Schweiz
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epa08298440 Swiss Federal president Simonetta Sommaruga briefs the media about the latest measures to fight the Covid-19 Coronavirus pandemic, in Bern, Switzerland, 16 March 2020.  EPA/ANTHONY ANEX

Bundesrätin Simonetta Sommaruga hat eine wichtige Botschaft für das Schweizer Volk. Bild: EPA

Bundespräsidentin wendet sich mit offenem Brief ans Volk: «Jetzt kommt es auf uns alle an»

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga hat sich in einem offenen Brief an die Bevölkerung gewandt. Wir verbreiten diesen im Wortlaut.



Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger

Unser Leben hat sich über Nacht verändert. Schulen, Kinos und Läden sind geschlossen, Veranstaltungen verboten. Ältere und kranke Menschen bleiben zuhause. Viele Berufstätige arbeiten von daheim aus. Im Büro oder auf der Strasse kommen wir uns nicht näher als zwei Meter. Ansammlungen von mehr als fünf Personen sind draussen verboten.

Diese Regeln sind wichtig. Denn sie retten Leben. Darum müssen wir sie unbedingt einhalten. Nur so können wir Ansteckungen vermeiden und die Verbreitung des Corona-Virus verlangsamen. Und das ist jetzt entscheidend. Wenn sich das Virus zu schnell verbreitet, sind die Intensivstationen in unseren Spitälern überlastet. Die Folgen können verheerend sein. Jetzt kommt es auf uns alle an.

Die Opferzahlen in der Schweiz steigen. Das tut weh. Bund, Kantone und Gemeinden arbeiten Tag und Nacht an Lösungen. Es ist aber wie so häufig in unserem Land: Es braucht die Bevölkerung.

Wir, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, haben es in der Hand. Im Namen des Bundesrats rufe ich Sie deshalb auf: Bleiben Sie daheim, wenn Sie älter als 65 oder krank sind. Bleiben Sie auf Distanz zu anderen Menschen. So helfen Sie sich. Und so helfen Sie den anderen.

Die Behörden lassen die Bevölkerung nicht allein. Wir kümmern uns um Betriebe und Arbeitsplätze. Der Bundesrat hilft Unternehmen, Angestellten und Freischaffenden, die um ihre Existenz kämpfen. Er sorgt dafür, dass Löhne bezahlt werden können und Firmen Kredite erhalten. Mehr als 40 Milliarden Franken stehen ab sofort zur Verfügung, rasch und unbürokratisch.

Ein riesengrosses Dankeschön! Nicht alle Menschen können zu Hause bleiben. Wir brauchen das Gesundheitspersonal, die Pöstler, die Verkäuferinnen, die Lastwagenfahrer, Bus-Chauffeure, unsere Bäuerinnen und Bauern, die Armeeangehörigen: Sie schauen, dass die Versorgung auch weiterhin funktioniert. Ihnen gebührt ein riesengrosses Dankeschön!

Genau das hat die Schweiz immer ausgezeichnet. Wenn es darauf ankommt, sind wir mehr als 26 Kantone und 8.5 Millionen Menschen. Wir sind ein Land. Und wir sind füreinander da.

Ihre

Simonetta Sommaruga

Bundespräsidentin

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126Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Deinha 22.03.2020 05:16
    Highlight Highlight Alle sollten Zuhause bleiben nicht nur die Senioren oder solche mit Vorerkrankungen. Mit dieser Aussage wird der Freipass gegeben für den Rest und da kommen eben solche Sprüche wie:" mich betrifft es sowieso nicht".

    Davon abgesehen ist die Botschaft stark und vermittelt Sicherheit.

