Schweiz
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«Ich will mich sterilisieren lassen» – warum Norah (25) keine Kinder möchte

Wenn Frauen keine Kinder wollen, irritiert das – auch heute noch. Mit 19 Jahren hat Norah Steiner ihrer Frauenärztin zum ersten Mal gesagt, dass sie sich sterilisieren lassen will. Diese war schockiert und blockte ab.



Die 25-jährige Norah Steiner setzt sich auf den Bistro-Stuhl in einem französischen Café in Luzern. Sie bestellt einen Verveine-Tee, «ich ernähre mich jetzt vegan», und zieht ihre Multifunktions-Jacke aus. Dann sagt sie das, was die Gynäkologen schockiert, das Umfeld irritiert und die Gesellschaft nicht akzeptiert: «Ich möchte keine Kinder, deshalb will ich mich sterilisieren lassen.»

Diesen Wunsch hegt sie schon lange. Mit 19 Jahren hat sie zum ersten Mal ihre Frauenärztin gefragt, ob das möglich sei. «Sie war schockiert, dass ich dieses Wort überhaupt in den Mund nehme», sagt Norah. Die Ärztin habe sofort abgeblockt und gesagt, dass diesen Eingriff niemand durchführe. Zumindest nicht bei einer Frau, die noch kein Kind geboren habe.

«Die Frauenärztin war schockiert, dass ich dieses Wort überhaupt in den Mund nehme.»

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Norah Steiner ist überzeugt, dass sie keine Kinder will, und würde sich deshalb auch sterilisieren lassen. bild: watson

Jetzt, mit 25 Jahren, hat sie es noch einmal gewagt und ihre neue Frauenärztin darauf angesprochen. Wieder passiert dasselbe: Auch diese tat sich schwer, mit ihr über ihren Wunsch zu reden. «Ich konnte nicht einmal meine Fragen stellen. Offenbar sind die Ärzte gehemmt, darüber zu sprechen.» Erst als die Luzernerin der Gynäkologin vermittelte, dass sie alles nur «rein theoretisch» wissen wolle, habe sie einige Antworten bekommen.

Sibil Tschudin ist leitende Ärztin der Abteilung für Gynäkologische Sozialmedizin und Psychosomatik am Universitätsspital Basel. Sie sagt: «Die Sterilisation ist eine Entscheidung fürs Leben.» Gelange eine Frau mit diesem Wunsch zu ihr, nehme sie sich Zeit, in Gesprächen herauszufinden, warum die Frau den Eingriff will und nicht eine andere Verhütungsmethode. «Mit dem sorgfältigen Abwägen und Überprüfen bewahren wir Frauen auch davor, dass sie den Schritt Jahre später bereuen.» Dies komme nämlich nicht selten vor. «Wir hatten schon zahlreiche Fälle, in denen eine Frau die Unterbindung wieder rückgängig machen wollte», sagt Tschudin.

Sterilisation bei der Frau

Beim Eingriff werden die Eileiter entweder durchtrennt oder verschlossen. So gelangen die Spermien nicht mehr zu den Eizellen. Theoretisch kann dieser Vorgang durch die sogenannte Refertilisierung rückgängig gemacht werden. Mit zunehmendem Alter sinkt jedoch die Chance, dass die Frau wieder fruchtbar wird.

Norah ist es sich gewohnt, anzuecken. Mit ihrem Lebensentwurf sorgt sie immer wieder für Unverständnis und Irritation. Gerade ist sie dabei, ihr ganzes Hab und Gut zu verschenken. Denn bald wandert sie von Luzern bis an den Atlantik. Mit dem Segelboot will sie nach Südamerika übersetzen. Wenn möglich, geht es dort weiter über den Pazifik und dann von Asien mit dem Zug zurück nach Europa. Für diese Reise lässt sie sich mehrere Jahre Zeit. Es ist nicht das erste Mal, dass sie für eine längere Zeit verreist. Ihr halbes Leben war sie unterwegs, erkundet ständig die Welt.

«Ich verhüte und wenn ich trotzdem schwanger werde, treibe ich ab.»

Das Thema Sterilisation lässt ihr auch in Übersee keine Ruhe. Denn für sie ist klar: «Ich verhüte und wenn ich trotzdem schwanger werde, treibe ich ab.» Jedoch ist das nicht in allen Ländern möglich. Deshalb hat sie sich bereits im Voraus überlegt, wo sie von so einem Ort aus hinfliegen müsste, um abzutreiben.

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Bald bricht Norah von Luzern zu Fuss zum Atlantik auf. Auch auf Reisen beschäftigt sie das ungewollte Kinderkriegen. bild: zvg

Warum will die junge Frau denn partout kein Kind? «Es gibt bereits genug Menschen auf dieser Welt», sagt Norah. Es sei nicht nötig, ein leibliches Kind zu haben, besonders, wenn der Kinderwunsch nicht vorhanden sei. Sie könne sich vorstellen, irgendwann ein Pflegekind aufzunehmen oder sich als «Gotti» um ein Kind zu kümmern. Aber selber schwanger werden will sie nicht. «Das stelle ich mir schlimm vor.»

Doch nicht nur die Ärzte weisen ihren Wunsch zurück: «Ich fühle mich von der ganzen Gesellschaft nicht ernst genommen.» Auch ihr Umfeld witzelt darüber, dass sie keine Kinder kriegen will. «Das kommt dann noch», «du hast nur noch nicht den richtigen Mann kennengelernt» oder «du hast dann bestimmt noch vor mir Kinder», sind Dinge, die sie zu hören bekommt.

Dieser Erwartungsdruck regt die 25-Jährige auf. «Es ist so stark in den Köpfen verankert, dass frau einfach ein Kind will, und wird gar nicht hinterfragt.»

Eine, die es hinterfragt hat, ist die deutsche Autorin und Gender-Studies-Wissenschaftlerin Sarah Diehl. In ihrem Buch «Die Uhr, die nicht tickt. Kinderlos glücklich» befasst sie sich mit freiwillig kinderlosen Frauen.

«Die Möglichkeit, dass sich Frauen bewusst gegen Kinder entscheiden oder nie einen Kinderwunsch verspürt haben, ist nicht akzeptabel. Ein Kind gehört zum Leben einer Frau einfach dazu, es ist ein wesentlicher Faktor für ein erfülltes und glückliches Leben. [...] Es ist eine sehr private Entscheidung, die dennoch öffentlich verhandelt wird.»

Sarah Diehl in «Die Uhr, die nicht tickt. Kinderlos glücklich»

In einem Interview mit «SRF Kulturplatz» führt sie aus: «Aus dem Kinderkriegen wird ein natürliches Bedürfnis gemacht – das finde ich unmöglich. Damit wird der Frau im Grunde ihre Entscheidungsfreiheit und -fähigkeit abgesprochen.» Eigentlich wollte sie für ihr Buch auch Männer befragen, doch sie bemerkte schnell, dass sie nicht über die Kinderlosigkeit nachdenken.

«[Sie] müssen ihre Entscheidung weder rechtfertigen noch sich selbst in ihrer Rolle als Nichtvater neu erfinden. Die Männer, mit denen ich sprach, hatten kein Legitimationsproblem. Kinderlose Männer stehen kaum in der öffentlichen Kritik, es gibt für sie wenig Anlass, ihre Haltung zu formulieren. Sie werden mit ihrer Entscheidung schlicht in Frieden gelassen.»

Sarah Diehl in «Die Uhr, die nicht tickt. Kinderlos glücklich»

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Die Autorin und Feministin Sarah Diehl sieht die Entscheidungsfreiheit für Frauen bezüglich Kinderkriegen eingeschränkt. bild: flickr.com

In Deutschland sieht die Situation ähnlich aus wie in der Schweiz: Auch dort weigern sich die Ärzte, die Sterilisation bei jungen Frauen durchzuführen. Eine Gruppe von kinderlosen Frauen hat nun deshalb die Plattform «Selbstbestimmt steril» gegründet. Ihr Ziel ist es, eine interaktive Karte mit Gynäkologinnen und Gynäkologen zu gestalten, die die Sterilisation bei jungen Frauen durchführen. Ausserdem können sie sich dort austauschen und von ihren Abweisungen berichten.

Für die Schweiz existiert bisher keine solche Liste. Norah fände dies jedoch wünschenswert. Aber viel wichtiger wäre, dass die Frauen mit ihren Gynäkologinnen über den Sterilisationswunsch sprechen könnten und ernst genommen würden, wenn sie keinen Kinderwunsch haben. Denn sie weiss: «Ich werde meine Meinung nicht ändern. Auch in zehn Jahren nicht.»

