Schweiz
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Diese 14 Bilder zeigen: So gigantisch war der Frauenstreik wirklich



Am Freitag haben schweizweit Hunderttausende für Gleichberechtigung und Frauenrechte demonstriert. Überall haben verschiedene Gruppen Aktionen, Seminare und Kundgebungen durchgeführt. Hier die besten Bilder vom gestrigen Frauenstreik:

160'000 streiken in Zürich

Impressionen der Grosskundgebung, die Frauen treffen sich beim Central und laufen Richtung Helvetiaplatz anlaesslich den Frauenstreik, am Freitag, 14. Juni 2019, in Zuerich. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Bild: KEYSTONE

In Zürich haben laut den Veranstaltern 160'000 Frauen an der Schlusskundgebung am Abend teilgenommen. Doch bereits durch den ganzen Tag hindurch haben sich mehrere Zehntausend Frauen auf den Strassen aufgehalten und Aktionen durchgeführt.

Hinweis: In einer früheren Version dieses Artikels wurde die Zahl 70'000 genannt. Mittlerweile wurde die Zahl aber auf 160'000 korrigiert.

Erfolg in Luzern

Frauen streiken am nationalen Frauenstreik am Freitag, 14. Juni 2019, in Luzern. Am heutigen Freitag findet in der Schweiz der Frauenstreik statt. Der Kampftag fŸr die Gleichstellung der Geschlechter ist dezentral organisiert und geht an vielen Orten mit mannigfaltigen Aktionen ueber die Buehne. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Bild: KEYSTONE

In Luzern konnten die Frauen bereits nach wenigen Stunden einen handfesten Erfolg feiern. Eine Reinigungsfirma hat den Mitarbeiterinnen zugesichert, dass Vor- und Nachbearbeitungsarbeiten sowie die Anreisezeiten ab sofort entlöhnt werden.

50'000 in Bern

Teilnehmerinnen bei einer Kundgebung zum Frauenstreik stehen auf dem Bundesplatz, am Freitag, 14. Juni 2019 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bild: KEYSTONE

Auch in der Verwaltungshauptstadt der Schweiz haben die Frauen gestreikt. Laut den Veranstaltern waren dabei über 50'000 Menschen beteiligt. Auch hier kam es bereits den ganzen Tag hindurch zu verschiedenen Veranstaltungen.

«La grève nationale des femmes» in Lausanne

Des femmes manifestent pendant le grand cortege lors de la Greve nationale des femmes ce vendredi 14 juin 2019 a Lausanne. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Bild: KEYSTONE

An der abendlichen Schlusskundgebung in Lausanne nahmen 30'000 Personen teil. Hier begann der Streik schon in den frühen Morgenstunden: Rund 500 Frauen hatten bei Tagesanbruch den Turmwächter abgelöst und die Uhrzeit verkündet.

Mehrere Tausend Frauen in Basel

Tausende Demonstranten ziehen am Frauenstreiktag durch die Stadt in Basel am Freitag, 14. Juni 2019. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Bild: KEYSTONE

In Basel brach der Verkehr in der Innenstadt laut dem sda-Korrespondenten wegen des Demonstrationsumzuges am Nachmittag zusammen. Auch hier nahmen mehrere Tausend Frauen teil. Zusätzlich wurde auf dem Roche-Turm, dem höchsten Haus der Schweiz, das Logo des Streiktages projiziert.

Friedliche Demonstration in Chur

Bild

bild: stapo Chur

In der Stadt Chur haben rund 1000 Frauen, Männer und Kinder friedlich demonstriert, wie die Stadtpolizei meldete.

«Sciopero delle donne» in Bellinzona

Women protest during a nationwide women's strike on Friday, June 14, 2019, in Bellinzona, Switzerland. There is a long list of reasons motivating people to take part in the strike. These range from unequal wages to pressures on part-time employees, the burden of household work, and sexual violence. (KEYSTONE/Samuel Golay)

Bild: TI-PRESS

Auch im Tessin wurde gestreikt. Hier fanden sich mehrere Hundert Frauen für eine Kundgebung ein.

