Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Gibt sich ganz staatsmännisch und appelliert an die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger: Komiker Marco Rima. bild: srf/screenshot

Komiker Marco Rima gibt in der SRF-«Arena» den Daniel Koch

In der SRF-«Arena» wagt Moderator Sandro Brotz ein Experiment. Anstatt Politikerinnen und Politiker diskutieren Corona-Direktbetroffene. Mit dabei auch Komiker Marco Rima, der sich kurzerhand das Virologen-Mäntelchen überstülpt.



«Herzlich Willkommen zu einem Perspektivenwechsel»: Mit diesen Worten grüsst «Arena» Moderator Sandro Brotz am Tag der Arbeit aus dem SRF-Studio. Nicht Politikerinnen und Politiker stehen hinter den steinernen Rednerpulten, sondern von der Coronakrise Direktbetroffene.

Zwei der Gäste sind nicht ganz unbekannt: Die Leichtathletin Mujinga Kambundji und der Komiker Marco Rima standen Brotz jeweils zur Rechten und Linken. Ebenfalls geladen sind der Hoteldirektor Beat Bührer und die Hairstylisten Pierina Fretz, die bereits erste «Arena»-Erfahrung in vorherigen Sendungen sammelte.

Berichten aus ihrem Corona geprägten Alltag sollen sie, so der Teaser der Sendung. Ganz ohne Politikerinnen und Behörden ging es dann aber doch nicht. Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Gewerkschaft und Bildung werden per Videokonferenz hinzugeschaltet und gewähren einen seltenen Einblick in Privatgemächer. Aber dazu später mehr.

Die schnellste Sprinterin der Schweiz Mjinga Kambundji macht den Anfang. Eigentlich wäre sie jetzt im Trainingslager und würde sich auf Wettkämpfe vorbereiten und der Leichtathletik-EM im Sommer entgegenfiebern. Stattdessen trainiert Kambundji zuhause auf dem Hometrainer – mit wenig Begeisterung. «Das grosse Ziel vor Augen fehlt», so die 27-Jährige Sportlerin.

abspielen

Video: streamable

Auch Komiker Marco Rima ist nicht zum Lachen zu Mute. Auf Ende Oktober wäre die Premiere seines neusten Bühenprogramms geplant gewesen. Ob das nun wirklich stattfinden kann, steht in den Sternen. Das belaste ihn und schlage auf sein Schaffen. «Ich weiss nicht mehr so genau, wie ich jetzt kreativ sein soll», so Rima.

Bereits wieder arbeiten kann Hairstylistin Fretz. Doch nur unter erschwerten Umständen. Sie sei verwirrt gewesen, als sie vernahm, dass Coiffeursalons und Kosmetikstudios die ersten wären, die ihre Tore wieder öffnen konnten. «Gerade jene Betriebe mit engem Körperkontakt», so Fretz. Sie arbeitet nun mit Schutzmasken und Wegwerfmäntelchen.

Hoteldirektor Bührer muss sich noch etwas gedulden. Ab dem 11. Mai darf auch er wieder Gäste empfangen und ihnen «endlich wieder Pommes Frites servieren». Auf Hochdruck arbeite er nun an der Umsetzung der nötigen Schutzvorkehrungen und einem Schritt in Richtung Normalität.

Ob dieser Schritt in die Normalität vom Bundesrat nun zu eilig angepeitscht wird, will Moderator Brotz unter anderem von Daniel Lampart, Chefökonom vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund, wissen. Dieser meldet sich aus dem Home-Office per Video, in dessen Hintergrund zahlreiche Gitarrenhälse aufblitzen. «Es ist der richtige Zeitpunkt, um die Massnahmen wieder zu lockern», sagt Lampart.

