhersagen nicht möglich sind!
  • Berner_in 18.04.2020 08:27
    Highlight Highlight Die SVP will nicht mehr am gleichen Strick ziehen und auf „Wettbewerb mit voller Wucht“ machen? Echt jetzt? Konstruktiv tönt anders...
    • Töfflifahrer 18.04.2020 08:46
      Highlight Highlight SVP eben 🤷‍♂️. Das Volk von die immer reden ist denen eben vollkommen wurscht.
    • bubu_BE 18.04.2020 11:24
      Highlight Highlight Nein, das ist definitiv nicht so. Am besten schauen Sie die gestrige Arena, dann können Sie sich einen Überblick verschaffen...
  • Q anon = B annon 18.04.2020 08:23
    Highlight Highlight Die SVP ist ja für die Gesundheit!
    "Für Albert Rösti hingegen ist die beste Lösung, «dass Herr Grüter wieder arbeiten kann»."
    Ja, genau solange bis es etwas Kostet!
    Es zieht sich seit Jahren wie ein Roter Faden durch die SVP Politik, sie sind bis Militär und Landwirtschaft, immer für die Lösung die nichts Kostet oder Steuersenkungen bringt.
    Beispiel Kt. Luzern 2015 SVP Slogan: Sicherheit Jederzeit!
    Nach der Wahl wollte die SVP die Polizei Reduzieren! Aussage: Die Verteilen eh nur Bussen! Steuersenkung sei wichtiger! im Pleite Kanton!
    War mit Sicherheit nur gemeint nicht Erwischt zu werden?
    • bubu_BE 18.04.2020 12:25
      Highlight Highlight @Tag der Sonne:Ausser einem Bashing stimmen auch Ihre Aussagen grösstenteils nicht.
    • Q anon = B annon 18.04.2020 14:52
      Highlight Highlight @Bubu_Be
      Dann bis auf Bashing und Falsch enthält Ihre Aussage keine Fakten!
      Ich möchte noch Wortkreationen ins Feld führen die Zeigt wie diese Partei Denkt:
      Schein Invalider
      Schein Arbeitsloser
      Schein Asylant
      Schein Sozialhilfebezüger
      Es hat gemäss SVP nie Geld für AHV Bezüger, Frührenten, Familienförderung, Kinderbetreuung, KK Entlastung, Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger, Rentner, Kunst und Schulen!
      Aber immer Genug für Steuersenkungen für Grosskonzerne, Kampfjets, Dividenden Besteuerung Senken und Stempelsteuer Abschaffen. Einfach wo es Reiche Betrifft ist immer genug Geld da,für Bürger nie
  • Carl Gustav 18.04.2020 08:04
    Highlight Highlight Mir sind die Spitalkapazitäten eigentlich egal Herr Rösti.
    Das ganze Land hat sich einen Monat zusammengerissen, jetzt möchte ich nicht noch mehr Opfer riskieren, weil man den Marathon nicht zu Ende laufen will.
    Von mir aus können die Coronabetten leer bleiben.
    #fürsVolkstattfürsPortemonnaie
    • bonpris 18.04.2020 17:15
      Highlight Highlight Das Portemonnaie ist überlebenswichtig für Millionen Schweizer. Das Spitalbett ist nur für ein paar Tausend überlebenswichtig.

      Also: Das Protemonnaie ist tausendmal wichtiger.

      Der Lockdown hätte schon vor 10 Tagen aufgehoben werden sollen, als klar war, dass es weitaus weniger als 50 000 Coronatote geben wird.
    • Sälüzäme 18.04.2020 18:26
      Highlight Highlight @bonpris: heute benutz man Karten, wozu Portemonaie. 🙄🙄

      Sei froh das "nur" so wenige gestorben sind, du währst vielleicht der 49999 gewesen.

      Trollig dieser Troll.
  • Fairness 18.04.2020 08:00
    Highlight Highlight Maskenpflicht (mit Asnahme ohne nur draussen mitkaum Leuten unterwegs in der Natur) hilft ziemlich viel. Insbesondere unter Leuten schützen Masken vor denjenigen, die noch gar nicht wissen, dass sie das Virus haben, da sie noch oder keine Symptone zeigen. Und wer mit der Maske nicht ordentlich umgeht, steckt wenigstens sich selbst und nicht andere an.
    • leu84 18.04.2020 10:12
      Highlight Highlight Man kann sich selber nicht Anstecken. Entweder infiziert man andere oder man wird von anderen angesteckt. Und wie schon oft gesagt, es gibt kein Verbot, dass man keine Gesichtsmasken oder sonst was tragen muss. Es gibt auch Schweizer Nähateliers die wiederverwendbare Masken näht.
  • Sapere Aude 18.04.2020 07:57
    Highlight Highlight Die Wirtschaft und Bürgerliche haben vorübergehend die Deutungshoheit darüber verloren, was in unserem Land und in der Politik läuft. Deshalb die ostentative Forderung zur Rückkehr zur Normalität, wo beispielsweise das Pflegepersonal immer noch Scheisse bezahlt werden wird.
    • Töfflifahrer 18.04.2020 09:06
      Highlight Highlight Das wird sich auch nicht ändern, so lange die Bürgerlichen das Sagen haben.
  • Provinzprinz 18.04.2020 07:41
    Highlight Highlight Wir hatten für ein paar Jahre die MwSt leicht erhöht. Dann machen wir das halt nochmals um die Schulden zu tilgen, oder wir lassen die MwSt gleich auf 8% und richten einen Pandemiefond ein... So schlimm waren die Jahre mit 8% MwSt auch nicht.
    • Max Dick 18.04.2020 07:59
      Highlight Highlight Das geht dann aber zu einem grossen Teil zu Lasten der kleinen Geschäfte - gerade jenen, die jetzt durch den Lockdown in trouble gekommen sind.

