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Schweiz: Der Bundesrat ist ab Oktober auf Instagram

Pilotprojekt geplant: Ab Oktober ist der Bundesrat auf Instagram

16.08.2022, 01:1616.08.2022, 05:53

Der Bundesrat verfügt demnächst über ein Konto auf dem Social-Media-Netzwerk Instagram. Der Start des Pilotprojekts ist für Oktober geplant. Schon heute sind 2,5 Millionen Menschen in der Schweiz auf Instagram. Bei den 15- bis 24-Jährigen liegt der Anteil der Nutzer bei 86 Prozent.

FILE - The Instagram app is seen on the screen of a mobile device in New York, Friday, Aug. 23, 2019. As concerns about social media's impact on teen psychology continue to rise, platforms from S ...
In der Schweiz sind derzeit etwa 2,5 Millionen Menschen auf Instagram.Bild: keystone

Vom Startzeitpunkt des Instagram-Projektes der Landesregierung hatten die Westschweizer Zeitungen «Tribune de Genève» und «24 heures» berichtet. Die Bundeskanzlei bestätigte am Montag gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA den Projektstart im Oktober.

Dieses Instagram-Konto wird das Konto der Landesregierung sein, das über deren Entscheidungen, gemeinsame Aktivitäten und Dossiers informiert, die für das Kollegium als Ganzes von Bedeutung sind, wie die Sprecherin der Bundeskanzlei, Ursula Eggenberger, sagte.

HANDOUT - BILDMONTAGE - Das offizielle Bundesratsfoto 2022 mit den Bundesraeten und Bundesraetinnen Guy Parmelin, Alain Berset, Simonetta Sommaruga, Bundeskanzler Walter Thurnherr, Ueli Maurer, Karin  ...
Die Bundesratsfotos könnten bald auch auf Instagram gepostet werden.Bild: keystone

Der Bundesrat sehe in diesem Angebot eine Möglichkeit, Menschen zu erreichen, die sich über «soziale Netzwerke» informieren, die in der Schweizer Medienlandschaft einen wichtigen Platz einnehmen und die Meinungsbildung zunehmend beeinflussen. Das Angebot ziele insbesondere auf die Gruppe der 16- bis 35-Jährigen.

Mit der Ausweitung seiner Kommunikationskanäle folge der Bundesrat einem globalen Trend, so Eggenberger. Das Instagram-Pilotprojekt ist Teil der vor einem Jahr beschlossenen Social-Media-Strategie des Bundesrates. In den Departementen und in der Bundeskanzlei wurden zehn Stellen geschaffen, um die Sichtbarkeit der Dossiers der Landesregierung in den sogenannten sozialen Netzwerken zu erhöhen. (sda)

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