Schweiz
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Fazit nach Frauenstreik: Hunderttausende Menschen protestierten für Gleichstellung



Der dezentral organisierte zweite Frauenstreik in der Schweiz vermochte landesweit stark zu mobilisieren. Die Organisatorinnen gehen von Hunderttausenden von Frauen aus, die gleiche lange Spiesse im gesellschaftlichen, beruflichen und privaten Leben einforderten.

Bereits vor Beginn der Gross-Kundgebungen in den verschiedenen Landesteilen sei klar, dass sich am Frauenstreik 2019 Hunderttausende Frauen beteiligt haben, schrieb der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) am Freitagabend in einer ersten Einschätzung. Allein bei den Aktionen bis zum Mittag hätten schweizweit gegen 100'000 Personen an den Aktionen auf der Strasse und in den Betrieben teilgenommen.

In praktisch allen Städten sowie vielen grösseren Gemeinden fanden Aktionen und Kundgebungen mit einigen hundert bis mehreren tausend Teilnehmenden statt. In Basel brach der Verkehr in den Innenstadt gemäss dem Korrespondenten der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am späten Nachmittag zusammen. Mehrere tausend Frauen jeglichen Alters und einige Männer waren auf der Strasse.

Bereits 150'000 in Zürich, Bern und Lausanne alleine

Ein Fixpunkt im beinahe unüberschaubaren Programm war sechs Minuten vor halb vier am Nachmittag ein sogenannter «Freeze» auf dem Bundesplatz. Gemäss Streikaufruf sollte um 15:24 Uhr jede Frau Feierabend machen, sonst arbeite sie angesichts der Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau den Rest des Tages gratis.

Tausende Frauen auf Bundesplatz zählten von fünf auf null herunter und erstarrten dann für eine Minute. Nach einer Minute war der «Freeze» beendet und es folgte ein grosses Pfeifkonzert. Zur Abendkundgebung strömten 50'000 Frauen.

In Lausanne formten die Kundgebungsteilnehmerinnen vor dem Unispital CHUV die genaue Uhrzeit dieses Moments. An der abendlichen Kundgebung beteiligten sich 30'000 Frauen. Nichts ging mehr um die Mittagszeit rund um den Zürcher Hauptbahnhof: Mehrere hundert Demonstrantinnen des Frauenstreiks hatten sich auf die Tramgeleise beim Central gesetzt und den Verkehrsknotenpunkt mit Bändern abgesperrt. An der Schlusskundgebung nahmen 70'000 Frauen teil.

Die Organisatorinnen bezeichneten den zweiten Frauenstreik als grösste politische Demonstration der jüngeren Geschichte. Nach ihren Schätzungen dürften sich mehr Frauen beteiligt haben als 1991, wo es eine halbe Million waren. Besonders bemerkenswert waren die vielen jungen Frauen, wie das Streikkomitee mitteilte. Insgesamt dürften bei den verschiedenen Aktionen und Demonstrationen Hunderttausende von Frauen für ihre Anliegen eingetreten seien.

Zwischenfälle in Zürich

In Zürich blieben Zwischenfälle nicht aus. Am frühen Abend fuhr ein Mann mit seinem Auto aus unbekannten Grünen in die Umzugsroute. Verletzt wurde bei dem Vorfall in der Nähe des alten Botanischen Gartens laut Polizei niemand. Der Mann wurde festgenommen.

Einige Demonstrantinnen waren zudem nicht ganz friedlich gestimmt und griffen Fotografen an. Es kam entlang der Umzugsroute vereinzelt zu Sprayereien, und es wurden pyrotechnische Gegenstände gezündet. Die Stadtpolizei teilte zudem mit, dass die Blockade die Rettungsfahrzeuge behindere. Schliesslich beendeten die Demonstrantinnen die Blockade und zogen weiter. In Bern wurde eine Frau mit Kot beworfen. (leo/sda)

Die Geschehnisse des Tages im Ticker zum Nachlesen:

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Team watson
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Peter
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Juzzzo
thatvphissue
niklausb
23:08
Wir wünschen noch ein gutes Fest
Wo auch immer ihr feiern mögt. Die Redaktion macht jetzt mal ein wenig Ticker-Pause und meldet sich in der Früh wieder. Mit den Highlights der Frauenstreik-Arena und vielem mehr. Bis dann und danke fürs Mitlesen!
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22:05
Es ist noch lange nicht vorbei


