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Die «WayGuard»-App wurde innerhalb eines Monats über 11'000 Mal genutzt. bild: watson

Tausende Frauen lassen sich jetzt von dieser App heimbegleiten – und so funktioniert sie

Eine App will mithilfe von Standort-Tracking und Notfallknopf Frauen vor Gefahren auf dem Nachhauseweg schützen. Innerhalb eines Monats wurde diese bereits über 11'000 Mal genutzt.



Der Bahnhof ist menschenleer, nur eine Frau steigt aus dem Zug und steigt die Treppe hinunter in die Unterführung. Zwei Männer stehen an der Wand und bemerken die Passantin. «Ganz alleine unterwegs?», rufen sie ihr zu und sie bleibt stehen. Schnitt. Das Video zeigt dieselbe Situation noch einmal, nur wird bei dieser Version die Frau von zwei schwarz gekleideten Männern begleitet. Kaum passiert die Gruppe die anderen beiden in der Unterführung, verstummen diese und grüssen die Frau und ihre «Bodyguards» kopfnickend.

Das Video stammt von der Axa-Versicherung und wird derzeit vielen Usern auf Facebook und Instagram als bezahlter Beitrag angezeigt. Es wirbt für ihre kostenlose App «WayGuard», die mithilfe von Standort-Tracking, Chats und Notfallknopf-Funktion «Frauen sicher nach Hause begleiten» soll.

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Klickt man auf den grünen Knopf, kann die App auf den Standort zugreifen, gleichzeitig kann man diesen mit Freunden teilen. bild: watson

Tatsächlich tauchen aber im echten Leben keine Bodyguards auf, die Begleitung bleibt virtuell. Startet man die Begleitungs-Funktion, wird das GPS-Signal an eine Zentrale freigegeben. Zusätzlich kann man den Standort mit Freunden oder Familienmitgliedern teilen. Fühlt sich der Nutzer unsicher, kann dieser mit einem Mitarbeitenden des «WayGuard»-Teams telefonieren oder chatten, bis sie oder er am Ziel angekommen ist.

Seit der Lancierung Ende November haben sich gemäss Axa 11'800 Leute registriert, was die Erwartungen «deutlich» übertroffen habe. 70 Prozent der User sind Frauen. Insgesamt hätten sich 11'043 Mal Personen durch die App begleiten lassen und 46 bei der Notrufzentrale angerufen. «Das waren aber eher Testanrufe – die Personen wollten ausprobieren, ob die App auch tatsächlich funktioniert», sagt Moska Miakhel vom Innovationsteam der Axa-Versicherung.

Wer den Notruf tätigt, wird mit einer Leitstelle mit geschultem Personal verbunden. Dabei handelt es sich um die grösste private Notrufzentrale Deutschlands, wo die App ihren Sitz hat. «Diese Mitarbeiter sind speziell dafür geschult, Personen in Stresssituationen zu begleiten», sagt Miakhel.

Im Ernstfall alarmiere das «WayGuard»-Team die örtliche Polizei und bleibe so lange mit der Person am Telefon, bis die Einsatzkräfte eingetroffen seien. «In einem Notfall werden Bewegungsgdaten oder Gesprächsaufzeichnungen für 90 Tage gespeichert, um bei Bedarf die Aufklärung des Falls zu unterstützen», sagt Miakhel. Ansonsten würden die Daten nach Beendigung der Begleitung gelöscht.

Die App richtet sich vor allem an Frauen

Die Versicherung spricht in den Communiqués und den Werbespots ausschliesslich Frauen an. Das hat einen Grund: «In einer Umfrage bei 500 Schweizern haben 90 Prozent der weiblichen Befragten angegeben, dass ihnen manchmal mulmig zumute ist, wenn sie spätabends alleine auf dem Heimweg sind», so Miakhel weiter.

