Schweiz
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Around 400 women are on strike in Berne, Switzerland, on the occasion of the national women's strike on June 14, 1991. Women are asking for the implementation of the constitution article on the equality of men and women, which came into force ten years ago. Statistical surveys show that men and women are still not rewarded the same pay for the same work. (KEYSTONE/Str)

Rund 400 streikende Frauen demonstrieren in Bern anlaesslich des nationalen Frauenstreiks am 14. Juni 1991. Die Frauen fordern die Umsetzung des vor zehn Jahren in Kraft getretenen Verfassungsartikels ueber die Gleichstellung von Mann und Frau. Statistische Erhebungen zeigen, dass gleichwertige Arbeit von Maennern und Frauen weiterhin unterschiedlich entloehnt wird. (KEYSTONE/Edi Engeler)

Sitzstreik in Bern anno 1991: Anlässlich des Frauenstreiks am 14. Juni legten Hunderttausende von Frauen die Arbeit nieder. Bild: KEYSTONE

Darum streiken diese 4 Frauen am 14. Juni

In rund zwei Wochen wollen Frauen in der ganzen Schweiz die Arbeit niederlegen und auf der Strasse für Gleichberechtigung demonstrieren. Wir haben bei vier von ihnen nachgefragt, warum sie am Frauenstreik teilnehmen.



Christine Bühler, Präsidentin des Schweizer Bäuerinnen- und Landfrauenverbands

Christine Buehler, Praesidentin Schweizerischer Baeuerinnen- und Landfrauenverband, am Abstimmungsfest des Komitees

Bild: KEYSTONE

Frau Bühler, warum streiken Sie am 14. Juni?
Mir ist die Solidarität zwischen allen Frauen wichtig. Nur weil man selbst vielleicht in einer besseren Position ist, ist das noch lange kein Grund, nicht zu streiken. Der Druck auf die Gesellschaft muss von allen Frauen kommen.

Was sind ihre konkreten Forderungen?
Die Betriebsarbeit, die Frauen auf einem Bauernhof leisten, muss entschädigt werden. Dann fordere ich, dass Bäuerinnen sozial besser abgesichert werden und endlich eine Mutterschaftsversicherung erhalten.

Was muss sich jetzt ändern?
Die Landwirtschaft ist noch immer ein sehr männderdominiertes und ausgesprochen konservatives Umfeld. Natürlich gab es schon immer aktive Frauen in diesem Bereich, aber jede Einzelne musste sich ihren Platz selbst erobern. Das braucht oft sehr viel Energie und Durchsetzungsvermögen. Die Arbeit von Frauen in der Landwirtschaft soll gleich viel wert wie die der Männer sein – und nicht eine ewige Prüfung des weiblichen Könnens.

Sich als Frau in Ihrem Berufsfeld durchzusetzen, bedeutet …
... viel Arbeit. Als Frau muss man in der Landwirtschaft einiges mehr bieten, um ernst genommen und respektiert zu werden. Es braucht mehr fachliches Wissen und mehr Einsatz.

Natascha Wey, Co-Präsidentin SP Frauen

Die Co-Praesidentin der SP Frauen Natascha Wey bei ihrer Rede anlaesslich der Delegiertenversammlung der SP Schweiz vom Samstag, 14. Oktober 2017 im Stadttheater Olten. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Bild: KEYSTONE

Frau Wey, warum streiken Sie am 14. Juni?
Genau genommen streike ich am 14. Juni nicht. Ich gehörte als Gewerkschafterin und Co-Präsidentin zu denjenigen, die den Streiktag mitorganisieren. Ich wünsche mir aber, dass mit unserer Unterstützung ganz viele Frauen streiken.

Was sind Ihre konkreten Forderungen?
Die Schweiz ist ein Land, das wahnsinnig stolz ist auf Chancengleichheit und Liberalismus. Bei den Frauen hört der Liberalismus aber auf: Auch wenn Frauen gleichviel leisten wie Männer, sie haben schlicht nicht die gleichen Chancen, auf gleichviel Lohn oder gleichviel Rente zu kommen wie Männer. Es fehlt an grundlegenden Strukturen: Frauenlöhne sind zu tief, externe Kinderbetreuung zu teuer, es gibt keinen Elternurlaub, der diesen Namen verdient und Mutterschaft ist nach wie vor eines der grössten Armutsrisiken für Frauen. Das kann 2019 einfach nicht mehr sein. Hinzu kommt die alltägliche Gewalt an Frauen, sei dies häusliche Gewalt oder struktureller Sexismus und sexualisierte Gewalt, die wir alle erfahren.

