Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Zum Schweizer Nationalfeiertag: Darum feiern wir den 1. August

Der 1. August – das unumstrittene Datum für den Bundesfeiertag? Das Gegenteil ist der Fall. Insgesamt vier Daten standen zur Auswahl – am Ende entschieden dann die feierlustigen Berner.

petar marjanovic



Die Schweiz feiert sich am 1. August selber. Doch: Was passierte eigentlich an diesem Datum? Welches war der historische Moment, der uns auch 2019 noch den Nationalfeiertag beschert?

Die landläufige Meinung lautet: Es war die Unterzeichnung des Bundesbriefes von 1291. In diesem soll die Gründung der Schweiz beschlossen worden sein. Am 1. August 1291 sollen sich die Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden zum «ewigen Bund» zusammengeschlossen haben. Wilhelm Tell soll dabei die Schweiz zur Freiheit und Unabhängigkeit geführt haben.

Ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt jedoch, dass bei der Datumswahl Zufall und Willkür eine grosse Rolle gespielt haben. Die Geschichte der Gründung der Schweiz dient zwar gut als Mythos und als Drama – nur hat sie wenig mit den Fakten zur Gründung der Schweiz zu tun.

Die Bundesbriefe und Wilhelm Tell

Der Bundesbrief von 1291, der das Datum des 1. Augustes für die Gründung der Schweiz angibt.

Der Bundesbrief von 1291. Bild: wikipedia/pd

Den Bundesbrief 1291 hat es tatsächlich gegeben. Er wurde in lateinischer Sprache verfasst und besiegelte ein Bündnis zwischen den Urkantonen Uri, Schwyz und Unterwalden. Datiert wird der Bundesbrief auf «Anfang August». Bis weit ins 19. Jahrhundert hatte der Bundesbrief historisch gesehen keine grosse Bedeutung.

Wilhelm Tell hingegen kam erst später ins Spiel: Er soll erst um das Jahr 1307 seinen Kampf für die Unabhängigkeit und Freiheit der Urkantone ausgefochten haben. Der Glarner Historiker Aegidius Tschudi († 1572) zumindest datiert den Rütlischwur auf den Abend des 8. Novembers 1307. Heutige Historiker meinen jedoch, dass es Tell gar nicht gab.

Wilhelm Tell

Auf dem Tell-Denkmal ist heute noch das Jahr 1307 für den Rütlischwur eingraviert. Bild: Shutterstock/Oleg Znamenskiy

Der Bundesbrief von 1315, ebenfalls ein Bündnisvertrag zwischen den Urkantonen, hat historisch gesehen eine grössere Bedeutung als der Bundesbrief von 1291: Er war der erste Bündnisvertrag in deutscher Sprache und beinhaltete erstmals schriftlich den Begriff «Eitgenoze».

Am 1. August 1891 feiert die Schweiz sich zum ersten Mal

Die Stadt Bern feiert 1891 ihr 700-jähriges Bestehen. 1. August

Die Stadt Bern feiert ihr 700-jähriges Bestehen 1891. Bild: inventar der neueren schweizer architektur 1850-1920

Zum Mythos «1. August» beigetragen hat ein weiteres Ereignis, das aber erst viel später stattfand: 1891 wollte die Stadt Bern ihr 700-jähriges Bestehen feiern. Damit die Feier auch gross wird, wollte sie in diesem Jahr auch die Schweiz feiern – in Anlehnung an das mögliche Gründungsjahr 1291.

Da in diesem Jahr auch das Eidgenössische Sängerfest in Bern stattfinden sollte, setzte sich der Berner Bundesrat Karl Scheck in der Landesregierung dafür ein, dass sich die Schweiz 1891 zu ihrem 600-jährigen Bestehen feiere.

Dem Bundesrat gefiel die Idee: Er schickte 1889 eine Botschaft ins Parlament mit der Forderung, am 1. August 1891 eine Bundesfeier abzuhalten. Für den Bundesrat war klar, dass die Schweiz an diesem Tag gegründet wurde. Als Begründung, weshalb man in den letzten Jahrhunderten nie am 1. August gefeiert habe, wurden «widrige Zeitverhältnisse» angegeben.

«So oft der säkulare Tag in den Jahrhunderten wiederkehrte, waren widrige Zeitverhältnisse da, welche eine solche gemeinsame Feier unmöglich machten.»