    #stay@home
  • Abendländer 21.03.2020 12:12
    Highlight Highlight Haben Merkel, Seehofer und die Kohorte der anderen Kleinkriminellen deutschen Politiker, die TRANSIT Güter für CH auf deutschem Boden endlich freigegeben? Kein durch Steuergeld finanzierter Personenschutz für Deutsche auf CH Boden mehr!! Ebenso sollte allen nun klar sein dass ein EU-Rahmenvertrag zur Makulatur also in den Papierkorb gehört.
    • Burkis 21.03.2020 13:53
      Highlight Highlight Christoph besch es du?
    • Zerschmetterling 21.03.2020 15:23
      Highlight Highlight Ui, ist da jemand wütend auf unsere nördlichen Nachbarn? Ich würde versuchen wenigstens in dieser Zeit die Energie anders zu nutzen
  • Abendländer 21.03.2020 12:08
    Highlight Highlight Haben Merkel, Seehofer und die Kohorte der anderen Kleinkriminellen deutschen Politiker, die TRANSIT Güter für CH auf deutschem Boden endlich freigegeben? Kein durch Steuergeld finanzierter Personenschutz für Deutsche auf CH Boden mehr!! Ebenso sollte allen nun klar sein dass ein EU-Rahmenvertrag zur Makulatur also in den Papierkorb gehört.
  • Fairness 21.03.2020 11:31
    Highlight Highlight https://www.bluewin.ch/de/news.html
    „Wie die Spanische Grippe die Welt erschütterte“

    Damals hatte die Schweiz sogar Masken!

  • Balikc 21.03.2020 11:22
    Highlight Highlight Die neue 5-Personen-Regelung wurde doch nur geschaffen, damit sich die Bundesräte nicht mehr mit Maurer und Parmelin abgeben müssen.
    🤭
  • leu84 21.03.2020 10:44
    Highlight Highlight Je schneller wir diese Pandemie überstehen, desto früher können wir wieder raus. Aber solange sich die Leute in Gruppen treffen, auch heimlich, desto länger dauert das Ansteckungsrisiko. Also alle Regeln, Massnahmen und Tipps einhalten, dann dürfen wir auch bald wieder an die See- oder Flusspromonaden.
    • Swen Goldpreis 22.03.2020 19:47
      Highlight Highlight Nein, es ist genau umkehrt: Flatten the curve bedeutet nicht, die Gesamtzahl der Infektionen zu verringern, sondern sie über eine längere Zeit zu verteilen, damit die Spitäler nicht überlastet werden. Das ist selbstverständlich sinnvoll, aber es führt halt eben dazu, dass alles länger dauert.

      Ideal wäre, wenn sich immer genau so viele Leute anstecken, dass die Intensivstationen ausgelastet sind. Dann bekommen alle die optimale Betreuung und es geht nicht so lange, bis wir durch sind.
  • Itallion 21.03.2020 10:29
    Highlight Highlight Frau Simonetta Sommaruga: haben sie auch an die Blaulichtorganisationen gedacht? Wohl kaum, sonst hätten sie es geschrieben.....sind Ihnen wohl nicht so wichtig....wie auch die Bauarbeiter, Lokführer, Gleismonteure, und und und....sagen sie doch einfach, jeder der noch Arbeiten muss....diese Menschen halten noch was aufrecht....
  • Snooks 21.03.2020 10:10
    Highlight Highlight Man muss die Leute mit harten Massnahmen zwingen. Bildungsresistente Verschwörungstheoretiker und egoistische Hamsterkäufer werden sich nicht von ihrer solidarischen Seite zeigen.
  • politchnuschti 21.03.2020 10:10
    Highlight Highlight Es wäre zu hoffen, dass die liebe Klavierlehrerin auch bei anderen Themen das Volk einbeziehen würde und nicht immer ideologische Eigeninteressen verfolgen würde.
    • Anam.Cara 21.03.2020 22:10
      Highlight Highlight @politchnuschti
      Über solche Themen sollten wir erst wieder sprechen, wenn die aktuelle Krise vorbei ist.
      Im Moment tut die Regierung was sie kann. Und das verdient unseren Respekt.
      In der Bundesregierung und der Politik ist "chnuschte" (wie dein Pseudo suggeriert) gerade nicht die beste Wahl.

      Und: die Situation ist für alle neu. Auch für unsere Regierung.
      Wir alle können im Moment nur beobachten und lernen. Und für einmal einfach tun, was uns gesagt wird.

      Ideologie, Antipathie und Individualismus bringen uns gerade keinen Millimeter weiter.
      Wir schaffen das nur zusammen.
      Alle.
      Miteinander.
  • Balikc 21.03.2020 10:04
    Highlight Highlight Die Läden sind leer, die Schränke voll...