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307Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sarkasmusdetektor 02.09.2019 19:08
    Highlight Highlight Beim richtigen Arzt Klapp klappt das schon
    Benutzer Bild
  • Walser 02.09.2019 17:53
    Highlight Highlight Wer kein Kind will, soll dies um Gottes Willen auch sein lassen. Man kann aber keine Ärzte zwingen jemanden zu sterilisieren. Weder Mann noch Frau. Wenn eine Frau sagt, dass sie bei Schwangerschaft sowieso im Ausland irgendwo abtreibt, soll sie dich bitte auch subito im Ausland sterilisieren lassen. Ist nicht nötig einen Menschen zu zeugen um ihn danach in die Tonne zu werfen.
    • maasi 02.09.2019 21:41
      Highlight Highlight Sie haben glaub etwas missverstanden. Sie hat sich erkundet, wo sie auf ihren Reisen abtreiben könnte - sollte sie schwanger werden. Ich glaube, sie würde hier auch ganz normal im Spital abtreiben lassen.
    • Walser 03.09.2019 13:11
      Highlight Highlight maasi. Merci. Ist ja viel besser.
  • Sarkasmusdetektor 02.09.2019 13:39
    Highlight Highlight Das ist kein "Erwartungsdruck", sondern schlicht Statistik. Wenn ich mit Mitte 40 darüber nachdenke, wie ich mir vor 20 Jahren die Welt vorgestellt habe, merke ich erst, wie ahnungslos und naiv ich damals war. Mit Mitte 20 können sich doch die meisten kein Leben mit Kindern vorstellen. Bis auf einige wenige ändern aber alle irgendwann ihre Meinung. Deshalb ist das kein Druck, sondern einfach nur Lebenserfahrung. Vielleicht ist sie die Ausnahme, kann schon sein. Vielleicht aber auch nicht.
  • Xinaka 02.09.2019 13:12
    Highlight Highlight Aha. Jede Frau kann sich fast problemlos riesige Melonen an den Brustkorb tackern lassen, die Nase bis hin zum Atemproblem verursachenden Spitzchen schnippeln und sich sonstwie unnötig und teilweise durchaus gesundheitsschädlich verunstalten lassen, ohne dass da ein Arzt ein Problem sieht - aber so eine Sterilisation, dass könnte man ja betreuen irgendwann und da hört dann die Entscheidung über den eigenen Körper aber auf! Logisch?
    • Sarkasmusdetektor 02.09.2019 16:53
      Highlight Highlight Guter Punkt. Vielleicht sollte sie einfach mal eine Schönheitsklinik konsultieren anstatt einen Gynäkolgen...
  • Don Alejandro 02.09.2019 12:27
    Highlight Highlight Klar kann man argumentieren, dass bis zur biologischen Guillotine man solche (defakto endgültige) Entscheidungen nicht treffen soll. Andererseits gibt es (leider) genügend Eltern, die völlig chronisch überfordert und traurig sind und eben diese Entscheidung nicht mehr rückgängig machen können. Als meine Kinder noch kleiner und richtig wild waren, habe ich mir manchmal insgeheim auch die ruhigen, alten Zeiten herbeigewünscht. Dennoch waren und sind sie das Beste, was mir im Leben passieren konnte. Und für andere ist es wohl ebenfalls das Beste, dass sie keine Kinder kriegen woll(t)en.
  • Burdleferin 02.09.2019 12:23
    Highlight Highlight Wenigstens konnte sie platzieren, dass sie vegan lebt...
  • Delisa06 02.09.2019 12:23
    Highlight Highlight Bravo. Das ist eine starke Person. Ich bin mir sicher sie hat sich alles sehr gut überlegt und muss für ihre Entscheidung einiges einstecken. Warum nur kann unsere Gesellschaft nicht akzeptieren wenn man sich nicht der Norm verhält.
  • V-REX 02.09.2019 12:19
    Highlight Highlight Ich kann sie so gut verstehen, habe meine Ärtzin zwar noch nicht gefragt, aber die ist schon bei ganz anderen Themen schockiert... und wenn ich mit Kollegen rede, dass ich lieber Karriere mache als Kinder zu haben heisst es: heutzutage kann auch der Mann zuhause bei den Kindern bleiben... 🙄
    • Lami23 02.09.2019 13:55
      Highlight Highlight Was stimmt. Aber deswegen muss man trotzdem keine Kinder haben, wenn man sie nicht will.
  • Iltis 02.09.2019 11:58
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Freischütz 02.09.2019 10:40
    Highlight Highlight Ist doch legitim wenn man keine "Goofen" will....
  • Sandrakasten 02.09.2019 10:35
    Highlight Highlight Das macht mich so unglaublich wütend!Ich finde es mega übergriffig, jemandem zu verkünden, wie sie/er sich in Jahren fühlen wird & was er/sie bereuen wird.Wenn es um andere langfristig wirkende Entscheidungen geht, hält man die Moral-Keule ja auch mal still (Tattoos, Schönheits-OPs, Haustiere zulegen, heiraten...?!). Dieses Besser-Wissen-Was-Gut-Für-Andere-Ist-Getue ist nicht Empathie sondern schlicht entmündigend und invalidierend.Was ist, wenn man ein Kind kriegt, es aber dann bereut?Was ist, wenn man von hormoneller Verhütung und wiederholten Abtreibungen Schäden erleidet?
    • Hans -würkli- Nötig 02.09.2019 14:19
      Highlight Highlight Die Moralkeule wurde und wird bei JEDEM Thema geschwungen, da kommen wir mit Medien 2.0 nicht drumrum.

      Wenn ein Arzt die Gründe nennt, warum er einen nicht lebensnotwendigen Eingriff nicht durchführt, ist das nicht Übergriffig.
      Im Gegenteil, den Arzt zwingen wollen gegen seine Überzeugung zu handeln ist übergriffig.

      Sie soll das ruhig machen wenn sie einen Arzt findet, ich finde bloss dass sie dafür kein Geld der Allgemeinheit (Krankenkasse) erhalten soll. Auch nicht für den allfälligen Versuch es rückgängig zu machen oder die deswegen evtl. nötige Psychotherapie mit 35.
  • Magenta 02.09.2019 10:28
    Highlight Highlight Als freiwillig Kinderlose wird man von einigen benieden, von anderen belächelt, von wenigen verstanden.

    Ich liebe Kinder, aber mein Kinderwunsch war schlicht nie gross genug. Zuerst kam das eher aus dem Bauch heraus, später kamen idealistische Gründe dazu. Allerdings dachte ich "sag niemals nie", darum war Sterilisation für mich kein Thema.

    Heute bin ich 42 und froh, dass nicht mehr ständig DIE Frage gestellt wird. Ja, ich habe an meiner Entscheidung gezweifelt, zum Teil unter Tränen und einmal in einer grossen Sinnkrise. Aber jedes Mal musste ich danach sagen: doch, es ist wirklich gut so.
    • Commander Salamander 02.09.2019 11:49
      Highlight Highlight Ich bin ebenfalls freiwillig kinderlos, muss aber sagen, dass mein Umfeld mir ziemlich neutral und vorurteilsfrei begegnet. Allenfalls neugierig, aber nicht verurteilend. Selbst meine Mutter, für welche Kinder das allergrösste sind, akzeptiert meinen Entscheid.
      Für mich selbst ist es ein grosses Thema, immer wieder versuche ich, in mich reinzufühlen, so wie du. Aber das Fazit ist ebenfalls immer das selbe. Eine Sterilisation kann ich mir dennoch nicht so gut vorstellen, aber eher weil ich den Eingriff etwas fürchte.
    • AllknowingP 02.09.2019 12:31
      Highlight Highlight Schön, dass du deinen Weg gefunden hast !
  • Dr no 02.09.2019 10:25
    Highlight Highlight Angesichts des rasanten Bevölkerungswachstums verstehe ich es nicht, dass man Leuten Steine in den Weg legt, die keine Kinder wollen. Es gibt so wieso zu viele Leute die Kinder haben, sich aber nicht angemessen um diese kümmern können oder wollen
  • Gopfridsenkel 02.09.2019 10:11
    Highlight Highlight Tattoos sind auch nicht rückgängig zu machen und doch kann man das an jeder Strassenecke machen lassen ohne hinterfragt zu werden. Und diese Massnahme ist sogar für jeden sichtbar.
    Wieso mischt sich die Gesellschaft in persönliche Anliegen so massiv ein, sobald es um den weiblichen Körper geht?
  • Vio Valla 02.09.2019 09:49
    Highlight Highlight Wenn man Kinder bekommt, obwohl der Kinderwunsch nie wirklich da war, dann kann man sich plötzlich in einer Situation wieder finden, die für niemanden gut ist, als letztes für die Kinder selber. Darum, wer keinen ausreichenden Kinderwunsch verspürt, soll mit gutem Gewissen auch keine Kinder bekommen. Das Thema Sterilisation ist da nicht ganz deutlich. Ich denke ab 30ig sollte das für Frauen egal ob mit oder ohne Kinder möglich sein. Wer so lange seiner Sache sicher ist, wird es später auch eher nicht schmerzlich bereuen.
  • DieFeuerlilie 02.09.2019 09:21
    Highlight Highlight Ich kann Norah nur allzu gut verstehen. Ich wollte auch nie Kinder.

    Als ich mit 30 ungewollt schwanger wurde -Loch im Kondom- wollte ich gleichzeitig mit dem Abbruch eine Unterbindung.
    Aber mein Frauenarzt weigerte sich, ich sei noch viel zu jung (...) und würde meine Meinung sicher noch ändern.

    Mit 35 wurde ich erneut schwanger. Von dem Mann, den ich unterdessen (nach 20 gemeinsamen Jahren) geheiratet habe.
    Wir lieben einander über alles. Aber Kinder wollen wir beide keine!
    Und so gab‘s den zweiten Abbruch. Und die Unterbindung.

    Heute bin ich über 50 und bedauere nichts. Im Gegenteil.
    • Snowy 02.09.2019 10:18
      Highlight Highlight Ich bewundere Dich (euch)!

      Denke, ich hätte das in Deiner Situation nicht gekonnt.
    • DieFeuerlilie 02.09.2019 11:32
      Highlight Highlight @Snowy

      Danke, aber.. da gibt‘s nichts zu bewundern.
      Wir wollten beide nie Kinder. Das hatten wir geklärt, bevor wir überhaupt zusammenzogen.

      Denn mir war klar, dass ein nur einseitiger Kinderwunsch früher oder später zum Problem werden würde.
      Hätte mein Mann Kinder gewollt, hätte ich ihn, zwar schweren Herzens, aber ziehen lassen. Um seinem Wunsch, Glück, nicht im Weg zu stehen.

      Wir waren uns aber einig, und so stellte sich die Frage gar nicht, als ich zwei Jahre später schwanger wurde. Es war einfach klar, dass ich das Kind nicht bekommen würde.
  • Evan 02.09.2019 09:17
    Highlight Highlight Ich habe sehr viel Respekt vor Leuten, die sich gegen Kinder entscheiden. Man kämpft dabei sowohl gegen die eigenen Triebe und Instinkte als auch die Normen der Gesellschaft. Das ist alles andere als einfach.
    • Vio Valla 02.09.2019 09:43
      Highlight Highlight Es soll Leute geben, die einfach nie einen Kinderwunsch verspürt haben. Da kämpft man also nicht gegen Triebe und Instinkte an.
    • Sakura84 02.09.2019 10:05
      Highlight Highlight Genau... ich bin jetzt 35 Jahre alt und verspürte bis Dato nie einen Kinderwunsch. Jedoch bin ich ein liebevolles Gotti und spiele ab und an mit den Nachbarskindern. Das stimmt für mich und meinen Ehemann wunderbar.
    • Evan 02.09.2019 10:31
      Highlight Highlight Vermutlich hast du Recht
    Weitere Antworten anzeigen
  • AnnaFänger 02.09.2019 09:13
    Highlight Highlight Mit 28ig habe ich mich sterilisieren lassen. Beste Entscheidung meines Lebens!!! Meine Frauenärztin hat mich unterstützt und scheinbar war ich so überzeugend, das die Ärzte, welche die OP durchführen sollten , nach 10 Minuten ebenfalls überzeugt waren. Und das obwohl meine Frauenärztin mich vorgewarnt hatte, das ich dort vermutlich das erste mal abgeblockt werde.

    Ich war soo glücklich, als ich aufgewachte, trotz schmerzen.

    Anmerkung: Ich nehme Medikamente, ist aber kein Hindernis für Kinder gem. Facharzt. Hat aber vermutlich geholfen.
    • AnnaFänger 02.09.2019 09:33
      Highlight Highlight Ich wollte ebenfalls nie Kinder, aus diversen Gründen. Diese Entscheidung habe ich alleine für mich mit allen Konsequenzen getroffen.

      Vorher habe ich alle Phasen von Zweifel, Trauer, Stolz etc durchgemacht. Und das war auch in Ordnung und bedeutet nicht, das meine Grundentscheidung falsch ist. Es war nur so endgültig.

      Das beste daran? Nie mehr meine Schmerzen während meinen Tagen und keine Hormonschwankungen. Bis zur Menopause, die ganz normal einsetzt, wenn es üblich ist.
  • Eifachöpper 02.09.2019 09:12
    Highlight Highlight Ihre Aussage, dass man sich gar nicht versucht in ihre Lage hineinzuversetzen, könnte man auch umdrehen. Ich bin jetzt (M) 30 und würde ihr wohl den genau gleichen Rat geben das nicht zu tun, aber nicht um sie zu belehren und ihr die Welt zu erklären, sondern weil ich den Prozess selber kenne keinen Kinderwunsch zu haben, diese jedoch dann plötzlich ab einem gewissen Alter zu bekommen. Ich denke, dass die Aussagen die sie als Ignoranz empfindet oft auch gut gemeinte Besorgnis ist um zu verhindern, dass sie plötzlich in eine Lage kommt die sie bereut.
    • Ich_bin_ich 02.09.2019 09:38
      Highlight Highlight Besten Dank für Ihren Kommentar.
      Mir geht es so ähnlich. Ich wollte nie Kinder und kann es mir jetzt nun doch zumindest vorstellen nach sehr langer Zeit.