Bei der Opferhilfestelle Frauenberatung Zürich zeigt man sich zunächst positiv gegenüber der neuen App. «Wenn diese Frauen hilft, sich weniger einzuschränken und trotzdem abends auszugehen, ist das umso besser. Alles, was das Sicherheitsgefühl der Frauen erhöht, ist gut», sagt die Geschäftsleiterin Corina Elmer.

Doch durch die Begleit-App würden sich Frauen allenfalls in falscher Sicherheit wähnen. «Oftmals ist man im Ernstfall wie gelähmt. Es fragt sich, ob man dann die App noch nutzen kann», sagt Elmer. In akuten Gefahrensituationen sei es besser und schneller, wenn die Betroffene direkt die Polizei kontaktiert. Die Mehrzahl der Fälle von sexueller Gewalt würde zudem im Privaten passieren, deshalb sei der Einsatz hier wenig nützlich. Ausserdem würden auch Männer angegriffen oder erlebten körperliche Gewalt. Dass in der Werbekampagne nur Frauen angesprochen werden, verstärke das Stereotyp vom männlichen Fremdtäter, der nachts eine Frau überfällt, dabei seien es meistens Bekannte.

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99
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99Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nursing what else 11.01.2020 00:54
    Highlight Highlight In der einen Hand der Pfefferspray, nahe der anderen Hand das Natel. Das gibt mir oft Sicherheit;)
  • Todesstern 10.01.2020 05:41
    Highlight Highlight Welch tolle Welt in der wir heute leben. Frauen gegen Männer, jung gegen alt, schwarz gegen weiß.

    Ja wir haben es weit gebracht in den letzten 20 Jahren.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 10.01.2020 02:15
    Highlight Highlight Aha, da haben die wohl ein 20 Jahre altes Video gesehen...
    Play Icon
  • Garp 09.01.2020 23:15
    Highlight Highlight Besser als so eine App, wäre wirklich ein Selbstverteidigungskurs. Damit wirkt man auch der Reaktion der Schockstarre am besten entgegen.
    • Rikku 10.01.2020 07:00
      Highlight Highlight Ein Wochenendkurs bringt auch nur kurzfristig etwas. Wenn man das nicht regelmässig trainiert, steht man im ernstfall da und grübelt, wie man jetzt den Angreifer abwehrt... also wenn dann Kampfsport, den man regelmässig trainiert.
    • Garp 10.01.2020 14:45
      Highlight Highlight Kampfsport ist nicht für jeden. Selbstverteidigungskurse sind gut und haben sich bewährt, man kann sie auch auffrischen.
  • p3kko 09.01.2020 21:09
    Highlight Highlight Diese App reduziert gemäss einer kürzlich durchgeführten Studie den Aufwand bei der Suche nach der Leiche um durchschnittlich 40%.
  • Nurmalso 09.01.2020 18:41
    Highlight Highlight Die notwenidigkeit der App ist das Problem.

  • Das schnabeltier 09.01.2020 16:35
    Highlight Highlight Ich denke die App ist durchaus sinnvoll.

    Im Weiteren hat das Apfeltelefon eine automatische Notrufwahlfunktion mit zusätzlich sehr lauter Alarmsirene. (bei anderen weiss ich leider nicht)