Bundesrat in seiner Botschaft 1889 zur Bundesfeier

Näher an der geschichtlichen Wahrheit äusserte sich damals der Ständerat. Er sei sich der Problematik der unterschiedlichen Daten und Jahreszahlen voll bewusst, hiess es damals. Während das Jahr 1891 und damit die Feier näher kam, stritt man sich über den Austragungsort. Nach langem Ringen beschlossen National- und Ständerat, die Feier in Schwyz abzuhalten, da Bern sonst mit den anderen Feiern zur «prunkenden Feststadt» verkommen könnte.

Aus einem einmaligen Fest wird Tradition

Nationalfeiertag Schwyz am 1. August 1891, Bundesfeier

Die erste Bundesfeier 1891 in Schwyz. Bild: historischer verein kanton schwyz

Die Feier am 1. August 1891 war als einmaliges Fest geplant. Der Bundesrat lobte sie in den höchsten Tönen: Überall, wo Schweizer wohnten, habe der Anlass einen «tiefgehenden patriotischen Widerhall» gefunden. Auch die ausländische Presse lobte die Kundgebungen des Schweizertums.

1899 waren es wieder die Berner, die den Mythos um den «1. August 1291» belebten: Sie verschoben ihre Feierlichkeiten zum kantonalen Verfassungstag vom 31. Juli kurzerhand auf den 1. August und regten den Bundesrat an, wieder eine Bundesfeier abzuhalten.

Die Landesregierung willigte ein und verordnete am 1. August in der ganzen Schweiz Glockengeläut und Höhenfeuer. Dies besiegelte die Feierlichkeiten zum 1. August: Ab 1899 gab es an diesem Tag jährlich Feierlichkeiten zur Gründung der Eidgenossenschaft.

Zwei Weltkriege: Der Schweizer Nationalfeiertag wird politisch

Rütlirapport vom 25. Juli 1940

Beim «Rütlirapport» 1940 versammelten sich alle höheren Offiziere auf der Rütliwiese, um die Achsenmächte Deutschland/Italien abzuschrecken. Bild: schweizerische gesellschaft für kulturgüterschutz

Mit dem Ausbruch des 1. und 2. Weltkrieges wurde die Bundesfeier immer mehr zur politischen Veranstaltung, an der insbesondere Bundespräsidenten jeweils zur Bevölkerung sprachen. Im 2. Weltkrieg wurde schliesslich der Mythos um das Gründungsjahr 1291 verstärkt verbreitet, um als «geistige Landesverteidigung» dem Erstarken faschistischer und kommunistischer Kräfte entgegenzusteuern.

Man stützte sich dabei auf ein Werk des Historikers Carl Meyer. Darin «bereinigte» dieser die Gründungsgeschichte der Schweiz: Er verlegte den Rütlischwur kurzerhand auf das Jahr 1291 und gab dem Bundesbrief von 1291 ein grösseres Gewicht als demjenigen von 1315.

Diese Vereinfachung dieses Gründungsmythos half dem Bundesrat und der Schweiz, eine neue Identität für das Land zu schaffen – ganz unter dem Motto: Die Eidgenossen haben ihren eigenen Weg gewählt, unabhängig von den umliegenden Ländern. Ihr Weg ist der von Wilhelm Tell: ein Kampf gegen die «fremden Richter».

1993 wird der 1. August arbeitsfrei

Die Schweizer Demokraten bei der Einreichung der Initiative «für einen arbeitsfreien Bundesfeiertag» 1993.

Die Schweizer Demokraten bei der Einreichung der Initiative «für einen arbeitsfreien Bundesfeiertag». Bild: KEYSTONE

In der Nachkriegszeit und im Kalten Krieg, zuletzt bei der EWR-Abstimmung 1992, wurde der «Rütligeist» weitergelebt. Als gesetzlicher Feiertag bestand der 1. August aber noch nicht: Nur wenige Kantone, darunter Zürich, Schaffhausen, Thurgau, Tessin und Genf, definierten den Tag als arbeitsfrei.

Dies änderte sich 1993, als die Initiative «für einen arbeitsfreien Bundesfeiertag» angenommen wurde. Die Volksinitiative, die von den Schweizer Demokraten (SD) lanciert worden war, wurde von einer grossen Mehrheit der Parteien sowie vom Volk mit 83,8 Prozent Ja-Stimmen angenommen. Lediglich die Liberalen wehrten sich gegen die Initiative, sie sahen in der 1.-August-Initiative einen starken Eingriff in den Föderalismus.