Warum nach dem Frauenstreik die Welt und der Sex besser sind

abspielen

Video: watson/Simone Meier, Emily Engkent

Was muss sich jetzt ändern?
Die Schweiz muss endlich fortschrittlicher werden in der Gleichstellungspolitik. Wenn man Frauen im Arbeitsmarkt haben will – und das behauptet die Wirtschaft ja immer –, dann müssen die Bedingungen dafür geschaffen werden. Ausserdem sollen Opfer von Gewalt genügend Schutz erfahren, es braucht eine wirkliche Umsetzung der Istandbulkonvention und auch ein Fokus auf die Situation von Migrantinnen und geflücheten Frauen. Zudem schaffen wir es nur mit einem starken Service Public, die Gesundheits- und Betreuungsberufe aufzuwerten.

Istanbulkonvention

Die Istanbulkonvention ist ein 2011 ausgearbeiteter völkerrechtlicher Vertrag. Es schafft verbindliche Rechtsnormen gegen Gewalt an Frauen und häusliche Gewalt. Das Schweizer Parlament hat das Übereinkommen 2017 ratifiziert.

Sich als Frau in deinem Berufsumfeld durchzusetzen bedeutet...
... bereit zu sein, seine Meinung zu sagen und auch mal anzuecken. Einfacher geht es mit der Unterstützung von andren Frauen und mit einem geschickten taktischen Vorgehen.

Lorena, Fachfrau Betreuung Kinder

Bild

Lorena, warum streikst du am 14. Juni?
Unser Beruf ist stark feminisiert und ich finde es deshalb wichtig, mit dem Streik ein Zeichen zu setzen und uns Gehör zu verschaffen. Wir haben vor mehr als zwei Jahren die «Trotzphase» gegründet, um uns für bessere Arbeitsbedingungen in Kitas und Horten einzusetzen. Denn leider ist es der Fall, dass dieser Beruf oft nicht entsprechend entlöhnt wird. Auch der Betreuungsschlüssel wird oft nicht eingehalten, was sich auf die Qualität der Betreuung auswirkt.

Was sind deine konkreten Forderungen?
Da unser Beruf nach wie vor ein klassischer Frauenberuf ist, drängt sich die Forderung nach Lohngleichheit auf. Auch fordern wir mehr Ansehen in der Gesellschaft und dass die Erziehungs- und Betreuungsarbeiten endlich wertgeschätzt werden und eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung sein müssen. Denn auf externe Kinderbetreuung kann die Gesellschaft nicht verzichten, wenn es um Gleichberechtigung von Frau und Mann geht.

Was muss sich jetzt ändern?
Wir leisten professionelle familienergänzende Betreuung und einen grossen Nutzen für die Gesellschaft. Erst die Fremdbetreuung des eigenen Kindes macht es den Eltern möglich, einer Arbeit nachzugehen. Deshalb ist es wichtig, dass genügend adäquat ausgebildetes Personal in den Institutionen arbeitet.

Sich als Frau in meinem Berufsfeld durchzusetzen bedeutet…
... dass es nicht einfach ist, sich Gehör zu verschaffen. Wir sind eine sehr junge Berufsgattung und viele trauen sich nicht, sich zu wehren. Es stellt sich auch die Frage ob es einfach schon «normal» geworden ist, unter solchen Arbeitsbedingungen zu arbeiten und es deshalb einfach so hingenommen wird. Dennoch möchte ich vielen Mut machen, sich darüber auszutauschen und für bessere Arbeitsbedingungen einzusetzen. Für sich selbst, für die Kinder und deren Eltern!

Andrea Weber, Geschäftsleiterin Schweizerischer Hebammenverband

Bild

bild: zvg

Frau Weber, warum streiken Sie am 14. Juni?
Der Hebammenberuf ist ein typischer Frauenberuf, der fast zu 100 Prozent von Frauen ausgeübt wird. Hebammen sind deshalb von den Frauenstreikthemen gleich mehrfach betroffen: als Gesundheitsfachpersonen mit klarem Fokus auf das Frausein, als Angestellte oder selbstständige Geschäftsfrauen und allenfalls als Mütter.

Was sind Ihre konkreten Forderungen?
Es braucht mehr Einheiten in Schweizer Spitälern, in denen Hebammen sowohl fachlich als auch strukturell die Leitung für die physiologische Geburtshilfe übernehmen. Zudem stehen viele der angestellten Hebammen unter Druck, der Stress bei der Arbeit ist hoch. Dass Gebärende unter dieser Situation leiden, wird in den Debatten rund um das Thema «Gewalt bei der Geburtshilfe» ersichtlich. Frauen dürfen bei der Geburt nicht Opfer von verfehlten gesundheitspolitischen Sparmassnahmen werden.

