Schweiz
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Nach drei Jahren Pause – AKW-Oldie Beznau I darf wieder ans Netz



Nach drei Jahren Stillstand darf der Block 1 des AKW Beznau wieder ans Netz. Dies hat die Nuklearaufsichtsbehörde ENSI entschieden.

ARCHIVBILD ZUM GEWINN DER AXPO IM AKTUELLEN GESCHAEFTSJAHR, AM DIENSTAG, 20. DEZEMBER 2017 - Nuclear power plant Beznau, pictured on May 28, 2011, in Beznau in the canton of Aargau, Switzerland. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Das Atomkraftwerk Beznau, aufgenommen am 28. Mai 2011. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Beznau darf wieder ans Netz. Bild: KEYSTONE

Die Axpo habe nachgewiesen, dass die im Stahl des Reaktordruckbehälters gefundenen Einschlüsse keinen negativen Einfluss auf die Sicherheit haben, sagten Vertreter der ENSI am Dienstag vor den Medien in Brugg AG. Das ENSI habe den Nachweis geprüft und akzeptiert.

Beznau 1, einer der ältesten kommerziellen Reaktoren der Welt, ist seit März 2015 vom Netz. Im Sommer des gleichen Jahres wurden bei der Jahresrevision am Reaktordruckbehälter dank neuster Messtechnologie rund 925 Materialfehler entdeckt. (sda)

So sieht das AKW in Fukushima von innen aus

Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • dorfne 06.03.2018 14:46
    Highlight Highlight Wenn die Politik die kaputten AKW's abschalten lässt, kommen Schadenersatzforderungen von den Betreibern auf sie zu. Davor hat die Politik Angst. Also lässt man die kaputten Dinger laufen und hofft es passiert nichts. Und: Die Betreiber haben nicht genug Geld in den Rückbaufond gelegt. Lieber hat man das Geld für hohe Dividenden ausgegeben. Die Devise heisst aussitzen, bis die nächste Generation die Suppe auslöffeln muss. Und wenn vorher die Katastrophe passiert? Ja nu so denn. Man kannte ja das "Restrisiko".
  • karl_e 06.03.2018 12:00
    Highlight Highlight Wo sind meine Iod-Tabletten? Allzeit bereit in der Schublade mit den Medis, vorne rechts.
  • manuel0263 06.03.2018 10:37
    Highlight Highlight Bei Tschernobyl dachte man noch: naja, die Russen mit ihrem Schrott...
    Bei Fukushima war es dann schon anders: wenn bei den Japanern sowas passiert, bei deren Technik und Standards...
    Und wenn hier etwas passiert, werden ausnahmslos alle dumm aus der Wäsche schauen und absolut niemand wird auch nur entfernt für den Schaden aufkommen...aber hier passiert ja nichts. Bei unseren hohen Standards...den Abfall will übrigens nach wie vor auch niemand.
    • marcog 06.03.2018 14:42
      Highlight Highlight Entweder wir schaffen es, den Abfall irrgendwo sicher zu verstauen, oder nicht. Das Problem haben wir sowieso, ob da nun noch ein paar Tonnen hinzukommen, ändert nicht mehr viel daran.
    • Döst 06.03.2018 17:17
      Highlight Highlight Tschernobyl war die Folge einer ausser Kontrolle geratenen Sicherheitsübung: menschliches Versagen.
      Fukushima war ein Erdbeben, ein Naturereignis. Im Prinzip auch menschliches Versagen, weil man das AKW an Küste gebaut hat, und eine Erdbebenflutwelle bisher nicht existierte.
      @marcog: in Russland sind die ersten AKW in Betrieb, welche alten Atomabfall zur Energiegewinnung verbrennen und den Abfall deutlich reduziert.
      Da SpaceX mit ihren wiederverwertbaren Raketen den Raumtransport kostenmässig um Faktoren vergünstigt hat, könnte ich mir die Abfallentsorgung auf die Sonne (endlich) vorstellen.
  • Döst 06.03.2018 09:23
    Highlight Highlight Gut so. Gemäss dem Volkswillen, AKW's solange zu betreiben, wie sie sicher sind.
    • Tilman Fliegel 06.03.2018 12:07
      Highlight Highlight Oder solange zu betreiben, bis sie ganz kaputt sind?
    • dorfne 06.03.2018 12:46
      Highlight Highlight Das heisst aber, wenn sie nicht mehr sicher sind laufen sie weiter. Nämlich so lange, bis man merkt, dass sie nicht mehr sicher sind.
    • Döst 06.03.2018 17:20
      Highlight Highlight @Tilman/Abbaio: dafür haben wir ja das ENSI. Und mangelnde Kontrolle kann man denen nun wirklich nich vorwerfen, dauerte die ganze Beznau I Sache sage und schreibe 3 Jahre.
  • Guzmaniac 06.03.2018 09:20
    Highlight Highlight Na dann, welcome back und auf weitere 46 Jahre!! ¦-(
  • Snowy 06.03.2018 09:11
    Highlight Highlight Ironie der Sache: Oldie-Beznau hilft damit der Schweiz die hochgesteckten Klimaziele zu erreichen.
    • Posersalami 06.03.2018 10:46
      Highlight Highlight Quatsch

      Hauptsächlich „hilft“ das Ausland, indem es unsere Energieintensive Produktion übernommen hat. Wir verursachen im Ausland schon 2.5x sovielr Schadstoffe wie in der Schweiz.

      http://bit.ly/2orFtXy

      Faktisch erzeugen wir mehr klomawirksame Gase als jemals zuvor.
    • dorfne 06.03.2018 12:44
      Highlight Highlight Und wenn das AKW in die Luft fliegt heisst es dann mit Kuhaugenblick: Ja, das konnte halt niemand voraussehen, damit hat niemand gerechnet. Das kommt wirklich überraschend. Es ist wie bei den lawinengefährdeten Hängen. Die Warnungen werden ignoriert, nach dem Motto, uns passiert schon nichts, ist ja bisher auch nichts passiert. Und wenn es dann doch passiert kommt das grosse Wehklagen.
    • Posersalami 06.03.2018 13:59
      Highlight Highlight Nur dass ein havariertes Beznau wenns blöd kommt das halbe Mittelland unbewohnbar macht. Bezahlen tun dad dann die Geschäfigten selbst.

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