Die Schweiz und ihre vier Gründungsdaten

Erinnerungsblatt an das Inkrafttreten der ersten Bundesverfassung am 12. September 1848.

Erinnerungsblatt an das Inkrafttreten der ersten Bundesverfassung am 12. September 1848. Bild: wikipedia/pd

Fassen wir zusammen: Das Gründungsdatum der Schweiz ist unklar. Als mögliche Gründungsjahre gelten 1291, 1307 und 1315. Dank den Bernern feiern wir nun den 1. August 1291.

Insbesondere linke Kreise und Kulturschaffende fordern seit Jahren die Einführung eines «neuen Nationalfeiertages». Als Alternativdatum wollen sie den 12. September feiern – den Tag, an dem 1848 die erste Bundesverfassung in Kraft trat.

2.-August-Feuerwerk in Bern

So hat Alain Berset den 1. August gefeiert

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

25
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
25Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Scooby doo 01.08.2019 22:43
    Highlight Highlight Was macht unsere Klimajugend heute Abend? Fröhlich Feuerwerke in die Luft jagen?
  • tolgito 01.08.2019 22:41
    Highlight Highlight Beim «Rütlirapport» 1940 versammelten sich alle höheren Offiziere auf der Rütliwiese, um die Achsenmächte Deutschland/Italien abzuschrecken 😂🤦🏻‍♂️
    • Team Insomnia 02.08.2019 02:18
      Highlight Highlight Vorallem die Deutschen müssen vor Angst erstarrt sein😂😜
  • Joe Smith 01.08.2019 21:36
    Highlight Highlight Ob historisch korrekt oder nicht, aber rein praktisch ist der 1. August dem 12. September vorzuziehen: Anfangs August grilliert es sich einfach wärmer.
  • Joe Smith 01.08.2019 21:36
    Highlight Highlight Wieder einmal schliesst sich der Kreis: 1899 verschoben die Berner die Feierlichkeiten zum kantonalen Verfassungstag vom 31. Juli auf den 1. August, und ab der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts verschieben immer mehr Orte die Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag vom 1. August auf den 31. Juli.
  • rundumeli 01.08.2019 18:43
    Highlight Highlight auch noch kurlig ... wessem parlamentarischen vorstoss verdanken wir, dass der 1. august ein offizieller "freier" feiertag ist ?

    NR markus ruf von der "nationalen aktion"

    ja ,der mit dem pültli tiefer stellen ... (BR furgler wollte einst sarkastisch ... so sein niveau anpassen)
  • Dino (1) 01.08.2019 14:06
    Highlight Highlight Immer die selbe negative Einstellung, in der sicheren Wiege geboren, auf Kosten der Allgemeinheit in die Schule, dann auf Kosten der dummen Schweizer studiert, oder von den Eltern gelebt, die selber auch noch nie einen Stein auf den anderen gelebt haben, sondern auch von öffentlichen Geldern leben. Doch das Land hassen, in dem man es sich gut gehen lässt. Wären alle diese alten Idioten nicht gewesen, wärt ihr auch nicht geboren und Watson gäbe es nicht. Wenn ihr schon mal über etwas dankbar wart im Leben, dann schreibt doch darüber mal einen unzufriedenen Artikel.
    • Raphael Stein 01.08.2019 16:11
      Highlight Highlight Bist du im richtigen Arikel?
    • lilas 01.08.2019 18:54
      Highlight Highlight @Dino, was liest Du aus diesem Text was ich nicht sehe?
  • 2sel 01.08.2019 13:32
    Highlight Highlight Danke petar marjanovic für deine Zusammefassung 👍🏼
  • Klaus07 01.08.2019 12:40
    Highlight Highlight Eigentlich müsste man die Bundesfeier am 24. Oktober feiern. Denn erst nach Abschluss der Verhandlungen 1648 in Münster und Osnabrück (Westfälischen Frieden) nach dem 30 Jährigem Krieg wurde die Eidgenossen als unabhängiger Staat anerkannt! Alles vorher gehörten die Gebiete der Eidgenossen zum Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation!
    • Majoras Maske 01.08.2019 16:18
      Highlight Highlight Ja logisch wäre der Unabhängigkeitstag besser, aber der widerspricht eben dem Gründungsmythos, vor allem weil die Innerschweiz eigentlich gegen ihren Willen aus dem Reich gezerrt wurde und die Eidgenossenschaft infolge dessen die Unabhängigkeit gar nicht geschlossen wollte. Die kleinen Kantone fürchteten ohne kaiserliche Garantien um ihre Existenz. Das waren vor allem Frankreich und Ungarn, welche die Schweiz und die Niederlande aus dem Reich lösen wollten, damit das Reich geschwächt wurde.
  • supremewash 01.08.2019 12:16
    Highlight Highlight Von mir aus können wir gerne das "Fantasiedatum" im Sommer behalten und trotzdem im September noch die Verfassung feiern. Als gutschweizerischen Kompromiss oder so.
  • LuLaa 01.08.2019 12:09
    Highlight Highlight Hallo Schweiz. Herzliche Gratulation zum Jahrestag & Danke für den geschenken Tag !! 😊
  • Randalf 01.08.2019 11:54
    Highlight Highlight
    Am besten wäre es alle Daten zu feiern. 1. August, 12. September und den 8. November.