Sich als Frau in meinem Berufsfeld durchzusetzen, bedeutet…
... sich in einem komplexen Gefüge zwischen Schwangeren, Müttern mit Kindern, Spitälern, Ärzten, kantonalen Beratungsstellen und gesetzlichen Bestimmungen zurechtzufinden – und sich selbst dabei nicht zu vergessen.

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108Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Selbst-Verantwortin 02.06.2019 13:08
    Highlight Highlight Stellt euch vor, die gesetzlich tatsächlich benachteiligten Männer sagten:
    „Mir ist die Solidarität zwischen allen Männern wichtig.“
    „Dann fordere ich, dass die männlichen Bauern sozial besser abgesichert werden...“
    Weil Ärzte ein typischer Männerberuf sei: „Es braucht mehr ... Spitälern, in denen ... Männer ... die Leitung ... übernehmen“
    Wer das sexistisch oder ungerechtfertigt fände, lese obigen Artikel nochmals genau.
    • Lonzia 02.06.2019 22:22
      Highlight Highlight Arzt ist seit Jahren kein ‚Männerberuf’ mehr- 60% der Absolvierenden in Medizin sind Frauen
    • LalaLama 03.06.2019 07:14
      Highlight Highlight Fangen wir doch mit dem einen Thema an. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.
  • Eskimo 02.06.2019 10:44
    Highlight Highlight Übrigens: Happy Vatertag😉
  • R. Peter 02.06.2019 10:20
    Highlight Highlight Frauenlöhne sind zu tief. Sagt wer? Das ist verboten, bitte Anzeige erstatten wo es vorkommt!

    eExterne Kinderbetreuung zu teuer. Geil, und die nächste Rednerin fordert höhere Löhne für FaBes die Kinder betreuen! Das widerspricht sich diametral!

    es gibt keinen Elternurlaub, der diesen Namen verdient. Stimmt, ist aber eher ein Eltern- denn ein Frauenthema.

    Mutterschaft ist nach wie vor eines der grössten Armutsrisiken für Frauen. Aha? Das hat weniger mit Mutterschaft als der Organisation und Absicherung danach zu tun. Die ganz grosse Mehrheit der Mütter in meinem Umfeld WILL zuhause sein.

    • LalaLama 03.06.2019 07:16
      Highlight Highlight Lesen Sie sich doch erst mal durch die Statistiken und dann sprechen wir nochmals. Schade, dass es soviele frustrierte Menschen gibt.
    • R. Peter 03.06.2019 08:52
      Highlight Highlight LalaLama, hab ich. Darum macht mich die falsche Darstellung auch so wütend! Aber lass mal hören, was konkret meinst du?

      Schade auch, dass Sie die Diskussion auf die persönliche Ebene ziehen müssen. Schwache Leistung von Ihnen.
  • R. Peter 02.06.2019 10:14
    Highlight Highlight „Die Betriebsarbeit, die Frauen auf einem Bauernhof leisten, muss entschädigt werden. Dann fordere ich, dass Bäuerinnen sozial besser abgesichert werden und endlich eine Mutterschaftsversicherung erhalten“.

    Dann verlange einen Lohn? Oder lass dir als dir als Teilhaberin einen angemessenen Anteil des Ertrages ausbezahlen und schliesse eine entsprechende Versicherung ab. Ich sehe das Problem nicht?
    • tipsi 03.06.2019 07:39
      Highlight Highlight Das wäre die Lösung. Das Problem welches du nicht siehts: man bekommt nicht immer was man verlangt. Es sind oft Ehepaare die einen Betrieb führen, der Mann bekommt die Einnahmen. Kein Problem solange man verheiratet ist und alles teilt. Wenns zur Scheidung kommt hat die Frau nichts da früher kein Lohn.
    • R. Peter 03.06.2019 08:55
      Highlight Highlight Wenn meine Frau mir einen Lohn für meine Arbeit verwehrt, lasse ich mich Scheiden! Bin doch kein Sklave!?

      Die Idee dass Papa Staat alle schwierigen Entscheidungen für mich übernimmt führt nur zu noch mehr mehr Abhängigkeiten.
  • Nüübächler 01.06.2019 22:39
    Highlight Highlight Ein Landwirt müsste auch streiken, er hat von den sozialen Errungenschaften nichts mitbekommen. Kein 13.Monatslohn, keine 42 Std.Woche, keine 5 Tage Woche, kein Vaterschaftsurlaub, keine Pensionskasse, schlecht entlöhnt, daraus minimale AHV, keine bezahlte 4Wochen Ferien, keine Bildungsurlaube usw.
    Dafür wird ihm vorgeworfen, er bezahle seiner Frau kein Lohn?
    • Chrigi-B 02.06.2019 01:14
      Highlight Highlight Bauern, Touristiker und Lehrer, aka die grössten und überprivilegiertesten Nörgler in unserem Land.

