freundlich
DE | FR
33
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Schweiz
Frauenstreik

Bilder vom Frauenstreik: So gigantisch waren die Demonstrationen wirklich

Diese 14 Bilder zeigen: So gigantisch war der Frauenstreik wirklich

15.06.2019, 12:1316.06.2019, 15:49

Am Freitag haben schweizweit Hunderttausende für Gleichberechtigung und Frauenrechte demonstriert. Überall haben verschiedene Gruppen Aktionen, Seminare und Kundgebungen durchgeführt. Hier die besten Bilder vom gestrigen Frauenstreik:

160'000 streiken in Zürich

Impressionen der Grosskundgebung, die Frauen treffen sich beim Central und laufen Richtung Helvetiaplatz anlaesslich den Frauenstreik, am Freitag, 14. Juni 2019, in Zuerich. (KEYSTONE/Melanie Duchene)
Bild: KEYSTONE

In Zürich haben laut den Veranstaltern 160'000 Frauen an der Schlusskundgebung am Abend teilgenommen. Doch bereits durch den ganzen Tag hindurch haben sich mehrere Zehntausend Frauen auf den Strassen aufgehalten und Aktionen durchgeführt.

Erfolg in Luzern

Frauen streiken am nationalen Frauenstreik am Freitag, 14. Juni 2019, in Luzern. Am heutigen Freitag findet in der Schweiz der Frauenstreik statt. Der Kampftag fŸr die Gleichstellung der Geschlechter  ...
Bild: KEYSTONE

In Luzern konnten die Frauen bereits nach wenigen Stunden einen handfesten Erfolg feiern. Eine Reinigungsfirma hat den Mitarbeiterinnen zugesichert, dass Vor- und Nachbearbeitungsarbeiten sowie die Anreisezeiten ab sofort entlöhnt werden.

50'000 in Bern

Teilnehmerinnen bei einer Kundgebung zum Frauenstreik stehen auf dem Bundesplatz, am Freitag, 14. Juni 2019 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Bild: KEYSTONE

Auch in der Verwaltungshauptstadt der Schweiz haben die Frauen gestreikt. Laut den Veranstaltern waren dabei über 50'000 Menschen beteiligt. Auch hier kam es bereits den ganzen Tag hindurch zu verschiedenen Veranstaltungen.

«La grève nationale des femmes» in Lausanne

Des femmes manifestent pendant le grand cortege lors de la Greve nationale des femmes ce vendredi 14 juin 2019 a Lausanne. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Bild: KEYSTONE

An der abendlichen Schlusskundgebung in Lausanne nahmen 30'000 Personen teil. Hier begann der Streik schon in den frühen Morgenstunden: Rund 500 Frauen hatten bei Tagesanbruch den Turmwächter abgelöst und die Uhrzeit verkündet.

Mehrere Tausend Frauen in Basel

Tausende Demonstranten ziehen am Frauenstreiktag durch die Stadt in Basel am Freitag, 14. Juni 2019. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)
Bild: KEYSTONE

In Basel brach der Verkehr in der Innenstadt laut dem sda-Korrespondenten wegen des Demonstrationsumzuges am Nachmittag zusammen. Auch hier nahmen mehrere Tausend Frauen teil. Zusätzlich wurde auf dem Roche-Turm, dem höchsten Haus der Schweiz, das Logo des Streiktages projiziert.

Friedliche Demonstration in Chur

Bild
bild: stapo Chur

In der Stadt Chur haben rund 1000 Frauen, Männer und Kinder friedlich demonstriert, wie die Stadtpolizei meldete.

«Sciopero delle donne» in Bellinzona

Women protest during a nationwide women's strike on Friday, June 14, 2019, in Bellinzona, Switzerland. There is a long list of reasons motivating people to take part in the strike. These range from un ...
Bild: TI-PRESS

Auch im Tessin wurde gestreikt. Hier fanden sich mehrere Hundert Frauen für eine Kundgebung ein.

Streik in der Ostschweiz

Frauen sind unterwegs an einer Kundgebung zum nationalen Frauenstreik, am Freitag, 14. Juni 2019, in St. Gallen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
Bild: KEYSTONE

Auch von der Ostfront war Bewegung zu vermelden. In St.Gallen kam es ebenfalls zu einem Umzug mit Banner.

Auch die Parlamentarierinnen machten mit

Nationalratspraesidentin Marina Carobbio Guscetti, Mitte links, Bundesraetin Viola Amherd, MItte rechts, und die Nationalraetinnen kommen waehrend einer Unterbrechung im Parlament zu den streikenden F ...
Bild: KEYSTONE

Das Parlament tagte am Freitag zwar, aber die Parlamentarierinnen legten die Arbeit um 11 Uhr für 15 Minuten nieder und solidarisierten sich mit den Demonstranten vor dem Bundeshaus. Die Aktion wurden von allen Parteien getragen, die SVP jedoch machte nicht mit.