      Belehrungen braucht es nicht, das mochte ich auch nie. Mein Lebensentwurf und nicht euer.

      Aber eine gesunde Besorgnis bei einem Eingriff, dessen Umkehr schwierig und nicht immer erfolgsversprechend ist, ist normal und empathisch.
      Man sollte sich darüber freuen, auch wenn es nervttötend sein kann.
  • Beyond Good & Evil 02.09.2019 08:54
    Highlight Highlight Ich wollte nie Kinder und ich werde nie Kinder haben, nicht weil ich Kinder nicht mag, sondern weil meine Gene auf keinen Fall weiter gegeben werden sollen. Meine Linie soll mit mir Enden, zum Wohle der Menschheit. Zu viel böses und krankes haben wir der Welt gegeben.
    Auf einer meiner Reisen habe ich einen Arzt gefunden, der in jungen Jahren bei mir gegen "ein wenig" Entgelt eine Vasektomie vorgenommen hat.
    • Magenta 02.09.2019 10:55
      Highlight Highlight Grossen Respekt für Deine Entscheidung. ❤
    • Burdleferin 02.09.2019 12:28
      Highlight Highlight Geht dir genau gleich wie mir. Meine Schwestern vermehrten sich, aber ich finde dies genau aus dem selben Grund wie bei dir eine ganz schlechte Idee.
  • So en Ueli 02.09.2019 08:52
    Highlight Highlight Ich denke auch, dass es bereits genug Menschen auf der Welt hat. Keine Kinder zu erhalten sehe ich als ehrenvoll und weise. Man kann Kinder als Pflegekinder aufnehmen, die entweder Waisen oder aus Armut stammen. So kann man denen ein würdevolles Leben gewähren. Das ist selbstloser als selbst ein Kind auf die Welt stellen.
    • Hummingbird 02.09.2019 23:50
      Highlight Highlight Das hätte ich auch getan, wenn das nur nicht so kompliziert wäre.
  • Kateforever 02.09.2019 08:48
    Highlight Highlight
    Wenn du keine Kinder willst, verhüte. Ganz einfach.
    Erkundige dich darüber, was es bedeutet, wenn sich eine Frau sterilisieren lässt. Was es für Auswirkungen auf deinen Körper hat.
    Eine Gebärmutter zu entfernen oder die Eierstöcke zu trennen.
    Suche Dir Alternativen zur Verhütung und ja, spring nicht mit jedem in die Kiste.
    Über Achtsamkeit deinem Körper gegenüber aus.
    Du bist nicht die einzige Frau die keine Kinder möchte und du wirst nicht die einzige bleiben.
    Du hast recht, es gibt Kinder die eine Mutter suchen. Eines anzunehmen ist eine gute Alternative. Wenn es dich trotzdem packt.

  • Peter Li 02.09.2019 06:36
    Highlight Highlight Kinder. Bevor sie ihr eigenes Leben verpfuschen, verpfuschen sie zuerst noch Deines.
    Zitat von einem britischen Hochschulprofessor.
    • Lami23 02.09.2019 13:59
      Highlight Highlight Das ist natürlich genauso ein Unsinn, wie, dass Kinder das grösst Glück sind. Was aber nicht heisst, dass einige genauso empfinden.
    • Peter Li 02.09.2019 20:56
      Highlight Highlight Ich habe keine Kinder, mit 25 Jahren habe ich Schnipp-Schnapp machen lassen, zum Glück.
      Zwei Frauen wollten mir Kinder anhängen, mitgespielt bis zur Geburt und nach dem DNA Test einen Abgang gemacht.
      Von meinen fruchtbaren Kollegen würden 6 von 10 keine Kinder mehr wollen. Das sagt eigentlich schon alles.
  • Anka 02.09.2019 05:59
    Highlight Highlight Ich wusste auch schon anfang 20, dass ich keine Kinder möchte, aus vielen verschiedenen Gründen. Auch ich habe die gleichen Sprüche gehört und es nervt! Jede Frau darf doch für sich selber entscheiden, ob sie Kinder will oder nicht! Sie ist deswegen nicht mehr oder weniger wert. Ich bin jetzt 42 und erst letztes Jahr wurden mir die Eileiter entfernt. Zugegeben, es war im Zuge eines anderen Eingriffs und wurde dann als Krebsvorsorge deklariert... Trotzdem musste ich über 40 werden ehe der Eingriff gemacht wurde.
  • Enzasa 02.09.2019 03:02
    Highlight Highlight Sie ist jetzt VeganerIn. UPS Lebenseinstellung geändert.
    „Schwanger sein, stelle ich mir schlimm vor“
    Klingt ja ganz nach einer wohlüberlegten Entscheidung.
    • Mrlukluk 02.09.2019 10:03
      Highlight Highlight Weil eine Umstellung der Ernährung ja eine so komplizierte Entscheidung ist.
    • Snowy 02.09.2019 10:25
      Highlight Highlight @Enzasa: Gehe mal schwer davon aus, dass sie auch vor ihrem Veganer-Entscheid nicht Stammkunde bei McDonalds war.

      Ich würde bspw auch gern öfters vegan essen, aber da ich nicht oft für mich alleine koche (Singlehaushalt) und ich viel unterwegs bin und mit Kunden esse, ist dies nicht so einfach möglich.
  • nick11 01.09.2019 23:10
    Highlight Highlight Gynäkologen sind auch nur Menschen, und als solche dürfen sie sich selbst entscheiden, keine Sterilisation bei gesunden 25 Jährigen zu machen.

    Das hat nichts mit ihrem Recht zu tun, dies machen zu wollen.

    Ich kann mir aber gut verstehen, dass man einem Menschen nicht zutraut, diese Entscheidung in 10-20 Jahren nicht zu bereuen.
    Wenn man dann mit eigenem Zutun helfen soll, so eine Enscheidung irreversibel durchzuziehen, wirds schwierig.
    Das hat nichts mit ihrem Recht auf eigene Enscheidung zu tun.

    Ich denke aber, mit etwas Suche würde sie jemanden finden ders macht. Sie muss nur wollen...
  • anundpfirsich 01.09.2019 23:01
    Highlight Highlight Was ist das für eine Gesellschaft?
    Ein Freund von mir hat sich mit 27ig unterbinden lassen. Alles kein Problem. Aber als Frau darfst du es nicht? Habe dies schon öfters gehört! Ich verstehe dass man es bei einer 19 Jährigen nicht macht. Eine die ich kenne die hat es mit 20ig, 28ig und nun mit 33ig versucht und wurde immer zurückgewiesen! Und das finde ich geht gar nicht! Erstens ist es eine persönliche Sache und zweitens wenn Männer das dürfen, sollten es Frauen auch tun können!
    • loquito 02.09.2019 08:35
      Highlight Highlight Deinen Bekanntem würde ich gerne kennenlernen, denn kinderlose Männer unter 30 werden nicht " einfach mal unterbunden"
    • EvilBetty 02.09.2019 09:38
      Highlight Highlight Genau so wie sie entscheiden darf keine Kinder zu kriegen darf der Arzt entscheiden den Eingriff nicht
      zu machen? Ein Arzt ist in diesem Fall in erster Linie ein Dienstleister und kein Mediziner oder gar Befehlsempfänger.
    • anundpfirsich 02.09.2019 12:51
      Highlight Highlight @loquito
      Kann ich dir gerne vorstellen wenn du magst!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 01.09.2019 21:41
    Highlight Highlight Das Argument, dass man keine Frauen sterilisieren soll, weil sie später mal Kinder wollen könnten und man es dann nicht mehr Rückgängig machen kann, ist ziemlich kurzsichtig. Mit diesem Argument kann man den Frauen ja auch das Kinderkriegen verbieten: das kann man nach 10 Jahren auch nicht mehr so einfach rückgängig machen, wenn sich die Lebenspläne ändern. Zumindest nicht legal...
    • Enzasa 02.09.2019 01:12
      Highlight Highlight Warum soll es ok sein, einen gesunden und gut funktionierenden Körper zu schädigen?
      Frau sein, bedeutet an bestimmten Tagen, in einem gewissen Alter schwanger werden zu können.
      Ist halt so.
    • Enzasa 02.09.2019 03:03
      Highlight Highlight Die Argumente dieser Nora klingen aber nach jung und unüberlegt
    • Gopfridsenkel 02.09.2019 10:17
      Highlight Highlight @Enzasa: Frau sein beschränkt sich deiner Meinung nach darauf, ein Brutkasten zu sein? Wie wäre es damit, im Beruf erfolgreich zu sein oder einfach nur das eigene Leben geniessen zu dürfen?
  • The Count 01.09.2019 21:22
    Highlight Highlight Ich liess mich mit 28 sterilisieren weil ich da schon zwei Kinder hatte. Sogar ich wurde die ganze Zeit komisch angeguckt. Es war eine Odyssee bis ich endlich einen Arzt gefunden habe der den Eingriff durchgeführt hat.

    Ich kann das Gezeter nicht verstehen, Selbstbestimmung anyone?
  • 7immi 01.09.2019 19:58
    Highlight Highlight Ich finde, man sollte in dieser Diskussion Kinderwunsch und Sterilisation trennen. Der Kinderwunsch ist ihre Sache.
    Dies ist unabhängig vom Eingriff. Klar erleichtert es ihr Vorhaben, es geht aber auch ohne. Aus der Perspektive der Mediziner zerstört man etwas funktionierendes, man schneidet einen gesunden Körper auf, verändert ihn irreversibel. Dass hier Nachragen, Abklärungen und Hürden dazugehören finde ich wichtig und das sichert auch die Mediziner ab.
    Und Sexismus ist das nicht, die Eingriffe bei Frau und Mann komplett verschieden und lassen sich nicht vergleichen/sexismusifizieren!
    • Paupera 01.09.2019 20:39
      Highlight Highlight Hm, ich gebe dir recht.
      Aber dann sollte man endlich auch mal die religiöse beschneidung von knaben so angehen. Dort wird ebenfalls einem gesunden körper etwas irreversibel abgeschnitten. Nur, dass die betroffene person diesen wunsch nicht selbst äussert. Wie wenn gottes liebe, sollte die denn existieren, an eine vorhaut gebunden wär..
    • 7immi 02.09.2019 09:51
      Highlight Highlight @paupera
      hier geht es um Sterilisation, nicht um die Beschneidung.
      Letztere konnte aber in heissen Regionen einen hygienischen Vorteil bedeuten. Heute ist es aber vermutlich nicht mehr sinnvoll.
    • Gopfridsenkel 02.09.2019 10:18
      Highlight Highlight Warum sind die Eingriffe verschieden? Haben nicht beide das Ziel, die Reproduktion zu verhindern?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stoufel 01.09.2019 19:24
    Highlight Highlight Sie kann doch machen was Sie will! Hauptsache der Eingriff und die ev. Wiederherstellung wird nicht von der Krankenkasse, sprich Allgemeinheit bezahlt!
  • Unsinkbar 2 01.09.2019 18:48
    Highlight Highlight ...es soll auch Leute geben, die in ihrem Alter den gleichen Lebensstil pflegen, aber mit 40 sind sie Investmentbanker/in oder verheiratet mit einem solchen, fahren Porsche Cayenne und leben in einer grossen Villa, just sayin’...das Leben ist unberechenbar, man(n) kann auch Kondom benutzen bis ins hohe Alter, ein bisschen früh für eine solche Entscheidung...
    • Manuce 01.09.2019 23:08
      Highlight Highlight Am besten überlassen Sie die Entscheidung ihr.
  • PeterBünzli 01.09.2019 18:36
    Highlight Highlight Ich finde super greift Watson dieses Thema auf. Auch ich ecke als Frau ohne Kinderwunsch immer wieder an. Ich habe mit 16 schon gewusst, dass ich keine haben möchte und jetzt 20 Jahre später ist dies noch immer so.