19:54
Grösste Demo der jüngeren Geschichte
Die Organisatorinnen bezeichneten den zweiten Frauenstreik als grösste politische Demonstration der jüngeren Geschichte. Nach ihren Schätzungen dürften sich mehr Frauen beteiligt haben als 1991, wo es eine halbe Million waren. Besonders bemerkenswert waren die vielen jungen Frauen, wie das Streikkomitee mitteilte. Insgesamt dürften bei den verschiedenen Aktionen und Demonstrationen Hunderttausende von Frauen für ihre Anliegen eingetreten seien.
19:05
Deutliches Statement für zwischendurch
18:57
In Luzern spricht die Polizei von 3000 Teilnehmerinnen
epa07648306 Women protest during a nationwide women's strike in Lucerne, Switzerland, 14 June 2019. The strike day intends to highlight, among others, unequal wages, pressures on part-time employees, the burden of household work and sexual violence.  EPA/ALEXANDRA WEY
18:35
Viva la vulva!
Der Streik in Zürich ist im vollen Gang.
epa07648254 Women take part in a nationwide women's strike in Zurich, Switzerland, 14 June 2019. The strike day intends to highlight, among others, unequal wages, pressures on part-time employees, the burden of household work and sexual violence.  EPA/WALTER BIERI
18:23
4000 Frauen demonstrieren in St.Gallen
Klare Ansage der Teilnehmenden am Frauenstreik in St. Gallen.
18:17
Hunderttausende Teilnehmerinnen
Der dezentral organisierte zweite Frauenstreik in der Schweiz vermochte landesweit stark zu mobilisieren. Erste Schätzung gehen von Hunderttausenden von Frauen aus, die gleiche lange Spiesse im gesellschaftlichen, beruflichen und privaten Leben einforderten.

Bereits vor Beginn der Gross-Kundgebungen in den verschiedenen Landesteilen sei klar, dass sich am Frauenstreik 2019 Hunderttausende Frauen beteiligt haben, schrieb der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) am Freitagabend in einer ersten Einschätzung. Allein bei den Aktionen bis zum Mittag hätten schweizweit gegen 100'000 Personen an den Aktionen auf der Strasse und in den Betrieben teilgenommen. (sda)

18:14
Mehrere zehntausend Frauen an Zürcher Demonstration
Nachdem der Frauenstreik in Zürich den ganzen Tag über in verschiedenen Stadtkreisen stattfand, wurde die grosse Zahl der Teilnehmerinnen bei der Schlussdemo offensichtlich: Mehrere zehntausend Frauen - und auch einige Männer - zogen durch die Innenstadt.

Das Gebiet rund um den Hauptbahnhof war für den Verkehr nicht mehr passierbar. Aus allen Richtungen und Quartieren strömten die Demonstrantinnen an den Limmatquai. (sda)

von Hmmm..
Über 3'000 in Biel/Bienne!
17:36
Friedliche Demonstration in Chur
Die Stadtpolizei Chur meldet keine Zwischenfälle von der Demonstration in der Bündner Stadt. 1000 Frauen, Männer und Kinder hätten friedlich ihre Kundgebung abgehalten.
Bild: Stapo Chur
17:03
Die Demo auf dem Bundesplatz startet bei herrlichem Sonnenschein
17:00
So, die Demos gehen los
Und zwar in Zürich, Bern und Basel.
Mit einem Flashmob wird der Verkehr kurzfristig lahmgelegt im Rahmen des Frauenstreiks auf dem Claraplatz in Basel am Freitag, 14 Juni 2019. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)
16:49
Bundesplatz platzt aus allen Nähten
Der Frauenstreik sorgt in Bern für einen Grossaufmarsch: bereits am Nachmittag platzte der Bundesplatz aus allen Nähten. Von überall her stiessen weitere Gruppen von Demonstranten zu den Frauen vor dem Bundeshaus.