    ...wir können jetzt ganz entspannt von Hamstern auf Vögeln umstellen.
    Benutzer Bild
  • Fairness 21.03.2020 10:02
    Highlight Highlight Viele der Senioren checken es einfach nicht wirklich. Das ist nicht böse gemeint. Es ist sehr schwierig, ihnen die Dringlichkeit verständlich zu machen, dass sie mit ihrem Rausgehen unnötig Spitalbetten füllen.
    • Zerschmetterling 21.03.2020 15:26
      Highlight Highlight Es ist nicht schwierig, die meisten sind einfach beratungsresistent...
  • Fairness 21.03.2020 09:54
    Highlight Highlight
    Jeder der es Immer noch nicht kapiert hat und sich nicht an die Massnahmen hält, füllt unnötig dringend gebrauchte Spitalbetten oder bringt sogar Leute um.
    Wenn es zu wenig Intensivbetten hat, hoffe ich sehr, dass man die Leute einschläfern darf und nicht einfach ersticken lassen muss. Ist das entsprechende Gesetz in Arbeit oder gibt es da auch nur eine Empfehlung?
  • O ¯\_(ツ)_/¯ O 21.03.2020 09:46
    Highlight Highlight Meine Mutter arbeitet als Putzfrau im Amtshaus in St.Gallen und gehört zur Risikogruppe.

    Und trotzdem verlangt ihr Vorgesetzter, dass sie arbeiten geht! WTF!!!

    Liebe Frau Bundespräsidentin, (sc)hauen Sie bitte mal auf die Finger dieser idiotischen Beamten in St.Gallen.
  • Myko 21.03.2020 09:40
    Highlight Highlight Es scheint angekommen zu sein, Danke,
    Ich (Lokführerin) bin schon den ganzen Morgen mit fast leeren Zügen unterwegs
    • Fairness 21.03.2020 10:13
      Highlight Highlight Für Viele ja. Aber die Ignoranten gibt es leider immer noch. Und solche die meinen, nur genug Zwiebeln und Knoblauch essen verschont sie ...
  • bbelser 21.03.2020 09:33
    Highlight Highlight Danke, Frau Sommaruga! Bin froh, dass bei uns keine Symbolpolitiker regieren, sondern besonnene Menschen, die diese herausfordernde Gratwanderung in der Virus-Krise gestalten.
    Als 60+ bleiben meine Frau und ich schon seit über einer Woche zuhause. Aus Verantwortung, aber v. a. aus tiefem Respekt vor allen, die jetzt "den Laden am laufen halten".
    Alle paar Tage überfällt uns aber unser 25jähriges Ich (das ja auch noch in uns lebt) und will raus. Mit all den bekannten irrationalen Selbsttäuschungsversuchen.
    Vernunft und Respekt überzeugen uns aber ganz schnell wieder weiterzumachen. 😉
  • djupp 21.03.2020 09:32
    Highlight Highlight Aber die Baustellen bleiben offen. Täglich 220'000 ArbeiterInnen, auf engem Raum zusammen, können den Abstand nicht einhalten, die Hände nicht waschen.

    Die Baustellen müssen jetzt geschlossen werden!
  • Gooner1886 21.03.2020 09:15
    Highlight Highlight Bitte um Erklärung. Ansammlungen von mehr als 5 Menschen verboten, Baustellen bleiben trotzdem geöffnet. Nur die "systemrelevanten" Berufe sind bei der Arbeit und Bauarbeiter... Mir ist bewusst das man bei gewissen Arbeiten nicht einfach davon laufen kann. Aber viele Sachen könnte man gut liegen lassen wie es jetzt ist.

    Danke lieber Bundesrat das ihr uns so toll unterstützt. Immer gehts nur um das verdammte Geld.
    • Anam.Cara 21.03.2020 22:15
      Highlight Highlight Ich habe das an der Pressekonferenz (u.a. von Herrn Koch/BAG) so verstanden:
      Baustellen / Fabriken u.ä. bleiben offen, sofern die Mindestabstände eingehalten werden können. Wo das nicht möglich ist, können Teilschliessungen erfolgen.
      Die Wirtschaft soll ja nicht komplett stillgelegt werden. Die Bürolastigen Firmen arbeiten ja auch weiter (von zuhause aus).
    • Gooner1886 22.03.2020 09:14
      Highlight Highlight Theorie und Praxis sind zwei paar Schuhe. In der Realität sieht es so aus das es unverantwortlich ist.
  • Corvus_Corax 21.03.2020 09:02
    Highlight Highlight Wo bleiben die Grünen und Linken mit Ihrem ständigen Appell die Armee aufzulösen?
    Oder gar mit Ihren Weltverbesserungsvorschläge?
    Ich wäre jetzt auf Statement dererseits interessiert
    • bbelser 21.03.2020 10:16
      Highlight Highlight Linke und Grüne kritisieren nicht die Armee, sondern deren Fokussierung auf imaginäre Bedrohungen und unrealistische Szenarien.
      Aber klar: wir hätten unbedingt viel schneller Milliarden verpulvern sollen für die Beschaffung von Kampf-Fliegern. Die wären jetzt ungemein hilfreich.
    • sheshe 21.03.2020 10:24
      Highlight Highlight Denkst du, die neuen Flugzeuge würden an der aktuellen Situation etwas ändern?