    Schlecht finde ich aber, dass es sich bei der Reportage um eine Person mit solchen Extrem gehen muss.
    • anundpfirsich 01.09.2019 23:07
      Highlight Highlight Kenn ich, sogar im Büro wird man Teils blöd angeschaut von den einen Väter. Da heisst es dann plötzlich: Jaja auch bei dir kommt das noch. Oder wie wäre es ein kleines Abbild von dir? 🙄 Geht es im Leben echt nur darum sich fortzupflanzen? Ich finde nicht! Das Leben bitet noch anderes! Ich liebe die Kinder meiner Freunde über alles aber eigene, nee muss nicht sein!
  • iisprinzässin 01.09.2019 18:09
    Highlight Highlight Es spielt überhaupt keine Rolle warum jemand keine Kinder möchte und es geht niemand aussenstehenden etwas an.
    • EvilBetty 02.09.2019 10:02
      Highlight Highlight Ja, genau so wenig geht's jemanden etwas an, wieso ein Arzt einen nicht medizinisch notwendingen Eingriff nicht durchführen will.
    • iisprinzässin 02.09.2019 22:35
      Highlight Highlight @EvilBetty die Frage ist, wieso der gleiche Arzt mich dann auf den OPtisch legen will um eine gutartige millimeterkleine Zyste zu entfernen.
  • Bunnymommy 01.09.2019 17:38
    Highlight Highlight Ich selber bin 19, bald 20, und haben den selben Wunsch. Ich habe jedoch mehrere Gründe. Ich will nicht nur keine Kinder sondern ich habe extrem mit meiner Periode zu kämpfen. Ausserdem kann ich aufgrund chronischer Krankheit keine hormonellen Verhütungsmittel nehmen. Frauenarzt blockt trotzdem ab und verweigert jede Ansprache aufs Thema.
    • Kleine Hexe 01.09.2019 17:55
      Highlight Highlight Die Periode hättest du aber trotz Sterilisation weiterhin. Daran würde sich also nichts ändern.
      Darfst du gar keine Hormone nehmen oder nur keine Kombi-Präparate (z.B. Pille, Nuvaring)? Bitte fühl dich durch die Frage nicht angegriffen, ich frage weil ich eine Gerinnungsstörung habe und deshalb kein östrogenhaltiges Verhütungsmittel nehmen darf. Nur gestagenhaltige (z.B. Minipille, Hormonspirale) sind aber in meinem Fall möglich.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 01.09.2019 18:05
      Highlight Highlight Nein. Das stimmt nicht: Wenn der Uterus entnommen wird, hat man auch keine Blutungen mehr. Erklärung: Menstruationsblutung ist abgestossenes Gewebe aus dem Inneren des Uterus. Organ weg - keine Periode mehr. Der Hormonstatus bleibt allerdings gleich, solange die Eierstöcke noch vorhanden sind.
    • Lioness 01.09.2019 18:23
      Highlight Highlight Meine Güte Zepheros: wieso sollte man ein gesundes Organ entnehmen? Bei einer Sterilisation werden die Eileiter durchtrennt. Nicht mehr unf nicht weniger. Die Menstruation bleibt gleich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • tipsi 01.09.2019 17:17
    Highlight Highlight Es ist gar nicht so selten, dass Frauen und Männer keine Kinder wollen, das sollte niemanden mehr überraschen und akzeptiert werden. Andererseits ist das Leben unvorhersehbar und ein Kinderwunsch kann sich wie die Berufswahl ändern. Das heisst nicht, dass man andern nicht zutraut zu wissen, was für sie momentan richtig ist.
  • Jojoeffekt 01.09.2019 17:11
    Highlight Highlight Oh Mann. Und ich will mich nicht tätowieren lassen, weil es so was Endgültiges hat 😅 Aber wenn sie sich so sicher ist, muss man das respektieren.
    • Manuce 01.09.2019 23:11
      Highlight Highlight Die Lösung für dich
      Benutzer Bild
  • Grötzu 01.09.2019 17:08
    Highlight Highlight Sie kann selber entscheiden. Sie ist ein freier Mensch
    • Firefly 01.09.2019 20:13
      Highlight Highlight Ja und jeder Arzt oder Ärztin, der/die auch ein freier Mensch ist, sollte entscheiden können ihr dabei zu helfen oder nicht.
    • Enzasa 02.09.2019 02:11
      Highlight Highlight Warum soll ein Arzt einen gesunden Körper schädigen?
  • wolge 01.09.2019 16:59
    • FrancoL 01.09.2019 17:27
      Highlight Highlight Da steht doch in der NZZ:
      "Nüchtern betrachtet stellt sich die Frage, wieweit man für persönliche Lebenswünsche die finanzielle Unterstützung der Allgemeinheit in Anspruch nehmen kann."
      ist das wirklich so? Ich bin Unternehmer, kann also ganz gut rechnen und kann auch abwägen wer was wo zu zahlen hat.
      Ich denke dieser Satz ist grundlegend falsch, wenn man nicht dazu schreibt, dass man das Nachwuchskriegen dann anderen überlässt bzw schon fast darauf angewiesen ist. Und da geht es um unsere Gesellschaft und unsere Breitengrade und unser Wohlbefinden.
    • FrancoL 01.09.2019 17:37
      Highlight Highlight Als kleiner Gedankenanstoss:
      Ein Kollege aus Südafrika hat mir in Sachen Afrika nicht vor langer Zeit den Vorwurf (berechtigten) gemacht, dass wir nun nicht nur die Bodenschätze Afrikas plündern sondern auch deren hellste Köpfe und brauchbarsten Arbeitskräfte "abzügeln" weil wir nicht i der Lage sind diese selbst zu produzieren.
      Er hat nicht unrecht; Wenn wir für unseren Wohlstand oder unser Wohlbefinden etwas brauchen, dann nehmen wir es aus der Fremde.
      Ich finde das schadet nicht nur dem Klima sondern auch unsrem Bewusstsein.
      Als Bsp. kann man zB das Gefälle in IT zwischen Nord und Süd.
    • wolge 01.09.2019 17:41
      Highlight Highlight @FrancoL: Warum sollte man auf Nachwuchs angewiesen sein? Dies kann man nur behaupten wenn man sich vom vorherrschenden Weltbild nicht lösen kann oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kaspar Floigen 01.09.2019 16:55
    Highlight Highlight Es sollte eigentlich so einfach sein, wie eine Vasectomie. Ich sehe da keinen grossen Unterschied.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 01.09.2019 17:15
      Highlight Highlight Der Unterschied ist, dass man eine Vasektomie wieder rückgängig machen kann ("Refertilisierung"). Eine Hysterektomie nicht - da wird das gesamte Organ entnommen. Dazu kommt, dass die Bänder, die den Uterus fixieren, eine wichtige Haltefunktion haben. Einfach mal die Endometriose-Foren nach Beckenboden- oder Blasensenkung nach Hysterektomie durchstöbern. Der Eingriff ist nicht ohne Nebenwirkungen.
    • Kleine Hexe 01.09.2019 17:59
      Highlight Highlight @Zerpheros, du vergleichst gerade Äpfel mit Birnen. Eine Vasektomie entspricht einer Durchtrennung der Eileiter. Da wird gar nichts entfernt.
      Die Hysterektomie entspricht einer Kastration, also der Entfernung der Hoden. Dass das genauso massive Auswirkungen hätte wie eine Entfernung der Eierstöcke oder Gebärmutter streitet wohl niemand ab.
    • Gigle 01.09.2019 18:08
      Highlight Highlight Dir ist schon klar, dass eine Gebärmutterentfernung und eine Sterilisierung nicht das gleiche sind? Entweder wird der Eileiter durchtrennt oder abgeklemmt, nichts wird entfernt. Falls du den Text gelesen hättest würdest du das aber wissen und auch dass bei einer Frau eine Refertilisierung durchgeführt werden kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hummingbird 01.09.2019 16:41
    Highlight Highlight Mit 25 scheinen 40 noch sehr weit, 60 gar unendlich weit entfernt. Wie soll man mit 25 Jahren wissen, wie man sich in den nächsten 10-20 Jahren weiter entwickelt. Besteht der Wunsch nach Sterilisation ohne bereits vorhandene Kinder, sollte an eine erfahrene, professionelle psychologische Beratung überwiesen werden, damit ein fundierter Entscheid gefällt werden kann. Habe schon von Frauen gehört, die wollten ganz plötzlich doch noch Kinder sobald ihr Mann vasektomiert war. Auch eine Abtreibung fällt nicht so leicht wie sich das Norah vorstellt.
    • Kaspar Floigen 01.09.2019 17:55
      Highlight Highlight Wer Volljährig ist, kann für sich selbst entscheiden (sofern wir der Person als Gesellschaft nicht die Zurechnungsfähigkeit absprechen). Erst recht die Entscheidungen zu verhindern, die nur für einen persönlich Konsequenzen haben, ist entmündigend und entspricht nicht unserer liberalen Gesellschaft.
    • Kleine Hexe 01.09.2019 18:02
      Highlight Highlight Und trotzdem ist es ganz allein ihre Entscheidung. Wenn jemand mit 18 ein Kind will, muss sie auch keine psychologische Beratung in Anspruch nehmen. Obwohl sie die Entscheidung auch bereuen könnte.
      Und eine Abtreibung kann (muss aber nicht) emotional schwerfallen, rein körperlich ist es aber kein schwerwiegender Eingriff. Gerade wenn man so jung ist, steckt man die Narkose im Normalfall problemlos weg.
    • Hummingbird 01.09.2019 18:59
      Highlight Highlight Auch wenn man ab 18 mündig ist, heisst das noch lange nicht, dass man einfach so, ohne ausführliche Beratung, in der Lage ist, sich in jedem Fall der Konsequenzen seiner Entscheide bewusst zu sein. Mit 25 können sich viele noch nicht vorstellen, dass man in 10, 20 Jahren nochmals ganz anders denken könnte. Das oberste Paradigma der Medizin lautet "First do no harm" sollte bei jedem medizinischen Eingriff eingehalten werden. Eine Sterilisation hat weitaus grössere Konsequenzen als zB eine Haarlaserbehandlung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Influenzer 01.09.2019 16:39
    Highlight Highlight Im Artikel wird gar nicht erwähnt, dass auch die Sterilisation von Männern in einigen Ländern Einschränkungen unterliegt (z.B. Altersgrenze 25 - 30).
  • ch2mesro 01.09.2019 16:29
    Highlight Highlight die gynäkologeninnen wollen keine frauen sterilisieren. was hat das jetzt genau mit männern ohne kinderwunsch zu tun?
  • MSAgeha 01.09.2019 16:28
    Highlight Highlight Lebe Nora, falls du diese Kommentare liest: ich bewundere dich sehr für deine Offenheit und deine Standhaftigkeit. Alles Gute für deine Reise! Und ich hoffe ganz fest, dass du nicht ungewollt schwanger wirst und dich einer Abtreibung aussetzen musst, weil Frauenärztinnen dir das Recht auf diese Entscheidung abgesprochen haben.
  • Turbi 01.09.2019 16:25
    Highlight Highlight Ja wir leben halt immer noch in unserer alten Bünzliwelt. Norah will auf eine grosse Reise gehen? Finde ich absolut super und auch dass sie genau weiss was sie will.
    Hab mich vor fast 50 Jahren selbstständig gemacht. Viel unterwegs. Hab mich auch sterilisieren lassen. War kein Problem. Ein Kollege war Arzt. Und die Krankenkasse hat noch 50% der Kosten übernommen.
    Meine späteren Freundinnen begrüssten alle den Entscheid dass ich das Problem nicht einfach auf sie abschob.
    Gute Reise Norah
  • MaryTheOne 01.09.2019 16:21
    Highlight Highlight wieso muss erwähnt werden, dass sie Veganerin ist?
    • madamzonk 01.09.2019 16:30
      Highlight Highlight «Ich verhüte und wenn ich trotzdem schwanger werde, treibe ich ab.»
      Das passt für mich nicht zum veganen Lebensstil...ganz und gar nicht.
    • Spirulina 01.09.2019 16:38
      Highlight Highlight Hallo, sie hat nur einen Tee getrunken! Ich meine...!?
    • Ale Ice 01.09.2019 16:54
      Highlight Highlight Gute Frage.
      Der Zusammenhang wird im Artikel nicht deutlich.