Streik in der Ostschweiz

Frauen sind unterwegs an einer Kundgebung zum nationalen Frauenstreik, am Freitag, 14. Juni 2019, in St. Gallen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Bild: KEYSTONE

Auch von der Ostfront war Bewegung zu vermelden. In St.Gallen kam es ebenfalls zu einem Umzug mit Banner.

Auch die Parlamentarierinnen machten mit

Nationalratspraesidentin Marina Carobbio Guscetti, Mitte links, Bundesraetin Viola Amherd, MItte rechts, und die Nationalraetinnen kommen waehrend einer Unterbrechung im Parlament zu den streikenden Frauen auf den Bundesplatz, am Freitag, 14. Juni 2019 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bild: KEYSTONE

Das Parlament tagte am Freitag zwar, aber die Parlamentarierinnen legten die Arbeit um 11 Uhr für 15 Minuten nieder und solidarisierten sich mit den Demonstranten vor dem Bundeshaus. Die Aktion wurden von allen Parteien getragen, die SVP jedoch machte nicht mit.

In Zürich wurde das Central besetzt

Impressionen der Grosskundgebung, die Frauen treffen sich beim Central und laufen Richtung Helvetiaplatz anlaesslich den Frauenstreik, am Freitag, 14. Juni 2019, in Zuerich. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Bild: KEYSTONE

Am Mittag besetzten einige Demonstrantinnen in Zürich das Central. Der Tram- und Autoverkehr kam am Verkehrsknotenpunkt sofort zum erliegen.

Einige Tausend in Luzern

Frauen streiken am nationalen Frauenstreik am Freitag, 14. Juni 2019, in Luzern. Am heutigen Freitag findet in der Schweiz der Frauenstreik statt. Der Kampftag fŸr die Gleichstellung der Geschlechter ist dezentral organisiert und geht an vielen Orten mit mannigfaltigen Aktionen ueber die Buehne. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Bild: KEYSTONE

Aus Luzern gab es nicht nur Erfolge zu vermelden, sondern auch Zahlen. Auch in der Innerschweiz haben mehrere Tausend Frauen mitgestreikt.

15:24, die Schweiz steht still

Frauen formen vor dem Unispital CHUV in Lausanne die Tageszeit 15:24 Uhr. Ab dann arbeiten die Frauen in der Schweiz laut Streikkomittees gratis.

Bild: KEYSTONE

Die Frauen waren aufgerufen, um 15:24 ihre Arbeit offiziell niederzulegen. Wegen des Lohnunterschieds würden Frauen täglich auch nur bis zu diesem Zeitpunkt bezahlt.

Alle Generationen und Schichten in Basel

Tausende Demonstranten ziehen am Frauenstreiktag durch die Stadt in Basel am Freitag, 14. Juni 2019. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Bild: KEYSTONE

Laut dem sda-Korrespondenten fanden sich in Basel Frauen aus ganz unterschiedlichen Berufs- und Altersgruppen zusammen. Von der Grossmutter bis zum Baby war alles vertreten.

Zwischenfall in Zürich

Impressionen der Grosskundgebung, die Frauen treffen sich beim Central und laufen Richtung Helvetiaplatz anlaesslich den Frauenstreik, am Freitag, 14. Juni 2019, in Zuerich. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Bild: KEYSTONE

In Zürich kam es zu mehreren Zwischenfällen. Am frühen Abend fuhr ein Auto aus unbekannten Gründen in die Umzugsroute. Verletzt wurde dabei niemand. Laut der Polizei wurden auch einige Fotografen angegriffen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 17.06.2019 09:26
    Highlight Highlight Und wenn die Lohndiskriminierung weg wäre, was dann? Dann haben die Frauen doch einfach schlechtere Chancen bei einer Neueinstellung, weil die Risiken, dass Frauen schnell wieder kündigen oder Kinder kriegen hoch sind. Mögliche Schwangerschaft oder Kündigung aus Rücksicht auf den Arbeitsplatz und/oder Wohnort des männlichen Partners sind die Hauptgründe für die Lohndiskriminierung der Frauen. Dazu kommen die Kosten der Stellvertretung oder der Einarbeitung einer Neuen. Die Frauen zahlen mit ihren tieferen Löhnen eine Risikoprämie, unschön, aber nachvollziehbar aus Sicht des Arbeitgebers.