      Darum: Nein zu neuen Jets!

      Da, bitte;-)
    • äti 21.03.2020 10:25
      Highlight Highlight Wo bleiben die Profi-Meckerer - ahja, schon da. Wollen ja nicht helfen, sondern meckern. Feine Gruppe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 21.03.2020 08:57
    Highlight Highlight Wenn diese Krise etwas aufzeigt, dann ist es die schon lange bekannte Tatsache, dass sich zu viele einen Dreck um das scheren was ihnen abverlangt wird, sogar wenn es dann zu ihrem Nachteil gedeiht, schuld sind eh immer die anderen.
  • FrancoL 21.03.2020 08:32
    Highlight Highlight "Die Folgen können verheerend sein. Jetzt kommt es auf uns alle an"

    NICHT JETZT, sondern von Anfang an wäre es auf JEDEN und JEDE angekommen und das hätte man wohl besser erreichet, wenn man nicht x mal die Ü65 an den Pranger gestellt hätte, währenddessen man noch wacker Skifahren ging oder bei Sonnen schein eng gedrängt gechillt hätte.

    Es war ein Fehler mehrheitlich nur eine Gruppe ins Schussfeld zu zerren, man hätte wissen müssen das die Verbreitung über alle läuft.

    Und heute noch erkenne ich bei einem Teil der Bevölkerung eine breite Renitenz sich WIRKLICH einzuschränken.
    • -thomi- 22.03.2020 10:00
      Highlight Highlight Und jetzt? Renitente wird es immer geben. Warum regen Sie sich darüber so auf? Die Massnahmen sind genau dazu da, die Renitenz zu reduzieren, nicht aufzulösen. Niemand kriegt jemals 100%. Chillax.
    • FrancoL 22.03.2020 12:17
      Highlight Highlight Genau weil es Renitente gibt und zwar in alle Gruppen, ist es sträflich wenn man nicht alle zur Verantwortung zieht sonder zb ein der Anfangsphase eine Gruppe mehr zur Verantwortung zieht.
  • Team Insomnia 21.03.2020 08:25
    Highlight Highlight Wo sind die neusten Zahlen vom Kosovo/Albania?? Wäre nett.
  • rburri68 21.03.2020 07:49
    Highlight Highlight Watson und die anderen Zeitungen wie Blick sollten auf der Startseite zuoberst fix einen gemeinsamen Aufruf haben: Bleibt zuhause!
    • SeboZh 21.03.2020 08:12
      Highlight Highlight Man hört es seit Wochen tagtäglich... Wer es jetzt nicht versteht, dem ist eigentlich nicht zu helfen
    • DieFeuerlilie 21.03.2020 08:24
      Highlight Highlight So wie der TagesAnzeiger.
      Benutzer Bild
  • Amadeus75 21.03.2020 07:44
    Highlight Highlight "Im Namen des Bundesrats rufe ich Sie deshalb auf: Bleiben Sie daheim, wenn Sie älter als 65 oder krank sind."