      Bis auf die Touristiker hat keiner nur annähernd etwas was sich "wirtschaftlichen Druck" nennt. Keine HSG'ler, welche mit rot/grünen Listen durch die Hütte watscheln und Leute 1 Jahr vor der Pensionierung auf die Strasse stellen.

      Ausserdem: Niemand wird gezwungen Bauer zuwerden. Viele leben ein angenehmes Leben, auf Kosten der Allgemeinheit, subventioniert mit Milliarden von unseren Steuern. Importe aus der EU wären um Welten billiger als unsere Hobbybauern zu unterhalten.
    • keinHeidi 02.06.2019 06:36
      Highlight Highlight Ja genau, ich gehe gar nicht auf den Unsinn ein, dass Bauern nicht unter wirtschaftlichem Druck stehen. Ansonsten würden Leute wie du, mich höstens als Nörgeler titulieren. Fakt ist, dass viele Bauern ihren Frauen keine Sozialleistungen entrichten, auch weil sie nicht entsprechend beraten werden. Kommt es zur Trennung, steht die Frau ziemlich mies da, obwohl sie jahrelang mitgearbeitet hat. Es geht um einen Paradigmenwechsel in unsere sehr männerdominierten Branche. Frauenarbeit hat seinen Wert! Egal wo!
    • Na_Ja 02.06.2019 14:32
      Highlight Highlight @Nüübächler
      In Ihrem Kommentar schreiben Sie das Bauern benachteiligt sind. Manches mag zutreffen, anderes nicht. Sie finden also, dass er dafür, weil er ja so ein armer ist, die Frauen in der Landwirtschaft noch schlechter behandeln darf, als er glaubt behandelt zu werden? Ich denke, es ist nur fair, wenn auch Bäuerinnen ihrer Arbeit entsprechend entlöhnt werden. Vor allem weil Bauern das für sich selber auch fordern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nüübächler 01.06.2019 22:31
    Highlight Highlight Jeder/ Jede muss sich einmal im Leben entscheiden. Beruf oder Familie. Diejenigen welche behaupten beides unter einen Hut zu bringen, täuschen sich selber etwas vor. Viele Männer können davon ein Lied singen. Eine Möglichkeit ist sicher miteinander Teilzeit zu arbeiten, ist aber in vielen Fällen einfach nicht realistisch.
    In der Landwirschaft ist es anders, da arbeiten gerade bei den Familienbetrieben Frau und Mann Hand in Hand und haben zusätzlich die Kinder dabei.
    Darum verstehe ich die Argumente Christine Bühler nicht.
    • LalaLama 03.06.2019 07:20
      Highlight Highlight Es können sich nicht alle einfach entscheiden. Das Leben ist kein Wunschkonzert. Und wir sollten einander unterstützen und gescheite Ideen hervorbringen um allen ein gutes Leben zu ermöglichen.
    • tipsi 03.06.2019 07:45
      Highlight Highlight Was verstehst du an Christine Bühlers Aussage nicht? Die Eheleute betreiben den Hof partnerschaftlich, super. Lohn wird einfachheitshalber nur dem Mann gezahlt, weil man sowieso alles teilt denkt man sich, es kommt nicht drauf an. Wenn sie sich trennen steht die Frau mit leeren Händen da. Die Bauern müssen umdenken, Partnerschaft heisst auch den anderen finanziell abzusichern.
  • Knety 01.06.2019 20:34
    Highlight Highlight 😴
  • Chrigi-B 01.06.2019 19:23
    Highlight Highlight Liebe Frauen,

    Ihr wollt mehr verdienen? Studiert etwas Richtung Wirtschaft, Recht oder Informatik. Habt keine Kinder und geht für die Firma ins Ausland. Eurer Karriere sind keine Grenzen gesetzt.