    für die interessierten: https://support.apple.com/de-ch/HT208076



    • Mia_san_mia 10.01.2020 04:17
      Highlight Highlight Das heisst iPhone.
  • Texra 09.01.2020 16:35
    Highlight Highlight Leute, Nachts ist es kälter als draussen.
  • albie wright 09.01.2020 14:18
    Highlight Highlight Wo ist die Gleichberechtigung?
    • Crapaud Commun 09.01.2020 15:44
      Highlight Highlight Inwiefern Gleichberechtigung? Dass Männer gleich oft vergewaltigt und belästigt werden wie Frauen? Wenn du den Artikel gelesen hättest, wüsstest du, dass die App auch von Männern genützt wird und sie somit nicht diskriminiert werden.
    • JaneSodaBorderless 09.01.2020 22:12
      Highlight Highlight Und wo bleibt das Textverständnis?
      Die Mimimimi-Männer hier lesen wohl bloss die Headline und fühlen sich schon getriggert -.-
    • Mia_san_mia 10.01.2020 04:19
      Highlight Highlight @Dave: Was ist denn mit Dir los?
  • wasihrnichtsagt 09.01.2020 14:10
    Highlight Highlight Nur für Frauen?
    • JaneSodaBorderless 09.01.2020 14:33
      Highlight Highlight Nein, auch für Männer.
      Steht übrigens im Artikel ;-)
    • eysd 09.01.2020 16:06
      Highlight Highlight 🙄
  • Reina 09.01.2020 14:07
    Highlight Highlight Meine beste Freundin und ich telefonieren oft bis wir im Haus sind, da die Strassenbeleuchtung bei unseren Strassen schlecht ist. So oder so gibt es eine Nachricht im Gruppenchat. Wir schicken uns auch immer den Standort falls jmd ein One Night Stand hat oder so. Genauso wie wir immer darauf achten wie unsere Cocktails zubereitet werden. Als Frau muss man auf sich acht geben. Weiss nicht ob ich meine Daten ner Versicherung geben möchte...
    • grünerantifaschist #blm 10.01.2020 11:11
      Highlight Highlight Fr90 was lachsch?
  • holla the forest fairy 09.01.2020 12:42
    Highlight Highlight Es ist für mich nicht relevant, ob es so eine App braucht oder nicht. Ich glaube jede Person (für mich unabhängig vom Geschlecht), die schon in einer Stadt alleine eine Gruppe angetrunkener Personen (ebenfalls unabhängig vom Geschlecht) passiert hat, kennt dieses mulmige Gefühl. Warum also eine solche App als unnütz darstellen, wenn es einem ein besseres Gefühl gibt? Ich denke auch, dass man dadurch automatisch ein sichereres Auftreten hat, was sicherlich nicht das Dümmste ist in einer solchen Situation.
    • Hzwo 09.01.2020 13:17
      Highlight Highlight Naja hatte jetzt noch nie Angst an einer Gruppe besoffener Frauen vorbeizulaufen😆
    • holla the forest fairy 09.01.2020 14:46
      Highlight Highlight @Hzwo Wow ganz toll! Dann bleiben wir mal bei den Geschlechterrollen, Männer haben keine Gefühle.
    • Hzwo 10.01.2020 00:58
      Highlight Highlight Wenn das deine schlussfolgerung idt..von mir aus. Dann auch gleich "frauen sind nicjt logischi
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sandro Lightwood 09.01.2020 12:10
    Highlight Highlight Doch durch die Begleit-App würden sich Frauen allenfalls in falscher Sicherheit wähnen. «Oftmals ist man im Ernstfall wie gelähmt. Es fragt sich, ob man dann die App noch nutzen kann», sagt Elmer. In akuten Gefahrensituationen sei es besser und schneller, wenn die Betroffene direkt die Polizei kontaktiert.
    • Sandro Lightwood 09.01.2020 12:31
      Highlight Highlight Sorry war zu früh raus. Also, um auf den Knopf zu drücken sind sie in Schockstarre. Die Polizei anrufen geht aber dann? 🤷‍♂️
    • Adumdum 09.01.2020 13:15
      Highlight Highlight Ja genau das hab ich auch gedacht.
    • Rikku 10.01.2020 07:06
      Highlight Highlight Sandro das habe ich auch gedacht. Wenn man aber mit jemandem telefoniert, egal ob via App oder privat, dann kann die Person am Ende der Leitung reagieren und die Polizei rufen.
  • Mitläufer 09.01.2020 12:09
    Highlight Highlight Angst ist doch was tolles, damit lassen sich Wahlen gewinnen und jede Menge Geld machen. Die Kriminalität sinkt (angeblich) ja laufend, die Angst nimmt aber immer mehr zu. Was die Medien wohl damit zu tun haben? Aber wir Europäer (oder zumindest wir Schweizer) werden ja nicht manipuliert, das betrifft nur den Rest der Welt.
  • Dogbone 09.01.2020 12:07
    Highlight Highlight Ich kann mit meinem iPad 6. Gen. Mit iOS 13.3 seit längerem nicht mehr einen Artikel teilen. Da erscheint am oberen Rand nur ein weisser Balken.

