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Schweiz
Coronavirus

Corona: Neu wird das Abwasser von über 100 Kläranlagen auf Viren geprüft

Corona-Überwachung: Neu wird das Abwasser von über 100 Kläranlagen auf Viren geprüft

03.05.2022, 14:5003.05.2022, 16:44

Neu wird in der Schweiz das Abwasser von mehr als 100 Kläranlagen auf Spuren des Coronavirus überwacht. Der Bund hat ein nationales Überwachungssystem aufgezogen, das rund 70 Prozent der Bevölkerung erfasst. Die Corona-Fälle sind innerhalb einer Woche weiter gesunken.

Unter anderem mit Proben aus der Kl
Über 100 Kläranlagen sind in das System eingebunden.Bild: sda

Das System soll laut einer Mitteilung des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) vom Dienstag helfen, die Virenlast und auch zirkulierende Varianten des neuen Coronavirus zeitnah zu beobachten. Auch wenn die Pandemie zurzeit abklinge, bleibe es wichtig, die epidemiologische Lage zu überwachen, schrieb das BAG.

Die Überwachung des Abwassers liefere schnell und grossflächig verlässliche Daten. Dies sei wichtig, weil die Zahl der durchgeführten Tests auf das Coronavirus zurückgehe. Das neu aufgezogene System deckt in etwa 70 Prozent der Bevölkerung ab. Auch grosse Tourismusorte werden erfasst.

Damit könnten neu in die Schweiz gelangte Virusvarianten rasch erfasst werden, schrieb das BAG. Ab dem kommenden Juni werden die gesammelten Daten öffentlich zugänglich sein. Das Monitoring wird bis Ende Jahr dauern, eine Verlängerung bis Ende 2023 ist zurzeit in Prüfung.

16 neue Todesfälle

In der Schweiz und in Liechtenstein wurden dem BAG am Dienstag innerhalb von sieben Tagen 16'606 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 16 neue Todesfälle und 307 Spitaleinweisungen.

Am Dienstag vor einer Woche hatte das BAG für die Woche davor 22'730 Neuinfektionen gemeldet. Zudem gab es in den sieben Tagen zuvor 31 neue Todesfälle und 333 Spitaleinweisungen.

Aktuell befinden sich in den Spitälern insgesamt 786 Personen in Intensivpflege. Die Auslastung der Intensivstationen beträgt zurzeit 70,80 Prozent. 6,8 Prozent der verfügbaren Betten werden von Covid-19-Patienten belegt. Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner wurden in den vergangenen zwei Wochen 444,97 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet.

69,14 Prozent der Bevölkerung in der Schweiz sind vollständig geimpft. Von der Bevölkerung ab 12 Jahren sind 79,14 Prozent geimpft. Weitere 0,99 Prozent haben eine erste Dosis erhalten. Ausserdem haben 43,01 Prozent der Gesamtbevölkerung eine sogenannte Booster-Impfung erhalten.

In der vergangenen Woche wurden dem BAG 84'545 neue Corona-Tests gemeldet. (aeg/sda)

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Regisseur Marc Forster: «Ich würde gerne einmal etwas in der Schweiz drehen»
Der Regisseur erzählt im Gespräch, warum er in seinem neuen Film ausgerechnet den netten Tom Hanks als Grantler besetzt hat. Und er sagt, was es bräuchte, um einen Blockbuster wie «The Lord of the Rings» in den Schweizer Bergen zu drehen.

Sie sind in Deutschland geboren, als Kind in die Schweiz gezogen, dort im Internat gewesen und mit Anfang 20 in die USA ausgewandert. Was bedeutet Heimat für Sie? Wo fühlen Sie sich zu Hause?
Marc Forster: Meine ursprüngliche Heimat war Davos. Dort bin ich zur Grundschule gegangen, dort habe ich mich in die Berge und die Natur verliebt, dort aufzuwachsen, war ein Traum. Nach der Matura bin ich in die USA ausgewandert, war zuerst in New York, dann in Los Angeles. Ich habe Kalifornien wahnsinnig gerne, aber ich würde nicht sagen, dass das meine Heimat ist. Während ich Filme drehe, bin ich schliesslich meist woanders auf der Welt und nur zwei, drei Monate hier. Insofern sehe ich in meinem Herzen immer noch die Schweiz als Heimat an.​

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