Bild

Liest in seiner Freizeit womöglich Bücher und spielt Gitarre: Chefökonom Daniel Lampart. bild: srf/screenshot

Geht es nach Komiker Rima, hätten die Turbo-Lockerungen auch früher kommen können. «Die Schweizerinnen und Schweizer sind super unterwegs», so Rima ganz staatsmännisch. «Wir müssen keine Angst mehr haben, auch nicht vor einer zweiten Welle», meint er weiter. Rima appelliert an die Selbstverantwortung der Bürgerinnen und Bürger. Wer krank sei, müsse halt verzichten. Aber eine eigene Risikoabschätzung zu machen, das könne man den Leuten doch zutrauen. Rimas Monolog heimst prompt ein «sind sie jetzt au no Epidemologe wordä, Herr Rima?» von Moderator Brotz ein.

abspielen

Video: streamable

Ebenfalls ein bisschen Gefallen findet Rima am zivilen Ungehorsam. Er freue sich jeweils, wenn er Jugendliche in Achtergruppen auf der Strasse sehe, die sich gegen alle Verordnungen stellen und «invincible sind» – oder aber Senioren beim Einkaufen. «Ich wünschte mir, dass man mit den Menschen einfach etwas milder umginge. Wir brauchen wieder etwas Freude und Heiterkeit im Leben, das stärkt ja auch unser Immunsystem.»

abspielen

Video: streamable

Ganz andere Probleme hat da Schulleiter Jethro Gieringer aus Baden. Gieringer, der nun die Vorgaben zur Schulöffnung am 11. Mai aus dem Kanton Aargau ganz konkret umsetzen muss, arbeitet sich von Baustelle zu Baustelle. Die Tage seien aktuell sehr lang und die Augenringe gross, sagt er per Video zugeschaltet.

Wie soll beispielsweise der musische Unterricht durchgeführt werden? Dürfen 25 Schülerinnen und Schüler gleichzeitig singen? Und wo steht dann die Lehrerin hin, vor oder hinter die Schüler? Und wie soll ein Sicherheitsabstand von zwei Metern eingehalten werden, wenn Schülerinnen im Werkunterricht eine Kreissäge bedienen müssen und eigentlich eine enge Betreuung durch die Lehrperson nötig wäre?

abspielen

Video: streamable

Fragen über Fragen, auf die auch die oberste Bildungsdirektorin des Landes, Silvia Steiner, noch keine ganz konkreten Antworten hat. Auch Steiner wird per Video zugeschaltet, im Hintergrund stapeln sich Sonntagsgeschirr und kleine Holzzylinder, die Pfeffermühlen zum Verwechseln ähnlich sehen. «Bei solch heiklen Bereichen wie im Werkunterricht, muss man womöglich Ersatzmassnahmen ergreifen», so Steiner. Sie sei froh, befasse man sich an der Basis genau mit diesen Details.

Bild

Sind es Pfeffermühlen, die die Zürcher Bildungsdirektorin Silvia Steiner sammelt? Man weiss es nicht. bild: srf/screenshot

Für Gieringer und Konsorten braucht es nun noch einiges an Durchhaltevermögen, bis alle nötigen Problembereiche geklärt sind. Ebenfalls noch etwas länger durchhalten muss Leichtathletin Kambundji. Noch weiss sie nicht, ob und wann die ersten Wettkämpfe wieder stattfinden können.

Doch Kambundji blickt optimistisch in die Zukunft, wie sie zum Ende der Sendung sagt. «Im Sport lernst du, mit Niederlagen umzugehen. Und ich denke, es ist wichtig, die jetzige Zeit auch zu geniessen und sich vielleicht auch mal etwas anderem zu widmen.» Sie zum Beispiel habe wieder mit Vorlesungen für das Studium begonnen.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Nach dem Motto: «Corona, but make it fashion.»

Corona-Lockdown: «F*ck dein Bananenbrot! Und dein Sch**sspuzzle!»