    matts@dogbone.ch
    Benutzer Bild
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 10.01.2020 06:47
      Highlight Highlight Falsche Adresse. Apple muss die Fehler in ihrem System schon selbst ausbügeln.
  • moedesty 09.01.2020 11:55
    Highlight Highlight Die Wahrscheinlichkeit ist wahrscheinlich so klein, wie diejenige, die uns ohne Fallschirm in den Flieger lässt.



    • blobb / antifaschistischer Terrorist 09.01.2020 12:54
      Highlight Highlight Du warst schon mal draussen nachts oder?
    • moedesty 09.01.2020 13:11
      Highlight Highlight Ja im dunkeln.
    • JaneSodaBorderless 09.01.2020 14:45
      Highlight Highlight Ich, weiblich über 40ig, hatte beim Fliegen noch nie ein Problem. Sprich, ich bin noch nie mit oder ohne Fallschirm abgestürzt :P
      Hingegen hatte ich einige unangenehme Erlebnisse. Ich wurde, teilweise auch körperlich, angepöbelt resp bedroht.
      Einmal davon schwer (sexuell motiviertes Gewaltverbrechen, inkl Strangulation).
      Die Wahrscheinlichkeit ist nicht so klein - viele meiner Freundinnen und Freunde erlebten solche Situationen.
  • invisible 09.01.2020 11:52
    Highlight Highlight Wann kommt die Body-Cam für Frauen? Oder noch besser irgendwas zum implantieren. Hilft zwar auch nicht wenn dir einer ans Leder will, dafür kann im nachhinein alles ganz prima nachvollzogen werden. Ich weiss, das hilft auch nicht immer, aber: lernt, euch zu wehren, und strahlt das auch aus!
    • Bee89 09.01.2020 12:19
      Highlight Highlight Wie wäre es Männern beizubringen Frauen nicht anzugreifen?
    • invisible 09.01.2020 12:22
      Highlight Highlight Es ist dumm darauf zu hoffen dass irgendwann nur noch grundanständige Menschen rumlaufen, insofern ist dein Einwand ziemlich unnütz m.M.n.
    • Dodogama 09.01.2020 12:41
      Highlight Highlight Bee89, wtf? Dieses Wissen ist intrinsisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hosesack 09.01.2020 11:50
    Highlight Highlight Ich möchte einem Versicherungsunternehmen auch gerne mitteilen, wenn ich Nachts betrunken durch dunkle Gegenden wanke. Oder welches Quartier subjektiv von Leuten die zu geizig oder arm für ein Taxi sind als unsicher eingestuft werden.
    Da werden Datensätze generiert, fucking goldrush!
  • lilas 09.01.2020 11:47
    Highlight Highlight Ich hab den Finger auf dem Knopf vom Pfefferspray weil ich nach dem Spätdienst durch ein spezielles Quartier muss, ich glaube nicht,dass ich ihn wirklich anwenden muss aber er lässt mich anders auftreten
  • LupaLouu 09.01.2020 11:35
    Highlight Highlight Ich persönlich finde die App eine gute Sache. Klar erscheint sie für einige Leute als sinnlos und überflüssig. Aber wenn es den Nutzerinnen und Nutzern ein gutes Gefühl gibt, dann ist doch das die Hauptsache. Und wenn durch die App schon nur 1 einziger Übergriff verhindert werden kann, so hat sich diese App in meiner Sicht schon gelohnt.
  • Medizinerli 09.01.2020 11:28
    Highlight Highlight Ich bin auch eine Frau. Aber ehrlich, ein wirklicher Schutz ist das nicht. Du kannst schon lange auch den Livestandort z.B. via WhatsApp an Freunde senden, aber dennoch kann dich jemand z.B. angreifen. Ein Selbstverteidigungskurs wäre fast sinnvoller und übrigens würde ich auch nicht jeder App meine Daten übergeben.
    • Asmodeus 09.01.2020 11:33
      Highlight Highlight Es ist insofern ein Schutz, da es potentielle aufdringliche Deppen abschrecken kann.