    Wer ist dabei?😎🍺🍷🎶🕺
  • Aliminator 01.08.2019 10:20
    Highlight Highlight Beim «Rütlirapport» 1940 versammelten sich alle höheren Offiziere auf der Rütliwiese, um die Achsenmächte Deutschland/Italien abzuschrecken.

    Genau mein Humor 👍🏻😂
  • make_love_not_war 01.08.2019 10:10
    Highlight Highlight heute ist der gründungstag des
    FC Zürich!! züri alleeez!!
  • snowleppard 01.08.2019 09:35
    Highlight Highlight Bleib weiterhin ruhig und überlegt, tüftelnd und ambitioniert, präzise und fleissig ... und bevor sich die EU nicht selbst im Griff hat, ganz sicher nicht beitreten ! Wir machen's um einiges besser als die Sitz-Faultiere von Brüssel.
    Happy Birthday, schönes Land mit guten Menschen !
  • Goldjunge Krater 01.08.2019 09:22
    Highlight Highlight „Insbesondere linke Kreise und Kulturschaffende fordern seit Jahren die Einführung eines «neuen Nationalfeiertages». Als Alternativdatum wollen sie den 12. September feiern – den Tag, an dem 1848 die erste Bundesverfassung in Kraft trat.“

    Niemals! ✊
  • Hierundjetzt 01.08.2019 09:03
    Highlight Highlight Merci 🐻n
  • Capuns Grischuns 01.08.2019 08:53
    Highlight Highlight 1891 war 600 Jahre nicht 700 wie im Text steht!
    • Daniel Huber 01.08.2019 14:31
      Highlight Highlight @Capuns Grischuns: Die 700 Jahre beziehen sich auf das Gründungsdatum der Stadt Bern. Die Cronica de Berno gibt als Gründungsjahr 1191 an.
  • Yorik2010 01.08.2019 08:42
    Highlight Highlight Leider verkommt der 1.August nicht mehr zum Bundesfeiertag sondern ist für viele Pyromanen ein Tag idiotisches Lärmfeuerwerk in die Luft zu jagen. Dies leider auch schon ein oder mehrere Tage vor dem 1. August.
  • loplop717 01.08.2019 04:34
    Highlight Highlight Der 12. September ist der einzige Tag der Sinn macht, denn dann wurde die Schweiz wie sie heute existiert im Jahre 1848 gegründet.
    • Alpoli 02.08.2019 00:40
      Highlight Highlight Ich stell mir das grad so vor, wie einige Städte und Gemeinden, wie scheinbar üblich neuerdings, am Tag vorher, also am 11.9., Feuerwerk ablassen würden.

      Irgendwie....pervers.

«Die Schweiz ist kein sicheres Land mehr» – so will die SVP die Wahlen gewinnen

Die SVP hält die Schweiz für kein sicheres Land mehr. Schuld daran sind ihrer Ansicht nach eine lasche Politik, eine nachsichtige Anwendung der Gesetze und die Öffnung der Grenzen durch das Schengen-Abkommen.

Die Schweiz zähle deshalb heute zu den Ländern mit einer erhöhten Kriminalität, hielt die Partei am Dienstag vor den Medien in Bern fest. Es müsse verhindert werden, dass das Land zu einem «Eldorado für Kriminelle» werde.

In ihrem Strategiepapier «Kriminalität und Sicherheit» fordert die …

Artikel lesen
Link zum Artikel