      Ich deute es so:
      Veganer und Antinatalisten haben eine gemeinsame Schnittmenge in den Anliegen, die sie vertreten: Sie versuchen allgemein durch ihren Lebenswandel möglichst wenig Leid zu verursachen oder zu begünstigen.
  • geisit 01.09.2019 16:12
    Highlight Highlight Es scheint mir doch sehr mutig, eine solche Entscheidung in diesem Alter zu treffen. Wenn dies ihr Wunsch ist, dann sollte man den auch erfüllen. Und tatsächlich gibt es genügend Waisen, welche man adoptieren kann. Dass Männer keinen Kinderwunsch haben, oder das Nichtvatersein nicht begründen müssen, ist wieder einmal ein feministisches Märchen. Weshalb man sich überhaupt über das Elternwerden erklären muss, liegt in der Natur: Alle Lebewesen haben das Ziel sich zu vermehren. Ob das in der heutigen Zeit Sinn macht, ist eine gesellschaftliche Frage und keine biologische. Siehe Evolution
    • gschächnütschlimmers 01.09.2019 22:16
      Highlight Highlight Ähm, wo gibt es denn diese Waisen, welche man legal adoptieren kann?
  • regen 01.09.2019 16:05
    Highlight Highlight ein bekannter von mir liess sich mich ca. 25 mit voller überzeugung unterbinden. so gegen 40 ist im die frau des lebens über den weg gelaufen und die wollte kinder. er liess die unterbindung rückgängig machen und hatte glück, er ist jetzt vater. geht auch so, aber sag niemals nie.....
    • Helvetia 01.09.2019 16:36
      Highlight Highlight Bei Männern finde ich es genau darum eben problematischer, sich derart früh zu unterbinden – bei denen tickt keine Uhr und rein theoretisch können sie bis ins hohe Alter Vater werden. Ansonsten könnten sie sich ja eine Samenspende einfrieren für den Fall der Fälle (wird ja z.B. bei jungen Männern mit Hodenkrebs gemacht), ist auch hier bei Mann viel einfacher, als sich als Frau Eizellen entnehmen zu lassen.
    • Lioness 02.09.2019 09:23
      Highlight Highlight Männer haben nach einer Unterbindung ihre Hoden immer noch. Mit einer Nadel kann nötigenfalls Samen aus der Samenblase entnommen werden. Da braucht man nichts einzufrieren. Hoden produzieren Testosteron, entfdrnen wäre also ziemlich schlimm. Durch Bestrahlungen kann man zeugungsunfähig werden, deshalb werden da Samen eingefroren. Zwei total unterschiedliche Szenarien. Aus den Eierstöcken unterbundenen Frauen kann man auch noch reife Eizellen entnehmen.
  • Wanheda 01.09.2019 15:54
    Highlight Highlight Ich kann ihr so gut nachfühlen. Ich hatte auch noch nicht mal 1 Sekunde in meinem Leben den Wunsch irgendwann Kinder zu haben und bin mir auch vollkommen sicher, dass sich das nie ändert - aber jeder in meinem Umfeld glaubt es besser zu wissen. Echt mühsames Thema.
    • MaryTheOne 01.09.2019 16:23
      Highlight Highlight so geht es leider vielen Frauen, die sich für ein kinderfreies Leben entschieden haben. Schade, dass man im Umfeld anfangs oft auf so viel Widerstand und Unverständnis stösst
    • Oban 01.09.2019 17:42
      Highlight Highlight Ist nicht nur bei Frauen so, darf ich auch schon 20 Jahre erklären weshalb ich au Kindergeschrei, stinkende Windeln und schlaflose gerne verzichte.
  • Ferranya 01.09.2019 15:53
    Highlight Highlight Soll doch jeder für sich entscheiden. Ich wollte schon immer kinder, hab nun auch 2 stück und bin happy so. Und wenn jemand keine haben möchte ist dass doch auch okay. Klar mag es viele geben die diesen wunsch nach einigen jahren bereuen, aber genau deswegen wäre es doch wichtig dass die leute bei einem solchen wunsch entsprechend informiert werden und ihre fragen steölen dürfen
    • Sonnenbankflavor 01.09.2019 17:08
      Highlight Highlight Ich finde es wahnsinn immer das Wort Bereuen in Verbindung mit Kinderlosen zu bringen. Es gibt viele Eltern (viel mehr als Kinderlose) die es bereun Kinder gemacht zu haben! Seltsamerweise spricht niemand darüber!
    • Pitefli 01.09.2019 20:35
      Highlight Highlight Ich kenne sehr viele Eltern und ich kenne auch ein paar Frauen die es bereuen. Sie bereuen es Muttee zu sein, nicht Kinder zu habe. Sie lieben ihre Kinder. Regretting Motherhood ist der Fachbegriff dafür. Es wurde, ich glaub in Israel, in eine Studie dazu geführt.
    • Firefly 01.09.2019 21:19
      Highlight Highlight Ja, bereuen gehört zum Leben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • hund 01.09.2019 15:34
    Highlight Highlight first world problems at its finest
    • Flying Zebra 01.09.2019 18:43
      Highlight Highlight Nur weil es nicht Dein Problem ist, heisst das nicht, dass es keines ist ;)
    • The Count 01.09.2019 21:36
      Highlight Highlight Ihr habt beide Recht
  • Triple A 01.09.2019 15:32
    Highlight Highlight Wenn es sich um etwas handelt, das legal ist und in der Entscheidungsfreiheit jedes einzelnen, ist kein Platz für eine ärztliche Verweigerung. Eine andere Frage ist, wer die Kosten tragen soll. Die Allgemeinheit in Form der Krankenversicherung oder die Frau selbst. Es handelt sich hier um keine Krankheit, also sollte m.E. das KVG als Sozialversicherung keine Kosten übernehmen.
    • Ale Ice 01.09.2019 15:47
      Highlight Highlight Mir kam bei deinen Überlegungen die Frage: Warum übernimmt eigentlich die Krankenkasse/Allgemeinheit die Kosten einer Schwangerschaft oder Geburt? Auch dies entspringt doch einer individuellen Entscheidung. Wobei...nicht immer. Und wenn eine Zeugung ohne Entscheidung geschehen ist? Wie ist es dann mit der Kostenübernahme?

      Was ich damit sagen möchte: Think out of the boxes.
    • Oxymora 01.09.2019 16:03
      Highlight Highlight @Triple A

      “Es handelt sich hier um keine Krankheit, also sollte m.E. das KVG als Sozialversicherung keine Kosten übernehmen.“

      Ich finde die Allgemeinheit sollte die Kosten für Sterilsationen übernehen.

      A: Als kleine Anerkennung für den effizienten, langfristigen Klimaschutzt.

      B: Kinder würden die Allgemeinheit Finanziell viel mehr belasten.

      C: Kosten für Schwangerschaft/Geburt (beides keine Krankheit) werden von Krankenkasse/Allgemeinheit auch übernommen.

      Wie war das mit meiner Mutter?
      Hätte die Versicherung für Nicht-Berufsunfälle,
      die Kosten für meine Geburt eventuell übernommen?
    • The Count 01.09.2019 21:40
      Highlight Highlight D: Kinder würden die Allgemeinheit als Erwachsene finanziell nicht mehr unterstützen.

      Think a bit more far out of the box.

      Es ist eine Schande dass Kinderlose gegen und Eltern für Kinder argumentieren. Ne Moment, es ist dumm.
    Weitere Antworten anzeigen
  • weissaunöd 01.09.2019 15:19
    Highlight Highlight Ob sie nun in 10 Jahren wirklich immer noch keine Kinder will, sei dahingestellt. Menschen ändern sich. Doch jeder soll seine eigenen Entscheidungen treffen dürfen, auch wenn sie langfristige oder sogar lebenslange Konsequenzen haben. Absolut unverständlich!