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

77
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
77Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mr. Van 02.05.2020 19:54
    Highlight Highlight leider gehört Herr Marco Rima zu den Wenigen die noch das Ganze vernünftig und selbständig beobachten und auch noch sich traut diesen Irrsinn zu kritisieren - Grossen Dank und Respekt
  • Super8 02.05.2020 18:56
    Highlight Highlight Sogar die Coiffeuse (sorry für das bedienen des Klischees) hat Rima in dieser Arena um Längen geschlagen. Bitte nie mehr einladen!
  • Peter R. 02.05.2020 16:40
    Highlight Highlight Ja Marco Rima - auf der Bühne ist er ja lustig und unterhaltsam. Aber als Prophet und Viren-Experte sollte er in Zukunft nicht mehr auftreten!
  • Nora Flückiger 02.05.2020 16:16
    Highlight Highlight Manchen prominenten Personen sollte man nicht eine allzu grossePlattform in der Öffentlichkeit geben. Er ist Komiker, und genau so tönt jenes was er von sich gibt.
    • Mr. Van 02.05.2020 19:57
      Highlight Highlight er ist Künstler! und du vermutlich wie die Mehrheit KV-Lehrabgänger
  • Garp 02.05.2020 16:01
    Highlight Highlight Rima ist so ein Schwätzer! Man soll ungehorsam sein, ruhig auch wieder Hände schütteln und sich umarmen.

    Dazu ist es einfach noch zu früh Herr Rima!

    Er redet immer von Selbstverantwortung und blendet völlig aus, dass jeder der sich ansteckt, wieder andere ansteckt.
  • TanookiStormtrooper 02.05.2020 12:45
    Highlight Highlight Puh... Wenn gerade der Komiker in der Runde das depressivste Zeug rauslässt.
    Mir ist es lieber man lässt Experten reden, als irgendwelche Promis mit gefährlichem Halbwissen, da ist man nach der Sendung wenigstens schlauer.
    Wen laden sie als nächstes ein? Gölä?
    • rodolofo 02.05.2020 13:55
      Highlight Highlight Na gut, drei Experten haben betreffend Kleinkinder und Coronaviren drei verschiedene Meinungen...
      Marco Rima zeigt uns ja nur, wie wir mit diesem Fachwissen UMGEHEN können, so dass wir trotzdem weiterleben können.
      WIR ALLE müssen ja zur Zeit genau DAS machen!
      Warum also gehen jetzt alle auf diesen Marco Rima los, nur weil er mal nicht nur lustig sein will und weil er nicht als übermenschlicher Halbgott auftritt, der noch kosmetisch aufgepeppt wurde?
      Wieder mal kostet mich der Pöbel wesentlich mehr an, als der Populist, der sich traut, öffentlich Popel aus seiner Nase zu grübeln...
  • Alain Szerdahelyi 02.05.2020 12:02
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Serge Künzli 02.05.2020 11:13
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Nikl 02.05.2020 11:54
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Heidi Weston 02.05.2020 12:11
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Lucida Sans 02.05.2020 13:36
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kari Baldi #WirAlleSindCorona 02.05.2020 10:24
    Highlight Highlight Dank Marco Rima wissen wir jetzt, dass Händeschütteln "Ich bin nicht bewaffnet" bedeutet. Jetzt weiss ich endlich, warum mich meine Schwiegermutter immer so ängstlich anschaut, seitdem ich sie nur mit "Hallo" begrüsse.
  • lagaffe 02.05.2020 10:22
    Highlight Highlight Ich staune immer wieder, wie einfach sich viele Leute an die Leine nehmen lassen - und staune noch mehr, wie viele Leute sogar dafür sind, die Leine noch kürzer zu halten.
  • paulm 02.05.2020 10:00
    Highlight Highlight Niemand ist mehr betroffen vom Corona Virus als das Pflegepersonal in den Intensivstationen. Falls die Eindämmung mittels Tracing nicht gelingt, wird die Pflege erneut an der Kapazitätsgrenze laufen. Weshalb war keine Pflegerin eingeladen?
    • TanookiStormtrooper 02.05.2020 12:40
      Highlight Highlight Vermutlich weil die arbeiten müssen...
      Ausserdem sollte gerade das Pflegepersonal sehr gut auf sich acht geben und nicht unbedingt neben Leute stehen, die "zivilen Ungehorsam" ganz geil finden... 🤷‍♂️
    • regen 02.05.2020 13:22
      Highlight Highlight @Tannoki.....
      auf den punkt 👍
      einfach verantwortungslos dieses profilierungsgeschwatz von herrn rima.....
    • Peter R. 02.05.2020 15:38
      Highlight Highlight Ja warum geht es denn bei Arena und bei vielen anderen Sendungen des SRF. Man will sich profilieren, möglichst viele Prominente in die Zange nehmen. Protz kommt mir dann vor, so wie ein Platzhirsch, der seine Trophäen vorführen will.
      Um die Sache geht es in den meisten Arena's nicht sondern meistens um die Person!
  • Hades69 02.05.2020 09:25
    Highlight Highlight Wenn ich so die Kommentare lese: ein Volk gespalten durch die Angst. Wohin wollen wir? Sind wir nicht zu grösserem gemacht? Wo ist das furchtlose Bewusstsein, Fokus scharf gerichtet zur Heilung der Nation.
  • andy y 02.05.2020 09:24
    Highlight Highlight Übernehmen wir endlich wieder unsere Selbstverantwortung wieder , die wir nie abgeben sollten. Damit bestehen Chancen dass das Denken wieder selbständig und nicht abhängig von Zahlen und Statistiken wird
    • Spamalotto 02.05.2020 10:39
      Highlight Highlight Uhhhh, ein faktenfreies Denken und Handeln... Und das nennt sich dann selbstverantwortlich und eigenverantwortlich....
    • Loreley 02.05.2020 11:06
      Highlight Highlight Und vor allem nicht abhängig von etwelchen Influenzern und Falschnachrichten-Verbreitern.
  • andy y 02.05.2020 09:20
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • andy y 02.05.2020 09:10
    Highlight Highlight liebe Redaktion. Es ist für die heutige Medienlandschaft bezeichnend das über Komiker, Lehren, Einzelaussagen etc berichtet wird und etwas das jeden einzelnen von uns betrifft, nicht die angemessene Relevanz bekommt. Seie es das Gerichtsurteil im Saarland oder vor allem der Eilantrag der Regierung zur eintragung der Notrechts im Bundesgesetz. Finde das höchst fragwürdig.