Bereits am Mittag war der Platz vor dem Bundeshaus gut gefüllt. Am Nachmittag quoll die Menge auf die den Platz umgebende Strasse. Der Bundesplatz fasst laut offiziellen Angaben 10'000 Personen. Diese Grenze dürfte bis am Abend weit überschritten sein. (sda)
Gut gefüllter Bundesplatz in Bern anlässlich der Kundgebung zum Frauenstreik.
16:47
Die Schweiz im Zeichen des Frauenstreiks
Teilnehmerinnen bei einer Kundgebung zum Frauenstreik stehen auf dem Bundesplatz, am Freitag, 14. Juni 2019 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
16:15
Was passiert, wenn man mit Trump-Kappe und Trump-Shirt an den Frauenstreik geht
16:03
Zürich, Helvetiaplatz
15:58
Der Demozug von der Lorraine ist unterwegs zum Bundesplatz
15:53
Jetzt gehen die Demos los – die Übersicht
Auf dem Bundesplatz in Bern beginnt die gross angelegte Kundgebung um 17 Uhr. Die Organisatorinnen haben eine Bewilligung für 10'000 Personen eingeholt. Es dürften aber viel mehr Leute kommen.

In Zürich steigt die grosse Kundgebung am Limmatquai beim Central um 17 Uhr.

In Basel beginnt die Demo um 17 Uhr auf dem Theaterplatz.

In St.Gallen startet die grosse Demo genau um 15.24 Uhr beim Vadian.

In Aarau beginnt die grösste Kundgebung um 18 Uhr auf dem Schlossplatz.

In Luzern steigt die Demo um 16.30 Uhr auf dem Theaterplatz.
15:40
Central wieder offen
Der Verkehr rund um den Zürcher Hauptbahnhof fliesst wieder: Die mehreren hundert Demonstrantinnen des Frauenstreiks haben ihre Blockade beendet und sind weiter gezogen.

Die Demonstrantinnen hatten kurz nach Mittag den Verkehrsknotenpunkt mit Bändern und Einkaufswagen abgesperrt. Tram-, Bus- und Autoverkehr kamen zum Erliegen. Einige Demonstrantinnen waren allerdings nicht ganz friedlich und wollten verhindern, dass Fotografen die Aktion festhielten. (sda)
15:39
Der Frauenstreik ist bunt
Eine Frau zeigt ihren Bauch mit der Aufschrift "I GAVE LIFE" neben vier muslimischen Frauen mit Kopfuechern, die mit einem Schild fuer ihre Freiheit auf das Tragen eines Kopftuches plaedieren, am nationalen Frauenstreik am Freitag, 14. Juni 2019, in Luzern. Am heutigen Freitag findet in der Schweiz der Frauenstreik statt. Der Kampftag für die Gleichstellung der Geschlechter ist dezentral organisiert und geht an vielen Orten mit mannigfaltigen Aktionen ueber die Buehne. (KEYSTONE/Alexandra Wey)
Maenner tragen ein Transparent mit der Aufschrift "Gegen Macker und Sexisten Fight the Power fight The System", an einer Kundgebung zum nationalen Frauenstreik, am Freitag, 14. Juni 2019, in St. Gallen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
Männer am Grill während der Kundgebung zum Frauenstreik in Bern: Der Berner SP-Nationalrat Corrado Pardini für die Frauen an der Arbeit.
15:24
Ab jetzt werden nur noch Männer bezahlt
Sechs Minuten vor halb vier sollte gemäss Streikaufruf jede Frau Feierabend machen, sonst arbeite sie den Rest des Tages gratis. Der «Freeze» auf dem Bundesplatz war gleichzeitig der Auftakt für den Anmarsch zu den grossen Kundgebungen, die für den späten Nachmittag in verschiedenen Städten geplant sind.

Tausende Frauen auf Bundesplatz zählten von fünf auf null herunter und erstarrten dann für eine Minute. Es war ziemlich still vor dem Bundeshaus. Nach einer Minute war der «Freeze» beendet und es folgte ein grosses Pfeifkonzert.
15:17
In Aarau wird das Manifest verlesen
In Aarau wurde das feministische Manifest durch die Strassen getragen und anschliessend verlesen. Danach überreichte frau das Manifest dem Stadtpräsidenten Hanspeter Hilfiker und der Stadträtin Angi Cavegn.

