freundlich
DE | FR
304
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Schweiz
Gesellschaft & Politik

7500 Franken für alle? Eine Volksinitiative will das möglich machen

Mehr Geld für die Schweizerinnen und Schweizer gab es 2019 (Archivbild).
Dein Portmonnaie könnte bald mit 7500 Franken mehr gefüllt sein.Bild: KEYSTONE

7500 Franken für jeden Schweizer? St. Galler Volksinitiative macht das vielleicht möglich

20.10.2020, 09:5721.10.2020, 16:08

Die Unterschriftensammlung für die Initative «7500 Franken an jede Person mit Schweizer Bürgerrecht (Helikoptergeld-Initiative)» kann beginnen. Die Bundeskanzlei hat am Dienstag den Initiativtext im Bundesblatt veröffentlicht.

Das Volksbegehren ist damit von der Bundeskanzlei vorgeprüft. Es verlangt, dass die Nationalbank jedem Schweizer und jeder Schweizerin den einmaligen Betrag von 7500 Franken ausbezahlt. Damit soll die Geldmenge erhöht werden. Die Nationalbank soll dafür neues Geld drucken. Jede Person soll das Geld spätestens ein Jahr nach der Annahme der Initiative erhalten. Der Betrag soll von den Steuern befreit sein.

Hinter der Initiative stehen sieben Bürgerinnen und Bürger aus dem Kanton St. Gallen. «Helikoptergeld wäre ein ideales Mittel, um den Franken wieder billiger zu machen», schreiben die Initianten auf ihrer Homepage. «Jede Schweizer Bürgerin und jeder Schweizer Bürger würde gleich und direkt profitieren.»

Die Frist für die Unterschriftensammlung endet am 22. April 2022. (cki/sda)

7500 Franken für jeden - was denkst du zu dieser Initiative?
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Job kündigen: 15 lustige Beispiele, wie du es tun könntest

1 / 16
Job kündigen: 15 lustige Beispiele, wie du es tun könntest
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

5,50 Franken für einen Kaffee?!?! Liebe Schweiz, nicht so!

Video: watson

Das könnte dich auch noch interessieren:

304 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
insert_brain_here
20.10.2020 10:18registriert Oktober 2019
Bevor jetzt wieder Leute aufschreien: Die Nationalbank pumpt jedes Jahr Milliarden in "die Wirtschaft", nur haben 99% der Bevölkerung nichts davon, weil das Geld in Form von Gratiskrediten an Finanzunternehmen geht die damit fröhlich diverse Märkte - z.B. den Immobilienmarkt - dominieren können.
Das Geld einfach an die Bevölkerung auszuzahlen ist eine wesentlich demokratischere Methode und zudem fliesst dieses Geld dann direkt in den Teil der Wirtschaft der auch tatsächliche Leistungen erbringt und nicht bloss mit virtuellen Geschäften virtuelles Geld vermehrt.
1608114
Melden
Zum Kommentar
avatar
raues Endoplasmatisches Retikulum
20.10.2020 10:11registriert Juli 2017
Milton Friedman lässt Grüssen
Kann zumindest darüber diskutiert werden.
Statt mittels QE die Aktienmärkte und Immobilienpreise nach oben zu jagen, könnte man das Geld auch einfach den Menschen direkt in die Hand drücken, und die schauen dann selber, was sie damit machen. Ich meine, weshalb nicht?
87849
Melden
Zum Kommentar
avatar
Hoodoo
20.10.2020 10:03registriert Februar 2014
Her mit der Kohle!🙌🏼

Aber wieso eigentlich? Inflation begünstigen?
60663
Melden
Zum Kommentar
304
Zu hohe Mortalität, falsch verrechnete Honorare – das Zürcher Unispital bleibt angezählt

Das Zürcher Unispital kommt nicht aus den Schlagzeilen, für einmal sind sie aber auch positiver Natur. Nach der grossen Krise rund um den mittlerweile nicht mehr am Unispital tätigen Herzchirurgen Francesco Maisano empfahl das Zürcher Kantonsparlament, die Situation am Spital zu untersuchen. Gemäss Bericht des «Tages-Anzeigers» besonders im Fokus: der Anstieg an Todesfällen in der Herzchirurgie von 2015 bis 2019.

Zur Story