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Umfrage zeigt: Zahlreiche Restaurants fürchten Einbussen mit Covid-Zertifikat

04.09.2021, 23:06

Mehr als die Hälfte der Restaurants befürchten laut einer Umfrage des Branchenverbandes Gastrosuisse, dass ihr Umsatz mindestens 30 Prozent zurückgeht, sollte das Covid-Zertifikat für den Restaurant-Besuch doch noch Pflicht werden. Der Bundesrat hat den Boden vorbereitet für die Zertifikatspflicht, sie bisher aber nicht eingeführt.

«56.7 Prozent der befragten Betriebe befürchten, dass eine Einführung einer Zertifikatspflicht trotz Aufhebung der Kapazitätseinschränkungen zu Umsatzeinbussen von mindestens 30 Prozent führen wird», sagte Gastrosuisse-Präsident Casimir Platzer am Samstag in der Sendung «Echo der Zeit» von SRF.

Laut den von SRF im Internet veröffentlichten Umfrageergebnissen fürchten rund 23 Prozent der Betriebe sogar Einbussen von 50 Prozent oder mehr mit dem Zertifikat. 13 Prozent der Betriebe dagegen gehen davon aus, dass ihr Umsatz nicht zurückgehen würde, sollten sie nur noch Geimpfte, Genesene und Getestete bewirten dürfen.

Rund 14 Prozent gehen von Einbussen von unter 20 Prozent aus und nochmals 16 Prozent gaben an, mit Verlusten von 20 bis 30 Prozent des Umsatzes zu rechnen. An der Umfrage von Gastrosuisse nahmen rund 2850 Betriebe teil.

Vorläufig verzichtet

Der Bundesrat hatte angesichts der steigenden Zahl von Covid-19-Patienten in den Spitälern Ende August eine Ausdehnung der Zertifikatspflicht zur Diskussion gestellt. Am Mittwoch verzichtete er doch vorläufig auf den Schritt, weil sich die Zahl der Neuansteckungen auf hohem Niveau stabilisiert hatte.

Wirte und Wirtinnen müssten selbst entscheiden können, ob sie auf die Zertifikate oder andere Schutzmassnahmen und Beschränkungen setzen wollten, sagte Platzer im Radiobeitrag. «Je nach Standort und je nach Kundschaft eines Betriebes kann die Zertifikatspflicht ohne weiteres Sinn machen.»

(oli/sda)

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