    Ihr wollt weiterhin weniger verdienen? Arbeitet Teilzeit im sozialen Bereich und habt 3 Kinder. So einfach ist es.
    • paulinapalinska 01.06.2019 19:54
      Highlight Highlight Man kann auch als Frau Kinder haben und Vollzeit arbeiten - bleibt eben der Partner zu Hause...Gibt nicht nur entweder oder
    • Deckardcain 01.06.2019 20:24
      Highlight Highlight Ich kann da nicht zustimmen.
      Es gibt Berufe wo der Lohn zu tief ist als das was die Leute dort leisten, der Grund ist aber nicht das es "Frauenberufe" sind, denn es gibt auch genug "Männerberufe" wo der Lohn ganz klar zu tief ist, sondern andere sehr verschiedene je nach Branche andere Gründe(Gewinn zu klein, zu viel Konkurenz etc.. aber ganz klar nicht Frau oder Mann)

      Ausserdem würden mehr Leute Richtung Wirtschaft, Recht oder Informat Studieren gäbe es zu hohen angebot an möglichen Bewerber was heisst die Löhne kann/wird auch in den gennanten Branchen sinken.
    • Chrigi-B 01.06.2019 20:55
      Highlight Highlight Low skill = low pay.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Flo1914 01.06.2019 18:57
    Highlight Highlight Wenn frau den Frauenstreik mit dem Bachelor oder der Bachelorette begründen muss (Video "Simone erklärt den Frauenstreik"), können wir Männer das Thema getrost ad acta legen.
    Viel Lärm um nichts!

    • Mi Mi (1) 01.06.2019 21:02
      Highlight Highlight Hm, da heisst es so oft, Männer hätten Humor, Frauen keinen...
  • Angie Ba Dänschi 01.06.2019 18:56
    Highlight Highlight nur so zur info, ein streik heisst, die arbeit nieder zu legen, ergo, keinen frei-tag zu nehmen, wenn man einen frei-tag nimmt, ist es eine demo. es nervt mich als frau, dies einen "streik" zunennen, wenn es eich nur eine demo ist... ein streik "schmerzt" dem land/bevölkerung bissel, die deutsche bahn, die wissen wie streiks geht😉 nur so als info, mächst jahr, frauen-demo!!!✌
    • Eskimo 02.06.2019 10:26
      Highlight Highlight Genau. Vorallem wäre es doch sexistisch wenn nur Frauen streiken dürften.
    • tipsi 03.06.2019 08:13
      Highlight Highlight Ich weiss es ist kein Streik. Es heisst so in Anlehnung an den Frauenstreik von 1991, viele Forderungen sind gleich geblieben.
    • Damian derungs 03.06.2019 13:04
      Highlight Highlight Du darfst gerne streiken, wunder dich einfach nicht wenns konsequenzen hat
  • stadtzuercher 01.06.2019 18:35
    Highlight Highlight Wer Forderungen stellt, muss sich nicht mit seinen Privilegien befassen.

    Wenn Mann und Frau verheiratet zusammenleben, beide 80% arbeiten und Kinder haben, oder auch keine, wird die Frau beim Tod des Mannes eine Wittwenrente erhalten (AHV, Pensionskasse). Stirbt hingegen die Frau, wird der Mann keine Wittwerrente erhalten.

    Soviel Gleichheit im Jahr 2019, und keine Frau störts.
    • Mi Mi (1) 01.06.2019 21:05
      Highlight Highlight Die Männer sollten gemeinsam mit den Frauen auf die Strasse gehen!
      Zu besprechen gibt’s genug, u.a. Vaterschaftsurlaub, Militärdienst, Scheidungsfragen, Rentenalter... Lohngleichheit, sexuelle Übergriffe, Ansehen von „Frauenberufen“, Care-Arbeit, Haushalt...
    • stadtzuercher 01.06.2019 22:40
      Highlight Highlight @Mimi, der Anlass ist eben NUR für die Anliegen von Frauen. Nicht für Gleichstellung aller Geschlechter.

      In der Politik und den Medien sind nur die Anliegen der Frauen genehm, alles was Männer betrifft, wird elegant unter den Tisch gewischt.

      Es gibt heute keine Lobby, die Anliegen der Männer vertritt. Sag mir eine Partei, die die von dir genannte Diskriminierungen des Mannes abschaffen will. Ohne wenn und aber. Gibts leider nicht.
    • Schnog 01.06.2019 23:11
      Highlight Highlight @stadtzürcher: du hast anscheinend nichts begriffen. Denn jede Frau störts...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Th. Dörnbach 01.06.2019 18:30
    Highlight Highlight Christine Bühler ist gar nicht mehr Präsidentin des Bäuerinnenverbandes.
  • Carl Gustav 01.06.2019 18:24
    Highlight Highlight 100% für gleiche Entlöhnung bei gleicher Arbeit.
    Aber nur so: Welche Branche hätte Nicht mehr Lohn verdient, wenn man direkt bei den Betroffenen nachfragt?
  • Imfall! 01.06.2019 18:19
    Highlight Highlight Ich bin auch für eine klare Gleichberechtigung in den einzelnen Berufen, allerdings sind die hier geschilderten Probleme alle samt Berufsabhängig und nicht eine Frage des Geschlechts.
    Ich arbeite im Verkauf und mein Beruf wird genau so wenig wertgeschätzt wie die Kinderbetreuung. Auch ist der Lohn nicht besser von den Arbeitszeiten ganz zu schweigen.
    Ich habe mich aber für diesen Beruf entschieden, weil ich ihn gerne ausübe...basta