    Weshalb richtet sich die Bundespräsidentin in ihrem offen Brief mit ihrer Bitte, zu Hause zu bleiben, nur an Menschen die älter als 65 oder krank sind? Vor einigen Tagen wurde die gesamte Bevölkerung angewiesen/gebeten zu Hause zu bleiben!
    • Prometheuspur 21.03.2020 08:54
      Highlight Highlight Stimmt! Niemand ist vor dem Zeug gefeit ausser die, die es schon durchstanden haben und wieder gesund sind sollen immun sein.
      So gibt es auch infizierte Kinder und gar Babys, wobei die Zahlen von Kleinkinder am niedrigsten und die von Senioren am höchsten sind. Wenn dies korrekt ist müsste es auch so kommuniziert werden, gerade in einem öffentlichen Appell an sämtliche Mitmenschen.
    • FrancoL 21.03.2020 09:27
      Highlight Highlight DAS ist das grosse Versäumnis des Bundesrates und zB auch von Watson:
      Dutzende Bitten an die Ü65, Dutzende Artikel zu den Ü65 und eben auch wieder Frau Sommaruga, was macht sie: Sie spricht wieder die Ü65 an, obwohl es jedem halbwegs intelligenten klar sein sollte, dass die Zahlen bei uns oder in Italien nicht wegen den Ü65 explodieren, sondern wegen der breiten Masse die sich zu wenig an die Regeln hält.
  • Prometheuspur 21.03.2020 07:42
    Highlight Highlight Guten Morgen hoffentlich ohne Corona Sorgen 👋🏼

    Und ja genau Frau Sommaruga! Sollte nun auch der hinterste und allerletzte kapiert haben..  
    hai-noamal.
  • Faceoff 21.03.2020 07:36
    Highlight Highlight Es ist halt wieder sehr allgemein. Berset war da viel deutlicher.

    Ich würde klare Beispiele wählen, um das Ganze greifbarer zu machen:

    Ich bin 68 und will mit meinem Hund spazieren gehen, darf ich das?

    Ich bin 95 und hatte ein erfülltes Leben, wenn's mich erwischt, erwischts mich eben.

    Ich und meine Kollegen gehören nicht zur Risikogruppe, also gehen wir trotzdem am See Bier trinken.

    Solche Aussagen muss man direkt aufgreifen und demontieren. Die Fähigkeit, allgemeine Aussagen auf das eigene Leben runterzudestillieren hat nicht jeder.
    • FrancoL 21.03.2020 09:30
      Highlight Highlight Den vielen Blitzen kannst Du entnehmen, dass es viel einfacher ist ganz allgemein zu bleiben und insbesondere eine schuldige Gruppe auszumachen, hier im Netz und auch beim BR die Ü65 Gruppe und diese immer wieder anzuführen. Das wird nicht zum Ziel führen.
    • bokl 21.03.2020 10:02
      Highlight Highlight @FrancoL
      Die Ü65 werden weder im Brief von Frau Sommaruga noch sonstwo als schuldige Gruppe definiert. Die sind die besonders betroffene und damit speziell zu schützende Gruppe. Dazu müssen sie ihre Gewohnheiten anpassen, vor allem aber benötigen sie viel Unterstützung vom Rest der Bevölkerung.
    • FrancoL 21.03.2020 10:24
      Highlight Highlight @bokl; Einfach lesen und wenn möglich verstehen. Ich erwähne mit keinem Wort den Brief, sondern das was in den letzte 2-3 Wochen abgegangen ist. Wir haben heute nicht diese Situation wegen dem Brief von Sommaruga, sondern wegen dem Verhalten VOR diesem Brief.
      Wenn es allerdings so schwer ist meinen Post zu verstehen, kann ich mir gut vorstellen, dass dann alles schwierig zu verstehen ist.
      Die beste Unterstützung der übrigen Bevölkerung wäre, dass diese sich an die Regeln hält oder sich gehalten hätte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Todesstern 21.03.2020 07:30
    Highlight Highlight Auch ich werde mich dann daran halten. Kennt jemand ein gutes Spiel für den PC bei dem man nicht gleich in einen ingame Shop gelockt wird? Bei dem man nicht stundenlang muss, bring mir dies, hole mir das, belausche den...