    • Citizen321 18.04.2020 08:15
      Highlight Highlight Ach was, "zu Lasten der Geschäfte", das zahlt doch am Ende immer der Konsument!
    • kann(nid)verstaan 18.04.2020 08:28
      Highlight Highlight Eine derart erhöhte MwSt geht auch zulasten der Menschen, die jetzt schon arbeitslos geworden sind oder noch werden. Die werden bekanntlich deutlich weniger Geld im Portemonnaie haben, dafür aber deutlich mehr zahlen müssen. Nein, es wird wohl eine einmalige, außergewöhnliche Lösung brauchen, um die Konsequenzen dieser Pandemie zu lösen. Der Aufwand, eine solche Lösung zu finden, lohnt sich aber. Sie ist gleichzeitig die Vorbereitung auf kommende weltweite Krisen solcher oder ähnlicher Art .
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stefano82 18.04.2020 07:23
    Highlight Highlight Bisher waren mir die rechten Parteien eher unsympathisch (vor allem Frau Gössi), da sie immer die gleiche Schallplatte gespielt hat. Aber im Moment ist es Frau Gössi und die rechten Parteien, welche an die Zukunft denken und so schnell wie möglich aus diese unnötige Corona-Hysterie rauss wollen. Am Ende werden es mehr Tote wegen der kaputten Wirtschaft (Suizide, Depressionen, Gewalt, Drogen, etc.) sein, als wegen Covid. Und was haben wir geschützt?? Schweden macht es vor, dass es auch anders geht.
    Ich verlange, dass ab sofort alles wieder normal läuft wie vor dem Lockdown und zwar sofort....
    • Serjena 18.04.2020 09:08
      Highlight Highlight Interessante Sichtweise, wenn man einfach so so und so viele Tote auf die leichte Schulter nehmen kann.

      Schwedens Ministerpräsident Stefan Löfven rechnet angesichts der Ausbreitung des Coronavirus mit Tausenden Todesfällen in Schweden

      https://www.welt.de/politik/ausland/article207021889/Corona-in-Schweden-Ministerpraesident-rechnet-mit-Tausenden-Toten.html
    • Varanasi 18.04.2020 09:17
      Highlight Highlight Schweden macht es vor mit der höchsten Todesrate in Skandinavien und mit Eltern, die ihre Kinder vor Angst nicht mehr in die Schule schicken und dann nicht mal Fernunterricht bekommen.

      Hier Ist ein guter Artikel von gestern aus dem Spiegel. Es ist nicht alles Gold was glänzt.

      https://www.spiegel.de/politik/ausland/corona-krise-schwedens-sonderweg-a-19da0d16-c2ce-44ed-93f9-4be81b383c18
    • Matti_St 18.04.2020 09:22
      Highlight Highlight @Stefano, du hast schon eine Weile nicht mehr Schwedens Zahlen angeschaut?
    Weitere Antworten anzeigen
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 18.04.2020 07:20
    Highlight Highlight Die Vermieteren sind die grossen Profiteure, stossen sich noch fetter und kleine Firmen in den Konkurs. Bezahlen tun wir dann mit den Steuern.
    Ich finde es eine Frechheit, dass der BR nichts unternimmt:
    Es ist dumm, wenn ein Vermieter seinen Mieter in den Konkurs zwingt.
    • Varanasi 18.04.2020 09:58
      Highlight Highlight Wer wohl diejenigen sind, die sich im Bundesrat dagegen sträuben?
      Die SP fordert schon länger einen Mieterlass, aber nun, 2 gegen 5 würde ich da mal sagen.
  • Jein 18.04.2020 07:08
    Highlight Highlight Der Bundesrat kann in dieseer Sache nicht gewinnen. Geht man vorsichtig bei der Öffnung vor und bleiben die Fallzahlen gering, erhält man der Vorwurf zu vorsichtig zu sein. Folgt man der Linie gewisser bürgerlicher Parteien und öffnet man schnell kommt es zu einer zweiten Welle, Vorwurf zu voreilig zu sein.

    Da wir nicht massenhaft Masken zur Verfügung haben können wir nicht Südkoreas Vorgehen folgen, und uns bestenfalls an Österreich orientieren die 2 Wochen voraus sind bei der Öffnung.
    • Leica 18.04.2020 08:54
      Highlight Highlight Ich habe in den letzten Wochen oft gedacht, zum Glück bin ich nicht Bundesrat und muss all diese schwierigen Entscheidungen treffen.
    • Berner_in 18.04.2020 09:07
      Highlight Highlight Die Ungleichbehandlung von Grossisten und Detailhandel erscheint tatsächlich unverständlich. Detailhändler können ihre Mitarbeitenden und Kunden mindestens so gut schützen, wie die Grossen.

      Das wahre Problem dahinter scheint der öV zu sein, wenn plötzlich wieder viel mehr Menschen unterwegs sein werden und dazu aktuell noch die Kapazitäten eingeschränkt sind...
    • quad 18.04.2020 11:53
      Highlight Highlight Wo Berset und Co. total versagen ist, dass man den nimmersatten, Lobby starken Grossverteiler den Vortritt gibt und die zig tausend neu verschuldeten KMU's mindestens noch 2 Wochen zappeln lässt ... dass ist für mich eine absolute Frechheit. Ich hoffe, dass sich alle Detailhandel KMU's bei den nächsten Wahlen daran erinnern werden, auf Aktion kommt bekanntlich Reaktion!
      Übrigens Österreich macht es genau umgekehrt zuerst kommen die Kleinen (bis 400m2) dann die Grossen dran. Im Fussball wäre Kurz ein Lionel Messi Zauberer & Berset doch eher ein biederer & ungeschickter Berti Vogts ...
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