15:10
Viele Leute auf der Zürcher Bäckeranlage
Immer mehr Menschen strömen auf die Zürcher Bäckeranlage. Die Stimmung ist sehr ausgelassen und friedlich, es sind auch viele Kinder vor Ort.
14:50
Mehr Frauen ins Parlament
Die Organisation Alliance F hat Politikerinnen aus allen Fraktionen auf dem Bundeshaus-Balkon versammelt. Sie wirbt damit für einen höheren Frauenanteil im Parlament bei den Wahlen im Oktober.


14:35
Solidaritätsbekundungen aus der ganzen Welt
Teaser watson
Der Schweizer Frauenstreik geht um die Welt. Von Taiwan über die USA bis nach Zimbabwe, aus allen Teilen der Erde erreichen Facebook-Posts, Tweets und Instagrambilder zum Frauenstreik die Schweiz. Auch die internationale Presse berichtet über das historische Ereignis. Hier eine Zusammenfassung.
14:29
Demonstrantinnen blockieren Central
Blockiertes Zuercher Central am Frauenstreik am Freitag, 14. Juni 2019. (KEYSTONE/Walter Bieri)
Nichts geht mehr rund um den Zürcher Hauptbahnhof: Mehrere hundert Demonstrantinnen des Frauenstreiks haben sich am Freitagmittag auf die Tramgeleise gesetzt und den Verkehrsknotenpunkt mit Bändern abgesperrt. Der Trambetrieb ist vorübergehend eingestellt.

Einige Demonstrantinnen waren allerdings nicht ganz friedlich gestimmt und griffen Fotografen an. Die Stadtpolizei teilte zudem mit, dass die Blockade die Rettungsfahrzeuge behindere. Sie bat die Demonstrantinnen dringend darum, die Fahrzeuge durchzulassen. (sda)


13:58
Streikerfolg in Luzern
In seiner Mittagsbilanz hielt der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) fest, überall in der Schweiz hätten Frauen erste Ausrufezeichen gesetzt. Hunderte Aktionen hätten im öffentlichen Raum bereits stattgefunden.

Einen handfesten Erfolg gibt es aus Luzern zu vermelden: nach drei Stunden Streik hat der Arbeitgeber einer Reinigungsfirma gemäss SGB den Mitarbeiterinnen zugesichert, dass Vor- und Nachbearbeitungsarbeiten sowie die Reisezeit ab sofort bezahlt werden.
Gerammelt voll ein Platz auch in Luzern am Frauenstreikstag.
13:56
Sommaruga lobt Schülerinnen
Bundesrätin Simonetta Sommaruga hat am Freitag anlässlich des Frauenstreiks in Lausanne mit Gymnasiastinnen und Gymnasiasten über die Ungleichheit der Geschlechter diskutiert. Junge Frauen würden sich heute stärker zu Wort melden als in ihrer eigenen Jugend. Dies stellte die SP-Bundesrätin mit Befriedigung fest.

Die SP-Bundesrätin zeigte sich sehr beeindruckt von einem Film, für den eine der Gymnasialklassen ausgezeichnet worden war. In dem rund einminütigen Video fordern die Schülerinnen und Schüler vor allem «Respekt».


13:55
Wetterumschwung in Bern
In Bern fängt's an zu regnen, berichtet watson-Reporter Adrian Müller.
13:33
People of Frauenstreik
Ronja, 15, Bern
13:21
Da ist was los in Bern!
Der Frauenstreik ist dezentral organisiert, der Berner Bundesplatz ist jedoch ein Kristallisationspunkt: Dort verschafften sich um 11 Uhr tausende Frauen mit Pfannendeckeln, Hörnern, Trillerpfeifen, Rasseln und Rätschen Gehör. Bis Mittag beteiligten sich allein in Bern insgesamt rund 10'000 Frauen und Männer am Streik, wie die Veranstalterinnen mitteilten.