    • olga 01.06.2019 19:14
      Highlight Highlight Es ist insofern Geschlechtsabhängig, als dass gerade im unteren Lohnsegment überdurchschnittlich oft typische "Frauenberufe" zu finden sind. Dazu gehört auch Kinderbetreuung.
    • Garp 01.06.2019 19:18
      Highlight Highlight Kinderbetreuung und Verkauf sind mehrheitlich Frauenberufe, abgesehen von Elektronik und Hobby/Baumarkt. Und genau darum sind die Löhne so tief.
    • Chrigi-B 01.06.2019 19:34
      Highlight Highlight Nein Garp, die Löhne richten sich nach dem Gewinn der erwirtschaftet wird.

      Daher grosse und viele Batzeli bei Banken/Versicherung/Pharma/Informatik und Anwaltskanzleien und wenig Batzeli bei deinen erwähnten Jobs.

      Bei meinen erwähnten Branchen haben ausserdem viele weiterführende Schulen besucht nach der Lehre oder haben nach der obligatorischen Schule direkt studiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Garp 01.06.2019 18:10
    Highlight Highlight Wer auf dem Bauernbetrieb seines Mannes arbeitet, soll von ihm entlöhnt werden und sozial auch von ihm versichert werden, also angestellt werden. Das kann er in der Steuerrechnung dann auch wieder in Abzug bringen. Die Bäuerinnen leisten ja Arbeit in einem privaten Betrieb. Die Bauern müssen aber dann auch von den Detailhändlern endlich anständige Preise bekommen.
    Der Bund kann für Bergbetriebe für Landschaftspflege die Subentionen erhöhen. Die meist Subventionen gehen leider an gut automatisierte Grossbetriebe.
    • R. Peter 02.06.2019 10:45
      Highlight Highlight Dann soll Frau sich anstellen lassen und nicht gratis arbeiten. Was soll da eine Demo? Sie wird mitnichten zur Gratisarbeit gezwungen. Wenn ich im Geburtshaus meiner Frau gratis mitarbeite bin ich echt ach selber Schuld über meine fehlende Absicherung!
    • LalaLama 03.06.2019 07:28
      Highlight Highlight Viele wissen das nicht. Darum ist Öffentlichkeitsarbeit (ja, auch ein Streik gehört dazu) so wichtig.
  • Maracuja 01.06.2019 18:09
    Highlight Highlight 1 Präsidentin, 1 Co-Präsidentin, 1 Geschäftsleiterin und 1 Mitgründerin einer Kita, wahrlich repräsentativ. Meine Nachbarin, Mutter, geschieden, Büroangestellte, ist optimisch und will auch mitstreiken. Ich kann ihren Optimismus nicht teilen und werde am Streik nicht teilnehmen. Die heutigen Diskriminierungen am Arbeitsplatz verlaufen nicht entlang dem Geschlechtsunterschied, sondern zwischen Kader (kassiert individuell Lohnerhöhung) und Nichtkader (erhält oftmals nicht mal den Teuerungsausgleich) sowie an Person ohne Kinder (meist 100% arbeitend) und mit (oft Teilzeit arbeitend).
    • Schnog 01.06.2019 23:14
      Highlight Highlight Tja dann sind wir da mal etwas weniger 'optimisch'...😂😂😂
  • G. Schmidt 01.06.2019 18:05
    Highlight Highlight Ist es wirklich Frauenstreik, wenn bloss die Arbeitsbedingungen in den einzelnen Branchen angefochten werden?

    Es scheint als wird das „Frau-sein“-Argument für höhere Löhne verwendet, obwohl es eher mit der Branche (tiefe Einstiegsschwelle/tiefer Bildungsstandard) zusammenhängt
    • Garp 01.06.2019 18:54
      Highlight Highlight Es gibt Frauenberufe, mit gutem Bildungsstand, die zu tief entlöhnt werden, weil eben Frauenberufe.
    • Mi Mi (1) 01.06.2019 21:08
      Highlight Highlight Es gibt auch noch weitere Themen. Welcher Frau zB ist noch nie ein sexueller Übergriff passiert?!
    • Schnog 01.06.2019 23:15
      Highlight Highlight @Mi Mi: also ich kenne keine... Wirklich keine einzige...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Adrian Gabriel Wolf 01.06.2019 18:02
    Highlight Highlight Frauen haben doch heutsch schon mehr Rechte als Männer oder trübt der Schein ?
    • Shlomo 01.06.2019 20:17
      Highlight Highlight 🤦‍♂️
    • Adrian Gabriel Wolf 01.06.2019 21:45
      Highlight Highlight Ja shlomo , nach einer Scheidung zum Beispiel bist du als Mann arm dean , in der Schule hast du es als Mädchen wohl tendenziell leichter.