    https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-78929.html
  • Kari Baldi #WirAlleSindCorona 02.05.2020 08:55
    Highlight Highlight Selten einen so nachdenklichen Marco Rima gesehen. Die Welt wird nicht mehr so sein wie vor Corona, hört man oft. Als sensibler Comedian spürt er natürlich, dass dies auch für seine Branche gilt. Schwierig abzuschätzen, was das für den Spassmacher der Nation bedeutet. Vielleicht ein guter Grund mit dem Blödeln auf zu hören, bevor er dies aufgrund leerer Ränge tun muss. Seine Frau wird es ihm in zweifacher Hinsicht danken.
  • rodolofo 02.05.2020 08:25
    Highlight Highlight Marco Rima sprach gestern genau das aus, worum alle die Experten und Politiker einen weiten Bogen machen:
    Die Corona-Viren werden bleiben, und sie werden immer wieder kommen.
    Da sie sowohl harmlos, als auch gefährlich sein können, verhalten sie sich in frappant spiegelbildlicher Weise "menschlich".
    Ein "Alles wieder so hochfahren, wie es vorher war", wird es zwar mittelfristig nicht geben. Aber wir sollten deswegen nicht in Panik, oder in tiefe Depressionen verfallen, sondern zu einer neuen Art von Normalität finden, so wie das auch passiert.
    Aufmüpfige Rebellionen braucht es dabei AUCH.
    • Thomas G. 02.05.2020 09:41
      Highlight Highlight Nein, das ist der falsche Weg. Das Virus muss ausgerottet werden. Punkt.
    • rodolofo 02.05.2020 13:44
      Highlight Highlight @ Thomas G.
      Meinst Du das ironisch?
      Hast Du eine Vorstellung davon, wie viele von diesen Coronaviren es inzwischen gibt und wo auf der Welt die überall verstreut wurden?
      Wenn Du das Virus in einem Slum von Kalkutta ausrotten willst, dann frage vorher unbedingt die dort vorherrschenden Mafia-Clans um Erlaubnis!
  • N. Y. P. 02.05.2020 08:24
    Highlight Highlight Ein Schatten seiner selbst..