  • AndersDenkend 3.0 16.06.2019 20:14
    Highlight Highlight Danke Watson für eure Berichterstattungen um das Thema. Bedenkt doch bitte einfach einmal, dass es Sinn hat, dass wir unterschiedlich sind! Neid,Missgunst des Geldes wegen treibt diese Ideen an und es macht blind. Blind vor der Selbstverantwortung die jeder für sich trägt. Ich als Frau fühle mich nicht unterdrückt, weil ich keinen Grund sehe. Ich sehe nicht weg, ich sehe die Probblematik, aber die Problematik besteht nur, weil ihr alle das Mensch sein noch nicht gecheckt habt! Wenn wir alle die individuellen Stärken in der Gemeinschaft nutzen würden, wären alle gleichberechtigt. Abreissen, Neubauen.
  • Hipster mit Leggins 16.06.2019 13:05
    Highlight Highlight Wenn wirklich so viele Frauen einen Tag lag die Arbeit niedergelegt hätten, wäre es eigentlich ein schlechtes Zeichen. Ausser der Verkehr am Central und einigen anderen Orten stand nichts still. Einkaufen, Pflege, Auskünfte und alle anderen Dienstleistungen und Firmen liefen wie immer. Waren nur die Quotenfrauen unterwegs? Uups Blitzgewitter. P.S. Ich war eins im Camp Nou als 100000 das Stadion verliessen. Das war viel enger und grösser als die 160000 in Zürich. Aber wer die Zahlen in Abrede stellt, ist ein Feind der Gleichberechtigung oder wie?
  • Mirko Timm 16.06.2019 00:12
    Highlight Highlight 160000 findet ich übertrieben nie und nimmer.
    • Eh Doch 16.06.2019 10:54
      Highlight Highlight Wenn die Vorderen am Helvetiaplatz ankamen liefen immer noch Leute erst vom Central los
  • Der.Kapitalist 15.06.2019 23:01
    Highlight Highlight War ein schöner Streik. Was wird sich deswegen ändern? Genau gar nichts. Entscheide werden in Wahlen und Initiativen getroffen.
    • äti 16.06.2019 12:57
      Highlight Highlight ... und eben Wahlen und Initiativen wird dieser Streik beeinflussen. Also. Genau sehr viel.
    • Der.Kapitalist 16.06.2019 20:32
      Highlight Highlight Gut, da hast du recht und ich hoffe es wird passieren. Aber jetzt müssen die Konsequenz auch schnell gezogen werden und entsprechende Initiativen aufgesetzt werden. Man muss jetzt handeln und nicht später!
  • I don't give a fuck 15.06.2019 22:21
    Highlight Highlight Hat was gebracht.
    Benutzer Bild
  • Asparaguss 15.06.2019 18:14
    Highlight Highlight Ich finds Toll!! Streiken ist gut!! Power to the Pussyhats
  • Lasse Reinström 15.06.2019 16:21
    Highlight Highlight Ich finde frauen ja schon toll, aber ich verstehe trotzdem nicht, was dieser streik soll. Euch gehts mehr als gut in mitteleuropa. Wenn jemand streiken soll, dann frauen in afrika, arabien oder z.b. indien. Das würde ich sofort unterstützen. Aber das hier ist total unnötig. Wenn ihr schon wie männer sein wollt, dann gilt für euch aber dann auch 17 wochen rs, feuerwehr, zivilschutz, arbeiten bis mind 65 usw... herzliche grüsse euer lasse
    • Cédric Wermutstropfen 16.06.2019 07:37
      Highlight Highlight Keine Sorge, eigentlich wurde am Freitag ja sowieso für so ziemlich alles und jeden gestreikt: Antikapitalismus, Migration-ist-gut, LGBTQ, gegen Diskriminierung in allen Farben und Formen, usw.