    Immerhin einen Lacher hatte der Artikel drin: Gender-Studies-Wissenschaftlerin 😄
  • leu84 01.09.2019 15:19
    Highlight Highlight Jede erwachsene Person muss selber wissen, ob man irgendwann Kinder zeugen will. Manchmal passt alles dafür oder auch nicht. Vielleicht ist man nicht sehr beziehungsfähig usw. Dann gibt es persönliche Gründe weshalb man keine Kinder will. Überbevölkerung ist vielleicht ein Thema, wie auch z.B. in ein Kloster zu gehen und offiziell keusch zu leben (da hinterfragt man die Kinderlosigkeit sehr selten).
    In der Gesellschaft gilt die Frau immer noch als Gebärmaschine und der Mann als Zeugungspumpe. Am Ende darf es keinen Zwang innerhalb der Familie oder Gesellschaft geben.
    • Enzasa 02.09.2019 02:22
      Highlight Highlight Es darf keinen Zwang geben, absolut richtig.
      Es ist nicht im öffentlichen Sinn, seinen Körper einen unnötigen Eingriff zu unternehmen.
      Frau sein bedeutet, über Jahre hinweg Gebärfähigkeit, ist halt so und es gibt viele Mittel um zu Verhüten.
      Es ist ein Symptom unserer Zeit, grundsätzlich alles zu wollen nur keine Verantwortung
    • Magenta 02.09.2019 11:54
      Highlight Highlight @Enzasa: Ich finde, es gehört eine ziemlich grosse Portion Verantwortung dazu, sich gegen Kinder zu entscheiden.
  • Schmiegel 01.09.2019 15:17
    Highlight Highlight Ich durfte dies vor 20Jahren als Mann ebenfalls nicht. Obwohl es leichter rückgängig hätte gemacht werden können als bei einer Frau. Nur war dies damals noch kein Artikel wert. Und niemand hat dies zu einer Genderdiskussion aufgeblasen. Ich frage mich warum heute der eigene Lebensentwurf - egal von welcher Seite - immerzu als Allgemeingültig verkauft werden muss. Aus purer Selbstgerechtigkeit?
    • Ched 01.09.2019 17:24
      Highlight Highlight DANKE! auf watson darfst du für so einen kommentar keine herzli erwarten, trotzdem auf den punkt gebracht. :-)
    • Oban 01.09.2019 17:49
      Highlight Highlight Weil es Heute noch immer ein Tabu Thema ist wenn man keine Kinder will. Erst recht wenn man es unterbinden will Kinder zu kriegen.
      Auch wenn wir denken wir seien so fortschrittlich, in diesem Thema sind wir unseren ausländischen Mitbewohner. die von unsere Konservativen Bewohner gerne mal als Babyfabrik betitelt werden, nicht sehr weit voran.
  • fools garden 01.09.2019 15:13
    Highlight Highlight Allerhöchste Zeit, dass der non Kinderwunsch so normal wird, wie es bisher war Kinder zu wollen.
    • Enzasa 02.09.2019 02:25
      Highlight Highlight Das hat für mich aber Nichts mit Sterilisation zu tun.
      Jeder hat die Möglichkeit zu verhüten.
      Das ist jedem selbst überlassen.
      Operationen sollten immer nur der Gesundheit dienen und nicht der Bequemlichkeit.
  • Hier Name einfügen 01.09.2019 15:10
    Highlight Highlight "Ich ernähre mich jetzt vegan" weiter muss man nicht lesen.
    • dä dingsbums 01.09.2019 17:15
      Highlight Highlight Aber runterscrollen und kommentieren?

      Die Ernährung ist hier nicht das Thema.
  • Füürtüfäli 01.09.2019 14:57
    Highlight Highlight Leider ist man scheinbar als Frau immer noch nicht alleine für seinen eigenen Körper verantwortlich.

    Ich musste regelrecht eine Art Verteidigungsrede halten - ein Plädoyer - damit ich das, was ich gerne über meinen eigenen Körper entscheiden wollte, auch durfte. Und das mit Anfang 30, einem Kind und mit dem 2ten schwanger.

    Eine Schwangerschaft ist kein klacks und eine Abtreibung noch viel weniger. Wer sich für eine Unterbindung entscheidet muss mit den möglichen Risiken und Komplikationen leben.







  • Capy aka PHI (formerly known as Pat the Rat) 01.09.2019 14:54
    Highlight Highlight Ich, Mann, 47 Jahre jung, kann Norah verstehen.

    Mir war auch schon mit 25 klar, dass ich keine Kinder zeugen will/wollte. Jedoch habe ich im Gegensatz zu Ihr noch Heute Skrupel, mich Sterilisieren zu lassen.
    Kann es mir auch nicht erklären wieso, denn ich hatte schon einige, schwerwiegendere, Eingriffe.

    Trotzdem finde ich, dass jeder erwachsene und mündige Mensch selbst über eine Sterilisation seinerseits entscheiden können soll. Aber danach auch mit den Konsequenzen leben soll.
  • Le_Raclette 01.09.2019 14:49
    Highlight Highlight Heuchlerei auf so vielen levels.
    Ich will kein Kind in diese schlimme Welt setzten, sonst könnt ich sie ja nicht mehr so geniessen wie ich es jetzt tue.

    Kant is a cunt

    Oder der Ansatz von freie erwachsene sind autonom. Kann ich oder meine Kinder also auch entscheiden (bzw sollte können) kinderlose im Alter nicht durch zu finanzieren?
    • Cogglesnatch Lingerie 01.09.2019 15:12
      Highlight Highlight Solange die Kinderlosen entscheiden können nicht die Kinder anderer zu finanzieren...
    • ThinkPad 01.09.2019 15:29
      Highlight Highlight Wer sagt denn dass kinderlose Personen finanziert werden müssen und vor allem dass ihre Kinder dazu einen Beitrag leisten werden ? Im Gegensatz zu denen mit Kindern erleiden insbesondere kinderlose Frauen keine Einkommenseinbussen und müssen auch nicht in Teilzeit gehen...
    • mbr72 01.09.2019 15:39
      Highlight Highlight Wenn man keine Ahnung hat, einfach Fresse halten - der Spruch passt hier mal wie die Faust aufs Auge. Es ist genau andersrum, wir kinderlosen vollberufstätigen Paare füttern eure Genableger durch und müssen auch noch mit dem massiv erhöhten CO2 Ausstoss leben, den Ihr mit den Kindern produziert!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Moggerli 01.09.2019 14:40
    Highlight Highlight Apropos genug Menschen:

    „Man soll das Feld nicht den Idioten überlassen.“ - Zitat von meinem Mann

    😉
    • Füürtüfäli 01.09.2019 15:05
      Highlight Highlight Wusste nicht das mein Mann einen Zwillingsbruder hat 😅



  • Moggerli 01.09.2019 14:28
    Highlight Highlight Jaja, die Schwangerschaft ist total schlimm *augenverdreh*
    Wie man merkt, dass ein kleines Geschöpf unter dem Herzen wächst - Horror!

    Nein, im Ernst. Ich find es gut, wenn man offen dazu steht, dass man keine Kinder möchte. Man schuldet der Gesellschaft keine Rechenschaft.

    Die Schwangerschaft ist wahrscheinlich der vernachlässigbare Teil (natürlich nicht biologisch).
    • Lami23 01.09.2019 14:57
      Highlight Highlight Sie stellt es sich schlimm vor. Sie sagt nicht, dass es das ist.(Was es aber für einige durchaus ist).
    • lily.mcbean 01.09.2019 15:12
      Highlight Highlight Es ist schon arg anmassend es so hinzustellen. Nicht jede Frau träumt davon ein Kind "unter dem Herzen zu tragen" wie sie es nennen. Ich selber hatte öfters schon Alpträume in denen ich Schwanger war und das Kind gefühlt habe, jedesmal bin ich schweissgebadet und panisch aufgewacht. Der Gedanke daran Schwanger zu sein erfüllt mich mit Panik umd Grauen. Aber wehe ich habe die Frechheit das laut auszusprechen, dan werde ich als herzloses Monster hingestellt.
    • Moggerli 01.09.2019 15:35
      Highlight Highlight Grundsätzlich bleibt es ein Wunder der Natur.
      Ist es der Gedanke von Schwangersein (etwas in sich zu tragen), oder der Gedanke ans Kinderkriegen/Muttersein, der Grauen auslöst?
      Gibt bestimmt unterschiedliche Gefühle dazu.
    Weitere Antworten anzeigen
  • landre 01.09.2019 14:25
    Highlight Highlight Nur "Pluripara" Mütter sollten sich solche Fragen (Bau-) stellen.
    Frauen in jungem Alter sollten die Prinzipien der Natur bzw. Natürlichkeit besser nicht zu drastisch manipulieren. Auch wenn die Gesellschaft mit gewissen Angelegenheiten (Verhütung, etc. ) noch nicht gerecht genug umgeht.
    • tipsi 01.09.2019 17:50
      Highlight Highlight Frauen (auch junge) wie Männer haben zum Glück heutzutage viele Möglichkeiten ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten und sollen diese auch nutzen. Auch bei Pluripara Mütter kann sich die Entscheidung über die abgeschlossene Familienplanung übrigens noch ändern.
  • Tamareque 01.09.2019 14:24
    Highlight Highlight Sehr gute und vernünftige Entscheidung! Zum wohl des Kindes und der Überbevölkerung. Bravo 👍
    • Enzasa 02.09.2019 02:34
      Highlight Highlight In Europa gibt es keine Überbevölkerung.

      Faire Lebensbedingungen in Afrika bzw. In allen Ländern würde die Überbevölkerung in kürzester Zeit abschaffen.

      Kinder ja oder nein ist eine persönliche Entscheidung, die ganz klar individuell entschieden wird und jedem selbst überlassen sein sollte.
  • skisandtrail 01.09.2019 14:24
    Highlight Highlight Sehr sehr heikel. Bin 29. Bis ich ca 27 war,war ich der festen überzeugung, dass ich NIE Kinder will. Heute würde ich sagen:wenns passt mit dem nicht vorhandenen Mann der Träume vielleicht. Kein Muss,doch wieso nicht? Vielleicht würde ich in 2Jahren sagen unbedingt.
    Wäre also doch noch sehr vorsichtig in dem Alter
    • Nausicaä 01.09.2019 15:02
      Highlight Highlight Ich wollte mit 20 keine und ich will 16 Jahre später immer noch keine. Glaube kaum, dass sich das noch ändert. Wenn der Eingriff bei Männern ohne mucken gemacht wird, sollte er auch bei Frauen ohne mucken gemacht werden. Die Verantwortung trägt man dann selbst.

      Dass die meisten Frauen einen Kinderwunsch haben, ist zum grossen Teil in gesellschaftlichen Normen begründet, welche die meisten Menschen erfüllen möchten, die Wissenschaft hat den biologischen Kinderwunsch der Frau längst negiert:

      https://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/fetisch-mutterschaft/story/10578988

    • Enzasa 02.09.2019 02:36
      Highlight Highlight Warum muss es unbedingt Sterilisation sein?
      Es gibt eine Fehlerquote wie bei jeder Verhütungsart.