    Er sollte sich eine Auszeit nehmen. Völlig neben den Schuhen.


    Prominente über dieses fachspezifische Thema reden lassen, finde ich noch anstrengender als die Sprechautomaten von der SVP. Sind wir ehrlich: Wir sind durch all die Medien dermassen top informiert, dass in den Corona-Arenen nur alles nochmals aufgewärmt wird.
    • sowhat 02.05.2020 09:40
      Highlight Highlight Einverstanden. Rimas Ausfuhrungen waren eher kontraproduktiv. "Die Menschen sollen zu Hause bleiben, wenn sie krank sind" Hat er wirklich nicht mitgekriegt, dass man schon ansteckend ist BEVOR man krank ist?
      Schöne Vorstellung, wenn man sich ausdenkt, dass nach einer Vorstellung von ihm die Hälfte der Zuschauer das Virus mit nach Hause, ins Büro und in den Einkaufsladen bringen. Denkt er denn auch weiter?
    • N. Y. P. 02.05.2020 09:54
      Highlight Highlight Peinlich ist,
      dass Rima eine Plattform erhält, obwohl er weniger gut informiert ist, als jeder, der sich bis jetzt einigermassen in den Medien auf dem Laufenden gehalten hat.
    • kettcar #lina4weindoch 02.05.2020 10:45
      Highlight Highlight Rima ist seit mehr als 10 Jahren schon so unterwegs. Sind wir ehrlich, ausser marcocello war da nie viel mit Substanz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 02.05.2020 07:57
    Highlight Highlight Ich seh ein Problem beim Schulegeben. Die Lehrpersonen und Angehörige der Kinder werden ungeschützt sein, weil Masketragen und Abstandhalten im Klassenzimmer nicht möglich sind. Es gilt das Prinzip Hoffnung:
    Je tiefer die Zahl der Neuinfektionen, umso geringer das Risiko angesteckt zu werden.
  • dorfne 02.05.2020 07:50
    Highlight Highlight Ich bin Marco Rima direkt dankbar für seine Aussagen. Er verbreitet Optimismus als einer, dem vor Wochen die Einnahmen weggebrochen sind und der nicht weiss, wann er wieder arbeiten und Geld verdienen darf. Andere klagen, er nicht.
    Wir hatten jetzt genug Angst und Schrecken, und ein bisschen Optimismus tut gut, wenn die Wirtschaft nicht ganz kapputt gehen soll. Weiterhin wenn möglich Abstand halten,
    • rodolofo 02.05.2020 08:31
      Highlight Highlight Gestern habe ich meinem Arbeitskollegen nach einem Monat "Physical Distancing" wieder mal die Hand geschüttelt bei der Verabschiedung vor Feierabend, und zwar mit folgender Begründung:
      "Wir benutzen beim Abwasch die gleichen Gummihandschuhe. Warum sollten wir einander also nicht die Hand geben zum Gruss?"
    • rodolofo 02.05.2020 13:58
      Highlight Highlight @ SwissWitchBitch
      Es hat nur ein Paar in dieser Grösse.
    • Shura 03.05.2020 07:33
      Highlight Highlight @rodolofo
      Wieso genau brauchst du Gummihandschuhe für den Abwasch? Danach die Hände gut waschen und jut is. Oder kacken bei euch die Leute ins Brünneli?
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 02.05.2020 07:45
    Highlight Highlight Mit der Lockerung gibt der Bundesrat die Verantwortung zurück an die Bürger*Innen.
    Ich werde sehr vorsichtig sein bezüglich ÖV und Einkauf im Supermarkt. Jede*r muss sich jetzt genau überlegen was er*sie, wann wo und wie machen will. Abstand halten, wenn das nicht möglich ist, Maske tragen und ev. eine Brille mit ungeschliffenen Gläsern um die Augen zu schützen, Handhygiene. Meine grösste Herausforderung wird es sein, mir mit den Händen nicht unbewusst ins Gesicht zu fassen.
    • Spooky 02.05.2020 08:31
      Highlight Highlight "Meine grösste Herausforderung wird es sein, mir mit den Händen nicht unbewusst ins Gesicht zu fassen. "