      Als lebhafter Junge wirst du wohl eher mit riti zu geknallt es sind schleichende tendenzen die seit Jahren zu beobachten sind.

      Ich bin auch dafür das Frauen gleich viel verdienen das steht ausser Frage.

      Ich habe einfach lansam den eindruch das auch Männer für sich gegenseitig einstehen sollten .

      Dieser Geschlächter kampf geht mir einfach langsam auf den Kecks . Ist halt meine Meinung.
    • Shlomo 01.06.2019 22:39
      Highlight Highlight Bei deiner Rechtschreibung hätte das eine oder andere Ritalin wohl geholfen 😜
    Weitere Antworten anzeigen
  • volli 01.06.2019 17:48
    Highlight Highlight Wenn die Frauen untereinander solidarisch wären, hätten sie schon lange etwas erreicht, aber solange z. B. die grün - links - roten gutmenschInnen-Politikerinnen keine SVP- oder FDP-Bundesrats-Kandidatinnen unterstützen, und umgekehrt, sind die Frauen selber schuld, da helfen auch diese dämlichen Streiks nichts !!!!
    • Beggride 02.06.2019 08:42
      Highlight Highlight Wieso sollen links-grüne Wählerinnen eher eine Frau der SVP, welche für keine ihrer Werte steht unterstützen? Vor allem sind Männer, vor allem bei der SP vermutlich mehr für Gleichberechtigung etc als es Martullo Bsp jemals sein wird...
    • R. Peter 02.06.2019 10:55
      Highlight Highlight Volli, Begride, genau daran sieht man wunderbar dass die Gleichstellung erreicht ist. Wir streiten nicht zwischen den Geschlechtern sondern zwischen Ideologien und Werten. Die manipulative Verbindung mit Frauen dient als reine Legitimation für sozialistische Ideen (mehr staatliche Regulierung, Umverteilung, Förderung bestimmter Lebensmodelle statt der freien Wahl, etc.)
  • MaMe 01.06.2019 17:43
    Highlight Highlight Frauen haben im Schnitt die höhere AHV Rente. Wieder mal eine feministische Lüge. Quelle (Seite 31):

    https://www.bsv.admin.ch/dam/bsv/de/dokumente/ahv/statistiken/ahv-tab_2017_d.pdf.download.pdf/AHV-Statistik%202017,%20Tabellenteil.pdf
    • Elephant Soup slow cooker recipes 01.06.2019 20:04
      Highlight Highlight Jedoch: Insgesamt bezifferte sich die Pensionskassenrentensumme im Jahr 2006 auf 15,5 Mia. Franken. Der Löwenanteil davon ging an Männer, deren durchschnittliche Pensionskassenrente bei monatlich 3'020 Franken lag. Frauen erhielten mit 1'575 Franken im Schnitt nur etwa halb so viel Geld aus der zweiten Säule.
      Begründung kannst du nachlesen auf Seite 9. dieser Pro Senectute Studie Quelle: https://www.prosenectute.ch/de/dienstleistungen/publikationen/studien/leben-mit-wenig-spielraum.html
    • Deckardcain 01.06.2019 20:07
      Highlight Highlight Das liegt daran das Frauen 1 Jahr früher in die Rente gehen können aber auch im schnitt 4 Jahre längere lebenserwartung haben als Männer, macht doch sinn.
    • MaMe 01.06.2019 22:54
      Highlight Highlight Ja das mögen alles Gründe sein. Aber bei der Lohndiskussion interessieren die Gründe die Feministinnen ja auch nicht. Dort genügt der Durchschnitt als "Beweis"

      Also entweder gehen wir vertieft in die Details (dann erweisen sich beide Sachen einfach kein ernstes Problem) oder wir begnügen uns bei beidem einfach mit dem Durchschnitt und müssen beides ändern.