Mit Kinderwagen zogen fünftausend Frauen durch Bern. Die Umzugsteilnehmerinnen fordern eine gute Kinderbetreuung und gute Arbeitsbedingungen.
13:08
Zürcher Verkehr lahmgelegt
Beim Zürcher Central geht momentan gar nichts mehr. Mehrere hundert Demonstrantinnen haben sich auf die Tramgeleise gesetzt und den Verkehrsknotenpunkt mit Bändern abgesperrt. Der Trambetrieb ist verübergehend eingestellt.
bilder: watson
13:00
Impressionen aus dem Bundeshaus
Mehrere tausend Frauen folgten um elf Uhr dem Aufruf zum Frauenstreik und legten mindestens eine verlängerte Pause ein. Auf dem Bundesplatz mischten sich Politikerinnen unter die Frauen. Sie wurden von der Menge lautstark begrüsst.
12:50
People of Frauenstreik
Charlotte, 23, aus Montana VS: «Frauen müssen lauter sein und mehr stören.»
12:37
Zürcher Central in Frauenhand
12:24
McDonalds-Mitarbeiterinnen aus den USA streiken in Zürich
Solidarität aus den USA: Mitarbeiterinnen von McDonalds, die sich derzeit in den USA wegen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz im Streik befinden, sind am Freitag nach Zürich gereist. Sie schliessen sich ihren Schweizer Kolleginnen am Frauenstreiktag an.

Eine Delegation aus den USA hat sich am Freitag mit der Gewerkschaft Unia getroffen, wie es in einer Mitteilung der Kampagne «Fight for 15 $» heisst. Dabei seien untereinander Berichte ausgetauscht worden, welche unter anderem sexuelle Ausbeutung oder lüsterne Anmerkungen dokumentierten.

Hintergrund des Streiks in den USA sind mehrere Fälle von sexueller Belästigung am Arbeitsplatz beim Grosskonzern McDonalds. Tanya Harrell, McDonalds-Mitarbeiterin in Louisiana, führt die Kampagne an. Sie und mehrere Kolleginnen reichten Klagen ein. Auch Harrell war am Freitag in Zürich. (aeg/sda)
Eine Delegation Mitarbeiterinnen von McDonalds aus den USA ist am Freitag nach Zürich gereist, um ihre Schweizer Kolleginnen beim Frauenstreik zu unterstützen. (Symboldbild)
12:14
People of Frauenstreik
«Frauenrechte sind Menschenrechte»: Jasmin, 30, Bern.
11:59
People of Frauenstreik
«Wir Frauen müssen öfters Nein sagen. Und CEO-Posten um 50-Prozent-Pensum übernehmen»: Cassandra, 24, aus Zürich.
11:56
Auch im Ausland wird Frauenstreik wahrgenommen








11:51
Gute Stimmung in den Berner Gassen
In Zürich sind die Frauen unterwegs
von Seamoon
Frauenstreik 🙋🏻‍♀️👩🏽‍🎤🧕🏽👵🏼👩🏿👱🏽‍♀️👩🏾‍🦳AOZ am Bullingerplatz🧟‍♀️👸🏽🦸🏻‍♀️
11:10 Uhr: Frauenstreik an der Fachhochschule St.Gallen
von Matthiah Süppi
11:08
Winterthur Kita legt Arbeit nieder
Diese Mitarbeiterinnen einer Winterthurer KiTa legten pünktlich um 11 Uhr ihre Arbeit nieder.
Mitarbeiterinnen einer KiTa legen ihre Arbeit nieder anlaesslich den Frauenstreik, am Freitag, 14. Juni 2019, in Winterthur. (KEYSTONE/Melanie Duchene)
11:00
Jetzt wird die Arbeit niedergelegt!
Nationalratspräsidentin Marina Carobbio hat um 10:53 Uhr die Sitzung des Nationalrats für ein Zeichen der Solidarität mit den Streikenden für gut 15 Minuten unterbrochen. Die Grosse Kammer hatte dies letzte Woche beschlossen. Es ist der Moment, in dem laut Streikaufruf im ganzen Land die Frauen ihre Arbeitsplätze verlassen und mit viel Lärm und Transparenten auf sich aufmerksam machen.

Um 11 Uhr sollen laut Streikaufruf «im ganzen Land die Frauen ihren Arbeitsplatz verlassen» und mit viel Lärm und Transparenten auf sich aufmerksam machen.
10:55
Polizei hindert Frauen-Protest
Offenbar behinderte die Walliser Polizei Frauen daran, im Sittener Rathaus zu protestieren.