      Get a life! 🙄😀
  • Pukelsheim 02.05.2020 07:07
    Highlight Highlight «Wir müssen keine Angst mehr haben, auch nicht vor einer zweiten Welle»

    Genau wenn viele so denken, wird es vielleicht eben doch eine 2. Welle geben. Und dass man einfach zuhause bleibt, wenn man krank ist, bringt ja auch nicht viel, wenn viele asymptomatisch sind. Abstand halten und Hände waschen ist unerlässlich.
    • bebby 02.05.2020 09:09
      Highlight Highlight Ökonomen sind bekanntlich miserabel mit Prognosen:-)
    • Rabbi Jussuf 02.05.2020 11:14
      Highlight Highlight 2. Welle? Wovon?

      Das ist bloss ein Gerücht.
  • Lucida Sans 02.05.2020 04:41
    Highlight Highlight Für Gieringer und Konsorten braucht es nun noch einiges an Durchhaltevermögen.
    Anders gesagt, für Gieringer und seine Komplizen braucht es noch einiges an Durchhaltevermögen.

    Was sagt das uns das über die Autorin?
    • Qui-Gon 02.05.2020 10:33
      Highlight Highlight Dass sie nicht weiss, was Konsorten bedeutet.
  • LURCH 02.05.2020 01:49
    Highlight Highlight Ist aber schon langsam ausgelutscht das Thema, nach gefühlten 100 Sendungen!
    Wie wärs einmal mit einem Themenwechsel wie z.B. Masken?

    And Now for Something Completely Different...

    Benutzer Bildabspielen
  • danster 02.05.2020 01:23
    Highlight Highlight Na ja bei aller Fairness, Fachwissen ist bei beiden etwa gleich viel vorhanden..
  • Terraner 02.05.2020 01:09
    Highlight Highlight Recht zahme Arena, eher langweilig. Schade, gäbe wichtigeres zu diskutieren.
  • MartinZH 02.05.2020 01:01
    Highlight Highlight Ziviler Ungehorsam ist ein "politisch-moralischer" Akt, bzw. eine Form des Widerstands am Rande der Legalität (https://m.bpb.de/apuz/138281/ziviler-ungehorsam-ein-umkaempfter-begriff).

    In Corona-Zeiten sind öffentliche Zusammenrottungen von Jugendlichen in Achtergruppen und Rentner-Horden im Garten-Center aber kein politischer Protest, für den man Sympathien hegen kann / soll.

    Es sind allesamt – schlicht und einfach – dumme und verantwortungslose Leute.

    Den Begriff "ziviler Ungehorsam" in diesem Zusammenhang zu bemühen, zeugt in etwa von derselben Weitsicht und Intelligenz wie diese Leute.
    • Spooky 02.05.2020 08:33
      Highlight Highlight "In Corona-Zeiten sind öffentliche Zusammenrottungen von Jugendlichen in Achtergruppen und Rentner-Horden im Garten-Center aber kein politischer Protest, für den man Sympathien hegen kann / soll."