In Zürich wurde das Central besetzt

Impressionen der Grosskundgebung, die Frauen treffen sich beim Central und laufen Richtung Helvetiaplatz anlaesslich den Frauenstreik, am Freitag, 14. Juni 2019, in Zuerich. (KEYSTONE/Melanie Duchene)
Bild: KEYSTONE

Am Mittag besetzten einige Demonstrantinnen in Zürich das Central. Der Tram- und Autoverkehr kam am Verkehrsknotenpunkt sofort zum erliegen.

Einige Tausend in Luzern

Frauen streiken am nationalen Frauenstreik am Freitag, 14. Juni 2019, in Luzern. Am heutigen Freitag findet in der Schweiz der Frauenstreik statt. Der Kampftag fŸr die Gleichstellung der Geschlechter  ...
Bild: KEYSTONE

Aus Luzern gab es nicht nur Erfolge zu vermelden, sondern auch Zahlen. Auch in der Innerschweiz haben mehrere Tausend Frauen mitgestreikt.

15:24, die Schweiz steht still

Frauen formen vor dem Unispital CHUV in Lausanne die Tageszeit 15:24 Uhr. Ab dann arbeiten die Frauen in der Schweiz laut Streikkomittees gratis.
Bild: KEYSTONE

Die Frauen waren aufgerufen, um 15:24 ihre Arbeit offiziell niederzulegen. Wegen des Lohnunterschieds würden Frauen täglich auch nur bis zu diesem Zeitpunkt bezahlt.

Alle Generationen und Schichten in Basel

Tausende Demonstranten ziehen am Frauenstreiktag durch die Stadt in Basel am Freitag, 14. Juni 2019. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)
Bild: KEYSTONE

Laut dem sda-Korrespondenten fanden sich in Basel Frauen aus ganz unterschiedlichen Berufs- und Altersgruppen zusammen. Von der Grossmutter bis zum Baby war alles vertreten.

Zwischenfall in Zürich

Impressionen der Grosskundgebung, die Frauen treffen sich beim Central und laufen Richtung Helvetiaplatz anlaesslich den Frauenstreik, am Freitag, 14. Juni 2019, in Zuerich. (KEYSTONE/Melanie Duchene)
Bild: KEYSTONE

In Zürich kam es zu mehreren Zwischenfällen. Am frühen Abend fuhr ein Auto aus unbekannten Gründen in die Umzugsroute. Verletzt wurde dabei niemand. Laut der Polizei wurden auch einige Fotografen angegriffen.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Frauenstreik 1991

1 / 8
Frauenstreik 1991
quelle: schweizerisches nationalmuseum / asl
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Zehntausende auf der Strasse

Video: watson

Das könnte dich auch noch interessieren:

33 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
liskieber
15.06.2019 13:09registriert Februar 2014
Wo bleibt Solothurn? Für den kleinen Ort war es eine riesige Veranstaltung, die kaum gewürdigt wird!
15331
Melden
Zum Kommentar
avatar
Dame vom Land
15.06.2019 13:51registriert Januar 2015
Und das Schönste am Frauenstreiktag 2019:

Keine Randaliererinnen, keine Scharmützel mit der Polizei, keine brennenden Autos...etc.etc.

Frauenpower eben :-)
16543
Melden
Zum Kommentar
avatar
haltmalkurz
15.06.2019 13:27registriert Juli 2017
Mehrere Tausend für Basel ist schon eher untertrieben.

Mehrere Zehntausend! :) ✊
17453
Melden
Zum Kommentar
33
«Smash, Bre und Slay» – ist die Jugendsprache für dich okay?

Jedes Jahr am sechsten Dezember
steht ganz dick in jedem Kalender:
«Heute kommt der Samichlaus»,
macht Besuche, von Haus zu Haus.
Sind die Kinder nicht brav gewesen,
muss er ihnen die Leviten lesen
(und Schmutzli haut sie mit dem Besen).
Wenn die Kinder artig waren,
bekommen sie Geschenke – abgefahren.

Nun wissen wir es seit Jugendjahren
– tut uns leid, was wir euch jetzt offenbaren –,
den Samichlaus, den gibt es nicht.
Euch darüber aufzuklären ist unsre Pflicht.

Er ist nicht echt, nur ein Typ, verkleidet,
wie tut er das jedes Jahr,
ohne, dass es ihm verleidet?

Das haben wir ihn direkt gefragt,
er hat sich zu uns in den Fragenbot gewagt:

Zur Story