10:47
Du weisst nicht wohin am Frauenstreik?
Heute gibt es in vielen Schweizer Städten ganz unterschiedliche Aktionen zum Frauenstreik, dabei kann man leicht einmal die Übersicht verlieren. Hier findest du eine Übersicht über die verschiedenen Veranstaltungen und Aktionen, die heute stattfinden:
Programm zum Frauenstreik vom 14. Juni 2019
10:34
Streikende Elefanten
Der Elefant des Berner Stadttheaters streikt ebenfalls.
10:31
Die Transparente der Klito-Gang
Sabine, 33, Bern
Noria, 27, Bern
Leonie, 28, Bern
9:58
11'000 Unterschriften für tiefere MWST auf Tampons
«Bloody Unfair - Runter mit der Tampon-Steuer»: Mehr als 11'000 Personen haben eine Petition mit dieser Forderung unterschrieben. Am Freitag, dem Tag des zweiten Frauenstreiks in der Schweiz, ist die Bittschrift dem Parlament übergeben worden.

Die Petition war am Welt-Frauentag am 8. März lanciert worden. Sie fordert den reduzierten Mehrwertsteuersatz von 2,5 Prozent für Damen-Hygieneprodukte. Campax, die Organisation hinter der Petition, hat die sogenannte Pink Tax im Visier.

Der reduzierte Mehrwertsteuersatz von 2,5 Prozent gilt für Güter des täglichen Bedarfs. Tampons und Binden werden indes zum Normalsatz von 7,7 Prozent besteuert. Die höhere Mehrwertsteuer respektive höhere Preise träfen Frauen in vielen Lebensbereichen - nicht nur bei Kosmetikprodukten, sondern auch bei Dienstleistungen, schrieb Campax.

Der Nationalrat erklärte sich mit dem Anliegen einverstanden. Er hiess bereits in der Frühjahrssession eine Motion des Neuenburger SP-Nationalrats Jacques-André Maire gut, die auch der Bundesrat unterstützt. Die Motion kommt nun noch in den Ständerat.

Auf die Mehrwertsteuer-Einnahmen hätte die Änderung nur geringe Auswirkung, schrieb Maire in der Motion. Die Gesamteinnahmen in Höhe von 22 Milliarden Franken würden einer Schätzung zufolge um 10 bis 15 Millionen Franken verringert, also um 0,5 Promille. (sda)
9:30
Die Klito-Gang in Bern
Es geht los in Bern mit der Klito-Gang! Eine Gruppe Frauen zieht mit einer Mega-Klitoris durch die Lorraine. «Viele Menschen haben keine Ahnung von der Anatomie dieses Lustorgans. Das wollen wir ändern!», sagt Aktivistin Anja
klito-gang in bern frauenstreik
9:05
Politikerinnen bekennen Farbe
Bundesraetin Viola Amherd, rechts, zeigt sich, neben Walter Mueller, FDP-SG, und Nationalratspraesidentin Marina Carobbio Guscetti, mit einem Button solidarisch mit dem Frauenstreik im Nationalrat, waehrend der Sommersession der Eidgenoessischen Raete, am Freitag, 14. Juni 2019 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Regula Rytz, GP-BE, vor Begin der Debatte im Nationalrat, waehrend der Sommersession der Eidgenoessischen Raete, am Freitag, 14. Juni 2019 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Die SP-Nationalraetinnen Nadine Masshardt, Yvonne Feri,  Laurence Fehlmann Rielle, Priska Seiler Graf, Barbara Gysi, Mattea Meyer, und Jacqueline Badran, von links, posieren fuer ein Selfie, waehrend der Sommersession der Eidgenoessischen Raete, am Freitag, 14. Juni 2019 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Regula Rytz, GP-BE, rechts, und Maya Graf, GP-BL, links, im Nationalrat, waehrend der Sommersession der Eidgenoessischen Raete, am Freitag, 14. Juni 2019 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Margret Kiener Nellen, SP-BE, verdeckt, zeigt neben Flavia Wasserfallen, SP-BE, rechts, eine Flagge des Frauenstreiks im Nationalrat, waehrend der Sommersession der Eidgenoessischen Raete, am Freitag, 14. Juni 2019 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
9:10
Klitoriswanderung und «Dr Füfer u ds Weggli»
In Zürich startete frühmorgens bei der Hardbrücke die «Klitoris-Wanderung». Das Ziel: Aufklärung ohne Sexismus.