    Ein Spiel das auch Spass macht zu spielen und nicht ein endlos Grind...
    • juanpedro 21.03.2020 08:23
      Highlight Highlight Welches Genre?
      Kostenlos oder kostenpflichtig?
    • MasterPain 21.03.2020 08:26
      Highlight Highlight Womit ich Stunde verbringen kann aber wohl nicht wirklich als Game bezeichnet werden kann: Univers Sandbox 2

      Play Icon
    • Rellik 21.03.2020 08:50
      Highlight Highlight Cod Warzone - für mich fast zu krass, aber viele feiern das gerade
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alteresel 21.03.2020 07:07
    Highlight Highlight Starkes Schreiben Frau Sommaruga, danke.
  • AlterAtlas 21.03.2020 06:18
    Highlight Highlight Und wer denkt an die Hausfrauen und -männer? Sie leisten jetzt mindestens vier Stunden täglich mehr Betreuungsaufwand und übernehmen einen wesentlichen Teil der Aufgaben der Lehrerinnen und Lehrer. Dafür kriegen sie wie bisher weder Lohn noch Anerkennung und sind nicht berechtigt, eine Unterstützungsleistung in Anspruch zu nehmen.
    • Pisti 21.03.2020 08:25
      Highlight Highlight Glaube die Kinder habt ihr freiwillig gekriegt. Einen Monat Zuhause auf die Kids aufpassen, ohne herum zu jammern und Geld beim Staat zu verlangen ist wohl nicht möglich?
    • Lebenundlebenlassen 21.03.2020 08:32
      Highlight Highlight Ich hoffe doch sehr, dass die meisten Eltern Kinder haben weil sie sie lieben. Umso schöner ist es doch wenn die Kinder zusätzliche Zeit, Wärme, Nähe und Geborgenheit von Mami und Papi erhalten. Lasse wir in der Zeit doch einfach mal die Bildung und Wirtschaft an zweiter Stelle und die Liebe zu den Kindern an erster Stelle.
    • Toerpe Zwerg 21.03.2020 08:46
      Highlight Highlight Lassen Sie politgeplänkel nun einfach sein. Danke.
    Weitere Antworten anzeigen
  • HansDampf_CH 21.03.2020 06:17
    Highlight Highlight Gratuliere unserem Bundesrat! Svhlecht vorbereitet und jetzt auch noch zaudern. Sie wissen ganz hmgenau das es nur eine Massnahme gibt die hilft
    Sie haben Blut an den händen.

    Sie wurden gewählt um schwere entscheidungen zu treffen.

    Schade! Aber wer hatte schon mehr erwartet?
    • Dong 21.03.2020 08:29
      Highlight Highlight Ich! Ich hatte mehr erwartet, nicht von Boris Johnson oder Jens Spahn, aber vom Schweizer Bundesrat schon!
      Ich hätte erwartet, dass BR und BAG IHRE Verantwortung übernehmen, statt mit besorgter Miene an die Verantwortung der anderen zu appellieren.
    • DocHoliday 21.03.2020 10:03
      Highlight Highlight Ich versteh auch nicht, wie man da noch von einer "starken" Rede schreiben kann. Es wurde zu spät und zu langsam reagiert, Probleme so lange ignoriert, bis es nun zu spät ist (Beatmungsgeräte..). Man redet lieber zum x-ten mal davon, dass jetzt aber wirklich alle mal zusammenhalten, nur um dann eine Gruppe auszumachen, auf die wohl gerade alle einschlagen (ü65). Die Lage ist eine Schande für die Schweiz! Ca. Gleichviele Tote wie in D bei 10% der Bevölkerung! Was ist denn mit den tollen Pandemieplänen, die man angeblich vorbereit hatte? Viel merkt man davon nicht
    • Weitsicht.statt:Guckloch 21.03.2020 10:18
      Highlight Highlight Wollen Sie eine Diktatur??? Demokratie beinhaltet auch EIGENVERANTWORTUNG!!! Hirn einschalten und diese wahrnehmen statt nur immer mäckern, das ist das Einzige was jetzt auch beim letzten ..._CH... gefragt ist! Hut ab vor unserem BR, er nimmt uns ALLE in die Pflicht und entscheidet mit Weitblick - befolgen wir das endlich und stänkern nicht noch immer aus der Sicht unseres eigenen Glucklochs, danke.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DemonCore 21.03.2020 05:48
    Highlight Highlight In einer mir bekannten Baufirma steht Desinfektionsmittel fürs Büro zur Verfügung. Auf dem Baustellen ist z.T. nicht mal fliessendes Wasser vorhanden. Abstände können auch nicht eingehalten werden. Bauarbeiter sind halt Menschen zweiter Klasse. Aber schön, gibt's ein paar warme Worte von Frau Sommaruga.
    • FrancoL 21.03.2020 08:27
      Highlight Highlight Ach Demon; Auf unseren Baustellen wurden Desinfektionsmittel und Klopapier bereit gestellt in grossen Mengen.