      Wahrscheinlich ist ihnen selbst aufgefallen, dass dieses Thema in der Schweiz zu wenig hergibt. Deshalb wurden wohl auch noch andere linke Erfindungen und Übertreibungen in den Streikkatalog aufgenommen.
  • Livia Peperoncini 15.06.2019 15:52
    Highlight Highlight Da streiken hundertausende von Frauen und ausserhalb dieser "Streikzonen" läuft alles so perfekt wie immer... wirklich erstaunlich.
    • Cédric Wermutstropfen 16.06.2019 07:37
      Highlight Highlight Ein Schelm, wer Böses denkt.
    • Citation Needed 17.06.2019 00:50
      Highlight Highlight Livia, wär auch so gewesen, wenn hundertausende Männer (und Frauen, die solidarisch mitlaufen) gestreikt hätten. Auch bei der Streetparade steht die Stadt nicht still...

      Was vielmehr zählt: 15'000 Leute kriegt man schnell mal für eine Demo zusammen.
      Hunderttausende sind aber schon nicht so leicht zusammenzutrommeln.
      Man kann jetzt schon rummosern, wie klein und unbedeutend das alles war (wenn man dieses Bedürfnis hat).
      Man kann sich aber auch überlegen, warum so viele Frauen teilnahmen und warum die CH bei internationalen Studien zur Gleichstellung immer so mies abschneidet.
  • JaneSodaBorderless 15.06.2019 15:47
    Highlight Highlight Es war ein grossartiger Tag! So viele Menschen, von jung bis alt, auf der Strasse zu sehen tat gut und lässt für die Zukunft hoffen!
    Besonders gefreut haben mich die zahlreichen Männer, die sich solidarisiert haben - nur zusammen kommen wir vorwärts! Ein grosses Danke an alle Männer, die gestern an unserer Seite standen!
    <3
  • Genital Motors 15.06.2019 15:27
    Highlight Highlight Und am montag gehts überall gleich weiter wie bisher
    • I don't give a fuck 15.06.2019 16:21
      Highlight Highlight Das einzige, was das bewirkt hat, war Leute im Berufsverkehr zur Weissglut zu bringen, die an dem Tag gearbeitet haben.
    • Lioness 15.06.2019 22:29
      Highlight Highlight Wenn sie ein monatelang zuvor angekündigter Demoumzug bereits zur Weissglut bringt, sind sie ein Schneeflöckchen. Ich arbeite während der Fasnacht auch und da gibts 3 Tage lang Verkehrsumleitungen. Ausserdem betraf der eingestellte ÖV Betrieb in den Innenstädten ja auch die Demoteilnehmerinnen.
    • I don't give a fuck 16.06.2019 07:34
      Highlight Highlight Rede ja nicht von mir, dank Gott arbeite ich nicht in Zürich.
  • Blue123 15.06.2019 15:25
    Highlight Highlight 3'500 auch in Aarau!
  • wasylon 15.06.2019 15:22
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    • I don't give a fuck 15.06.2019 16:21
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    • Nero1342 15.06.2019 18:08
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    • äti 16.06.2019 13:11
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  • FischersFritz 15.06.2019 14:42
    Highlight Highlight Wohnbevölkerung Schweiz Frauen 4.2 Mio. Da ist das Wort "gigantisch" schon etwas gar gross gewählt... Aber sei's drum
    • Lioness 15.06.2019 22:25
      Highlight Highlight Dann zeigt uns mal wieviele Männer ihr zu einem Umzug zusammenbekommt. Bin gespannt.
    • FischersFritz 15.06.2019 23:58
      Highlight Highlight Dieser Grundton "Gegeneinander" missfällt mir, wieso nicht "Miteinander"?
    • Mirko Timm 16.06.2019 00:17
      Highlight Highlight Da kommen 100 pro nicht so viele zusammen. Erstens sie meisten keine Zeit für sowas und zweitens würde darüber nicht wochenlang so intensiv in der Presse berichtet.
      Aber wie war das gleich. Wenn Frau will steht alles still war doch ein Motto. Ausserhalb von den streikzonen lief alles sein gewohnten Gang.
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  • Dönergott 15.06.2019 14:38
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    • Lioness 15.06.2019 22:23
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    • Jolanda 16.06.2019 09:44
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    • äti 16.06.2019 13:18
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  • praxis 15.06.2019 14:25
    Highlight Highlight Das war kein Streik, das waren politische Aktionen und vor allem viele, zum Teil grosse Demonstrationen. Und in Zürich waren es nur gemäss den Veranstalterinnen 160'000 an der Demo. Ich war dort. Es waren etwa 5 Mal soviel wie bei einem gut besuchten 1. Mai, also vielleicht etwa 70'000, aber sicher nicht mehr. Sagt auch die Polizei.
    • Lioness 15.06.2019 14:42
      Highlight Highlight 70000 wären 2x ein volles Basler Joggelistadium. Ich war auch in ZH und das war mindestens 4x ein volles Stadion, was da auf der Strasse war.
    • Lebenundlebenlassen 15.06.2019 20:46
      Highlight Highlight Lioness.. eigentlich spielts keine Rolle oder? 😉
  • happygoalone 15.06.2019 13:52
    Highlight Highlight Ich bin glücklich. Was für ein friedlicher und doch nachdrücklicher Tag. Frauen sind wunderbar! 💟
  • Dame vom Land 15.06.2019 13:51
    Highlight Highlight Und das Schönste am Frauenstreiktag 2019:

