Schweiz
ESC

Nemo bricht Interview mit Bieler Tagblatt ab - aus diesem Grund

epa11513332 Swiss singer and 2024 Eurovision Song Contest winner Nemo performs at the Lakelive Festival in Biel, Switzerland, 31 July 2024. EPA/PETER KLAUNZER EDITORIAL USE ONLY EDITORIAL USE ONLY
Gewann den Eurovision Song Contest für die Schweiz: Nemo.Bild: keystone
ESC

Darum brach Nemo ein Interview mit dem Bieler Tagblatt ab

02.08.2024, 10:0103.08.2024, 13:38

Der ESC-Star Nemo hat ein Interview mit dem Bieler Tagblatt im Rahmen des Lakelive-Festivals abgebrochen. Als die Journalistin Fragen zum politisierten Eurovision Song Contest stellen wollte, griff laut der Tageszeitung Nemos Presseverantwortliche ein.

Geplant waren Fragen zur israelischen ESC-Teilnehmerin Eden Golan, wie es im Beitrag des Bieler Tagblatts heisst. Das Gespräch fand im Rahmen von Nemos Auftritt am Lakelive-Festival am Mittwoch statt und wurde am Freitag publiziert.

Als die Journalistin an der Thematik festhielt, beendete Nemo das Interview. «Die Fragen fühlen sich an wie ein Angriff», zitierte die Zeitung das Multitalent. «Dass das von Biel kommt, macht mich sehr traurig, ehrlich gesagt.» Die Fragen seien rhetorisch gestellt worden, sodass Nemo «nur verlieren kann mit der Antwort».

Die Weisung des Labels sei im Vorhinein gewesen, dass politische Fragen sowie Fragen zu Nemos Privatleben zu vermeiden seien, wie es im Artikel weiter heisst. Daraufhin habe die Tageszeitung auf das Presserecht verwiesen und die Erlaubnis erhalten, politische Fragen zu stellen. Es war das erste Interview des Bieler Tagblatts mit Superstar Nemo seit dessen ESC-Sieg vor drei Monaten. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Nemos Drehscheibe und mehr, das du beim ESC im TV nicht sehen konntest
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Thomas Matter verzichtet auf eine Bundesratskandidatur
Der 60-jährige Zürcher SVP-Nationalrat Thomas Matter kandidiert nicht für die Nachfolge von Bundesrat Guy Parmelin. Dies teilte die Zürcher Kantonalpartei am Freitag mit.
Zur Story