      Wenn man jemanden ausrauben/überfallen oder auch nur anlabern will... sucht man sich eine Person aus die mit dem Ohr bereits am Telefon klebt oder eher jemand der dies nicht tut, also bei dem es eher keine/weniger Zeugen gibt?
    • P. Silie 09.01.2020 11:37
      Highlight Highlight Es geht nicht darum einen Angriff abzuwenden, sondern den Angriff zu überleben statt irgendwo in einem Strassengraben liegen wo einen niemand findet.

      Natürlich übernimmt die App die Selbstverteidigung nicht, auch erhöht sie nicht die Aufmerksamkeit über eine Gesamtsituation. Sie könnte aber Leben retten, sollte denn leider tatsächlich etwas passiert sein.
    • [Nickname] 09.01.2020 13:03
      Highlight Highlight @ravendark

      Pfefferspray (OC) ist zum GLÜCK frei erwerbbar ab 18 Jahren in der Schweiz und darf zur Notwehr eingesetzt werden. Wenigstens etwas seit man 1999 das Schusswaffentragrecht für Zivilisten aufgehoben hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ricardo Tubbs 09.01.2020 11:18
    Highlight Highlight verstehen wieso man verdächtige rumlungernde subjekte an bahnhöfen und öffentlichen plätzen nicht wegschickt. in anderen ländern gang und gebe. dann bräuchte es so eine app nicht.

    die polizei muss an solchen orten mehr präsenz zeigen, statt immer nur radarkästen aufzustellen!

    • ikbcse 09.01.2020 12:23
      Highlight Highlight Danke.
    • mueggy 09.01.2020 14:53
      Highlight Highlight Und übergriffe finden nur an öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen statt. Klar. Wo gehen denn die Leute hin, die die Polizei wegschickt? Sicherlich brav nach Hause wo sie niemanden belästigen.
    • TJ Müller 09.01.2020 20:47
      Highlight Highlight "verdächtige rumlungernde subjekte." Nur schon deine Wortwahl zeigt, wessen Geistes Kind du bist. Als ob Übergriffe nur von "verdächtig rumlungernden Subjekten" begangen werden. Das Leben muss mit so einer eindimensionalen Sichweise schon verdammt einfach sein.
  • Heinzbond 09.01.2020 11:05
    Highlight Highlight Also eigentlich bin ich hin und weg. Eine gute Idee finde ich, die nicht geschlechtsspezifisch sein sollte. Als Mann werde ich weniger oft sexuell belästigt, aber trotzdem überfallen. Allerdings sollte so etwas direkt von der Polizei kommen... Oder noch besser nachts auch mehr uniformierte auf den Strassen das würde es weniger mulmig machen. Aber menschliche risikoeinschätzungen sind ja sowieso etwas irrational
  • Natürlich 09.01.2020 11:02
    Highlight Highlight Finde ich eine super Sache!
    Und wenn es nur der Umstand ist, dass Frauen sich damit sicherer fühlen.
  • MartinZH 09.01.2020 10:31
    Highlight Highlight Placebo..? 🤔
    • JaneSodaBorderless 09.01.2020 13:56
      Highlight Highlight Wenn die App das Selbstsicherheitsgefühl einer Frau stärkt, ist das schon mal sehr positiv.
      Mein ehemaliger Shiatsu-Selbstverteidigungslehrer hat mal aus einer Studie zitiert, die besagt, dass ein selbstsicheres Verhalten Täter abschreckt.
    • MartinZH 09.01.2020 19:14
      Highlight Highlight Ich denke, man muss klar zwischen
      therapeutischer Wirkung (bzw. subjektives Sicherheitsgefühl und "innerer Stärke") sowie der "äusseren Wirkung" (sicheres Auftreten) unterscheiden.

