Schweiz
Gesellschaft & Politik

Das Geschäft mit dem Terror: Wenn die Versicherungs-Police «Geiselnahme» enthält

Bis zu 40'000 Entführungen weltweit

Das Geschäft mit dem Terror: Wenn die Versicherungs-Police «Geiselnahme» enthält

13.10.2014, 08:3813.10.2014, 09:09
  • Weltweit werden nach Schätzungen pro Jahr 30'000 bis 40'000 Entführungen vorgenommen – Schweizer Bürger sind dabei überdurchschnittlich betroffen.
  • Entführungsversicherungen bieten Unternehmen, die in risikoreichen Regionen tätig sind, Sicherheiten bei Geiselnahmen. Bei einer Entführung übernimmt die Versicherung sowohl Lösegeldzahlung, als auch zusätzliche Kosten wie psychologische und medizinische Betreuung der Geiseln.
  • Rechtlich betrachtet ist das Geschäft mit den Entführungen heikel: Laut EDA machen sich Personen, die einer Terrororganisation Geld überweisen, in der Theorie strafbar. Dabei muss es sich jedoch um eine Gruppierung handeln, «welche dem Sanktionsregime des Sicherheitsrats unterliegen», so das EDA.

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«Antifaschistische Neurose»: Radikalismus-Experte zum Fall Quentin
Zwei linksextreme Gruppen aus Genf zeigen auf einem Transparent ihre «Unterstützung für die 11 von Lyon», also für die Verdächtigen, die im Rahmen der Ermittlungen wegen vorsätzlicher Tötung des jungen französischen Nationalisten Quentin D. festgenommen wurden. Jean-Yves Camus, Experte für Radikalismus, ordnet ein.
Nach den neonazistischen Graffiti, die diese Woche an der Fassade des Espace autogéré (eine autonome Räumlichkeit) in Lausanne zur Unterstützung von Quentin D. erschienen – dem jungen Rechtsextremisten, der am Donnerstag, dem 12. Februar, in Lyon von Antifaschisten getötet worden sein soll –, haben zwei linksextreme Gruppen aus Genf den «11 von Lyon» in Instagram-Posts ihre Unterstützung bekundet. Sie zeigen ein vor einer mit Graffiti übersäten Wand aufgehängtes Transparent, auf dem «Free all antifas» («Befreit alle Antifas») zu lesen ist.
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