Beim Bahnhof Bern verteilten Frauen den «Füfer u ds Weggli», ein Brötchen mit einer Karte der Forderungen des Frauenstreiks.

Rund um den Bundesplatz waren Vorbereitungen zum Frauenstreik am Laufen. Ballone wurden aufgeblasen, Transparente vorbereitet und der Kreativität freien Lauf gelassen in einer Kunstaktion. Frau konnte mit bereitgestellten Stiften und Bastelmaterial ihre Message zu Papier und unter die Leute bringen.

Frauen aus der ganzen Ostschweiz treffen sich am Freitag zum Frauenstreik in St. Gallen. An einem feministischen Stadtrundgang können sie sich über ihre Vorkämpferinnen auf die anschliessende Kundgebung einstimmen. Der rund einstündige Rundgang beginnt um 12.15 Uhr und um 14 Uhr beim Vadian-Denkmal.

«Ziel des Stadtrundgangs durch die Altstadt ist es, Frauen kennenzulernen, welche sich unter schwierigen Bedingungen im letzten oder vorletzten Jahrhundert für Frauenanliegen eingesetzt haben», sagt Jolanda Schärli, Historikerin und Mitarbeiterin beim Historischen und Völkerkundemuseum St. Gallen, gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.
Bundesrätin auf Twitter
von Peter
Pünktlich zum Frauenstreik eröffnet Simonetta Sommaruga ihren Twitter-Account.


8:50
Erste Aktionen in Bern
Die ersten Aktionen zum nationalen Frauenstreik haben am frühen Freitagmorgen in Bern bereits begonnen. Beim Bahnhof Bern verteilten Frauen den «Füfer u ds Weggli», ein Brötchen mit einer Karte der Forderungen des Frauenstreiks.

Rund um den Bundesplatz waren Vorbereitungen zum Frauenstreik am Laufen. Ballone wurden aufgeblasen, Transparente vorbereitet und der Kreativität freien Lauf gelassen in einer Kunstaktion. Frau konnte mit bereitgestellten Stiften und Bastelmaterial ihre Message zu Papier und unter die Leute bringen.

Im Verlauf des Tages sind in und um Bern zahlreiche Aktionen zum Frauenstreik geplant. Um 8.30 wollten die Berner Kulturinstitutionen zu einem Sternmarsch starten. Im «Chinderchübu» stehen solidarische Männer für die Kinderbetreuung zur Verfügung. In der Lorraine werden für die streikenden Frauen Kuchen entgegengenommen. Um 11 Uhr ist der erste grosse nationale Programmpunkt. Dann unterbrechen viele Frauen ihre Arbeit für eine Streikpause.

Am Nachmittag treffen von überall her Frauen in Bern ein für die grosse Kundgebung auf dem Bundesplatz. Nicht nur in Bern finden Aktionen statt. In Thun wird der Rathausplatz fest in Frauenhand sein, in Burgdorf, Biel und Langenthal sind ebenfalls Aktionen und Anlässe geplant. (sda)
von Juzzzo
von thatvphissue
Guten Morgen aus Bümpliz, Bachmätteli.
8:13
Kreuzung vor dem Spalentor in Basel besetzt
Ein watson-User aus Basel berichtet von der Besetzung der Kreuzung vor dem Basler Spalentor:
*** USER WILL ANONYM BLEIBEN ***
email: Nicolasfuerer@gmail.com
tel: 
Kreuzung vor dem Spalentor in Basel besetzt. 