  • Another-truther 01.09.2019 14:21
    Highlight Highlight Ich als Mann kann diesen wunsch ohne weiteres äusseren und für die Hesälschaft ist es Normal. Eine Kollegin hat auch seit 19 diesen wünsch, eckt aber überall Gesellschaftlich an, mittlerweile knapp 40 und kämpft immer noch. Ihr Leben, Ihre entscheidung!! das muss man Respektieren!
  • homo sapiens melior 01.09.2019 14:20
    Highlight Highlight Ich kenne mehrere Frauen, die bewusst keine Kinder bekommen haben. Obwohl sie sich das Schwangersein schön vorstellen und Kinder sehr gerne haben. Sie wollten keine eigenen. Aus verschiedenen Gründen. Oft auch, weil es sowieso schon viel zu viele Menschen gibt. Aber sie sprechen nicht öffentlich darüber. Auch nicht in Kommentarspalten. Weil sie immer und überall und ständig dafür in Frage gestellt werden. Eine Frau ohne Kinder ist keine richtige Frau. Eine Frau, die keine Kinder will, wird oft als asozial und egoistisch hingestellt. Das ist hirnrissiger Blödsinn.
    • qolume 01.09.2019 15:16
      Highlight Highlight Wir sind im selben Boot. Meine Frau ist mittlerweile unterbunden, aber auf die Frage wann es nun endlich Kinder gibt kommt einfach von uns ein "Ist biologisch nicht möglich". Die offenen Mäuler und Entschuldigungen, dass die Frage an sich schon taktlos ist, sprechen Bände.
    • hiob 01.09.2019 15:33
      Highlight Highlight es ist genau das gegenteil von egoistisch. ich fine eher leute egoistisch die trotzdem noch kinder zeugen.
    • Sonnenbankflavor 01.09.2019 17:12
      Highlight Highlight hiob, das wollte doch homo sapiens damit sagen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Miicha 01.09.2019 14:12
    Highlight Highlight Wer volljährig ist soll selber über seinen Körper entscheiden und die Konsequenzen tragen dürfen.
    • Enzasa 02.09.2019 02:44
      Highlight Highlight Darf ich dann auch vom Arzt verlangen, dass er mir ein Bein amputiert?
      Ist doch mein Körper
  • Merida 01.09.2019 14:09
    Highlight Highlight So langsam hat sich mein Umfeld an die Tatsache gewöhnt, dass mein langjähriger Partner und ich keine Kinder wollen. War aber viel Unverständnis da zu Beginn...
    • hund 01.09.2019 15:38
      Highlight Highlight gueti sach
  • Neruda 01.09.2019 14:08
    Highlight Highlight "Warum will die junge Frau denn partout kein Kind?"
    Diese Frage unterstellt schon, dass es für Frauen zwingend sei, Kinder zu kriegen. Dies ist vollkommen fehl am Platz, Frauen sind keine Gebärmaschinen und einige können von Natur aus kein Nachwuchs bekommen. Und wenn ein Arzt Grundtätigkeiten seines Jobs nicht erledigen kann, soll er doch Lokführer werden, von denen gibts ja auch zu wenige.
    • batschki 01.09.2019 16:40
      Highlight Highlight Sterilisieren ist eine "Grundtätigkeit des Arzt-Jobs".
      War es zT bei den NS-Medizinern.
      Darf ich Sie höflich bitten, Ihre Behauptung zeitgemäss zu begründen? den Vorschlag mit dem Lokführer ist nicht korrekt.
      Sie meinen wohl auch, solche Eingriffe müssten von der Allgemeinheit/ obligatorischen Krankenkasse bezahlt werden
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 01.09.2019 17:25
      Highlight Highlight Gynäkologen argumentieren, dass dieser Eingriff nicht der Heilung dient. Deswegen lehnen sie ihn ab. Es sieht anders aus, wenn das Organ krank
      ist und die Patientin Schmerzen hat. Dann steht die Heilung im Zentrum.
    • Frausowieso 02.09.2019 09:24
      Highlight Highlight Wenn medizinische Eingriffe nur der Heilung dienen sollen, dann sollten die plastische Chirurgie nur noch Patienten mit Schäden offen stehen. Brustprotesen also nur noch, wenn man durch eine Krankheit oder Unfall die Brust verloren hat und nicht mehr, wenn einen die Brüste zu klein dunken. Das ist natürlich undenkbar, denn ein mündiger Mensch hat ein Selbstbestimmungsrecht über seinen Körper. Eine Frau darf sich z.B. ihre Schamlippen abschneiden lassen, wenn sie ihr nicht gefallen. Die Eileiter durchtrennen lassen, darf sie jedoch nicht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ferd Blu 01.09.2019 13:58
    Highlight Highlight Die Reaktion der Ärzte ist durchaus nachvollziehbar. Denn was ist wenn die Betroffenen es später bereuen? Klar niemand wird denn Ärzten die Schuld geben, aber als ein Arzt könnte es einen bedrücken, das man eine unwiederufbare Operation durchgeführt hat, und man damit eine gewisse Verantwortung hat, das diese Person die aufeinmal es bereut, nichts mehr rückgängig machen kann. Auch wenn man keine Schuld hat, das diese Person es aufeinmal bereut. Wobei daran hat niemand wirklich Schuld, denn Gefühle kann man halt sehr schwer steuern. Ich finde aber wenn man sehr sicher ist, sollte man es machen.
    • iisprinzässin 01.09.2019 15:22
      Highlight Highlight Wenn du Recht hättest gäbe es keine mainstream Schönheitschirurgie.
    • Enzasa 02.09.2019 02:47
      Highlight Highlight Mainstream Schönheits Chirugie lehne ich genauso ab wie eine Sterilisation bei einer 20. jährigen.

      Wer verantwortlich mit seinem Leben umgeht sollte Chirurgische Eingriffe nur zur Heilung machen
    • AllknowingP 02.09.2019 13:33
      Highlight Highlight @Enzasa
      Es kann auch Heilung sein, wenn eine Entscheidung definitiv gefällt und mit einem Eingriff besiegelt wurde. (Kein Verhütestress, Kinderthematik definiv abgeschlossen etc...)

  • kvinne aka white milk aka MC Pleonasmus 01.09.2019 13:56
    Highlight Highlight Ich finds richtig wird der Eingriff nicht so schnell gemacht, da es kaum umkehrbar ist.

    Sie muss keine Kinder kriegen, das sollte niemand müssen. Aber vielleicht siehts in 10 Jahren anders aus?

    Was mich etwas irritiert ist, dass sie sich eine Schwangerschaft schlimm vorstellt. An diesem Satz bin ich kleben geblieben. Warum schlimm? Mein Psychologe in mir geht mit mir durch, und bevor ich mich in Ferndiagnosen verliere hoffe ich, dass die Dame eine gute Reise hat, klingt sehr abenteuerlich und spannend!
    • Lu-Tze 01.09.2019 15:34
      Highlight Highlight Wenn sie in 10 Jahren ihre Meinung ändern sollte, wird es irgendeine Möglichkeit geben. Adoption, was weiss ich. Was aber, wenn sie schwanger wird umd nicht abtreiben kann? Dann muss sie schwanger sein, gebären und ein Kind haben, obwohl sie das nicht wollte und um ärztliche Hilfe gebeten hatte. Super mol.
      Und wie man Schwangersein NICHT schlimm finden kann, weiss ich halt nicht. Ich habs fürchterlich gefunden.
      Das ist von frau zu frau sehr unterschiedlich.
    • PlusUltra 01.09.2019 15:59
      Highlight Highlight Und? Dann bereut sie es vielleicht in 10 Jahren. Das ist dann ihr persönliches Problem.
      Sie ist volljährig und mündig, also ist es ihre Entscheidung. Auch eine Abtreibung oder Schönheits-OP wird gemacht, was man dann vielleicht später mal bereut.

      Wir treffen andauern Entscheidungen, die schwerwiegende Konsequenzen auf unser Leben haben und würden es im Nachhinein vielleicht anders machen.

      Ausserdem: es gibt heutzutage nun wirklich genug andere Möglichkeiten, falls der Kinderwunsch doch noch kommen sollte.
    • Sonnenbankflavor 01.09.2019 17:14
      Highlight Highlight Man weiss nicht mal on man morgen noch lebt, mann oMann. Und sich dann Sorgen ums Bereuen in 10 oder 20 Jahren machen?!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Xiakit 01.09.2019 13:49
    Highlight Highlight Nun rein biologisch gesehen ist die Chance gross das man irgendwann doch plötzlich einen Kinderwunsch entwickelt, unabhängig vom Geschlecht natürlich. Finde man sollte aufkären, erwähnen wies nunmal so ist und wenn jemand immer noch findet er will den Eingriff durchführen, go for it. Ist ja jedem selbst überlassen.
  • Rainer.Zufall 01.09.2019 13:48
    Highlight Highlight War ihr 1. Satz: „Ich ernähre mich jetzt vegan...“? 🤦🏻‍♂️

    Jedoch finde ich, wenn sich eine Frau über mehrere Jahre hinweg damit beschäftigt und stets noch den Wunsch hegt, sollte dies möglich sein.
    Denn Jede/r hat das Recht über seine/n Körper eigenständig zu entscheiden.
  • Turicum 17 01.09.2019 13:45
    Highlight Highlight Ich als Mann, der keine Kinder will, höre auch immer wieder aus meinem Umfeld, dass das noch komme und ich ja Glück hätte ein Mann zu sein und auch noch mit 40 oder später Kinder kriegen könnte. Ich will aber nicht und ich will schon gar nicht mit 60 noch Kinder Zuhause haben. Wir leben doch nicht mehr im Mittelalter, jede*r soll frei über seine*n Körper / Lebensentwurf entscheiden können!
    • Oban 01.09.2019 18:07
      Highlight Highlight Geht mir ebenso, es hört auch knapp vor 40ig noch nicht auf leider.
      Der Wunsch war noch nie da und wird auch nicht kommen, der gesellschaftliche Druck geht mir gewaltig auf die Nerven.
  • Dong 01.09.2019 13:44
    Highlight Highlight Nomesozomsäge: Ich bin jetzt Ü45 und ich war mit 25 rückblickend definitiv ein Idiot. M zwar, aber hoffe das hilft trotzdem.
    • PlusUltra 01.09.2019 15:42
      Highlight Highlight Warst Du ein Idiot, weil Du Kinder gekriegt hast oder weil Du Dich sterilisieren liessest?
    • Dong 01.09.2019 17:41
      Highlight Highlight Kinder hab ich damals gehasst, dafür hab ich geraucht und gesoffen. Abgesehen davon war ich aber ein Idiot ;-)
      Anyway: jetzt hab ich Familie und würde das nicht missen wollen.
  • Pitefli 01.09.2019 13:42
    Highlight Highlight Der Artikel ist gur und das Thema ist extrem spannend. Als Frau und Mutter bin ich hin und her gerissen. Jede Frau sollte stets über ihren Körper und ihre Zukunft entscheiden können. Ich frage mich aber wie sehr man wirklich schon mit 19/25 weiss was man in 10 Jahren möchte oder nicht. Mit 25 konnte ich mir nie im Leben vorstellen Kinder zu habe. Ich habe diese lauten Bälger sogar fast gehasst. Man kann nie wissen wie sich die Lebenssituation/Meinung innerhalb von 10 Jahren ändert.
    Was mich aber brennend interssiert ist wie sich Norah in dem jungen Alter die langen Reisen finanziert?
    • Meroë 01.09.2019 16:00
      Highlight Highlight Genau das wurde mir (w) auch immer gesagt. Ich wusste mit 16, dass ich nie Kinder haben will, und habe meine Meinung während unterdessen 18 Jahren nie geändert. Es gibt junge Frauen, die schon früh wissen, dass sie mal Kinder haben möchten. Und dann gibt es die, die wissen, dass sie eben gerade keine haben möchten. Beides ist zu respektieren.
  • Jungleböy 01.09.2019 13:39
    Highlight Highlight Handkehrum würde es genügend idioten geben, die eines tages plötzlich doch kinder wollen und dann zum anwalt rennen, weil der arzt sie oder ihn nicht davon abgehalten hat.
    • häxxebäse 01.09.2019 13:44
      Highlight Highlight Unterschreiben lassen und gut ist.