      Wenige Tage später; alles weg.

      Um Abstand zwischen den Bauarbeitern zu ermöglichen wurden Zusatzbaracken gestellt. Resultat: viele hocken in wenigen Baracken zusammen, die anderen sind leer.

      Man hat sich bemüht die Mittagszeit in 2 Zeiten aufzuteilen, damit man mehr Platz hat, es wird meistens nur die Lieblingszeit verwendet.

      Es zeigt sich, dass ein Teil der Bevölkerung nicht nur an Alterssturheit krankt sondern die jüngere Generationen sich nicht an Vorschriften halten mögen.
    • Lebenundlebenlassen 21.03.2020 08:34
      Highlight Highlight Das hat niemand behauptet, dass die zweite Klasse sind.. im Gegenteil. All die die jetzt arbeite sind erste Klasse. Die Frage ist wie die Vorgesetzten dieser Branche die Verantwortung erkennen und diejenigen die Arbeiten sind schützt
    • FrancoL 21.03.2020 08:56
      Highlight Highlight @Lebenundlebenlassen; Es sind eben nicht immer die Verantwortlichen, es sind leider und das sieht man quer Beet in der Gesellschaft die einzelnen Individuen.
      Es sind die nicht Vorgesetzten die den Menschen sagen sie sollen zB im Migros NICHT den 2 m Abstand wahren oder nicht drängen, es ist der Einzelne der das begreifen muss.
      Und wenn diese Krise etwas aufzeigt, dann ist es die schon lange bannte Tatsache, dass sich zu viele einen Dreck um das scheren was ihnen abverlangt wird, sogar wenn es dann zu ihrem Nachteil gedeiht, schuld sind eh immer die anderen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Team Insomnia 21.03.2020 04:39
    Highlight Highlight Genau das hat sie doch vor einer Woche parlavert, die gute?
    • äti 21.03.2020 10:38
      Highlight Highlight Ja, weil du es nicht gecheckt hast. Hoffe, jetzt schon?
    • Team Insomnia 21.03.2020 13:09
      Highlight Highlight Äti, staythefuckhome und heb de Latz😂
    • äti 21.03.2020 15:37
      Highlight Highlight Es heisst: #staythefuckonthemoon ( back side)
  • Meyer Andrej 21.03.2020 03:04
    Highlight Highlight Wer jetzt noch deutlichere Worte braucht...
  • ciaociao 21.03.2020 01:31
    Highlight Highlight Zu spät & zu schwach. Schaut mal nach Italien, so geht es uns bald. aber der bundesrat lieber so:

    https://reddit.app.link/obN1XHEq14
    • äti 21.03.2020 10:40
      Highlight Highlight Was soll jetzt ein Thread der Millionäre mit Posts machen verspricht?
  • Waldemar 21.03.2020 01:11
    Highlight Highlight Nach all diesen offenen Briefen von Herr Thiriet möchte ich den What-aboutism in Watson-aboutism umbennenen: Unsere Regierung hat zu jedem Zeitpunkt mit Augenmass und Verantwortung souverän reagiert. Merci Bern!
    • Lebenundlebenlassen 21.03.2020 08:34
      Highlight Highlight Genau!
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 21.03.2020 00:50
    Highlight Highlight Ich wünsche mir sehr, dass das befolgt wird.

    Ich möchte dazu etwas sagen: Ich erbringe nicht die Leistungen des Gesundheitspersonals.

    Trotzdem spüre ich die aktuelle Lage sehr. Seit Dienstag haben wir unser Büro ins Homeoffice und Isolation geschickt, auch damit wir weiterarbeiten können und wirtschaftlich überleben, falls öpper infiziert ist.

    Weil das Büro aber besetzt bleiben muss, wohne ich jetzt da. Das heisst: Ich werde jetzt auf absehbare Zeit im Büro arbeiten, schlafen und dort auch meine Freizeit verbringen. Finde ich nicht toll.

    Ich mache das nicht zum Spass.