    Keine Randaliererinnen, keine Scharmützel mit der Polizei, keine brennenden Autos...etc.etc.

    Frauenpower eben :-)
    • reactor 15.06.2019 15:01
      Highlight Highlight Zählen sie doch lieber auf was war, als das nicht war.
    • giandalf the grey 15.06.2019 15:21
      Highlight Highlight Ich wünschte ich hätte das auch so erlebt. Ich meine klar es wurde nicht gewalttätig und das ist super. Aber ich war am Rand der Demo in Zürich unterwegs, weil ich als Mann nicht die Frauenpower vermännlichen wollte aber trotzdem zeigen wollte dass ich die Anliegen unterstütze. Und da gab es schon einige hässlichere Wortgefechte. Seien es Männer die die Demonstrantinnen beleidigten oder Frauen die Unterstützer beleidigten. Klar die Mehrheit der Frauen freute sich auch über die Männer die kamen, aber mir wurde auch gesagt, ich hätte da eigentlich nichts verloren. Das fand ich ziemlich schade.
  • Stambuoch 15.06.2019 13:41
    Highlight Highlight In Basel waren es laut Radio SRF rund 40-50'000 Teilnehmerinnen.

    Einzig, dass die wichtigste Verkehrsachse zum Unispital hin mehrfach blockiert war, war eher weniger gut/intelligent.
  • Natürlich 15.06.2019 13:39
    Highlight Highlight Finde ich gut, dass man für seine Rechte einsteht!
    Und super, dass es bereits erste direkte Auswirkungen hat.

    Wir müssen generell wieder mehr zusammenhalten/zusammenarbeiten und wenn nötig streiken um etwas zu bewegen.

  • LeiderNicht 15.06.2019 13:27
    Highlight Highlight Mehrere Tausend für Basel ist schon eher untertrieben.