      Wir sind ja nicht in den USA wo man millionenklagen einreichen kann.
    • DanielaK 01.09.2019 14:09
      Highlight Highlight Dem kann man mit einer sorgfältigen Beratung entgegenwirken. Vor- und Nachteile deutlich machen, Risiken besprechen und darauf achten, dass der Wunsch klar geäussert wird. Man kann auch Verständnis entgegenbringen ohne gleicher Meinung zu sein. Ich möchte meine Tochter nicht hergeben, trotzdem habe ich keine Mühe zu glauben, dass das nicht für jeden Mensch was ist. Für das rein rechtliche Problem: Es sollte doch möglich sein, ein Dokument zu erstellen wo die Risiken und der Freie Wille ersichtlich sind...
    • lily.mcbean 01.09.2019 15:13
      Highlight Highlight Wir sind hier nicht in Amerika🤦‍♀️
  • Ale Ice 01.09.2019 13:38
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel und dass dem Anliegen dieser jungen Frau Beachtung schenkt wird.
    Antinatalismus ist ein Thema, das nicht mehr nur eine Ausnahmeerscheinung ist bzw. sein sollte.

    https://m.soundcloud.com/bisschensauer/antinatalismus-ist-kinderkriegen-unethisch
    • Baba 01.09.2019 13:47
      Highlight Highlight Wieso muss der persönliche (und zu respektierende) Wunsch einer Frau, keine Kinder zu wollen, gleich zu einer grundsätzlichen Ethikfrage aufgebauscht werden?

      Kinderkriegen ist ok. Nicht für jedermann. Gewollte Kinderlosigkeit ist ok. Nicht für jedermann.

      Leben und leben lassen, Leute.
    • Ale Ice 01.09.2019 14:02
      Highlight Highlight Baba

      Der Autor dieses Podcast stellt sich diese Frage, ob Kinderkriegen unethisch sei.

      Er gibt nicht die Antwort darauf.

      Aber er möchte für ein Thema sensibilisieren, dass nahezu Tabu ist.

      Die Menschheit ist mit höchster Selbstverständlichkeit auf Fortpflanzung ausgerichtet, dass Kinderlose sich rechtfertigen müssen, Familen mit Kindern aber nicht....

      Eben: Leben und leben lassen!
  • Follower 01.09.2019 13:37
    Highlight Highlight Eine Sterilisation ist ein «no return Ding». Da finde ich es richtig, dass das nicht einfach gemacht wird, vor allem in diesem jungen Alter. Jede Operation birgt auch ein Risiko. Da muss sich die Dame halt damit abfinden. Es ist eine Wunschoperation die nicht reversibel ist. In unserer heutigen Gesellschaft, wo man alles immer und sofort haben will, wohl eine Herausforderung. Die Ärzte müssen ihr Handeln schliesslich vertreten können. Auch das Fachpersonal hat Interesse daran, dass ihnen nicht vorgeworfen werden kann, sie würden jede Wunschoperation gedankenlos durchführen.
    • häxxebäse 01.09.2019 13:46
      Highlight Highlight Aber magenbänder und verkleinerung des magens macht man dann schon bei jungen übergewichtigen.

      Wie wärs mit ernährungsumstellung und sport?
    • Ale Ice 01.09.2019 13:48
      Highlight Highlight Das Fachpersonal sichert sich vor jeder OP gegenüber allem Denkbaren ab. Da wäre der Hinweis, dass diese OP irreversibel ist, ein Klacks.

      Ein Klacks gegenüber der Entmündigung von Menschen, die sich bewusst nicht fortpflanzen wollen.
    • Lilamanta 01.09.2019 14:00
      Highlight Highlight Follower, genau das ist das Problem. Es ist nur ein no return Ding. Genauso wie eine Abtreibung. Und die darf man jederzeit machen. Wer also kein Kind will, lebt in ständiger Angst vor einer Schwangerschaft. Und muss unter Umständen doch noch ein no return Ding über sich ergehen lassen. Die Belastung für das ganze Leben ist dann nicht: oh, ich habe falsch entschieden und hätte gerne ein Kind, sondern "oh, ich muss damit klarkommen, dass ich einem Kind das Leben verhindert habe. Das ist viel schlimmer. Vor allem wenn man bedenkt, dass in-vitro-befruchtung auch bei Sterilisation möglich ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vecchia 01.09.2019 13:36
    Highlight Highlight Hat man (frau) das Recht auf Sterilisation?

    Natürlich, darf sie glücklich kinderlos bleiben, das ist ihr gutes Recht.
    Aber ich verstehe auch die Aerzte, denn sehr viele Frauen und Männer ändern Lebenseinstellungen und Ansichten immer wieder im Laufe ihres Lebens...

    Was mich ziemlich irritiert, ist die Aussage «Das stelle ich mir schlimm vor.» Die Schwangerschaft schlimm? Das kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.

    (Junge Männer haben übrigens ebensowenig die Möglichkeit, sich einfach sterilisieren zu lassen)
    • Pitefli 01.09.2019 13:47
      Highlight Highlight Vielleicht denkt sie bei der "schlimmen Schwangerschaft" an die Geburt?!
    • häxxebäse 01.09.2019 13:48
      Highlight Highlight Männer haben ein gespräch und gut ist.

      Ich hatte 3 gespräche und musste energisch dafür kämpfen, damit mir die gebärmutter mit 35 entfernt wird - aus gesundheitlichen gründen! Und btw. habe ich schon ein kind.....
    • Ale Ice 01.09.2019 13:54
      Highlight Highlight Vecchia
      (Junge Männer haben übrigens ebensowenig die Möglichkeit, sich einfach sterilisieren zu lassen)

      Das ist eben auch schade.

      Gebt doch den Menschen die Freiheit, sich gegen Fortpflanzung zu entscheiden. Das geschieht nicht nur aus einer Laune heraus. Es gibt durchaus Gründe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Reli 01.09.2019 13:36
    Highlight Highlight Doch doch, auch Männer ecken an, wenn sie keine Kinder wollen. Meine Frau und ich (60) fanden auch, dass es a) auf dieser Welt schon viel zu viele Menschen gibt, b) die Perspektiven für kommende Generationen wohl nicht sehr gut aussehen und c) unsere Gene auch nicht so bedeutend sind, dass sie einen wesentlichen Beitrag zur Rettung der Menschheit leisten können. Wenn ich versuche, das zu erklären, ernte ich meistens bestenfalls ein etwas betretenes Schweigen.
    • Ale Ice 01.09.2019 13:42
      Highlight Highlight Reli
      Von mir bekommst du dafür uneingeschränkte Anerkennung.
    • Ferd Blu 01.09.2019 13:51
      Highlight Highlight Das mit den Genen ist oft ein unterschätztes Argument. Es gibt Menschen die haben genetisch bedingt Krankheiten geerbt oder sind fettleibig, oder (vorallem Männer) sind nicht gross gewachsen und wollen deswegen keine Kinder, weil sie befürchten das die Kinder genau so an den Schwächen leiden würden.
    • ChiliForever 01.09.2019 14:22
      Highlight Highlight Die Gründe sind egal, warum ein Mann keine Kinder hat. Die blöden Sprüche (meist von Eltern) muß er sich trotzdem anhören.
      Vielleicht verarbeiten Männer das nur besser, da sie die Kinder ja auch nicht zu Welt bringen müssen. Daraus aber zu folgern, Männer hätten das Problem nicht, ist schlicht falsch. Das wird nur nicht anerkannt, daß Männer da ebenso drunter leiden können (unter der Kinderlosigkeit oder den Sprüchen darüber).
    Weitere Antworten anzeigen
  • fräulein wunder 01.09.2019 13:35
    Highlight Highlight ich kann sehr gut nachempfinden wie norah empfindet!
    ich hatte ein sehr ähnliches problem und das obwohl ich bereits ein kind habe... jetzt, nach jahrelanger suche habe ich endlich eine ärztin gefunden die mich serilisiert hat.
    NORAH, falls du das liest, ich habe dir auf fb eine nachricht geschickt.
  • ingmarbergman 01.09.2019 13:24
    Highlight Highlight Ob sie nicht in 10 Jahren doch Kinder will, sei dahingestellt. Ich würde sagen, die Chance ist gross dass doch..

    Trotzdem ist das überhaupt kein Grund ihr den Eingriff zu verweigern. Es gibt überhaupt keinen Grund, dass die Ärzte Moral spielen sollen.
    Mündige Erwachsene Menschen sollen freie Entscheidungen treffen können. Sie schadet damit niemanden, also wieso interessiert es die Ärzte überhaupt.
    Wenn sie es in 10 Jahren dann doch bereut, dann ist es ihr eigenes Problem.
    • Cédric Wermutstropfen 01.09.2019 13:58
      Highlight Highlight Die Ärzte sind ebenso mündig und können auch für sich selbst entscheiden, ob sie einen solchen Eingriff verantworten wollen.
    • Werner17 01.09.2019 14:03
      Highlight Highlight Das ist jetzt genau so eine Meinung "Alles sofort haben zu wollen ohne es zu hinterfragen ist voll ok"!
      Ist es nicht!!! Ich habe genug Freundinen gehabt, die nie ein Kibd wollten und heute Mutter sind. Ich finde es voll ok in diesem Alter die Operation zu verweigern. Dabei will ich ihr nicht unterstellen, das sie sich keine Gedanken macht. Aber zwischen 20 und 30 geschieht so viel in Leben eines jungen Menschen, welches einem sehr viele neue Erfahrungen bietet, die in eine solche Entscheidung einfließen sollten. Tipp für die Reise: Besorge Dir einige "Pillen für danach"
    • fools garden 01.09.2019 15:16
      Highlight Highlight Cedric...die Ärzte haben solche Eingriffe überhaupt nicht zu verantworten, sonst läuft es bereits falsch. Die Verantwortung liegt ganz allein bei mir.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spako 01.09.2019 13:20
    Highlight Highlight Das wäre auch eine gute Entscheidung für all die überforderten Mami‘s gewesen, welche den ganzen Tag am Handy sind und nicht auf die Kinder aufpassen. Dafür können diese Frauen am Abend ihren Männern erzählen wie streng ihr Tag war oder sonst eine sinnlose Diskussion anfangen.
    Aber eben: Ziel erreicht, Kinder bekommen, nicht arbeiten und trotzdem für den Rest des Lebens finanziell abgesichert sein.
    • Pitefli 01.09.2019 13:48
      Highlight Highlight Du machst ja deinem Namen aller Ehre.
    • Baba 01.09.2019 13:50
      Highlight Highlight Wow, Sie haben aber ein grossartiges Bild von Müttern! Was ist Ihnen denn im Leben Böses zugestossen?
    • kvinne aka white milk aka MC Pleonasmus 01.09.2019 13:52
      Highlight Highlight Hast du Stress? Oder grad schwierige Zeiten? Klingt so.
      Man muss js nicht grad so ausfällig werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • LordEdgar 01.09.2019 13:17
    Highlight Highlight Unterbindung als Mann? Wird ohne Diskussion gemacht. Soviel zu Gleichbehandlung Mann / Frau 😐
    • iseewhatyoudidthere 01.09.2019 13:29
      Highlight Highlight Weil man es beim Mann wieder rückgängig machen kann.
    • schuldig 01.09.2019 13:31
      Highlight Highlight Ist auch kein so schwerer und irreparabler Eingriff.
      Finde die Haltung der Ärzte ok: Nicht in diesem zarten Alter, in dem der Begriff "für immer" noch gar nicht verstanden wird
    • azoui 01.09.2019 13:33
      Highlight Highlight So ohne weiteres wird das auch bei einem Mann nicht gemacht, zu mindest nicht vor ca. 2 Jahrzehnten.
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