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  • Stichelei 01.06.2019 17:24
    Highlight Highlight „Die Betriebsarbeit, die Frauen auf einem Bauernhof leisten, muss entschädigt werden.“ Von wem? Ich vermute mal vom Staat (also vom Steuerzahler, also von uns). D.h. während der Bauer weiterhin freier Unternehmer bleibt, mutiert die Bäuerin zur Staatsangestellten?
    • Zwei Fallende Stimmen 01.06.2019 18:37
      Highlight Highlight Bauern sind eh Staatsangestellte, hallo Subventionierung!
    • Grohenloh 01.06.2019 19:40
      Highlight Highlight Was für ein freier Unternehmer? Die Bauern werden per Direktzahlungen, also von unseren Steuern bezahlt.
      Sie sind Staatsangestellte.
    • Stichelei 01.06.2019 23:00
      Highlight Highlight Da geh ich natürlich mit euch einig. Ich wiederholte ja nur, mit einer gewissen Ironie, das Mantra des Bauernverbands 😉
  • der Denker 01.06.2019 17:24
    Highlight Highlight Nich abschäzig, aber auf der einen Seite ist Kinderbetreuung zu teuer und auf der anderen Seite zu billig. Ich finde wer ein Kind möchte muss dieses auch finanzieren können. Ich möchte nicht für die Kinder anderer bezahlen. Was allerdings dies mit dem Feminismus zu tun hat erschliesst sich mir nicht ganz.
    • Cédric Wermutstropfen 01.06.2019 18:11
      Highlight Highlight Die Verbindung ist die, dass vor allem Frauen in diesem Berufsfeld tätig sind. Allerdings und das ist der Punkt, wieso ich mich Deiner Aussage komplett anschliesse, wählen diese Frauen freiwillig diesen Beruf und Männer scheinen ihn freiwillig eher zu meiden. Dass die Bezahlung dort eher schlecht ist, dürfte auch vor der Berufswahl bekannt gewesen sein. Daher finde ich es auch sehr seltsam, dies als feministisches Anliegen zu klassifizieren.
    • Mi Mi (1) 01.06.2019 20:59
      Highlight Highlight Und sollen die Kinder deine Rente bewirtschaften?
    • IZO 02.06.2019 08:27
      Highlight Highlight Mutterschaft als Armutsrisiko, wurde im beitrag erwähnt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pius C. Bünzli 01.06.2019 17:16
    Highlight Highlight "Die Betriebsarbeit, die Frauen auf einem Bauernhof leisten, muss entschädigt werden."

    Oh nein, der Milchpreis wächst weiter 🤨
  • Chrigi-B 01.06.2019 17:02
    Highlight Highlight Mal sehen wie viele für Militärdienst, gleiches Rentenalter, faire Scheidungen etc. protestieren.

    Gleichberechtigung und so 😉.

    Männer sind heute massive benachteiligt, eventuell sollten wir mal auf die Strasse gehen...
    • paulinapalinska 01.06.2019 19:57
      Highlight Highlight mach doch:)
    • Elephant Soup slow cooker recipes 01.06.2019 20:06
      Highlight Highlight Mach mobil, bitte! und vergiss bitte nicht den Vaterschaftsurlaub, weil das ist ja absurd, mit was sich die Männer zufrieden geben.
    • Schnog 01.06.2019 23:20
      Highlight Highlight Also ich als Feministin setze mich auch für Militärplicht für alle gleich und für Vaterschaftsurlaub ein... Dein Argument ist alt und ausgeleitert und nachgepleppert... Gääähn😑
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  • Cédric Wermutstropfen 01.06.2019 17:01
    Highlight Highlight Tut mir leid, aber ich kann diesen „Streik“ und den ganzen Wirbel darum einfach nicht ernst nehmen. Hier geht es doch gar nicht um Gleichberechtigung, sondern nur ums Ich-Ich-Ich.. Aber das käme eben nicht gut an, darum werden gleich alle Frauen mit in dieses Boot gezerrt. Persönlich kenne ich keine Einzige, die sich für diesen „Streik“ interessiert. Den meisten geht es sogar noch mehr auf die Nerven als mir, weil die selbsternannten Sprachrohre der Frauen blödsinnige Forderungen herolden und das im Namen aller Frauen.
    • Schnog 01.06.2019 23:22
      Highlight Highlight Jaja cedric, von dir hat auch niemand etwas anderes erwartet... Sind ja immer die gleich unreflektieften antworten von dir😖
    • R. Peter 02.06.2019 11:02
      Highlight Highlight Schnog, das war jetzt gerade von dir keine besonders reflektierte Antwort. Ich halte den Kommentar von Wehrmutstropfen für durchaus schlüssig.
    • Cédric Wermutstropfen 02.06.2019 14:48
      Highlight Highlight @Schnog: Wie sähe denn eine reflektierte Antwort zu diesem Thema aus? Es drängt sich mir der leise Verdacht auf, dass Du alles was nicht Deiner Meinung entspricht als unreflektiert bezeichnest.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Randalf 01.06.2019 16:51
    Highlight Highlight
    Besten Dank Frau Meier.

    Sie haben es wieder einmal kurz und bündig auf den Punkt gebracht.👍

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