Von: Nicolas Fürer
bild: userinput/watson
7:55
BH verbrennen in Lausanne
Im Gegensatz zum ersten Streik vor 28 Jahren wird der Frauenstreik am 14. Juni diesmal von regionalen Kollektiven und nicht zentral von den Gewerkschaften angeführt. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund hat daher diesmal auch keinen richtigen Überblick, was am Freitag alles passieren wird. Hier im Bild: Frauen verbrennen unter anderem BHs in Lausanne.
Des femmes brulent un soutien george dans un feu sur la place de la Riponne lors d’une action de lancement de la greve des femmes / greve feministe ce vendredi 14 juin 2019 a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)
Des femmes brulent une pancarte dans un feu sur la place de la Riponne lors d’une action de lancement de la greve des femmes / greve feministe ce vendredi 14 juin 2019 a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)
7:49
Bern sieht violett
Im Berner Lorraine-Quartier hat frau Werbeanzeigen violett übermalt.
bilder: watson
7:28
Auch in Neuenegg geht's los
Wer jetzt nicht weiss wo das ist: Uns ging's genau so. Die Gemeinde Neuenegg befindet sich in Bern-Mittelland und hat knapp 4800 Einwohner. Hier hat sich zumindest ein kleiner Teil davon versammelt; und sie fordern: «Gleiche Arbeit, gleicher Lohn» und «Elternzeit jetzt!»
email: Sab.bamberger@gmail.com
tel: 0797937980
Frauenstreik in neuenegg hat begonnen!

Von: Sabine Bamberger
bild: userinput
6:15
Autocorso an der Langstrasse
In Zürich wurde der Frauenstreik um Punkt 00:00 Uhr mit einem Autocorso an der Langstrasse eingeläutet. Ca. während einer Stunde fuhren mehrheitlich Frauen in Autos und mit Velos die Strassen rauf und runter.
von niklausb
Das höchste Haus der Schweiz im Zeichen des Frauenstreiks.
22:14
Plakat bringt Hess in Rage
Ein Frauenstreik-Plakat am Rednerpult des Berner Stadtparlaments hat den SVP-Nationalrat und Stadtparlamentarier Erich Hess am Donnerstagabend in Rage gebracht. Er hängte das Plakat mehrfach ab, zum Verdruss der meisten übrigen Anwesenden.

Das Plakat war vor Beginn der Sitzung am Rednerpult angebracht worden. Sieben der acht Fraktionen wollten damit und mit weiteren Aktionen auf den Frauenstreik vom Freitag aufmerksam machen.

Die SVP-Fraktion - die ausschliesslich aus Männern besteht - hatte im Vorfeld einstimmig beschlossen, das Plakat zu tolerieren. «Es werden keine Störaktionen veranstaltet», heisst es in einem partei-internen Dokument , das der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vorliegt.

Hess mochte sich allerdings nicht an den Fraktionsbeschluss halten. Er sah durch das Plakat die politische Neutralität des Parlaments verletzt und entfernte es. Als es der städtische Finanzdirektor Michael Aebersold (SP) erneut aufhing, riss es Hess wieder herunter. Schliesslich gab er klein bei.

Ein weiterer SVP-Politiker mochte sich das Plakat allerdings auch nicht bieten lassen. Er überdeckte bei seinen Voten das Frauenstreik-Plakat jeweils mit einer Schweizerfahne.

Stadtratspräsident Philip Kohli (BDP) bewilligte das Plakat, «um ein Zeichen zu setzen und auf die noch nicht erreichte Gleichstellung aufmerksam zu machen». Seiner Meinung nach war das Abhängen des Plakats «nicht bloss eine Missachtung des Hausrechts des Stadtratspräsidenten, sondern ein Affront gegenüber allen Frauen und Männern, welche für die Gleichstellung einstehen». (sda)
21:37
Aktivistinnen in Zürcher Fabrikgelände
Aktivistinnen sind am Donnerstagnachmittag in Zürich-Seebach in ein altes Fabrikgelände eingedrungen und wollten dort ursprünglich bis am Sonntagabend im Rahmen des Frauenstreiks diverse Aktionen und Konzerte durchführen. Dies schreibt der Tages Anzeiger.
(bild: instagram/frauenstreich)

Am Abend rückte jedoch die Stadtpolizei Zürich an und forderte die Aktivistinnen auf, das betroffene Stierli-Areal zu verlassen. Es sei eine Anzeige eingegangen, sagt der Sprecher der Stadtpolizei Marco Cortesi auf Anfrage. «Wir haben den Besetzerinnen eine Frist gegeben, um das Areal zu verlassen.» Zudem seien Personenkontrollen durchgeführt worden, so Cortesi weiter. Ob die Aktivistinnen das Areal verlassen haben, ist derzeit nicht bekannt. (cma)
(bild: watson)
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14 Bilder vom Frauenstreik am 14. Juni 1991

Nach dem Frauenstreik sind die Welt und der Sex besser

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