      Doch! 💪
    • atorator 02.05.2020 08:34
      Highlight Highlight Was ist denn mit dir passiert? Hast im positiven Sinne wohl einen Ziegel auf den Kopf gekriegt. Wenn ich an deine alten Kommentare zurückdenke, bist Du geradezu vernünftig geworden. Drücke die Daumen, dass das so bleibt.
    • rodolofo 02.05.2020 08:41
      Highlight Highlight Ja, Herr Polizist, Sie haben natürlich völlig recht!
      Danke, dass Sie Strafzettel verteilen und Bussen einziehen.
      Und Entschuldigung für alles, was ich sonst noch verbrochen- und nicht gebeichtet habe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Frank8610 02.05.2020 00:33
    Highlight Highlight Nur weil jemand prominent ist, heisst es noch lange nicht dass ihre Meinung zu diesen Themen weder relevant noch wichtig ist.
    • danster 02.05.2020 01:21
      Highlight Highlight Da gebe ich dir vollkommen recht. Betrifft leider viele Themen und "Promis"
    • milkdefeater 02.05.2020 02:22
      Highlight Highlight Bei Politikern dasselbe...
    • Raembe 02.05.2020 06:37
      Highlight Highlight Sehe ich auch so, das Experiment von Brotz gingbtotal in die Hose.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 02.05.2020 00:01
    Highlight Highlight Was soll den das Rima-bashing. Er wurde gefragt und hat seine Meinung gesagt. Auch Frau Kambundji hat ihre Einstellung erklärt. Als Profisportlerin hätte ich gesagt: jetzt erst recht ins Training, dann bin ich stärker als andere bei der Wiederaufnahme der Wettkämpfe. Aber jedem das Seine.
    • Sergej Mütlich 02.05.2020 07:55
      Highlight Highlight bitte vorsicht mit phrasen die über dem eingang von konzentrationslagern standen...
    • Gubbe 02.05.2020 09:15
      Highlight Highlight Sergej Mütlich
      Quatsch as Quatsch can!
    • dorfne 02.05.2020 14:16
      Highlight Highlight @Sergej. Diese Aussage kann Allem dienlich sein, dem Guten und dem Abgrundbösen. Denn sie ist nichts ohne den Kontext in den sie eingebettet ist. Und by the way: die deutsche Sprache ist keine Erfindung der Nazis.
    Weitere Antworten anzeigen
  • chrisdea 01.05.2020 23:59
    Highlight Highlight Herr Rima vergisst, dass offensichtlich auch Personen ohne oder mit nur sehr geringen Symptomen auch ansteckend sind, oder irre ich mich?
    • Nikl 02.05.2020 11:53
      Highlight Highlight Ja und schon ansteckend sind bevor die ersten erkennbaren symptome auftauchen
    • dorfne 02.05.2020 14:04
      Highlight Highlight Rima hat Recht, wenn er sinngem. sagt, wer sich krank fühle, soll zu hause bleiben. Er hätte hinzufügen können, auch wer positiv getestet wurde muss zu hause bleiben. Aber wir können ja auch noch ein bisschen mitdenken. Das Problem ist die hohe Dunkelziffer an Virenträgern, die nicht getestet werden, weil sie keine Symptome haben. Die bewegen sich mitten unter uns und sind ansteckend.
    • chrisdea 02.05.2020 14:58
      Highlight Highlight @dorfne: also hat er recht ausser, wo er nicht recht hat, oder?

9 Hospitalisierte im Kanton Bern – so sieht's in deinem Kanton aus

Wie viele Personen wurden positiv auf das Coronavirus getestet? Wie viele sind daran verstorben? Und wie ausgelastet sind die Spitalbetten in deinem Kanton? Ein Überblick.

Am 24. Februar 2020 fiel der erste Test in der Schweiz positiv aus: Eine Person im Tessin hat sich mit dem Coronavirus infiziert. So hat sich die Kurve in der Schweiz seit Ende Februar entwickelt.

Anmerkung: Der Balken des aktuellen Tages enthält teilweise erst die Angaben von einigen Kantonen und kann im Verlauf des Tages noch grösser werden. Die Veränderung in Prozent im Titel bezieht sich daher auf die letzten beiden definitiven Fallzahlen.

Das Coronavirus hat inzwischen alle Kantone der …

Artikel lesen
Link zum Artikel