    Mehrere Zehntausend! :) ✊
    • violetta la douce 15.06.2019 16:04
      Highlight Highlight Millionen?
  • lia.kiener 15.06.2019 13:09
    Highlight Highlight Wo bleibt Solothurn? Für den kleinen Ort war es eine riesige Veranstaltung, die kaum gewürdigt wird!
    • Okguet 15.06.2019 14:34
      Highlight Highlight Same in Fribourg, laut Tageszeitungen über 12000 Leute, grösste Demo in der Geschichte von Freiburg (grösser als damals die Cardinal ausgelagerert wurde)
    • Floatingsissy 15.06.2019 15:12
      Highlight Highlight Auch der Aargau. Aber ist ja auch okay. Hauptsache wir waren da. ♥️
    • seabear 16.06.2019 09:29
      Highlight Highlight In Schwyz sind auch ein paar Hundert Frauen zusammengekommen. Wäre schön, wenn ein Ort, der sonst für konservatives Denken und Kuk-Klux-Klan-Motiv an der Fasnacht bekannt wurde, auch für Fortschrittlicheres von Medien gewürdigt wird!
  • Banananas 15.06.2019 13:01
    Highlight Highlight Toll wars 😍
  • Gipfeligeist 15.06.2019 12:52
    Highlight Highlight Der ♀️✊🏼 hat es auch in die Nachbars-Medien geschafft. Hier der etwas nüchterne Artikel der Süddeutschen:

    "Ab 15.24 Uhr arbeiten Frauen gratis"
    https://sz.de/1.4482188
  • felixJongleur 15.06.2019 12:52
    Highlight Highlight Schade dass ihr die Ostschweiz so knapp abtut, war wirklich sehr sehr viel los, x tausend, und so sicher nicht selbstverständlich.
    • phreko 15.06.2019 13:34
      Highlight Highlight Kannst du dir vorstellen, dass überall viel los war?
    • kvinne aka white milk aka MC Pleonasmus 15.06.2019 14:22
      Highlight Highlight Dachte ich auch, danke für diesen Kommentar!
    • felixJongleur 15.06.2019 18:33
      Highlight Highlight Phreko, ja das kann ich, und?
  • tösstaler 15.06.2019 12:50
    Highlight Highlight zum Glück gibts die Städte, ich hab von der Chilbi nix mitbekommen
    • atorator 15.06.2019 17:48
      Highlight Highlight Im Tösstal kriegst du so ziemlich viel nicht mit...
    • Nero1342 15.06.2019 18:15
      Highlight Highlight auch ich hab nichts mitgekriegt 🤷🏽‍♂️
    • tösstaler 15.06.2019 22:55
      Highlight Highlight @atorator: mag sein, stellenweise, aber so isch läbe. Klappt eigentlich ganz gut ohne wochenweise Vaterschaftsurlaub, lilanigs und regenbogenfarbigs.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cédric Wermutstropfen 15.06.2019 12:47
    Highlight Highlight Das ist ja wirklich ein riesiger Haufen.
    • äti 15.06.2019 14:30
      Highlight Highlight ... zuviel für dich?
    • Cédric Wermutstropfen 15.06.2019 19:56
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Lioness 15.06.2019 22:39
      Highlight Highlight Jede Frau mit der ich gestern sprach, konnte mir mindestens einen Geund nennen, wieso sie teilnahm. Nichts da mit einfach nur dabeisein. Aber wenn sie diese Erklärung zur Nervenberuhigung brauchen, lügen sie sich das ruhig vor.
    Weitere Antworten anzeigen
  • frereau 15.06.2019 12:34
    Highlight Highlight Nicht 70‘000 in Zürich ☺️ Über 100‘000!
    • Leon1 15.06.2019 13:21
      Highlight Highlight Es ist ganz normal, dass die Verantwortlichen von Demos die Teilnehmerzahl überschätzen, liegt ja auch in deren Interesse. Deshalb berufen sich die Medien, zumindest die seriösen, auf die Zahlen der Polizei. Die Polizei sagt "mehrere Zehntausende", der SGB sagt 70'000, Twitter @FrauenstreikZ sagt 160'000.

      Ist ja gar nicht so wichtig, ändert weder an der Message noch an der Strahlkraft etwas.
      Merke: Im Nachhinein um Zahlen von Demos zu streiten sollte man Trump überlassen, es ist nämlich albern ;)

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