      Viele können ihr subjektives "Sicherheitsgefühl" steigern mit dem Mitführen von Pfefferspray, Talisman, Handy, Selbstverteidigung-Kenntnissen, etc. Doch was kommt wann – und wie effizient – zum Einsatz? Von mir aus jetzt auch noch eine App...

      Ein selbstsicheres Auftreten und Verhalten (Aussenwirkung) bezieht eine Interaktion mit den Aggressor mit ein. Das ist viel "abschreckender" und effizienter als eine App! 😉
  • Nonne 09.01.2020 10:30
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • öpfeli 09.01.2020 12:10
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Mr. Spock 09.01.2020 12:25
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • PlayaGua 09.01.2020 10:28
    Highlight Highlight Der Lead ist missverständlich. Denn die App wird zwar vornehmlich von Frauen genutzt, aber ist nicht explizit auf Frauen ausgerichtet, sondern für jegliche Personen, die gerne die Unterstützung haben.
  • Snowy 09.01.2020 10:26
    Highlight Highlight Weiss nicht so recht, ob ich so was toll finden soll - bin ja aber auch nicht die Zielgruppe.
    Eine Ex-Freundin von mir hat in solchen Situationen jeweils den Finger auf dem Speed Dial Knopf der Nummer von einer Freundin oder von mir gehabt.

    Jedenfalls stimmt es mich nachdenklich, dass Frauen in der Schweiz ein Bedürfnis nach so einer App haben...
    • Asmodeus 09.01.2020 11:31
      Highlight Highlight Speed-Dial. Klingt schön.

      Bloss hast Du keine Ortsangaben von ihr. Ein Speed-Dial bringt jenachdem genau nichts.
    • ikbcse 09.01.2020 12:25
      Highlight Highlight Danke, @WID und @Snowy.
    • Mr. Spock 09.01.2020 12:29
      Highlight Highlight Evtl. Kanns auch daran liegen, dass ein Bedürfnis generiert wurde? Bei all den Schreckensmeldungen in den sozialen medien und Newsportalen wird ja nicht gerade Werbung gemacht für die Tatsache, dass die CH ein sehr sehr sicheres Land ist... Wems hilft der soll, finde das Angebot gut, jedoch m.m.n. nicht wirklich nötig
    Weitere Antworten anzeigen
  • koks 09.01.2020 10:16
    Highlight Highlight "Die Versicherung spricht in den Communiqués und den Werbespots ausschliesslich Frauen an"

    Männer werden häufiger als Frauen Opfer von Gewalt im öffentlichen Raum. Die App könnte also ebenso auch Männer ansprechen. Manchmal hat man das Gefühl, die Fakten werden von gewissen Organisation konsequent ignoriert. Lieber Klischees und Stereotypen denn Fakten.
  • miro1604 09.01.2020 10:05
    Highlight Highlight gute idee so eine app zu lancieren👌
  • NotWhatYouExpect 09.01.2020 10:04
    Highlight Highlight Traurig, dass man sowas in der Schweiz braucht :(
    • Eidg. dipl. Tütenbauer 09.01.2020 10:11
      Highlight Highlight Traurig egal wo man es braucht.
    • willy wodka 09.01.2020 10:13
      Highlight Highlight Nur weil es das gibt heisst es noch nicht das man es braucht.
    • wilbur 09.01.2020 10:18
      Highlight Highlight bräuchte man überall auf der welt seit jahrzehnten bzw. jahrhunderten...
    Weitere Antworten anzeigen
  • I don't give a fuck 09.01.2020 09:59
    Highlight Highlight gute sache

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