    Staythefuckathome
    • hgehjvkoohgfdthj 21.03.2020 07:43
      Highlight Highlight Homeoffice ist das Gebot der Stunde.
      Aber wenn der Chef meint, Corona werde personalrechtlich wie eine Grippe behandelt, dann wird das nix, auch wenn es problemlos möglich wäre. Wer einen solchen Ignoranten zum Chef hat, ist jetzt ziemlich blöd dran.
      Was kann man dagegen tun, ohne es sich mit dem Chef zu verderben? An die Medien gehen? Krank schreiben lassen? Hat jemand eine bessere Idee? Bin echt froh um jeden Input.
    • Caturix 21.03.2020 07:44
      Highlight Highlight Wenn man im Büro schlafen muss ist das ein 24 Stunden Job und auch dementsprechend bezahlt. Nicht ?
    • CalibriLight 21.03.2020 08:06
      Highlight Highlight @hgeh...etc:
      Wenden Sie sich sofort an Ihre Gewerkschaft. Falls Sie in keiner sind, treten Sie einer bei. Die können Sie dann rechtlich unterstützen und beraten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hömönösnödy 21.03.2020 00:46
    Highlight Highlight Heute beobachtet:

    Shisha-Bar zu, na und? Treffen wir uns halt vor der Tankstelle. Ein Haufen Leute mit ihren geleasten Sportwagen vor der Tankstelle am besaufen. Man kann diesen Leuten nichts vorwerfen, die sind sich andere Regimes gewohnt.

    Deswegen brauchen wir eine Ausgangssperre. Oder mehr Polizei bzw. mehr Kontrollen die diese Ansammlungen sprengen. Ist ja nur temporär.
  • baumi92 21.03.2020 00:27
    Highlight Highlight Noch nie war ich stolzer auf die Souveränität des Bundesrates als heute. Auch wenn in glücklicheren Zeiten oft das Gegenteil behauptet wird, haben wir im Vergleich zu unseren nur "repräsentativ demokratischen" Nachbarländern doch eine volksnähere Regierung. Sie haben sich von der fast schon populistisch angehauchten Meinungsmache von anderen Ländern und CH-Ausgangssperren Befürwortern nicht beirren lassen die grundsätzliche Freiheit in diesem Land weiter zu garantieren. Hoffen wir das bleibt so. Evtl. anfallende Proteste mit Massenansammlungen bei längerer Sperre wären schlimmer als das.
    • Test User 21.03.2020 09:48
      Highlight Highlight Ich bin da so ziemlich gespalten bei der Meinung und sag mal Ja und Nein. Der Bundesrat wartet im Grunde nur auf den Leichenexpress um damit auch dem letztem Idioten zu erklären das er zuhause bleiben soll. Die Ausgagsperre wird kommen so oder so da muss sich niemand Gedanken darüber machen. Ist nun ein wenig wie im Krieg die Reichen hat man nach Hause und in Sicherheit gebracht die Armen kämpfen an der Front und werden in Massen erliegen. Schau mal wer vor Ort Arbeiten muss Reinigung, Verkauf, Lageristen, Pflege, Industrie , Bau und Transport im Grunde alle die schlecht verdienen.
  • CalibriLight 21.03.2020 00:26
    Highlight Highlight Klarere Worte denn je. Bitter nötig.
    Danke, Frau Sommaruga.
  • Meierli 21.03.2020 00:10
    Highlight Highlight Danke
  • Schreimschrum 21.03.2020 00:08
    Highlight Highlight Merci Simi!
  • Starforrze 21.03.2020 00:06
    Highlight Highlight Bleiben Sie daheim, wenn Sie älter als 65 oder krank sind.

    Besser: Bleiben Sie daheim.

    Ansonsten ein guter Brief.

    #staythefuckhome
    • Hiker 21.03.2020 08:57
      Highlight Highlight Ich frage mich auch, wieso nur Menschen über 65 Zuhause bleiben sollen? Es werden auch jüngere krank und müssen hospitalisiert werden und sterben sogar. Für mich ein irreführender Appell.
    • äti 21.03.2020 10:43
      Highlight Highlight Ü65 sind am meisten gefährdet. Und es gibt viele.
    • Swen Goldpreis 22.03.2020 19:42
      Highlight Highlight Nein. Das ist eben nicht so. Junge sollten rausgehen und sich anstecken. Junge belasten das Gesundheitswesen kaum, bauen aber eine Herdenimmunität auf, die für die Bekämpfung des Virus brauchen. Sonst bleiben wir zwei Jahre eingesperrt. So lange könnte es nämlich dauern, bis wir eine Impfung haben. #gothefuckout
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