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Die Geschichte des Schweizer Atomausstiegs – in 15 Bildern

Die Geschichte des Schweizer Atomausstiegs – in 15 Bildern

21.05.2017, 13:0721.05.2017, 14:58
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Die Geschichte des Schweizer Atomausstiegs in 15 Bildern
21. Mai 2017: Mit dem Volks-Ja zum Energiegesetz bricht in der Schweiz eine neue Ära an: der Bau neuer AKW wird verboten. Dafür hatten die Atomgegner jahrzehntelang gekämpft – an der Urne und auf der Strasse. Aber der Reihe nach.
quelle: keystone / ennio leanza
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Der Bau neuer Atomkraftwerke wird in der Schweiz verboten. Das hat das Schweizer Stimmvolk mit der Annahme des revidierten Energiegesetzes beschlossen. Allerdings dürfen die bestehenden AKW noch so lange am Netz bleiben, wie die Atomaufsichtsbehörde sie als sicher erachtet. Ein Abschaltdatum steht erst beim Werk Mühleberg fest: Die Betreiberin BKW hat angekündigt, 2019 aus unternehmerischen Gründen den Stecker zu ziehen. 

(jbu)

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Die Schweiz wollte den Hagel wegschiessen – und griff zu sowjetischen Raketen
Für die Landwirtschaft ist Hagel eine existentielle Bedrohung. Jahrzehntelang versuchten Schweizer Bäuerinnen und Bauern, mit Silberjodidraketen Unheil von ihrer Ernte fernzuhalten. 1986 liess ein Bericht der ETH Zürich die kühnen Hagelabwehrträume platzen.
Es war schwülheiss an diesem 6. August 1978. Um 18 Uhr stiegen über dem zwischen Bern und Luzern gelegenen Napfgebiet schwere Gewitterwolken in den Himmel. Lange hatten sich die Forscher auf diesen Augenblick vorbereitet: Auf einer Fläche von 1290 Quadratkilometern, fast der Grösse des Kantons Aargau, hatten sie in einem genau festgelegten Raster sogenannte «Hailpads» verteilt, auf dem Boden ausgelegte, mit Aluminiumfolie beschichtete Kunststoffplatten, auf denen aufschlagende Hagelkörner kleinere oder grössere Krater hinterlassen würden.
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