Schweiz
FDP

Ständerat Hans Altherr tritt im Herbst nicht mehr an

FDP-Politiker Hans Altherr wird nicht mehr antreten.
FDP-Politiker Hans Altherr wird nicht mehr antreten.Bild: KEYSTONE
Wahlen 2015

Ständerat Hans Altherr tritt im Herbst nicht mehr an

11.02.2015, 09:5624.02.2015, 09:42

Der Ausserrhoder Ständerat Hans Altherr wird sich im kommenden Herbst nicht der Wiederwahl stellen. Der 64-Jährige erklärte am Dienstagabend den Delegierten seiner Partei, dass er nicht mehr antreten wird, wie die FDP Appenzell Ausserrhoden mitteilte.

Als Grund für den Verzicht auf eine erneute Kandidatur gab er sein Alter an. Seit März 2004 gehört der promovierte Jurist und Rechtsanwalt dem Ständerat an. Er machte sich vor allem als Finanzpolitiker einen Namen. Der FDP-Politiker gehört seit Ende 2007 der einflussreichen Finanzdelegation der Räte (FinDel) an, die den Bundeshaushalt überprüft und überwacht. Er präsidierte die FinDel zweimal, zuletzt im vergangenen Jahr.

Altherr ist der fünfte von insgesamt elf FDP-Ständeräten, die sich im Oktober nicht mehr der Wiederwahl stellen wollen. Vor ihm haben nach einer Zusammenstellung der Website ch.ch bereits Christine Egerszegi (AG), Felix Gutzwiller (ZH), Hans Hess (OW) und Georges Theiler (LU) ihren Rücktritt erklärt. 

(sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Friendly Fire aus der SVP: So torpediert sie die Aufrüstungspläne
Es ist ein Trauerspiel erster Güte. Zwar predigen die Bürgerlichen mantramässig, die Armee brauche mehr Geld. Sie finden aber stets einen Grund, weshalb es gerade nicht passt.
Eigentlich gilt die SVP traditionell als die Militärpartei der Schweiz. Mit Adolf Ogi (1988 bis 2000), Samuel Schmid (von 2001 bis 2. Juni 2008 für die SVP), Ueli Maurer (2009 bis 2015) und Guy Parmelin (2016 bis 2018) führte sie während 29 Jahren fast ununterbrochen das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS).
Zur Story