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Diese 14 Bilder zeigen: So gigantisch war der Frauenstreik wirklich

15.06.2019, 12:1316.06.2019, 15:49

Am Freitag haben schweizweit Hunderttausende für Gleichberechtigung und Frauenrechte demonstriert. Überall haben verschiedene Gruppen Aktionen, Seminare und Kundgebungen durchgeführt. Hier die besten Bilder vom gestrigen Frauenstreik:

160'000 streiken in Zürich

Bild: KEYSTONE

In Zürich haben laut den Veranstaltern 160'000 Frauen an der Schlusskundgebung am Abend teilgenommen. Doch bereits durch den ganzen Tag hindurch haben sich mehrere Zehntausend Frauen auf den Strassen aufgehalten und Aktionen durchgeführt.

Erfolg in Luzern

Bild: KEYSTONE

In Luzern konnten die Frauen bereits nach wenigen Stunden einen handfesten Erfolg feiern. Eine Reinigungsfirma hat den Mitarbeiterinnen zugesichert, dass Vor- und Nachbearbeitungsarbeiten sowie die Anreisezeiten ab sofort entlöhnt werden.

50'000 in Bern

Bild: KEYSTONE

Auch in der Verwaltungshauptstadt der Schweiz haben die Frauen gestreikt. Laut den Veranstaltern waren dabei über 50'000 Menschen beteiligt. Auch hier kam es bereits den ganzen Tag hindurch zu verschiedenen Veranstaltungen.

«La grève nationale des femmes» in Lausanne

Bild: KEYSTONE

An der abendlichen Schlusskundgebung in Lausanne nahmen 30'000 Personen teil. Hier begann der Streik schon in den frühen Morgenstunden: Rund 500 Frauen hatten bei Tagesanbruch den Turmwächter abgelöst und die Uhrzeit verkündet.

Mehrere Tausend Frauen in Basel

Bild: KEYSTONE

In Basel brach der Verkehr in der Innenstadt laut dem sda-Korrespondenten wegen des Demonstrationsumzuges am Nachmittag zusammen. Auch hier nahmen mehrere Tausend Frauen teil. Zusätzlich wurde auf dem Roche-Turm, dem höchsten Haus der Schweiz, das Logo des Streiktages projiziert.

Friedliche Demonstration in Chur

bild: stapo Chur

In der Stadt Chur haben rund 1000 Frauen, Männer und Kinder friedlich demonstriert, wie die Stadtpolizei meldete.

«Sciopero delle donne» in Bellinzona

Bild: TI-PRESS

Auch im Tessin wurde gestreikt. Hier fanden sich mehrere Hundert Frauen für eine Kundgebung ein.

Streik in der Ostschweiz

Bild: KEYSTONE

Auch von der Ostfront war Bewegung zu vermelden. In St.Gallen kam es ebenfalls zu einem Umzug mit Banner.

Auch die Parlamentarierinnen machten mit

Bild: KEYSTONE

Das Parlament tagte am Freitag zwar, aber die Parlamentarierinnen legten die Arbeit um 11 Uhr für 15 Minuten nieder und solidarisierten sich mit den Demonstranten vor dem Bundeshaus. Die Aktion wurden von allen Parteien getragen, die SVP jedoch machte nicht mit.

In Zürich wurde das Central besetzt

Bild: KEYSTONE

Am Mittag besetzten einige Demonstrantinnen in Zürich das Central. Der Tram- und Autoverkehr kam am Verkehrsknotenpunkt sofort zum erliegen.

Einige Tausend in Luzern

Bild: KEYSTONE

Aus Luzern gab es nicht nur Erfolge zu vermelden, sondern auch Zahlen. Auch in der Innerschweiz haben mehrere Tausend Frauen mitgestreikt.

15:24, die Schweiz steht still

Bild: KEYSTONE

Die Frauen waren aufgerufen, um 15:24 ihre Arbeit offiziell niederzulegen. Wegen des Lohnunterschieds würden Frauen täglich auch nur bis zu diesem Zeitpunkt bezahlt.

Alle Generationen und Schichten in Basel

Bild: KEYSTONE

Laut dem sda-Korrespondenten fanden sich in Basel Frauen aus ganz unterschiedlichen Berufs- und Altersgruppen zusammen. Von der Grossmutter bis zum Baby war alles vertreten.

Zwischenfall in Zürich

Bild: KEYSTONE

In Zürich kam es zu mehreren Zwischenfällen. Am frühen Abend fuhr ein Auto aus unbekannten Gründen in die Umzugsroute. Verletzt wurde dabei niemand. Laut der Polizei wurden auch einige Fotografen angegriffen.

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Frauenstreik 1991

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Frauenstreik 1991
quelle: schweizerisches nationalmuseum / asl
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Zehntausende auf der Strasse

Video: watson

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33 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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liskieber
15.06.2019 13:09registriert Februar 2014
Wo bleibt Solothurn? Für den kleinen Ort war es eine riesige Veranstaltung, die kaum gewürdigt wird!
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Dame vom Land
15.06.2019 13:51registriert Januar 2015
Und das Schönste am Frauenstreiktag 2019:

Keine Randaliererinnen, keine Scharmützel mit der Polizei, keine brennenden Autos...etc.etc.

Frauenpower eben :-)
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haltmalkurz
15.06.2019 13:27registriert Juli 2017
Mehrere Tausend für Basel ist schon eher untertrieben.

Mehrere Zehntausend! :) ✊
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